Symptome unterscheiden

Dortmund: Allergie-Saison geht los – ist es Corona oder Heuschnupfen?

In Dortmund hat die Pollensaison begonnen. Viele Allergiker leiden unter Krankheitssymptomen, die auch bei einer Corona-Infektion auftreten können.

Dortmund – Die meisten Dortmunder können derzeit die milden und frühlingshaften Tage genießen. Doch für Allergiker bedeutet der Frühlingsanfang auch den Beginn der Pollensaison. Die Beschwerden sind bei vielen Menschen unterschiedlich. Doch einige der Allergiesymptome können auch Anzeichen für eine mögliche Corona-Infektion sein, berichtet die AOK. Einige Unterschiede lassen sich jedoch feststellen.

KrankenkasseAllgemeine Ortskrankenkasse (AOK)
Anzahl der Mitarbeiter7.550 Beschäftigte
Anzahl der Versicherten2,9 Millionen Menschen

Pollensaison in Dortmund: Pollenallergie oder Corona-Infektion? – Experten erkennen Unterschiede

Die höheren Temperaturen der letzten Tage haben bei vielen Menschen bereits für eine verschnupfte Nase gesorgt. Denn die Pollensaison hat auch in Dortmund begonnen. Aber zeitgleich mit dem Pollenflug ist die Corona-Inzidenz in der Stadt weiterhin hoch. Die Symptome von Heuschnupfen und einer Infektion mit Covid-19 können sich sehr ähnlich sein.

Eine Pollenallergie zeigt häufig ähnliche Symptome wie eine Corona-Infektion.

Doch Experten können die Symptome unterscheiden, wie die AOK weiß. Bei einer Corona-Infektion haben die meisten Menschen laut AOK Krankheitsanzeichen wie Fieber, trockener Husten oder ein Geruchs- und Geschmacksverlust.

Eine Pollenallergie äußere sich hingegen meist durch juckende oder tränende Augen, gereizte Nasenschleimhäute, Niesreiz und allergischen Schnupfen (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Pollensaison in Dortmund: Corona-Maßnahme zeigt auch gegen Pollenallergie Wirkung

Ein positiver Nebeneffekt hat die Pandemie für Allergiker dennoch. Die Schutzmasken erweisen sich nicht nur gegen Corona-Infektionen als effektiv, sondern helfen auch gegen Pollen.

Der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) kommt zu dem Schluss, dass OP- oder FFP2-Masken ein zusätzliches Werkzeug zum Schutz vor Pollen sein können. Eine geschlossene Sonnenbrille könne zudem die Augen vor Pollenflug schützen.

Schutzmasken helfen auch gegen Pollen.

Dortmund: Pollensaison hat begonnen – Pollenallergie als weit verbreitete allergische Erkrankung

Für Allergiker kann der Pollenflug zur Qual werden. Etwa 15 Prozent der Erwachsenen leiden unter dem sogenannten Heuschnupfen, einer Allergie gegen Pollen. Zu diesem Ergebnis kam das Robert-Koch-Institut bei einer Studie.

Laut AOK tritt der Heuschnupfen bereits im Kindesalter auf, kann sich jedoch auch erst später entwickeln. Dabei kann sich die Pollenallergie erheblich auf die Lebensqualität und Leistungsfähigkeit der Betroffenen auswirken.

Der AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock rät den Betroffenen, die Pollenallergie rechtzeitig zu behandeln. „Andernfalls kann es zu einem sogenannten ‚Etagenwechsel‘ kommen, bei dem sich ein Asthma entwickelt oder weitere Allergien hinzukommen“, mahnt er. Ein Allergologe könne Allergiker über mögliche Behandlungen beraten. Eine britische Organisation hat zudem herausgefunden, wie Gin und Wodka die Symptome einer Pollenallergie lindern können.

Rubriklistenbild: © Rolf Poss / IMAGO

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