415.000 Wahlberechtigte

Bundestagswahl 2021: Das Ergebnis in Dortmund – eine Partei bleibt an der Spitze

Wie haben die 415.000 Dortmunder, die am Sonntag bei der Bundestagswahl ihre Stimme abgeben durften, gewählt? Hier erste Hochrechnungen und Ergebnisse aus Dortmund.

Update, Montag (27. September), 7 Uhr: Alle Stimmen der Bundestagswahl 2021 in Dortmund sind ausgezahlt. Die NRW-Großstadt bleibt eine SPD-Hochburg:

So hat der Wahlkreis I seine Erststimme vergeben (288 von 288 Ergebnissen):

Dortmund Wahlkreis I – Erststimmen

So veteilt sich die Erststimme im Wahlkreis II (281 von 281 Ergebnissen)

Dortmund – Wahlkreis II Erststimmen

Und nun zu den Zweistimmen. So hat der Wahlkreis I gewählt (288 von 288 Ergebnissen):

Dortmund Wahlkreis I – Zweitstimmen.

Die Verteilung der Zweitstimmen im Wahlkreis II (281 von 281 Ergebnissen):

Dortmund – Wahlkreis II Zweitstimmen

Update, Sonntag (26. September), 21.58 Uhr: Inzwischen sind die Stimmen fast aller Wahllokale in Dortmund einmal ausgezählt und ein erstes Ergebnis steht fest. Allerdings kann sich das auch noch ändern, da die Briefwahl noch nicht final ausgewertet wurde. Eindeutiger Verlierer der Wahl ist in Dortmund die CDU. Sie hat nahezu sechs Prozent an Stimmen gegenüber der Bundestagswahl 2017 verloren. Gewinner hingegen sind die Grünen. Sie haben in den jeweiligen Wahlkreisen im Schnitt sieben Prozent zugelegt.

So hat der Wahlkreis I seine Erststimme vergeben (282 von 288 Ergebnissen):

  • SPD (Jens Peick): 33,15 Prozent
  • CDU (Klaus Wegener): 19,17 Prozent
  • Die Grünen (Markus Kurth): 16,95 Prozent
  • FDP (Roman Senga): 6,69 Prozent
  • Die Linke (Ann-Christin Huber): 3,85 Prozent
  • AfD (Heinrich Theodor Garbe): 6,91 Prozent
  • Die PARTEI (Marco Bülow): 8,70 Prozent
  • Sonstige: 2,56 Prozent

So verteilt sich die Erststimme im Wahlkreis II (276 von 281 Ergebnissen):

  • SPD (Sabine Poschmann): 38,97 Prozent
  • CDU (Michael Depenbrock): 20,33 Prozent
  • Die Grünen (Prof. Dr. Anke Weber): 14,75 Prozent
  • FDP (Frieder Löhrer): 7,20 Prozent
  • Die Linke (Sonja Lemke): 4,10 Prozent
  • AfD (Matthias Helferich): 8,34 Prozent
  • Die PARTEI (Goerdt): 2,40 Prozent
  • Sonstige: 1,3 Prozent

Und nun zu den Zweistimmen. So hat der Wahlkreis I gewählt (282 von 288 Ergebnissen):

  • SPD: 32,51 Prozent
  • CDU: 17,75 Prozent
  • Die Grünen: 20,54 Prozent
  • FDP: 9,30 Prozent
  • Die Linke: 4,93 Prozent
  • AfD: 7,01 Prozent
  • Die PARTEI: 2,24 Prozent
  • Andere: 5,72 Prozent

Die Verteilung der Zweitstimmen im Wahlkreis II (276 von 281 Ergebnissen):

  • SPD: 35,66 Prozent
  • CDU: 19,41 Prozent
  • Die Grünen: 15,23 Prozent
  • FDP: 9,55 Prozent
  • Die Linke: 4,47 Prozent
  • AfD: 7,96 Prozent
  • Andere: 5,71 Prozent

Bundestagswahl in Dortmund: OB Thomas Westphal sicher über Kanzlerfrage

Update, Sonntag (26. September), 20.10 Uhr: Die Wahlbeteiligung war laut Wahlleiter und Dezernent Norbert Dahmen am Ende doch etwas höher als 2017. Nachdem auch die ersten Briefwahlunterlagen ausgezählt sind, lässt sich Folgendes festhalten: 2017 lag die Wahlbeteiligung in Dortmund insgesamt bei 72,3 Prozent, 2021 lag sie um 17 Uhr bereits bei 73,1 Prozent. Da die Wahllokale da noch eine Stunde geöffnet hatten, sei das noch nicht das finale Ergebnis. Am Montag (27. September) soll es dann laut Dahmen vorliegen.

