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Mega-Fahrplanänderungen in Dortmund: Die Neuerungen in der Übersicht

Bus in Dortmund
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Nach den Sommerferien ändern die Busse in Dortmund ihre Fahrpläne.

Nach den Sommerferien steht in Dortmund der nächste große Fahrplanwechsel an. Betroffen sind Busse im gesamten Stadtgebiet.

Dortmund – Während der Corona-Pandemie sind deutlich weniger Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren als in den Jahren zuvor. Laut Statistischem Bundesamt sind die Passagierzahlen 2020 um knapp die Hälfte zum Vorjahr eingebrochen. Wegen der gesunkenen Nachfrage passten die Verkehrsbünde ihre Fahrpläne an und reduzierten ihre Flotten. Doch die Fahrgäste nehmen im Sommer 2021 wieder zu. In Dortmund reagiert man nun darauf.

StadtDortmund
Bevölkerung603.167
Beginn des neuen SchuljahresMittwoch, 18. August

Dortmund: Wieder deutlich mehr Fahrgäste in den Bussen als zu Corona-Zeiten

Wie die DSW21 mitteilt, seien aktuell wieder rund 75 Prozent der Fahrgäste im Vergleich zur Zeit vor Corona unterwegs. Darauf würde man sich nun im Busverkehr anpassen und die Fahrpläne entsprechend ändern und ausbauen. Auch das Ende der Ferien spielt eine große Rolle bei den Änderungsplänen. Das neue Schuljahr beginnt am 18. August (Mittwoch) und soll im Präsenzunterricht stattfinden. Im Schulverkehr plant die DSW21 deswegen, „eine hohe Anzahl an Fahrten“ anzubieten.

Wir bieten nicht nur ein breiteres Angebot als in der Zeit vor Corona, wir haben unser Angebot in einigen Bereichen auch gezielt ausgeweitet und sind auf den Schulstart vorbereitet. Falls nötig, werden wir hier - wie in der Vergangenheit auch - flexibel reagieren.

DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung über die Änderungspläne

Änderungen im Busverkehr in Dortmund: Auf diesen Linien kommt es jetzt zu Neuerungen

Auf mehreren Linien im gesamten Dortmunder Stadtgebiet stehen Veränderungen an: Die neue Linie 415 sorgt zwischen Eving, Lindenhorst und Mengede für schnelle Verbindungen und einen direkten Umstieg auf die Regionalbahnen in Richtung westliches Ruhrgebiet. Die erweiterte Linie 474 wird nun über Lünen-Brambauer hinaus über Schwieringhausen nach Lindenhorst und Eving verlängert und ersetzt damit teilweise die frühere Linie 473.

Auf der Linie 473 sind wegen der Sperrung der Kanalbrücke in Schwieringhausen Großtaxen auf einem neuen Linienweg vom Marksweg nach Brechten unterwegs. In Schwieringhausen wird zu bestimmten Zeiten ein direkter Anschluss zur Linie 474 von und nach Mengede sichergestellt. Die Linie 475 verbindet nun auch sonntags im 30-Minuten-Takt die Innenstadt und Deusen mit Mengede.

Die DSW21 baut ihr Streckennetz für Busse aus.

Busse im Dortmunder Nordosten fahren jetzt deutlich öfter

Außerdem gibt es hier Verbesserungen bei den Bussen:

  • Die Linien 427 und 436 fahren nun im 20-Minuten-Takt, wodurch die Stadtteile Scharnhorst, Asseln und Brackel künftig leichter zu erreichen sind.
  • Sonntags fährt die Linie 436 neu auf dem ganzen Linienweg von Hörde über Schüren, Aplerbeck und Brackel bis Hohenbuschei und Asseln.
  • Die Linie 455 wird vom Borsigplatz bis zum Hörder Bahnhof verlängert.

Ab dem 20. August fahren die 17 Nachtexpresse, die vorwiegend von der Reinoldikirche aus nach ganz Dortmund starten, am Wochenende wieder wie gewohnt zwischen 1.00 und 4.00 Uhr morgens ihre Runden. Seit dem 23. März 2020 hatten die Nachtbusse täglich nur eine Fahrt pro Nacht gemacht.

Zum ersten Mal überhaupt sind an Silvester 2020 (31. Dezember) sogar überhaupt keine Busse durch Dortmund gefahren. Eigentlich hätte es regelmäßige Nacht-Express-Fahrten gegeben, um die Feiernden nach Hause zu bringen.

Video: Coronavirus: Wie verhalte ich mich in Zügen und Bussen?

Wie sicher ist das Bus-Fahren in Zeiten von Corona?

In Bezug auf mögliche Corona-Infektionen im Bus sollen sich Passagiere keine Sorgen machen. „Die Maskenpflicht hat sich als sehr effektive Schutzmaßnahme herausgestellt, was in zahlreichen Studien belegt wird“, ergänzt Dr. Heinz Pohlmann, Leiter des Betriebs bei DSW21. „Wir rechnen auf kurzen Strecken-Abschnitten für kurze Zeit durchaus mit stärker gefüllten Fahrzeugen. In Bussen und Bahnen besteht aber kein besonderes Infektionsrisiko.“

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