Live-Ticker zur Weltkriegsbombe

Video zeigt Sprengung der Bombe in Dortmund: Bilanz zur XXL-Evakuierung

Evakuierung der Innenstadt mit für Bombenfund
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Die Baugrube, in der der Blindgänger in Dortmund gefunden wurde.

Der Blindgänger in Dortmund wurde erfolgreich gesprengt. Die Evakuierung wurde aufgehoben und die Anwohner können wieder nach Hause.

Ursprünglich wurden in der Dortmunder Innenstadt vier Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. In drei der Fälle hatte sich der Verdacht jedoch nicht erhärtet. Wegen des übrig gebliebenen Blindgängers wird am heutigen Sonntag (15. August) ein Teil des Schwanenwalls evakuiert.

Dortmund: Experte zieht nach Sprengung der Bombe erste Bilanz

Der Live-Ticker wird nicht mehr aktualisiert, wir danken allen Lesern und Leserinnen für ihre Aufmerksamkeit.

Update, Sonntag (15. August), 20.00 Uhr: Karl-Friedrich Schröder, Chef des Bomben-Entschärfer-Teams, zog eine erste Bilanz nach der kontrollierten Sprengung. Er zeigte sich zufrieden und merkte an, dass einiges getan wurde, um die Sprengschäden so gering wie möglich zu halten. So seien auf den ersten Blick zwar einige Häuserfassaden mit Sand und Schlamm beschmutzt und einige Rollläden demoliert worden, doch das Ausmaß hielte sich in Grenzen, so Schröder. Gerade wenn eine Bombe in Häusernähe gesprengt werden müsse, sei immer mit Sprengschäden zu rechnen. Auch dass in dem U-Bahn-Schacht, der 15 Meter von der Fundstelle verläuft, keine Schaden entstanden seien, freute den Experten.

Inzwischen hat die Stadt Dortmund außerdem ein Video veröffentlicht, dass die Sprengung der Bombe per Drohnen-Aufnahme aus der Luft zeigt.

Evakuierung in Dortmund beendet: Anwohner können nach Hause zurück

Update, Sonntag (15. August), 18.53 Uhr: Gute Nachrichten für alle von der Evakuierung betroffenen Anwohner. Die Sperrung wurde aufgehoben und die Bürger und Bürgerinnen können nach Hause zurück. Auch ist der Evakuierungsbereich wieder für den Autoverkehr freigegeben – bis auf eine kleine Ausnahme rund um den Fundort.

Dortmund: Nach Bombensprengung – Anwohner attackiert Einsatzhelfer

Update, Sonntag (15. August), 18.28 Uhr: Ob der Anwohner die Geduld verloren hat oder was der Grund für den Angriff ist, ist bislang unklar. Aber wie die Stadt Dortmund mitteilt, wurde an einer Sperrstelle einer der Einsatzkräfte von einem Anwohner angegriffen und dabei schwer verletzt. Er musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei konnte den Angreifer jedoch stellen. Es wird nun Anzeige gegen ihn erstattet.

Immerhin: Inzwischen ist der Evakuierungsbereich für Fußgänger wieder freigegeben. Für Fahrzeuge erfolgt eine separate Freigabe, da derzeit im Bereich Schwanenwall noch Aufräumarbeiten stattfinden. Hier sollen sich die Anwohner noch etwas gedulden. Auch die Stadtbahn fährt wieder regulär.

Dortmund: Regionalverkehr nimmt nach Sprengung der Bombe wieder Fahrt auf

Update, Sonntag (15. August), 17.57 Uhr: Die Deutsche Bahn hat inzwischen ebenfalls mitgeteilt, dass nach der Sprengung der Bombe, der Zugverkehr im Raum Dortmund wieder aufgenommen werden kann. Die Umleitung über Gelsenkirchen wird somit aufgehoben und die Züge verkehren wieder auf dem Regelweg. Allerdings gibt die Deutsche Bahn den Hinweis, dass es noch in Folge zu Verspätungen und Teilausfällen kommen kann.