Die Stimmung bei den Wahlpartys könnte inzwischen nicht unterschiedlicher sein. Während die SPD und FDP sich über die ersten Wahlergebnisse freuen, bangt die Linke noch darum, überhaupt in den Bundestag einziehen zu können. Bei den Grünen sowie bei der CDU zeigt man sich ebenfalls eher verhalten: Man habe mit mehr Stimmen gerechnet.

Der Dortmunder Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) zeigt sich zufrieden mit den Wahlergebnissen der SPD.

Sicher ist hingegen der Dortmunder OB Thomas Westphal (SPD): „Es wird noch ein langer Abend. Ich bin sicher, am Ende des Abends stehen wir vorne und haben einen Kanzler Olaf Scholz.“

Update, Sonntag (26. September), 19.10 Uhr: Nun liegen auch aus Dortmund erste Ergebnisse aus beiden Wahlkreisen vor. Allerdings sind hier die Stimmen der Briefwahl noch nicht berücksichtigt. Auch sind längst nicht alle Wahlräume ausgezählt. Im Wahlkreis I sind es nach aktuellen Stand knapp 40, im Wahlkreis II 16.

Erstmeldung, Sonntag (26. September), 18.10 Uhr: Dortmund – 415.000 Menschen in Dortmund sind wahlberechtigt. Wie hoch die Wahlbeteiligung am Ende sein wird, wird sich noch zeigen. Immerhin: 156.183 Briefwahlunterlagen wurden bereits ausgestellt, das sind 59.093 mehr als noch 2017. Neben der Zweitstimme konnten die Dortmunder mit ihrer Erststimme einem Politiker ein Direktmandat erteilen. Dadurch zieht jeweils aus jedem Wahlkreis der Politiker mit den meisten Stimmen in den Bundestag ein. Wer macht in Dortmund bei der Bundestagswahl das Rennen?

Dortmund hat für die Bundestagswahl 2021 zwei Wahlkreise

In Dortmund wurden für die Bundestagswahl 2021 zwei Wahlkreise festgelegt:

  • Wahlkreis 142 (Dortmund I): Hombruch, Huckarde, Innenstadt-Ost, Innenstadt-West, Lütgendortmund und Mengede
  • Wahlkreis 143 (Dortmund II): Aplerbeck, Brackel, Eving, Innenstadt-Nord, Hörde, Scharnhorst

Insgesamt stellen sich in Dortmund 27 Politiker zur Wahl. 15 für den Wahlkreis Dortmund I und zwölf für den Wahlkreis Dortmund II. Neben den großen Parteien wie SPD, CDU, Grüne, Linke und FDP, stellen auch Parteien wie die AfD, die Tierschutzpartei, die MLPD, die PARTEI oder Volt unter anderem einen Kandidaten oder eine Kandidatin. Hier gibt es alle Kandidaten aus Dortmund für die Bundestagswahl 2021 in der Übersicht.

Dortmund: Erste Hochrechungen und vorläufige Ergebnisse der Bundestagswahl

Bis die finalen Ergebnisse aus Dortmund bekannt sind, wird es noch etwas dauern. Sobald diese bekannt sind, werden sie hier zu finden sein. Nach ersten Schätzungen ist mit diesen gegen 20.30 Uhr zu rechnen.

Wahlleiter und Dezernent Norbert Dahmen zeigt sich bis dahin aber äußerst zufrieden mit dem Verlauf des bisherigen Wahltags. Nur in einem Wahlbüro sei es heute Morgen zu Verspätungen gekommen. Ob der Wahlhelfer dort den Wecker nicht gehört habe oder warum er zu spät kam, um das Wahllokal zu öffnen, ist allerdings nicht bekannt, so Dahmen. Zu sonstigen Zwischenfällen etwa aufgrund der Maskenpflicht sei es aber nicht gekommen.

Rubriklistenbild: © John MacDougall/AFP, Daniele Giustolisi/RUHR24; Collage: RUHR24

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