Experte verrät Details

Corona-Schnelltest in Dortmund: Diese Teststellen stehen zur Verfügung

Wer in Dortmund einen Corona-Schnelltest braucht, hat mehrere Möglichkeiten. Ein Experte erklärt, wann man aber von einem Besuch um Schnelltest-Zentrum absehen sollte.

Dortmund – Es hat sich fast schon zu einem Markt entwickelt: Wer einen Corona-Schnelltest machen will, hat inzwischen in Dortmund mehrere Anlaufstellen.

KrankheitCovid-19
VirusCoronavirus/SARS-CoV2
MaßnahmenLockdown, Abstand halten, Mund-Nasen-Schutz

Corona-Schnelltest in Dortmund: Neues Zentrum in der Innenstadt

Es ist praktisch und bringt Gewissheit. Mit einem Corona-Schnelltest hat man nach 15 bis 20 Minuten Klarheit darüber, ob man mit dem Coronavirus infiziert ist. Zuletzt öffnete am Montag (4. Januar) in der Innenstadt von Dortmund ein neues Corona-Schnelltest-Zentrum.

Seit Dezember häufen sich die Anlaufstellen in Dortmund. Insbesondere zu den Festtagen und den damit verbundenen Lockerungen des Lockdowns stieg das Interesse an Schnelltests (alle News zum Coronavirus in NRW auf RUHR24.de).

Dortmund: Schnelle Gewissheit durch Corona-Schnelltest-Zentrum

Denn ein wichtiger Unterschied im Vergleich zum aufwendigen PCR-Test, der im Labor ausgewertet werden muss, ist – wie der Name schon sagt – die Schnelligkeit. Das Ergebnis zeigt, ob man infektiös ist.

Derzeit kann man sich in Dortmund an diesen Corona-Schnelltest-Zentren testen lassen (Stand: 6. Januar):

  • Schnell-Testzentrum in Aplerbeck an der Riesestraße 13: Täglich von 12 bis 18 Uhr geöffnet
  • Testzentrum in Barop am Helenebergweg 19: Montag bis Freitag: 8 bis 16 Uhr (nach telefonischer Absprache), Samstag und Sonntag: 12 bis 14 Uhr
  • Testzentrum am Flughafen Dortmund: Online-Anmeldung
  • Testzentrum an der Gutenbergstraße 38: Nach Terminvereinbarung
  • HNO-Praxis Kevenhörster, Lindemannstraße 79: Nach Terminvereinbarung
  • Testzentrum am Klinikum Dortmund: Onlineanmeldung
  • Praxisgemeinschaft Tischler, Baroperstr. 373: Nach Terminvereinbarung
  • Die Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit

Corona-Schnelltest-Zentrum: Diese Anforderungen gibt es in Dortmund

Um ein Corona-Schnelltest-Zentrum ins Leben zu rufen, müssen die Betreiber einige Voraussetzungen vom Gesundheitsamt erfüllen. Ahmet Danisik eröffnete das Schnelltest-Zentrum in Aplerbeck. Seit 2007 ist er mit Danisik Medical im Bereich der Medizintechnik tätig. Durch die Corona-Krise hat sich sein Aufgabenbereich verschoben.

Er erklärte gegenüber RUHR24: „Die Vorgaben sind vielschichtig.“ So bedarf es unter anderem einen Arzt, medizinisches Fachpersonal, das auch für die Abstrichnahme von Corona-Tests geschult ist, ein abgesegnetes Hygiene-Konzept um nur ein paar Anforderungen zu nennen.

Kosten für Corona-Schnelltest: Experte aus Dortmund nennt großen Kostenfaktor

Die Kosten für einen Corona-Schelltest müssen selbst getragen werden. Die Preisspanne ist beachtlich: Zwischen knapp 40 Euro und knapp 80 Euro kann ein Abstrich kosten.

„Ein großer Kostenfaktor ist das Personal“, so Ahmet Danisic. Die Tests selbst seien nur ein Bruchteil dessen, was veranschlagt werde.

Kosten für Corona-Schnelltest: Experte aus Dortmund nennt großen Kostenfaktor

Der Medizin-Fachmann warnt allerdings vor einem Besuch beim Corona-Schnelltest-Zentrum, wenn man bereits Symptome hat: Am besten seien die Tests auf Eiweiß-Basis, wenn man schon infektiös, aber noch symptomfrei ist. Das kann beispielsweise auf Reiserückkehrer oder Personen zutreffen, die Kontakt zu Personen hatten und nun Sicherheit wollen.

„Man erhält durch die Tests schnelle Gewissheit“, so Danisic gegenüber RUHR24. Es sei sogar schon vorgekommen, dass Personen mit Symptomen weggeschickt wurden. Der Experte sagt: „Grundsätzlich ist jeder willkommen, der keine Symptome hat.“

Rubriklistenbild: © Bodo Schackow/dpa

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