Impfung gegen Corona

Corona-Impfung in Dortmund: Wann und wo? Die Termine im Dezember 2021

Ob Erstimpfung oder Booster: Wer sich gegen Corona impfen lassen möchte, kann das in Dortmund ganz einfach in einem Impfbus, auf dem Weihnachtsmarkt oder im Impfzentrum machen.

Dortmund – Im September wurde das große Impfzentrum in der Warsteiner Music Hall in Dortmund geschlossen. Doch noch immer müssen viele Impfungen gegen Corona verabreicht werden – ob als Booster-, Erst- oder Zweitimpfung. Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat die Stadt mehrere zentrale Impfstellen eingerichtet. Zudem tourt auch der Impfbus weiter durch Dortmund. Wo und wann man sich in Dortmund mit oder ohne Termin gegen Corona impfen lassen kann, lest ihr hier.

StadtDortmund, NRW
Angebotmobile Impfangebote
ArtImpfbus

Corona-Impfung in Dortmund: Viele Impfangebote im Dezember 2021

Die große Zeit der Impfzentren in NRW ist vorbei. Sukzessive wurden viele der Zentren nach dem Sommer geschlossen. Bis dahin hatten die 53 Impfzentren in NRW laut WDR 13,1 Millionen Corona-Erst- und Zweit-Impfungen verabreicht. Doch noch immer, oder inzwischen wieder, ist der Bedarf nach weiteren Corona-Impfungen groß.

Und so gibt es in Dortmund neben einem neuen Impfzentrum in der Berswordt-Halle mehrere Impfangebote über die ganze Stadt verteilt – einige als dauerhafte Einrichtung, andere nur an bestimmten Terminen. Die Impfangebote ergänzen die Impfungen durch die niedergelassenen Ärzte, die inzwischen ebenfalls sehr gefragt sind, wenn es um die Corona-Impfung geht.

Denn zunächst einmal heißt es auch vonseiten der Stadt Dortmund in einer Mitteilung: „Bitte sprechen Sie zunächst Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin an, wenn es um eine Corona-Schutzimpfung geht.“ Doch da diese kaum nachkommen, alle ihre impfwilligen Patienten gegen das Coronavirus zu impfen, setzen viele Städte, wie auch Dortmund, auf zusätzliche Impfangebote.

Impfung gegen Corona: Stationäre Impfangebote in Dortmund

In Dortmund wurden drei stationäre Impfstellen aufgebaut. Hier können sich Impfwillige innerhalb der Öffnungszeiten ihre Corona-Impfung abholen:

  • In der Berswordt-Halle (Eingang Friedensplatz) können montags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr bis zu 600 Menschen an drei Impfstraßen geimpft werden. Zur Wahl stehen: Biontech/Pfizer für Personen unter 30 Jahren, Moderna oder Johnson & Johnson
  • In der Thier-Galerie (Eingang Hoher Wall) werden montags bis samstags zwischen 10 und 17 Uhr die Impfstoffe Moderna und Johnson & Johnson verimpft.
  • Im Signal Iduna Park (Eingang BVB-Fanwelt) werden ab dem 2. Dezember täglich zwischen 8 und 20 Uhr Corona-Impfungen angeboten. Einzige Ausnahme: Am 6. Dezember ist nur zwischen 8 und 18 Uhr geöffnet. Zudem ist die Impfstelle an Spieltagen geschlossen. Angebotene Impfstoffe sind Biontech/Pfizer und Moderna.
  • Im Impfzentrum am Knappschaftskrankenhaus wird täglich zwischen 17 und 22 geimpft. Allerdings ist es hier erforderlich, sich vorab einen Termin geben zu lassen. Es wird nur Moderna verimpft, zudem werden keine Impfung von Menschen unter 30 Jahren oder Schwangeren angeboten.
  • Zudem steht in der Weihnachtszeit ab dem 3. Dezember ein beheiztes Zelt in der Weihnachtsstadt an der Hansastraße auf Höhe des Hansaplatzes. Hier können von Montag bis Samstag (10 bis 17 Uhr) auf mindestens vier Impfstraßen täglich 600 bis 800 Personen geimpft werden.
  • Zusätzlich bieten an allen Samstagen im Advent (4. Dezember, 11. Dezember, 18. Dezember 2021) einige Ärzte der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe zusätzliche Impfmöglichkeiten an. Welcher Arzt bei den Advents-Impfungen mitmacht, lest ihr hier.

