Einschränkungen im ÖPNV

Bombe in Dortmund: Sprengung erfolgreich beendet – Sperrungen mit Ausnahmen aufgehoben

Bombenentschärfung in Dortmund
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In Dortmund wurde eine Bombe entschärft.

In Dortmund wurde erneut eine Bombe entdeckt. Der Blindgänger soll heute (19. Mai) kontrolliert gesprengt werden. Die Evakuierung der Anwohner ist abgeschlossen.

Update, Mittwoch (19. Mai), 19.47 Uhr: Dortmund – Nun hat auch die Stadt offiziell bei Twitter mitgeteilt, dass die geplante Sprengung erfolgreich durchgeführt werden konnte. Aktuell werde noch geprüft, ob alle Leitungen die Maßnahme überstanden hätten.

Bis auf die ICE-Strecke und die Feineisenstraße werden nun alle Sperrungen wieder aufgehoben und die Anwohner können zurück in ihrer Wohnungen und Häuser.

Update, Mittwoch (19. Mai), 19.16 Uhr: Erste Anwohner melden bei Twitter, dass sie einen dumpfen Knall vernommen haben. Von offizieller Seite liegt allerdings noch keine Bestätigung vor, dass die Sprengung beendet wurde.

StadtDortmund
Einwohner603.609 (2020)
Fläche280,7 km²

Update, Mittwoch (19. Mai), 18.20 Uhr: Nach Angaben der Stadt kommt es zu Verzögerungen bei der Sprengung der Bombe. Die Vorbereitungen ziehen sich noch für unbestimmte Zeit in die Länge.

Update, Mittwoch (19. Mai), 17.25 Uhr: Nachdem eine Person von der Feuerwehr aus ihrer Wohnung transportiert werden musste, kann nun die kontrollierte Sprengung vollzogen werden. Die Derner Straße ist ab sofort gesperrt und der öffentliche Nahverkehr in diesem Bereich eingestellt.

Update, Mittwoch (19. Mai), 17.00 Uhr: Dortmund – Inzwischen steht nach Angaben der Stadt fest, dass die Bombe definitiv kontrolliert gesprengt werden muss. Wann die Sprengung jedoch stattfinden soll, ist noch nicht klar. Die Stadt weist darauf hin, dass die Sprengung des Blinggängers in der näheren Umgebung zu hören sein wird.

Die Deutsche Bahn teilte indessen mit, dass die betroffene Bahnstrecke ab 17:00 Uhr gesperrt wird. Die Zwischenhalte zwischen Lünen Hbf und Dortmund Hbf entfallen dadurch, ebenso der Kurztakt.

Update, Mittwoch (19. Mai), 15.37 Uhr: Wie die Stadt mitteilt, ist die Evakuierung der rund 350 Anwohner in Dortmund-Derne bereits angelaufen. Bislang gebe es keinerlei Probleme.

Update, Mittwoch (19. Mai), 15.20 Uhr: Die Entschärfung des Blindgängers in Dortmund-Derne hat auch Auswirkungen auf den Bahnverkehr. Auf Twitter teilt die Deutsche Bahn mit, dass die Bahnstrecke der Regionalbahnen RB 50 und RB 51 während der Maßnahmen in Höhe Derne gesperrt werden muss (weitere Nachrichten aus Dortmund auf RUHR24).

Bombenentschärfung sorgt für Einschränkungen: Bahnstrecke gesperrt

Die Linie RB 50 fährt von Dortmund Hbf nach Münster. Die Strecke der RB 51 geht ebenfalls von Dortmund Hbf nach Enschede. Auch während der Evakuierung könne es bereits zu Einschränkungen kommen.

Erstmeldung, Mittwoch (19. Mai), 15 Uhr: Wieder mal ein Bombenfund in Dortmund: Dieses Mal wurde am heutigen Mittwoch (19. Mai) im Rahmen von Bauarbeiten im Bereich der Straße „Im Karrenberg“ / ehemalige Westfalenhütte ein 500-Kilogramm-Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das schreibt die Stadt in einer aktuellen Mitteilung.

