Weihnachten in der Corona-Krise

Trotz Corona-Pandemie: Mini-Weihnachtsmarkt kommt in die City von Dortmund

Der große Weihnachtsmarkt in Dortmund fällt aus - wegen Corona. Doch an diesen Plätzen gibt es bald eine weihnachtliche Überraschung: Freut euch auf Weihnachtsmärkte im Mini-Format.

Dortmund - Ein dutzend kleiner Büdchen werden es sein, verteilt über die ganze Innenstadt: Gleich sieben Weihnachtsmärkte im Mini-Format sollen die Innenstadt von Dortmund trotz Corona in weihnachtlichem Glanz tauchen. Sie sind die kreative Antwort der Schausteller und der Stadt Dortmund auf die coronabedingte Absage des großen Weihnachtsmarkts in diesem Jahr.

StadtDortmund
Name WeihnachtsmarktDortmunder Weihnachtsstadt
GrößeRund 300 Stände
ÖffnungszeitenAbgesagt für 2020

Mitten in der Corona-Krise: Dortmund bekommt viele kleine Weihnachtsmärkte

Für Schausteller war 2020, wie für die gesamte Veranstaltungsbranche auch, ein schweres Jahr. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie bekamen die Karussel- und Büdchenbetreiber, die sonst beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt Dortmund stehen, heftig zu spüren. Denn auch wenn die Hoffnung lange bestehen blieb: Am Ende wurde auch in Dortmund der Weihnachtsmarkt abgesagt.

Doch bei einem so traurigen und glanzlosen Ende des aktuellen Jahres ohne Weihnachtsmarkt wollten es die Schausteller offenbar nicht belassen – auch wenn sie bereits mit einer anderen Idee für ein wenig Ersatz für den Weihnachtsmarkt in Dortmund sorgen. Und so entwickelten der Markthandel- und Schaustellerverband Westfalen in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Dortmund ein Konzept, welches die Vorweihnachtsfreude zumindest an einigen Stellen zurück in die Stadt bringen soll.

Um das zu ermöglichen, will die Stadt Dortmund den Schaustellerbetrieben in der Corona-Pandemie den Zugang zu mehreren öffentlichen und privaten Flächen ermöglichen. Dazu erteilt die Stadt den Schaustellern eine befristete Sondernutzungserlaubnis (mehr News zur Corona-Pandemie in NRW).

Weihnachtsmarkt in der Corona-Krise: Dortmund stellt Schaustellern Flächen zur Verfügung

Über die ganze Innenstadt verteilt sollen die Schausteller dadurch die Möglichkeit bekommen, Lebensmittel und andere Waren aus ihren Weihnachtsmarkt-Buden heraus zu verkaufen. „Wir haben einen guten Weg gefunden, den Dortmunder Schaustellern noch Teile des Weihnachtsgeschäfts zu ermöglichen“, freut sich Oberbürgermeister Thomas Westphal.

In Dortmund wird es also auch in diesem Jahr, trotz Corona, nach gebrannten Mandeln duften, die Hände klebrig von Schoko-Früchten sein und der Glühwein in den Kesseln köcheln. Ob hübsche Weihnachtsdeko oder warme Wollmützen - alles, was es auch sonst auf dem Weihnachtsmarkt gegeben hätte, könnte nun an den ausgewählten Plätzen über die Vorweihnachtszeit abgeboten werden.

Dass jeder Büdchen-Betreiber einmal dran kommt, es aber trotzdem nicht eng wird, soll ein rollierendes System ermöglichen. Das Angebot und die Organisation der Rotation liegt in den Händen des Markthandel- und Schaustellerverbands. Es soll ein möglichst vielfältiges und variables Angebot auf den kleinen Weihnachtsmärkten in Dortmund geben.

Mini-Weihnachtsmärtke sind über die ganze Innenstadt von Dortmund verteilt

Die Flächen, die die Stadt den Schaustellern im Corona-Winter zur Verfügung stellt, sind in der ganzen City verteilt. Viele Verkaufsstände bleiben bis zum 30. Dezember 2020 stehen, einige sogar bis zum 31. März 2021. Ab Januar sollen zudem Flächen in Hombruch, Hörde und Asseln genutzt werden können, um ähnlich wie bei einem Wintermarkt, auch dann noch den Verkauf an kleinen Ständen anzubieten. In der Dortmunder Innenstadt sind die Mini-Weihnachtsmärkte an diesen Plätzen zu finden:

  • Friedhof
  • Platz von Leeds
  • Platz von Netanya
  • Kampstraße
  • Katharinenstraße
  • Alter Markt
  • Kleppingstraße

Die Stände werden in weiten Abständen voneinander verteilt an den oben aufgelisteten Plätzen in Dortmund stehen (hier eine Karte zu den genauen Standorten). So soll verhindert werden, dass sich zu viele Menschen an einem Platz drängeln.

Rubriklistenbild: © Daniele Giustolisi/RUHR24 (Archiv)

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