53 Zentren in NRW

Dortmund: Corona-Impfzentrum hat geschlossen – wo es noch Impfungen gibt

Für das Impfzentrum in Dortmund ist der letzte Tag angebrochen. Am 30. September werden auf Phoenix West vorerst letztmalig Corona-Impfungen angeboten.

Dortmund – Etwa acht Monate waren die meisten der insgesamt 53 Corona-Impfzentren in Nordrhein-Westfalen* nun im Einsatz. Mit Beginn der Impfungen Anfang des Jahres waren sie von heute auf morgen in Veranstaltungshallen sowie an Flugplätzen oder Stadien eingerichtet worden. Der 30. September markiert das vorläufige Ende der Impfzentren – auch in Dortmund, wie *RUHR24 berichtet.

StadtDortmund
Corona-Inzidenz70,3 (30. September)
Corona-Impfungen788.688 (Erst- und Zweitimpfungen)

Impfzentren in NRW machen am 30. September dicht – Angebot endet auch in Dortmund

In einigen NRW-Städten haben die Impfzentren schon vor einigen Tagen* oder sogar Wochen den Betrieb eingestellt. Der Grund: Die Nachfragen für eine Impfung gegen das Coronavirus* waren stark rückläufig. Die Stadt Dortmund hat das Angebot so lange, wie möglich aufrechterhalten. In den vergangenen Wochen konnten sich Bürgerinnen und Bürger sogar ohne vorherige Terminvereinbarung eine Impfung abholen.

Doch auch für das Impfzentrum auf dem Phoenix-West-Gelände im Dortmunder Stadtteil Hörde sind die letzten Stunden gezählt. Denn in Abstimmung mit dem Land NRW werden nach einem Erlass die städtischen Impfangebote nun endgültig eingestellt.

Impfzentrum in Dortmund schließt – letzte Chance für eine Corona-Impfung

Für alle Kurzentschlossenen bietet sich Donnerstag (30. September) also noch eine Chance, sich unkompliziert und ohne Termin gegen Corona impfen zu lassen. Das Impfzentrum in Hörde hat an seinem letzten Tag wie schon zuletzt noch einmal von 14 bis 19 Uhr geöffnet. Danach ist dann aber wirklich Schluss.

Mit der Schließung des Impfzentrums soll in Dortmund* aber keineswegs Schluss sein mit den Corona-Impfungen. Im Gegenteil: Wie angekündigt, werden ab Freitag (1. Oktober) die Impfungen dann hauptsächlich von niedergelassenen Haus- und Betriebsärzten übernommen. Für diejenigen ohne festen Hausarzt gibt es von der Kassenärztlichen Vereinigung (KVWL) eine Liste aller Impfärzte.

Das Impfzentrum in Dortmund hat am 30. September zum letzten Mal geöffnet.

Wer sich jetzt fragt, wo er seine Zweitimpfung herbekommt, wenn er sich kurzfristig noch für eine Impfung im Impfzentrum entscheidet, kann unbesorgt sein. Die Ärzte stehen in diesen Fällen auch für den zweiten Piks zur Verfügung (aktuelle Nachrichten aus Dortmund* bei RUHR24).

Corona-Impfungen in Dortmund – Stadt verweist auf mobile Impfteams

Das städtische Angebot für die Corona-Impfungen geht außerdem weiter. Weiterhin sollen mehr Leute überzeugt werden, sich gegen das Virus impfen zu lassen. Die Stadt teilt deshalb mit, auch in den kommenden Wochen mit mobilen Impfteams im Stadtgebiet im Einsatz zu sein. Vorrang sollen hier vor allem die Orte haben, in denen die Inzidenzen höher liegen. Das könne man als Anzeichen dafür werten, dass dort weniger Menschen geimpft sind, erklärte Dortmunds Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner bei einer Pressekonferenz.

Die mobilen Impfautos sollen sich außerdem auf die sogenannte „schwer erreichbare Gruppe“ fokussieren. Obdachlose sollen zum Beispiel weiterhin zentral in Einrichtungen geimpft werden können. Laut dem Erlass des Landes wird den Kommunen pro 100.000 Einwohnern je ein Impfarzt pro Tag für Impfaktionen zur Verfügung gestellt (mehr Corona-News aus NRW* bei RUHR24 lesen).

Fast 400.000 Menschen in Dortmund gegen Corona geimpft

In Dortmund* waren bis zum 29. September 395.714 Menschen vollständig gegen Corona geimpft. Insgesamt wurden 788.688 Impfdosen verabreicht. Dazu zählen Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams.

Video: Digitaler Impfausweis - was man dazu wissen muss

Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebsärzte und Privatärzte, da diese unmittelbar ans Robert-Koch Institut (RKI) gemeldet werden. Das ändert sich jedoch mit der Umstellung der Datenbasis zu den Impfzahlen ab dem 30. September. Diese sei durch die Umstrukturierungen in Zusammenhang mit der Schließung des Impfzentrums notwendig, heißt es vonseiten der Stadt. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Dortmund-Agentur/Roland Gorecki; Collage: RUHR24