Evakuierung in Dortmund: OB Thomas Westphal bedankt sich bei den Einsatzkräften

Update, Sonntag (15. August), 17.42 Uhr: Noch dauern die Untersuchungen nach der kontrollierten Sprengung an, inzwischen bereiten sich aber erste Einsatzkräfte darauf vor, die evakuierten Personen wieder zu ihren Wohnungen zurückzubringen. Sie warten jedoch noch auf die Freigabe der Feuerwehr in Dortmund.

Auch Dortmunds Oberbürgermeister Thomas Westphal hat sich inzwischen bei allen Einsatzkräften, die an der Evakuierung und an der Sprengung beteiligt waren, bedankt. Via Twitter fand er lobende Worte, dass alles so reibungslos verlaufen sei.

Dortmund: Sprengung des Blindgängers erfolgreich beendet

Update, Sonntag (15. August), 17.20 Uhr: Die Sprengung des Blindgängers in Dortmund ist erfolgreich durchgeführt worden. Die Stadt bittet aber alle Anwohner noch Ruhe zu bewahren und noch nicht wieder in das Evakuierungsgebiet zu kommen. Zuerst müssen erst die Untersuchungen durchgeführt werden, ob möglicherweise Schäden bei der Sprengung bei Gas- und Wasserleitungen oder an Gebäuden entstanden sind.

Dortmund: Stadt erhält Freigabe für die Sprengung

Update, Sonntag (15. August), 17.06 Uhr: Die Sprengung des Blindgängers erfolgt in jeder Minute. Die Stadt hat die Freigabe erhalten. Jetzt ziehen sich noch die letzten Einsatzkräfte aus dem Gebiet zurück, dann können die Experten mit der Sprengung beginnen.

Dortmund muss nach kontrollierter Sprengung Untersuchungen durchführen

Update, Sonntag (15. August), 16.19 Uhr: Nun hat die Stadt ihre Angaben zu den Untersuchen nach der kontrollierten Sprengung noch einmal präzisiert. So heißt es in der aktuellsten Mitteilung, dass nach der Sprengung noch Gas- und Wasserleitungen auf Schäden untersucht werden müssten, um Gefahren oder eventuelle Leitungsbrüche auszuschließen. Nach aktuellen Einschätzungen, wird das in etwa eine Stunde dauern.

Außerdem gestalten sich die Vorbereitungen für die Sprengung aufwändiger als gedacht. So müssen jetzt noch neben dem Sand Wasser-Bigpacks befüllt werden, um die Druckwelle abzufangen. Bislang gab es noch keine Freigabe für die Sprengung, so die Stadt Dortmund.

Dortmund: Person im Evakuierungsradius braucht Krankentransport

Update, Sonntag (15. August), 16.06 Uhr: Die Sprengung wird sich weiter verzögern. Wie die Stadt mitteilt, hat sich eine Person im Evakuierungsradius erst jetzt gemeldet und mitgeteilt, dass sie einen Krankentransport braucht. Parallel dazu laufen jedoch die letzten Vorarbeiten zur kontrollierten Sprengung.

Dortmund: Nach Sprengung müssen Anwohner weiterhin Geduld haben

Update, Sonntag (15. August), 15.45 Uhr: Auch wenn die Sprengung demnächst vonstattengeht und alles ohne weitere Vorkommnisse abläuft, müssen sich die Dortmunder Anwohner noch etwas gedulden. Denn es muss erst noch geprüft werden, ob Gebäude rund um die Bombe bei der kontrollierten Sprengung beschädigt wurden oder ob alle sicher in ihre Häuser zurückkehren können. Eine erste vorsichtige Prognose des Krisenstabes ist laut Twitter, dass die Anwohner 1,5 Stunden nach der Sprengung in ihre Häuser zurückkönnen.

Dortmund: Verzögerung der kontrollierten Sprengung stößt auf Unverständnis

Update, Sonntag (15. August), 15.30 Uhr: Dass die kontrollierte Sprengung des Blindgängers sich aufgrund des fehlenden Sandes um mindestens eine Stunde verzögert, stößt bei vielen auf Unverständnis. Sie vermuten unzureichende Vorbereitung vonseiten der Stadt und bekunden ihren Unmut unter anderem auf Twitter.

