Nach nur wenigen Tagen

Dortmund macht Kehrtwende und lockert harte Corona-Maßnahmen

Vor wenigen Tagen hat die Stadt Dortmund eine drastische Corona-Regel beschlossen. Jetzt kam die Maßnahme noch einmal auf den Tisch.

Dortmund – Seit dem 10. Januar gilt in Dortmunds Krankenhäusern abgesehen von wenigen Ausnahmen ein Besuchsverbot. Die Stadt hat wegen der Omikron-Variante diese drastische Regel beschlossen. Nun – wenige Tage später – sind die Vertreter aller Krankenhäuser noch einmal zusammengekommen und haben die aktuelle Situation besprochen, wie es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund heißt.

StadtDortmund
BundeslandNRW
Einwohner587.010

Corona in Dortmund: Drastische Maßnahme wird ein wenig gelockert

Frank Renken, Leiter des Dortmunder Gesundheitsamtes: „Zunächst bestätigen alle Beteiligten, dass es sich bei der restriktiven Besuchsregelung um kein generelles Besuchsverbot in den Häusern handelte. Jedoch machten es die zunehmenden Infektionsfälle in Dortmund notwendig, die Besuche in den Krankenhäusern einzuschränken.“

Dabei soll es laut Renken auch zunächst erst einmal bleiben. Jetzt kommt aber das große Aber: Besuche sollen wieder in größerem Umfang ermöglicht werden. Dafür gibt es aber zahlreiche Bedingungen.

Dortmund: Krankenhaus-Besuche sollen wieder möglich werden

Eine Bedingung: Die Menschen müssen vollständig geimpft sein. Wenn es möglich war, muss eine Booster-Impfung vorliegen, teilt die Stadt Dortmund mit. Damit nähern sich die Kliniken den Corona-Regeln an, die seit Donnerstag (13. Januar) in NRW gelten.

Außerdem müsse ein tagesaktueller Schnelltest vorliegen. Zudem wird die Zahl der Besucher und die Besuchsdauer beschränkt und es ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Wie genau das umgesetzt wird, wird den Kliniken überlassen, heißt es weiter (mehr News zum Coronavirus in NRW bei RUHR24).

Rubriklistenbild: © Klinikum Dortmund, Florian Forth/RUHR24; Collage: RUHR24