Bombe in Dortmund gefunden: Blindgänger wird noch heute entschärft

Die Bombe müsse noch heute durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. Das umliegende Gebiet werde aus Sicherheitsgründen in einem Radius von 800 Metern um den Fundort des Blindgängers evakuiert.

Zum Verständnis: Normalerweise wäre der Radius 500 Meter groß – da jedoch davon auszugehen sei, dass der Blindgänger aufgrund seiner Lage kontrolliert gesprengt werden muss und nicht wie üblich entschärft werden kann, müsse der Radius vergrößert werden.

Im Bereich der ehemaligen „Westfalenhütte“ in Dortmund muss eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden.

Bombenfund in Dortmund: 350 Anwohner müssen evakuiert werden – ÖPNV betroffen

Wohnhäuser, die sich in dem Radius befinden, lässt die Stadt evakuieren. Den Angaben zufolge sind rund 350 Anwohner betroffen. Eine Evakuierungsstelle wird in dem Heisenberg-Gymnasium, Preußische Str. 225, eingerichtet. Ebenfalls betroffen sind die REWE-Logistik, das Zementwerk Holcim, die ICE-Bahntrasse sowie die Dortmunder-Eisenbahntrasse, ein Teilbereich von Thyssen Krupp und die Derner Straße. Auch Kaufland liegt in dem Radius.

Die Evakuierung soll ab etwa 15 Uhr beginnen. Dann werde es laut den Angaben der Stadt auch zu Beeinträchtigungen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) kommen. Die Stadtbahn- und Bushaltestellen im Bereich Schulte-Rödding (Derner Straße) liegen im Randgebiet des Evakuierungsbereichs. Betroffen sind die Stadtbahnlinie U42 sowie die Buslinien 410, 411, 412, 414 und S30.

Video: Bombenentschärfung: Was verdient eigentlich ein Sprengmeister?

Bombenentschärfung in Dortmund: ÖPNV ist stark eingeschränkt

  • Die U42 kann mit Beginn der Evakuierung um 15 Uhr die Haltestelle Schulte-Rödding nur noch durchfahren. Der Ein- und Ausstieg ist dort bis zum Abschluss der Maßnahme nicht mehr möglich. Außerdem dürfen die Busse die Mittelinsel der U42 nicht mehr befahren. Sie müssen auf dem Park- & Ride-Platz wenden und über den Ortskern Eving (Bayrische Str./Lüdinghauser Str./Osterfeldstr.) zurückfahren.
  • Fahrten der Linie 410 in Richtung Kirchderne müssen über den Ortskern Eving Lüdinghauser Str. – Kemmighauser Str. – Walter-Kohlmann-Str. erfolgen. Die Linie 427 kann die Rüschebrinkstr./Sinterstr. in beide Richtungen nicht befahren. Sie weicht von und nach Westholz über die Hannöversche Str. – Flughafenstraße aus und nutzt dabei den Linienweg der 420.

Wie die Stadt weiter mitteilt, stehe der exakte Zeitraum der kontrollierten Sprengung noch nicht fest. „Sie muss allerdings vor Einbruch der Dunkelheit erfolgen“, heißt es in der Mittelung. Im Zeitraum der kontrollierten Sprengung wird die Stadtbahnlinie U42 zwischen Bauernkamp und Kirchderne abgeschnitten.

Bombe in Dortmund muss entschärft werden: Schienenersatzverkehr wird eingerichtet

Ab 14.45 Uhr setzt DSW21 zudem einen Evakuierungsbus ein, der nach erfolgter Evakuierung auch für den Schienenersatzverkehr (SEV) für die U42 zwischen Burgholz und Kirchderne fahren wird. Da die Linie 417 in dem Bereich (Logistikpark) ebenfalls nicht fahren kann, werden zusätzliche Fahrzeuge als Schienenersatzverkehr auf der U42 eingesetzt.