ÖPNV ebenfalls betroffen

Fünf Bomben in Dortmund erfolgreich entschärft – Sperrungen aufgehoben

Bombenfund in Dortmund
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In Dortmund müssen gleich fünf Bomben entschärft werden.

In Dortmund hat es wieder einen Bombenfund gegeben. Dieses Mal sind es sogar fünf Blindgänger, die entschärft werden müssen.

Update, Dienstag (23. November), 20.41 Uhr: Dortmund – Die fünf Blindgänger in Dortmund sind erfolgreich entschärft worden. Die Sperrungen werden in Kürze aufgehoben, gibt die Stadt Dortmund bekannt. Insgesamt wurden im Jahr 2021 nun bereits 54 Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft.

Update, Dienstag (23. November), 18.45 Uhr: Die Entschärfung der fünf Blindgänger ist gestartet. Das hat die Stadt Dortmund auf Twitter bekannt gegeben. Seit 18 Uhr ist deshalb auch die B1 gesperrt.

StadtDortmund
BombenentschärfungFünf Blindgänger
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Fünffacher Bombenfund in Dortmund: Entschärfung gestartet – B1 ist gesperrt

Wie die Stadt auch verkündet hat, seien 57 Mitarbeiter des Ordnungsamts, 22 Mitarbeiter aus dem Tiefbauamt, fünf Einsatzkräfte der Feuerwehr Dortmund, 16 Polizeibeamte, 13 Mitarbeiter der Johanniter und drei Mitarbeiter des Straßen.NRW vor Ort. 22 Personen seien in der Evakuierungsstelle. Es habe außerdem fünf Krankentransporte gegeben.

Update, Dienstag (23. November), 16.17 Uhr: Als vorbereitende Maßnahme auf die heutige Entschärfung der fünf Blindgänger in Dortmund hat die Evakuierung rund um den Westfalenpark nun begonnen. Es sind um die 500 Anwohner und Anwohnerinnen betroffen.

Ursprungsmeldung, Dienstag (23. November), 15.18 Uhr: In Dortmund wurden am Dienstag (23. November) gleich mehrere Bomben gefunden. Wie die Stadt mitteilt, seien im Rahmen von Bauarbeiten fünf Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Demnach befinden sich eine 500-Kilogramm-Bombe sowie eine 350- Kilogramm-Bombe und drei 250-Kilogramm-Bomben auf dem Gelände des Westfalenparks.

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Fünfacher Bombenfund in Dortmund: B1 vor Sperrung – 500 Anwohner werden evakuiert

Die fünf Blindgänger sollen noch am heutigen Dienstag durch den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg entschärft werden. In einem Radius von 500 Metern müsse deshalb das umliegende Gebiet (siehe Karte) evakuiert werden. Etwa 500 Anwohner und Anwohnerinnen sollen vor der Entschärfung ihre Häuser verlassen. Zudem sind auch einige ansässige Firmen sowie eine Kita und eine Kleingartenanlage von der Evakuierung betroffen (weitere aktuelle News aus Dortmund bei RUHR24 lesen).

In Dortmund müssen gleich fünf Bomben entschärft werden.
  • Jobcenter (Am Kaiserhain),
  • Innogy SE (Flamingoweg),
  • Wilo, Westnetz (Florianstraße),
  • Amprion (Rheinlanddamm),
  • St. Bonifatius Jugendstift (Bonifatiusstraße),
  • Ludwig-Frensius-Schule (Hainallee),
  • Kita AWO (Baurat-Marx-Allee),
  • und die Kleingartenanlage „Am Neuen Hain“.

Laut den Plänen der Stadt, soll die Evakuierung in den umliegenden Straßen rund um den Westfalenpark gegen 16 Uhr starten. Wichtig: Auch die viel befahrenen B1 muss zwischen der B54 und Märkische Straße am späten Nachmittag bzw. gegen Abend gesperrt werden. Dies solle jedoch erst kurz vor der Entschärfung der Bomben passieren.

Bombenentschärfung in Dortmund: Massive Einschränkungen im ÖPNV

Aufgrund des Bombenfunds kommt es leider auch im öffentlichen Personennahverkehr in Dortmund zu Einschränkungen. Diese betreffen einige U-Bahn-Lininen (U41, U45, U47, U49).

  • Die U41 fährt zwischen Brambauer/Brechten und Stadthaus sowie Märkische Straße und Hörde. Die Haltestelle Markgrafenstraße entfällt.
  • Die U47 fährt zwischen Westerfilde und Stadthaus sowie Märkische Straße und Aplerbeck. Die Haltestelle Markgrafenstraße entfällt.
  • Die U45 wird komplett eingestellt.
  • Die U49 fährt zwischen Westfalenpark und Hacheney. Die Haltestellen Markgrafenstraße, Stadthaus, Stadtgarten, Kampstraße und Hbf entfallen.
    Am Rombergpark besteht die Möglichkeit des Umstiegs in die Linie 440, um in Fahrtrichtung Barop die Linie U42 oder in Fahrtrichtung Hörde/Aplerbeck die Linien U41 und U47 zu erreichen. In Brünninghausen besteht zudem die Möglichkeit des Umstiegs in die Linie 450, um in Fahrtrichtung Westfalenhallen die Linie U46 zu erreichen.

Weiter informiert die Stadt über eine Evakuierungsstelle. Sie wird in der Sporthalle Käthe-Kollwitz-Gymnasium in der Innenstadt (Erzbergerstraße 1-3) eingerichtet. Die beiden Evakuierungsbusse stehen an der Oberschlesierstraße und der Markgrafenstraße für Personen bereit.