Der Sand wird benötigt, um die Druckwelle der Sprengung abzufangen. Da in Dortmund nur in seltenen Fällen eine Bombe gesprengt werden muss, hatte man vorab nur wenig Sand besorgt. Die Nachlieferung soll aber inzwischen angekommen sein und wird nun entladen. Nachdem alle Vorbereitungen getroffen wurden, kann die Sprengung laut Angaben der Stadt dann beginnen.

Dortmund: Stadtbahnen stehen wegen Evakuierung still

Update, Sonntag (15. August), 15.21 Uhr: Nicht nur die Regionalzüge sind von der Evakuierung und der kontrollierten Sprengung des Blindgängers betroffen, sondern auch die Straßenbahnen in Dortmund. Ab sofort sind die Linien U42, U43 und U46 unterbrochen und werden durch einen Schienenersatzverkehr ergänzt.

Blindgänger in Dortmund: Sprengung verzögert sich

Update, Sonntag (15. August), 14.39 Uhr: Ursprünglich war die Sprengung der Bombe auf 15 Uhr terminiert. Nun gab die Stadt bekannt, dass sich die kontrollierte Sprengung mindestens um eine Stunde verzögert. Aktuell ist sie gegen 16 Uhr geplant. Grund für die Verspätung sei fehlender Sand. Dieser würde nun aber besorgt und zu der Fundstelle gebracht werden.

Die Deutsche Bahn hat unterdessen mitgeteilt, dass ab 15.45 Uhr der Hbf in Dortmund stillsteht. Dann werden erstmal keine Züge mehr ab Dortmund und durch Dortmund fahren. Wie lang die Sperrung der Zugstrecke gilt, bleibt abzuwarten.

Dortmund: Weitere Person weigert sich, Wohnung wegen Evakuierung zu verlassen

Update, Sonntag (15. August), 14.19 Uhr: Wie die Stadt Dortmund bekannt gibt, ist bei der Kontrolle im Sperrgebiet nach der Evakuierung noch eine weitere Person entdeckt worden, die sich weigert ihre Wohnung zu verlassen. Der Schlüsseldienst sei jedoch informiert. Die Vorbereitung für die kontrollierte Sprengung des Blindgängers laufen jedoch nach Angaben der Stadt bislang nach Plan.

Und die Stadt gibt noch einen Hinweis an alle Reiserückkehrer. Am Mittwoch (18. August) sind die Ferien in NRW vorbei, weshalb heute viele aus dem Urlaub zurückkehren. Sollten Urlauber, die im Evakuierungsgebiet wohnen, davon betroffen sein, nach ihrer Reise in Quarantäne zu müssen, sollen sie sich unter (0231) 50-133 33 melden. Hier werde ihnen mitgeteilt, wie sie sich verhalten sollten.

Dortmund: Vorbereitung zur Sprengung der Bombe laufen

Update, Sonntag (15. August), 13.53 Uhr: Die Evakuierung ist abgeschlossen. Wie die Stadt Dortmund berichtet, würde das Sperrgebiet nun noch einmal untersucht werden. Währenddessen laufen die Vorbereitungen zur Sprengung des Blindgängers, die aktuell für circa 15 Uhr terminiert ist.

Dortmund: Zwei Anwohner nahmen Evakuierung wegen Bombenfund wohl nicht allzu ernst

Update, Sonntag (15. August, 13.35 Uhr: Zwei Personen haben sich laut Angaben der Stadt geweigert, ihre Wohnungen zu verlassen. Beide hätten den Evakuierungsradius aber mittlerweile verlassen.

Evakuierung in Dortmnd: Nach der Sprengung müssen Gebäude und Leitungen auf Schäden geprüft werden

Update, Sonntag (15. August), 13.05 Uhr: Normalerweise wird der Evakuierungsradius nach Entschärfungen direkt frei gegeben. Das ist bei der heutigen Sprengung nicht der Fall, erklärt das Dortmunder Ordnungsamt: „Man muss erst mal gucken, ob Schäden entstanden sind - an Gebäuden, Leitungen, etc.“. Aus diesem Grund wird die gesamte Evakuierung heute doch deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Wie viel Zeit genau, das kann man aktuell noch nicht sagen.

Am Wall in Dortmund gibt es aktuell gleich mehrere Baustellen.

