Bombenfund in Dortmund

Bombe in Dortmund - Entschärfung erfolgreich abgeschlossen

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Bombenfund im Bereich der Kleingartenanlage "Am Segen" in Dortmund. (Symbolfoto)

Aufgrund von Bauarbeiten im Bereich der Kleingartenanlage "Am Segen" wurde heute in Dortmund eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung des Blindgängers war am späten Nachmittag erfolgreich abgeschlossen. 200 Anwohner mussten dafür evakuiert und der Bahnverkehr gestoppt werden.

  • In Dortmund ist am Montag (11. November) eine Bombe gefunden worden.
  • Es handelt sich dabei um einen 250 Kilo schweren Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg, der noch heute entschärft werden muss.
  • 200 Anwohner müssen aus ihren Wohnungen raus.

Update (11. November), 16.34 Uhr: Gegen 16.30 Uhr konnte die Entschärfung der Bombe erfolgreich abgeschlossen werden. Alle Anwohner können nun zurück in ihre Wohnungen. Auch die Sperrungen des Bahn- und Straßenverkehrs sind bereits wieder aufgehoben. 

Update (11. November), 16.00 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilte, hat dieEntschärfung gegen 15.45 Uhr begonnen. Zuvor verlief die Evakuierung der rund 200 Anwohner sowie der Kleingartenanlagen reibungslos. Aus Sicherheitsgründen ist außerdem die Ardeystraße gesperrt. 

Update (11. November), 13.51 Uhr: Von der Entschärfung der Bombe in Dortmund ist außerdem die Buslinie 450 betroffen. Ab 14 Uhr muss der öffentliche Nahverkehr in diesem Bereich umgeleitet werden. Das bedeutet, dass die Haltestellen "Gersdorffstraße", "Max-Planck-Gymnasium" und "Remydamm" nicht angefahren werden können. 

Bombe in Dortmund gefunden

Bauarbeiten sind häufig der Grund für einen Bombenfund - so auch heute im Bereich derKleingartenanlage "Am Segen" in Dortmund. Hier wurde ein britischer Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Er soll rund 250 Kilogramm schwer sein und muss noch heute (11. November) durch Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes entschärft werden. Das hat Auswirkungen auf die Anwohner sowie den anliegenden Auto- und Bahnverkehr.

Aus Sicherheitsgründen wird während der Entschärfung der Bombe das umliegende Gebiet in einem Radius von 250 Metern gesperrt werden. Davon sind 200 Anwohner betroffen - sie müssen währenddessen aus ihren Wohnhäusern. Die Feuerwehr Dortmund hat eigens dafür eine Evakuierungsstelle in Form eines Busses eingerichtet. Dieser wird an der Haltestelle Gersdorffstraße für die Betroffenen bereitstehen.

Bombe in Dortmund: 200 Anwohner evakuiert

Außerdem ist von dem Bombenfund die Bahnlinie RB52 betroffen. Im Zeitraum der Entschärfung werden hier keine Bahnen fahren. Ebenfalls werden die anliegenden Straßen für den Autoverkehr gesperrt  - davon betroffen sind der Bereich zwischen der Ardeystraße und der Bunsen-Kirchhoff-Straße sowie die Straße Am Rombergpark Ecke Stockumer Straße

Des Weiteren liegen die Dortmunder  Kleingartenanlagen Buschmühle, Remy und Südstern im Gefahrenbereich der Bombe. Auch hier müssen für den Zeitraum der Entschärfung die potentiellen Gartenarbeiten unterbrochen werden, da die Anlagen ebenfalls durch geräumt werden.

Die Stadt Dortmund teilt über Twitter unter dem Hashtag #dobombe in regelmäßigen Abständen Informationen rund um die Entschärfung der Bombe mit. 

Immer wieder sorgen Bombenfunde für Evakuierungen und Beeinträchtigungen im Verkehr. Zuletzt legte ein Blindgänger im September Teile der Stadt Dortmund für einige Zeit lahm. Die Entschärfung  an der Rheinischen Straße konnte hier erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt waren hier jedoch weit mehr Menschen von der Bombe betroffen als es heute (11. November) der Fall ist - insgesamt mussten 900 Anwohner ihre Wohnungen verlassen.

Auf der Suche nach Fliegerbomben ist die Stadt derzeit auch auf dem Wall. Der muss für die Maßnahmen zeitweise gesperrt werden. Am Donnerstag (21. November) muss auch die Stadt Essen einen Blindgänger entschärfen. Dafür wird im Laufe des Nachmittags die A40 gesperrt.