Positive Nachrichten

Dortmund will trotz sinkender Corona-Inzidenz an einer Regel festhalten

Gute Nachrichten aus Dortmund: die Corona-Zahlen sinken! Eine Regel soll jedoch vorerst bleiben.

Dortmund – Die Stadt Dortmund sendet positive Nachrichten in der Corona-Pandemie: Es gibt deutlich weniger Neuinfektionen als noch vor einer Woche, auch die Lage in den Krankenhäusern im Stadtgebiet sei stabil, wie Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner am Dienstag (15. Februar) mitteilt. Die Omikron-Welle scheint nach Ansicht der Stadt langsam abzuebben.

StadtDortmund
BundeslandNRW
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Corona in Dortmund: Infektionszahlen sinken – Inzidenz ist deutlich niedriger als vor einer Woche

„Wir registrieren einen deutlichen Rückgang der Infektionszahlen in Dortmund. Vergangene Woche Dienstag (8. Februar) verzeichneten wir 1950 Neuinfektionen. Am heutigen Dienstag (15. Februar) melden wir 731 zusätzliche Infektionen“, sagte Zoerner bei einer Pressekonferenz.

Auch der R-Wert sei weiter unter der Marke eins. Dieser Wert zeigt an, wie viele Personen ein erkrankter Mensch im Durchschnitt ansteckt. Liege der Wert unter eins, gingen die Zahlen weiter zurück, so die Krisenstabsleiterin. Das spiegelt sich auch in der aktuellen 7-Tage-Inzidenz wider. Stand Dienstag (15. Februar) liegt die Inzidenz für Dortmund bei 1487 – noch vor einer Woche lag der Wert bei 2050.

Dortmund: Omikron-Welle ebbt ab – in einer Altersgruppe steigen hingegen die Zahlen

Positive Trends gebe es auch bei den Infektionszahlen in den einzelnen Altersgruppen. In allen Altersgruppen sinken die Ansteckungen. In der Gruppe der Sechs- bis Zehnjährigen sogar um 1200 Fälle in der Woche.

Jedoch gibt es in einem Altersabschnitt Grund zur Sorge: „Gerade in der empfindlichen Altersgruppe der Ü-80-Jährigen verzeichnen wir in dieser Woche einen Zugang. Zwar ist in diesem Bereich die Impfquote hoch und es gibt überwiegend milde Verläufe, jedoch betrifft das genau die Menschen, die es besonders zu schützen gilt“, so Zoerner.

Trotzdem sieht sie ein Bruch der Omikron-Welle in Dortmund: „Wie Frank Renken (Dortmunds Gesundheitsamtsleiter - Anm. d. Red) es vorhergesehen hatte, entwickeln sich die Infektionszahlen ab Mitte Februar eher nach unten. Das sind gute Neuigkeiten.“

Dortmund: Ruf nach Corona-Lockerungen in der Stadt – Eine Regel soll vorerst bleiben

Trotz der überwiegend positiven Nachrichten bleibt auch die Frage nach Corona-Lockerungen innerhalb Dortmunds nicht ungestellt. Schließlich hat NRW-Regierungschef Hendrik Wüst (CDU) Lockerungen insbesondere für den Einzelhandel in dieser Woche angekündigt.

Die Dortmunder Corona-Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner vermeldet positive Corona-Trends.

Auf die Frage, ob beispielsweise an der Maskenpflicht in Dortmunds Fußgängerzone – die kürzlich bis März verlängert wurde – zu rütteln sei, antwortete Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD): „Die Maskenpflicht wird in der Innenstadt vorerst bleiben. Schließlich gewinnt die Maske zusätzlich an Bedeutung, wenn ich die Lockerungspläne der Bundesregierung richtig interpretiert habe. In Dortmund bleiben wir weiterhin vorsichtig.“

Laut einem Beschlussvorschlag der am Mittwoch (16. Februar) anstehenden Ministerpräsidentenkonferenz sollen am 20. März viele Corona-Maßnahmen fallen. Das Tragen von Masken bleibe aber in vielen Bereichen weiterhin Pflicht – beispielsweise in Bussen und Bahnen.

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