Bombe muss in Dortmund gesprengt werden - das sind die Gründe für die Entscheidung

Update, Sonntag (15. August), 12.40 Uhr: Das Ordnungsamt Dortmund erklärt, warum die Bombe nicht mehr entschärft werden kann: „Der Kampfmittelräumdienst hat festgestellt, dass der Zünder der Bombe derart beschädigt ist, dass eine Entschärfung nicht mehr erfolgen kann. Deswegen muss die Bombe vor Ort gesprengt werden.“

Durch die Sprengung verschiebt sich das Zeitfenster für den heutigen Nachmittag erheblich, weil umfassende Vorbereitungen getroffen werden müssen. So muss beispielweise Sand zur Dämmung rangeschafft werden

Blindgänger am Schwanenwall muss gesprengt werden

Update, Sonntag (15. August), 12.15 Uhr: Auf Empfehlung des Kampfmittelräumdienstes muss der gefundene Blindgänger „kontrolliert gesprengt werden“. Das teilt die Stadt Dortmund am Mittag mit. Die vorbereitenden Maßnahmen dazu werden mindestens drei Stunden dauern, so dass die Sprengung frühestens um 15 Uhr geschehen kann.

Normalerweise werden Blindgänger entschärft. Zu kontrollierten Sprengungen kommt es - zumindest in Dortmund - eher selten.

Blindgänger am Mittwoch in Dortmund gefunden

Update, Sonntag (15. August), 11 Uhr: Der heutige Bombenfund ist nicht der erste in dieser Woche. Bereits am Mittwoch (11. August) wurde in der Dortmunder Innenstadt ein Blindgänger gefunden. Rund 1.300 Menschen mussten am Ostwall vorübergehend ihre Wohnungen verlassen. Gegen 21.25 Uhr war die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

100 Personen werden in der Evakuierungsstelle Scharnhorst versorgt

Update, Sonntag (15. August), 10.30 Uhr: Wie bereits bei der Evakuierung in der Dortmunder Innenstadt Anfang 2020, hat die Stadt Dortmund auch dieses Mal wieder eine Evakuierungsstelle in der Gesamtschule Scharnhorst eingerichtet. Dort kommen all diejenigen unter, die heute nicht bei Freunden oder Angehörigen bleiben können.

Aktuell befinden sich in der Evakuierungsstelle Scharnhorst rund 100 Anwohner, die vor Ort mit Essen und Trinken versorgt werden. Shuttle-Busse haben sie dort am frühen Morgen hingebracht.

Hilfsorganisationen versorgen die Anwohner aus dem Sperrgebiet mit Nahrungsmitteln.

Dortmunder Hauptbahnhof wird während der Entschärfung gesperrt

Update, Sonntag (15. August), 10.07 Uhr: Mittlerweile steht fest, dass in Dortmund tatsächlich ein Blindgänger am Schwanenwall liegt. Dieser muss im Laufe des Tages entschärft werden, was auch einen großen Einfluss auf den Bahnverkehr haben wird. Die Deutsche Bahn teilt mit, dass der Dortmunder Hauptbahnhof während der Entschärfung gesperrt werden muss. Es kann zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen.

Bestätigung am Schwanenwall: Blindgänger britischer Herkunft gefunden

Update, Sonntag (15. August), 09.50 Uhr: Die Stadt Dortmund hat es soeben bestätigt: Am Verdachtspunkt „Schwanenwall/Platz von Novi Sad“ wurde ein Blindgänger gefunden. Es handelt sich dabei um eine 250 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe britischer Herkunft.

Evakuierung hat erblichen Einfluss auf den öffentlichen Nahverkehr in Dortmund

Update, Sonntag (15. August), 09.28 Uhr: Die heutige Mega-Evakuierung hat massive Einschränkungen auf den öffentlichen Nahverkehr in Dortmund. Sollte es zu einer Bombenentschärfung am Schwanenwall kommen (was noch nicht sicher ist), dann stellen etliche Busse und Bahnen vorübergehend ihren Betrieb ein.

Für Personen, die auf den Nahverkehr angewiesen sind, richtet die DSW21 einen Schienenersatzverkehr ein.

Wegen der geplanten Mega-Evakuierung in Dortmund werden die Busse und Bahnen nur eingeschränkt fahren.