Impfbus tourt durch Dortmund: Corona-Impfung an vielen Standorten auch im Dezember

Zusätzlich zu den stationären Impfstellen fährt auch noch ein Impfbus durch Dortmund. Ein Angebot, was bei den Dortmundern bisher sehr gut ankommt – entsprechend lang war die Warteschlange in den vergangenen Tagen vor den Impfbussen. Besonders auf die Booster-Impfung hatte ein regelrechter Run eingesetzt. Sie soll laut Stiko zunächst jedoch vorrangig älteren Menschen verabreicht werden. Doch kein Impfwilliger wird abgewiesen, solange der Impfstoff-Vorrat reicht.

Für die Booster- oder auch Erst- und Zweitimpfung am Impfbus müssen nur der Personalausweis und – wenn vorhanden – der Impfpass mitgebracht werden. Es kann aus folgenden Impfstoffen gewählt werden:

  • Johnson & Johnson (Vektor-Impfstoff)
  • Moderna (mRNA-Impfstoff)
  • Biontech (mRNA-Impfstoff)

Termine in Dortmund: Impfbus bietet Booster und Erstimpfung für alle Dortmunder

Die nächste Gelegenheit, sich in einem der Impfbusse in Dortmund eine Corona-Impfung abzuholen, ist am 30. November vor dem EWZ (Bildungszentrum) am Evinger Platz 11. Wer eine Booster-Impfung haben möchte, sollte zudem beachten, dass diese erst rund fünf Monate nach der vollständigen Erstimpfung verabreicht wird.

Die weiteren Termine der Impfbusse in Dortmund im November 2021:

  • 30. November (Dienstag), EWZ GmbH am Evinger Platz 11, 9 bis 15 Uhr
  • 2. Dezember (Donnerstag), Wochenmarkt Scharnhorst (Parkplatz Gesamtschule), 8 bis 13.30 Uhr

Ob es im neuen Jahr weitere Termine geben soll, an dem der Impfbus in Dortmund unterwegs ist, ist noch offen.

Corona-Impfung: Mobile Impfteams in Dortmund im Einsatz

Zusätzlich zur Impfung im Impfbus können sich alle, die ihren Impfschutz komplett machen wollen, sich ihre Impfungen auch an wechselnden Stationen in Dortmund holen, an denen das mobile Impfteam regelmäßig bereitsteht.

Die Warteschlange am Impfbus in Dortmund war mehr als 100 Meter lang.
  • 6. Dezember (Montag), Reisebüro Stoffregen an der Kampstraße 4a, 15 bis 18 Uhr
  • 7. Dezember (Dienstag), Reisebüro Stoffregen an der Kampstraße 4a, 16 bis 18 Uhr
  • 7. Dezember (Dienstag), Wichernhaus an der Stollenstraße 36, 13 bis 17 Uhr
  • 7. Dezember (Dienstag), Fachhochschule Dortmund, Sonnenstraße 96-100, 10 bis 15 Uhr
  • 8. Dezember (Mittwoch), Grün Bau an der Unnaer Str. 44, 9 bis 15 Uhr

Corona-Impfung in Dortmund: Wartemarken vor Impfbussen erleichtern Wartezeit

Trotz der vielen Impfangebote in Dortmund ist es gut möglich, dass sich auch weiterhin lange Schlangen bilden. Die Stadt setzt daher seit dem 18. November auf ein ausgeklügeltes System, welches die Wartezeiten besser erträglich machen soll: An den Impfbussen gibt es für jeden eine Wartemarke.

Zwar kürzt das die Wartezeit nicht ab, doch alle, die sonst bei Regen und Kälte in der Schlange stehen bleiben müssten, können so besser abschätzen, wie lange es noch dauert, bis sie an der Reihe sind – und gemütlich einen Kaffee trinken gehen oder noch ein paar Einkäufe erledigen.

Rubriklistenbild: © Malin Annika Miechowski/RUHR24