Mehr Impfungen geplant

Corona-Impfzentrum: Stadt Dortmund startet plötzliche „Nacht-Aktion“

Das Corona-Impfzentrum in Dortmund wird ab Dienstag (4. Mai) umgebaut. Insbesondere beim Ein- und Ausgang soll es Veränderungen geben, hieß es aus dem Krisenstab.

Dortmund – Seit Anfang Februar wurden im Corona-Impfzentrum in Dortmund bereits Zehntausende Menschen gegen eine Covid-19-Infektion geschützt. Zuletzt gab es jedoch Probleme, die nun zu einem nächtlichen Umbau führen.

ImpfzentrumDortmund
AdressePhoenixplatz 4, 44263 Dortmund
Impfung gegenCovid-19

Corona-Impfzentrum in Dortmund wird umgebaut: Besserer Ein- und Ausgang geplant

Dafür sind zwei Nachtaktionen nötig, sagte Oliver Nestler vom Krisenstab am Dienstag in einer Pressekonferenz des Verwaltungsvorstands. Bereits Dienstagnacht (4. Mai) um 22 Uhr soll der Umbau starten, am Mittwoch soll es weitergehen.

Am Impfzentrum werden künftig zwei Zelte für den Ein- und Ausgang stehen. „Damit werden wir den Check-in und Check-out umorganisieren, um die Besucherströme entsprechend zu optimieren“, erklärte Nestler. Er hofft, dass das trotz der Warnung vor Sturmtief „Eugen“ in NRW möglich sei.

Dortmund: Umbau des Corona-Impfzentrums soll mehr Kapazitäten schaffen

Der Umbau des Impfzentrums auf Phoenix-West in Dortmund-Hörde hat bereits jetzt etwas mit den Kapazitäten zu tun. Denn dort werden mittlerweile deutlich mehr Impfungen verabreicht, als noch am Anfang der Aktion. Es werde bereits mehr geimpft, als vom Land NRW gefordert. Hinzu kommen die geplanten Termine für die Zweitimpfungen.

Das Impfzentrum in Dortmund wird für mehr Impfungen vorbereitet.

„Am Eingag und Ausgang wurde es enger“, sagte Birgit Zoerner, Leiterin des Krisenstabs in Dortmund. Durch den Umbau soll die Situation deshalb entzerrt werden, damit auch künftig mehr Impfdosen verabreicht werden können: „Wir wollen die Kapazitäten weiter erhöhen, auch dafür brauchen wir diese Lösung“, sagte sie.

Corona-Impfungen in Dortmund: Es wären noch mehr Impfungen möglich

Denn bei den Impfungen ist Dortmund laut Zoerner noch nicht am Anschlag: „Wir wären in der Lage, im Impfzentrum noch größere Gruppen von Menschen zu impfen.“ Voraussetzung wäre jedoch mehr Impfstoff. Dazu könnten in Absprache mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und den Apothekern die Zeiten ausgeweitet werden.

Das Land NRW habe hingegen mehrfach klargemacht, die Gruppe 3 noch nicht für Corona-Impfungen freizugeben, sagte Zoerner. „Wir würden sehr gerne öffnen, um in einen Übergang zu kommen“, sagte die Leiterin des Krisenstabs. Es werde sonst in einigen Wochen schwer, die Terminkalender für die Corona-Impfungen voll zu bekommen.

In Dortmund haben bislang rund 158.000 Menschen die Erstimpfung gegen Covid-19 bekommen (Stand: 2. Mai). Rund 35.000 Dortmunder sind bereits zum zweiten Mal geimpft worden. Zudem sind für die Sonderaktion in Dortmund am Donnerstag (6. Mai) aktuell noch rund 640 Restdosen Astrazeneca zu haben. Über 60-Jährige können sich hier anmelden: impftermin.dortmund.de oder nrw-impft.de sowie per Telefon unter 0800/588 96 26.

Rubriklistenbild: © Dortmund-Agentur/Roland Gorecki

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