Autofahrer müssen das Sperrgebiet weiträumig umfahren

Update, Sonntag (15. August), 09.10 Uhr: Die Zufahrten zum Evakuierungsgebiet sind abgesperrt. Die Stadt hält Autofahrer an, dass sie den Bereich großräumig umfahren sollen.

Feuerwehr Dortmund bekommt bei der Evakuierung Unterstützung aus Herne

Update, Sonntag (15. August), 8.30 Uhr: Bei den Evakuierungsmaßnahmen wird die Feuerwehr Dortmund heute von der Feuerwehr Herne unterstützt. „Wir freuen uns auf euch“, twittert die Feuerwehr Dortmund am frühen Morgen.

Die Mega-Evakuierung in der Dortmunder City hat pünktlich begonnen

Update, Sonntag (15. August), 8.00 Uhr: Die Evakuierung am Schwanenwall hat begonnen. Die Anwohner sind angehalten, ihre Wohnungen selbstständig zu verlassen, damit es nicht zu Verzögerungen kommt.

An dem Verdachtspunkt des Blindgängers ist laut Stadt bereits der Kampfmittelräumdienst eingetroffen und beginnt mit den Vorbereitungen.

Evakuierung von Senioreneinrichtungen und der JVA hat bereits am Samstag begonnen

Update, Samstag (14. August), 21.45 Uhr: Die Vorbereitungen für die Evakuierung in Dortmund sind bereits am Samstag gestartet. So wurden die rund 70 Bewohner des Altenheims „St. Josefinenstift“ schon verlegt. 71 kamen in ein Pflegeheim nach Bochum, die anderen Senioren kamen bei Verwandet unter.

Auch die Justizvollzugsanstalt Dortmund mit ihren rund 300 Insassen ist betroffen. Die Gefangenen werden bereits seit mehreren Tagen in andere Anstalten in NRW, darunter Bochum, Essen oder Köln, verlegt. Die letzten Insassen sollen am Sonntagmorgen in andere Gefängnisse gebracht werden.

Mega-Evakuierung in Dortmund: Die Hintergründe zur Bombe

Erstmeldung, Samstag (14. August), 21 Uhr: Ursprünglich wurden am Schwanenwall in der Dortmunder Innenstadt vier Blindgänger vermutet, und zwar hier:

  • Stiftstraße / Schwanenwall
    Schwanenwall / Geschwister-Scholl-Straße
    Schwanenwall / Höhe Milchgasse
    Schwanenwall / Höhe Platz von Novi Sad

Der Verdacht einer Weltkriegsbombe an der Stiftstraße hatte sich bereits in der vergangenen Woche nicht erhärtet, wodurch der Evakuierungsradius erstmals verkleinert wurde. Während der Pressekonferenz der Stadt Dortmund am Dienstag (10. August) wurde klar, dass es nun auch Entwarnung für zwei weitere Verdachtspunkte gibt: Geschwister-Scholl-Straße und Milchgasse. Übrig bleibt der Verdachtspunkt am Platz von Novi Sad. Evakuiert wird in einem Umkreis von 500 Metern um diesen Verdachtspunkt.

Die Evakuierung findet in einem Umkreis von 500 Metern um den Verdachtspunkt statt.

Tausende Menschen müssen wegen Blindgänger evakuiert werden - Start bereits am Samstag

Weil der Evakuierungsradius durch die deutliche Reduzierung der Verdachtspunkte abermals verkleinert wird, müssen nun deutlich weniger Menschen ihre Häuser verlassen. Die Anzahl der Betroffenen reduziert sich von 9.200 auf 7.200. Wäre es bei den ursprünglich vier Verdachtspunkten geblieben, hätte die Stadt Dortmund mehr als 10.000 Menschen evakuieren müssen.

In dem Evakuierungsbereich liegen nicht nur Privatwohnungen, sondern auch Hotels, Gastronomien, die JVA sowie Seniorenheime und Demenz-Wohngruppen. Wie die Stadt Dortmund bereits am Dienstag mitteilte, werden das Seniorenheim am Josefstift sowie eine Demenzgruppe bereits am heutigen Samstag (14. August) evakuiert. Die Anzahl der zu betreuenden Personen lasse eine Evakuierung am Sonntag nicht zu, heißt es vonseiten Beate Siekmann, Leiterin des Ordnungsamtes.