Party trotz Corona

Dortmund: Clubs könnten bald wieder öffnen – Regeln erlauben wieder Party machen

Die neue Corona-Schutzverordnung sieht bei einer stabilen niedrigen Inzidenz auch eine Öffnung der Clubs vor. Jedoch gibt es Regeln. Was dann in Dortmund gilt.

Dortmund - Kaum eine andere Branche hatte während der Corona-Pandemie mit so strengen Einschränkungen zu kämpfen wie die Clubszene. Seit März 2020 sind sämtliche Feierstätten in Deutschland geschlossen. Doch es gibt Hoffnung.

StadtDortmund
BundeslandNRW
Einwohner603.167

Corona-Lockerungen in NRW ab dem 28. Mai: Partys und Clubs bald wieder erlaubt

Am Freitag (28. Mai) ist in NRW eine neue Version der Corona-Schutzverordnung mit umfassenden Lockerungsplänen in Kraft getreten. Unter anderem dürfen Freizeitparks wie der Movie Park in Bottrop und das Phantasialand in Brühl wieder ihren Betrieb aufnehmen und Besucher unter strengen Hygienemaßnahmen empfangen. Aber auch für andere Bereiche des öffentlichen Lebens gelten neue Regeln - zum Beispiel für Partys.

Die neue Corona-Schutzverordnung ist in drei Stufen unterteilt: Stufe 3 gilt bei einer Inzidenz von 100 bis 50,1. Stufe 2 bei einer Inzidenz zwischen 50 und 35,1 und Stufe 1 greift bei einer niedrigen Inzidenz von 35 oder weniger (alle Nachrichten um Coronavirus in NRW auf RUHR24).

Öffnungen von Clubs in NRW: Party machen ist ab einer stabilen Inzidenz von unter 35 erlaubt

Eine Öffnung von Clubs fällt aktuell in Stufe 1 und ist daher mit einer stabilen Inzidenz von unter 35 gekoppelt. Bedeutet: Die Sieben-Tages-Inzidenz muss an fünf aufeinander folgenden Werktagen unter 35 liegen. Anders als bei den Freizeitparks hat die landesweite Inzidenz keinen Einfluss auf die Club-Öffnungen - es gilt ausschließlich die lokale Inzidenz der Stadt oder des Kreises.

Liegt die Sieben-Tages-Inzidenz in Dortmund beispielsweise seit Tagen unter 35, aber die NRW-weite Inzidenz über 35, dürften die Clubs trotzdem öffnen. Doch es gibt einen Haken: Wie der aktuellen Corona-Schutzverordnung zu entnehmen ist, gilt die Öffnungsperspektive nur für Clubs mit Außenbereich. Außerdem dürfen höchstens 100 Personen mit negativem Corona-Test reingelassen werden.

Clubs in Dortmund bald wieder offen? Inzidenz und Konzept spielen wichtige Rollen

Erst ab dem 1. September greifen umfassendere Öffnungsschritte für Clubs und Diskotheken: Bei einer stabilen örtlichen und landesweiten (!) Inzidenz von unter 35 dürfen Feierstätten auch ihren Innenbereich öffnen. Eine Personenbegrenzung entfällt. Allerdings müssen die Betreiber ein gutes und vor allem genehmigtes Konzept vorlegen.

Bis September ist es aber noch etwas hin. Die stabile Inzidenz von unter 35 ist deutlich greifbarer. Was bedeutet das für Dortmund? Dürfen die Clubs dann öffnen oder nicht?

Clubs in NRW: Welche Diskotheken in Dortmund bald öffnen könnten

Zuletzt lag der Inzidenzwert in Dortmund bei 54,9 (Stand 28. Mai). Angesichts der steigenden Impfquote ist eine weitere Abnahme der Inzidenz aber gut möglich. Für die Clubszene bedeutet dies: Öffnungen ja, aber nur mit Außenbereich.

Ein Dortmunder Club, der unter den neuen Auflagen öffnen könnte, wäre zum Beispiel der „Weinkeller“ an der Märkischen Straße. Aber auch im „Moog“ in der City sowie im „Herr Walter“ im Hafenviertel sollten bei sinkender Inzidenz wieder Partys möglich sein - dank großer Außenbereiche. Auch das „View“ im Dortmunder U über den Dächern der Stadt hat eine große Terrasse.

Auf andere Clubs wie etwa das „Oma Doris“ in der Nähe der Brückstraße müssen Party-Liebhaber aber vorerst verzichten. Die kleine urige Diskothek hat keinen Außenbereich.

Rubriklistenbild: © Florian Forth/RUHR24

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