Ab 14. Dezember

Corona: Dortmund verändert Maskenpflicht – an manchen Orten noch strenger

Die Stadt Dortmund führt ab Montag (14. Dezember) eine neue Corona-Regel in Sachen Maskenpflicht ein. Die Maßnahmen werden damit verschärft.

Dortmund – In verschiedenen Bereichen von Dortmund greift ab Montag (14. Dezember) eine Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske. Die Stadt reagiert damit auf die sich dramatisch entwickelnde Corona-Pandemie im Winter 2021.

Inzidenz in Dortmund277,9 (Stand 14. Dezember)
Aktuell mit Corona infizierte Personen5.700
Bislang genesene Personen37.600

Dortmund: Neue Corona-Regel betrifft die Maskenpflicht – teils nur noch FFP2-Masken erlaubt

FFP2-Masken müssen ab diesen Zeitpunkt überall da getragen werden, wo Publikumsverkehr in der Stadtverwaltung gesetzlich vorgeschrieben ist – etwa da, wo Bürger persönlich erscheinen müssen und einen verpflichtenden Termin haben.

In diesen Bereichen müssen Besucher und Mitarbeiter in Dortmund ab sofort eine FFP2-Maske tragen:

  • Stadtkasse- / Steueramt,
  • Rechtsamt,
  • Ordnungsamt,
  • Bürgerdienste,
  • Schulverwaltungsamt,
  • Sozialamt,
  • Jugendamt,
  • Gesundheitsamt,
  • Stadtplanungs- / Bauordnungsamt,
  • Umweltamt,
  • Wohnungsamt,
  • Tiefbauamt,
  • Eigenbetrieb Friedhöfe

Die in NRW noch erlaubten OP-Masken sind damit in den genannten Bereichen nicht mehr erlaubt. Wer keine FFP2-Maske besitzt oder eine solche zu einem Termin bei der Dortmunder Stadtverwaltung vergisst, bekommt eine aus dem Grundfundus der Stadt Dortmund bereitgestellt.

Neue Corona-Regel: Dortmund setzt auf FFP2-Masken in der Stadtverwaltung

FFP2-Masken bieten einen sichereren Schutz vor dem Coronavirus, als herkömmliche OP-Masken, da sie die Aerosolverbreitung mindern. „So tragen sie in einem besonderen Maße dazu bei, dass sich Viren nicht so stark verbreiten“, heißt es von der Stadt Dortmund.

Wichtig sei jedoch, dass die FFP2-Maske richtig über Mund und Nase sitze und mit dem gesamten Rand dicht an dem Gesicht anliege. Anders sieht das bei FFP2-Masken für Kinder aus, die bei dem jüngsten Check der Stiftung Warentest schlecht abschnitten.

Bei den Erwachsenen sieht der Effekt der FFP2-Masken aber gut aus: Forscher des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation fanden kürzlich heraus: Wenn sich ein mit Corona infizierter und ein gesunder Mensch in einem Innenraum auf kurzer Distanz mit gut sitzenden FF2-Masken begegnen, liege die Ansteckungsgefahr auch nach 20 Minuten bei gut einem Promille, also 0,1 Prozent (Hier weitere News zum Coronavirus in NRW bei RUHR24 lesen).

Neue Regel: FFP2 in manchen Bereichen in Dortmund Pflicht – Schutz vor Coronavirus ist besser

Bei schlecht sitzenden FFP2-Masken liege das Infektionsrisiko im gleichen Szenario dagegen bei rund vier Prozent, berechnet das Team. Für optimalen Schutz muss der Nasenbügel demnach zu einem „abgerundeten W“ geformt werden, sodass er seitlich auf die Nasenflügel drückt. Bei OP-Masken reicht eine gute Passform noch, um die Infektionsgefahr auf maximal zehn Prozent zu senken (Hier geht es zu unserem Corona-News-Ticker für Dortmund).

Rubriklistenbild: © Fabian Strauch/DPA