Bild: Foodloaf

Direkt nach einer Reise nach Italien, mit Pizza, Pasta und ganz viel Amore im 60 Seconds to Napoli, können Hungrige in Dortmund an der Kleppingstraße nun mit der kulinarischen Reise durch den Süden Europas weitermachen: ab nach Griechenland, in die Cantine Souvlaki Bar. Foodloaf-Blogger Darius aus Dortmund hat den Laden getestet.

  • An der Kleppingstraße in Dortmund hat die Cantine Souvlaki Bar aufgemacht.
  • Es ist die erste Bar in der Innenstadt, die Köstlichkeiten aus Griechenland anbietet.
  • Die Cantine Souvlaki Bar liegt in direkter Nachbarschaft zum 60 Seconds to Napoli.

Wer sich über mangelnde Abwechslung und Neueröffnungen in der Dortmunder City beschwert, hat sich nicht gründlich genug umgeschaut. Nachdem neulich das pure & smart und das Gloria Jean’s Coffees eröffnet haben, können wir mit der Cantine Souvlaki Bar nun auch eine kulinarische Reise nach Griechenland machen.

Und das ist eine feine Sache, findet man doch keine griechischen Speisen im unmittelbaren Zentrum von Dortmund. Ich bin also direkt am Eröffnungstag (25. September) hin für euch und schildere hier meine Eindrücke.

Selbstbedienung in der Cantine Souvlaki Bar

Das Restaurant mit Selbstbedienung hat direkt neben dem ebenfalls recht neuen 60 Seconds to Napoli in der Kleppingstraße 22B eröffnet. Für die Griechen ist es die zweite Filiale in der Region. In Hagen hat sich die Cantine Souvlaki Bar bereits einen Namen gemacht.

Dort scheint sie laut den Bewertungen bei Google auch ziemlich beliebt zu sein. Ich finde der Name „Cantine“, also Kantine, passt ganz gut. Man bestellt an einem Tresen, bezahlt dort direkt und bekommt einen Pieper, welcher signalisiert wann das Essen fertig ist.

Cantine Souvlaki Bar in Dortmund: grandiose Grillspezialitäten frisch auf den Teller

Das darf man sich dann auch gleich abholen. Hinsetzen und sich bedienen lassen, ist also nicht angesagt. Im Gegensatz zu einer klassischen Kantine wird hier das Essen aber frisch auf Bestellung zubereitet. Und so kommen grandiose Grillspezialitäten auf den Tisch – aber dazu gleich mehr.

Die offene Küche in der Cantine Souvlaki Bar in der Kleppingstraße in Dortmund. Foto: Foodloaf

Die Einrichtung ist zweckdienlich und eher schlicht gehalten. Man kann draußen sitzen und hat innen ein paar gemütliche Sitzplätze mit Kissen, aber auch einfachere Sitzgruppen. Zum Teil wirkt es etwas gedrängt. Es ist einfach etwas weniger Platz in der Cantine.

Cantine Souvlaki Bar punktet mit einer offenen Küche

Punkten kann die Cantine Souvlaki Bar in Dortmund mit ihrem „Open Kitchen“-Konzept – so kann man bei der Zubereitung der Speisen zusehen. In der Küche ist auch ordentlich Trubel. Und das verstärkt den Eindruck einer Kantine – im positiven Sinne. Es ist in dem Laden belebt und hat eine gesellige Atmosphäre. Irgendwie hat es mich an die typischen Garküchen auf den Straßen Asiens erinnert.

Die Einrichtung: zweckmäßig. Foto: Foodloaf

Was wandert auf den Teller?

In der Cantine Souvlaki Bar gibt es diverse Grillspezialitäten wie Souvlaki, Bifteki, Grillkäse oder auch Landwurst und einiges mehr. Man kann sie sich als Menü mit Beilagen bestellen oder in eine Pita füllen lassen.

