Blindgänger wiegt 500 Kilo

Bombe in Dortmund: Nahverkehr betroffen – mehrere Haltestellen entfallen

Fliegerbombe (Symbolbild)
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Eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg wurde in Dortmund Scharnhorst gefunden (Symbolbild).

In Dortmund müssen 1500 Menschen evakuiert werden. Während Bauarbeiten wurde ein 500 Kilogramm schwerer Blindgänger gefunden.

Der Bomben-Ticker wird ab jetzt nicht mehr weiter aktualisiert, da die Bombe erfolgreich entschärft wurde.

Update, Donnerstag (18. März), 21.42 Uhr: Der Blindgänger in Scharnhorst wurde erfolgreich entschärft. Die Stadt Dortmund teilt mit, dass damit die Sperren aufgehoben sind, somit dürfen Anwohner wieder nach Hause. Das Ordnungsamt war mit 91, das Tiefbauamt mit 23, die Feuerwehr Dortmund mit 11, die Johanniter mit 14 und die Dortmunder Polizei mit 10 Personen am Einsatz beteiligt. Es gab 23 Krankentransporte und 119 Personen waren in der Evakuierungsstelle.

Update, Donnerstag (18. März), 20.30 Uhr: Die Evakuierung in Scharnhorst lief laut Stadt Dortmund bislang ohne Probleme. Inzwischen finden erste Nachkontrollen statt. Sind diese abgeschlossen, kann die Entschärfung der Bombe beginnen. Es haben sich 88 Menschen in der Evakuierungsstelle eingefunden und es gab 17 Krankentransporte.

Update, Donnerstag (18. März), 17.73 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, beginnt jetzt die Evakuierung und die Straßensperren werden errichtet. Betroffen sind 1500 Anwohner und diverse Buslininien (Update von 16.45 Uhr).

Bombenfund in Dortmund hat auch Auswirkungen auf den Nahverkehr

Update, Donnerstag (18. März), 16.45 Uhr: Jetzt hat die Evakuierung auch Auswirkungen auf den öffentlichen Nahverkehr. Ab 17:30 Uhr muss die Buslinie 427 eine Umleitung fahren. „Die Haltestellen „Siegfried-Drupp-Straße“, „Labandstraße“, „Gleiwitzstraße“, „Mansfeldstraß3“ und „Lautastraße“ entfallen“, berichtet die Stadt Dortmund auf Twitter. Die U42 fährt zwar regulär, allerdings sei an der „Gleiwitzstraße“ kein Ein- oder Ausstieg mehr möglich.

Ab circa 20.30 Uhr kann nur noch bis zur Haltestelle „Kirchderne“ gefahren werden. „Im Strecken-Abschnitt zwischen „Kirchderne“ und „Grevel“ werden Busse als Schienenersatzverkehr eingesetzt“, so die Stadt. Die Haltestelle „Gleiwitzstraße“ könne aber weiterhin nicht angefahren werden. Die Maßnahmen werden ergriffen, weil am Donnerstagmittag bei Bauarbeiten eine Bombe in Scharnhorst gefunden wurde.

Dortmund: Nach Fund einer Bombe ist jetzt auch der Nahverkehr betroffen

Update, Donnerstag (18. März), 15.45 Uhr: Die Bombe in Dortmund-Scharnhorst ist wesentlich schwerer als zunächst angenommen wurde. Das hat weitreichende Konsequenzen. Jetzt müssen 1500 Bürger*innen evakuiert werden. Der Mehraufwand führt auch zu einem späteren Start: Die Evakuierung starte um 17:30 Uhr, teilt die Stadt auf Twitter mit. Die Evakuierungsstelle in der Gesamtschule Scharnhorst bliebe indes bestehen.

Update, Donnerstag (18. März), 15 Uhr: Böse Überraschungen beim Bombenfund in Dortmund-Scharnhorst. Der Blindgänger ist doppelt so schwer, wie zunächst angenommen. Laut neuen Messungen des Kampfmittelräumdienst wiegt die Bombe 500 Kilogramm statt 250 Kilogramm. Sie musste wegen der „widrigen Wetterbedingungen“ nachgemessen werden, wie die Stadt mitteilt.

Das wirkt sich auch drastisch auf den Radius der Evakuierung aus, der jetzt bei 500 Metern liegt. Es müssen nicht 500 Menschen ihre Behausung verlassen, sondern 1500, berichtet die Stadt.

Das ist der aktuelle Evakuierungs-Radius beim Bombenfund in Dortmund-Scharnhorst.

Bombe in Dortmund: Komplikationen bei Evakuierung – Nachmessungen wegen des Wetters.

Update, Donnerstag (18. März), 14.38 Uhr: Es gibt Komplikationen bei der Evakuierung. Die Stadt Dortmund teilte auf Twitter mit, dass der Evakuierungsstart nach hinten korrigiert werden musste. Der Grund: Der Blindgänger musste wegen der „widrigen Wetterverhältnisse“ neu vermessen werden. „Dadurch ändert sich jetzt der Evakuierungsradius“, schreibt die Stadt.

Dortmund: Bombe bei Bauarbeiten in Scharnhorst gefunden – großflächige Evakuierung geplant

Erstmeldung, Donnerstag (18. März), 13 Uhr: Dortmund – Bei Bauarbeiten an der Müchelnstraße in Dortmund-Scharnhorst wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Bombe soll noch heute (18. März) entschärft werden. Die Evakuierung beginnt um 13.45 Uhr.

Bombe in Dortmund: Evakuierung von 500 Menschen in Scharnhorst

Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg muss durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. Um den Fundort des Blindgängers müsse in einem Radius von 250 Metern evakuiert werden, teilt die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung mit.

Nicht nur Anwohner*innen sind von der Evakuierung in Dortmund-Scharnhorst betroffen, auch das Schulzentrum an der Gleiwitzstraße und das durch die Diakonie betreute Wohnen an der Meuselwitzstraße müssen geräumt werden. Insgesamt sind 500 Personen betroffen.

Dieses Gebiet muss im Rahmen der Bombenentschärfung in Dortmund Scharnhorst evakuiert werden.

Dortmund: Bombe in Dortmund-Scharnhorst gefunden – Hunderte Menschen evakuiert

Für die Betroffenen werde eine Evakuierungsstelle in der Gesamtschule Scharnhorst im Mackenrothweg 15, eingerichtet, berichtet die Stadt Dortmund. Die Feuerwehr stelle zudem einen Evakuierungs-Bus bereit, der ab 13:30 Uhr an der Ecke Mansfeldstraße / Gleiwitzstraße bereitstehen soll. Der öffentliche Personennahverkehr werde offenbar durch die Entschärfung nicht beeinträchtigt.

Blindgänger werden in Dortmund immer wieder gefunden, zuletzt mussten 1000 Menschen evakuiert werden, allerdings widersetzten sich einige der Schutzmaßnahme. Wir berichten weiter.