Als Vorspeisen gibt es unter anderem Tzatziki, Fetacreme und gegrillte Pimientos. Auch Burger, Fritten, Sandwiches und sogar ein Beyond Burger stehen auf der Karte. Allerdings bleibt fraglich, wie die Küche bei all dem Fleisch, diesen zu 100 Prozent vegan zubereitet.

Es dürfte sich also für jeden etwas finden lassen, insofern man zumindest auf Fleisch steht. Es gibt unzählige Weine, Drinks, Eistee und, und, und. Die Auswahl ist allgemein recht groß, für solch einen recht kleinen Laden. Mir gefällt das.

Die Speisekarte in der Cantine Souvlaki Bar. Foto: Foodloaf

Ich bestellte den „Grill Mix“ mit Hähnchen Souvlaki, normalem Souvlaki und Bifteki. Zu dem Fleisch gesellte sich dann noch Pommes, Pitabrot und ein Dip nach Wahl. Für das Ganze berechnet die Cantine Souvlaki Bar recht faire 10,80 Euro. Allerdings muss man auch immer bedenken, dass es Selbstbedienung ist, was den Preis wieder etwas teurer macht, im Vergleich zu Restaurants mit Bedienung.

Meine Bestellung in der Cantine Souvlaki Bar: knusprig, kross

Optisch sah das alles schon mal sehr ansprechend aus, wenn auch die Pommes eher an die einer Frittenbude erinnerten. Da könnte man sich was anderes einfallen lassen, so dass sie besser zum sonst doch wirklich äußerst ansprechenden „Teller“ passen.

Doch kommen wir zum interessanten Teil: Das Hähnchen Souvlaki hat mir die Schuhe ausgezogen. Unsagbar gut gerillt – da hatte jemand Ahnung! Außen super Röstaromen und knusprig kross angegrillt, innen war es saftig und der Einsatz der Gewürze war einfach perfekt. Das beste Souvlaki, das ich jemals hatte.

Lecker, oder? Der „Grill Mix“ mit Hähnchen. Foto: Foodloaf

Das normale Souvlaki war ebenfalls gut gerillt, aber das Fleisch war mit etwas zu sehnig und fettig. Saftig und schmackhaft war es trotzdem. Das Bifteki hingegen glänzte wieder mit vollem Geschmack – es schmeckte vorzüglich. Innen hatte es fast schon eine cremig zarte Konsistenz. Das Teil war ebenfalls eine Wucht – unbedingt mal ausprobieren.

Der Avocado Dip in der Cantine Souvlaki Bar war auch gelungen und eignete sich, um das doch recht geschmacksneutrale Pita aufzuwerten. Die Pommes bestätigten geschmacklich den optisch nüchternen Eindruck und sind austauschbar. Weder gut noch schlecht. Die kleine Salatbeilage war ein nettes „Eye Candy“ und war frisch und knackig.

Aufgrund des Fleisches ein doch sehr gut gelungenes Gericht – toll!

Oder doch lieber Burger? Sieht auch lecker aus! Foto: Foodloaf

Darius hat getestet – sein Fazit zur Cantine Souvlaki Bar

Ich werde definitiv wieder in die Cantine Souvlaki Bar auf der Kleppingstraße gehen und mir was von den tollen Grillspezialitäten holen. Mir gefallen das Ambiente und die Auswahl an Speisen sowie natürlich die tollen Fleischgerichte. Es könnte zwar laut und auch eng werden, aber wer damit leben kann, der sollte doch gerne mal seinen Blick in diese „Kantine“ werfen.

Was meint ihr? Wäre der Laden was für euch? Schreibt es uns in die Kommentare!

Foodloaf

Darius ist Foodblogger und hat einen eigenen Blog namens "Foodloaf". Foto: Privat
Darius ist Foodblogger und hat einen eigenen Blog namens „Foodloaf“. Foto: Privat

Food-Blogger Darius/FoodLoaf kommt aus Dortmund und schreibt für RUHR24 Restauranttests. Er hat einen YouTube-Kanal mit dem Thema Essen und macht unter anderem auch Produkttests. Auch auf Instagram, Facebook und auf seiner Website treibt er sich rum. Schaut doch sich mal rein: