Halbe Innenstadt betroffen

Dortmund: Mega-Evakuierung wegen Blindgängern in der City – tausende Menschen betroffen

In Dortmund werden mehrere Blindgänger vermutet.
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In Dortmund werden mehrere Blindgänger vermutet.

Weil in der Innenstadt von Dortmund mehrere Blindgänger vermutet werden, muss im August die halbe City evakuiert werden. Tausende Menschen sind betroffen.

Dortmund – In Dortmund steht die nächste Mega-Evakuierung an: Am Schwanenwall in der Innenstadt werden an gleich vier Stellen Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Für den Fall, dass sich der Verdacht bestätigt, müssen Mitte August vorsorglich wohl tausende Menschen ihre Wohnungen verlassen.

StadtDortmund, NRW
KriseBlindgänger-Fund
OberbürgermeisterThomas Westphal (SPD)

Dortmund: Mega-Evakuierung im August – Tausende Anwohner in der Innenstadt betroffen

Zuletzt musste die Innenstadt von Dortmund 2020 wegen Blindgängern im Klinikviertel evakuiert werden. Damals waren rund 14.000 Menschen betroffen. Die Anwohner in der Innenstadt-Ost erwartet jetzt eine ähnliche Situation, teilt die Stadt Dortmund am Mittwoch (21. Juli) mit.

Die Innenstadt von Dortmund muss wegen Verdachts von Blindgängern evakuiert werden.

Wie viele Menschen diesmal betroffen sind, geht aus der Mitteilung der Stadt Dortmund nicht hervor. Die Zahl dürfte aber ebenfalls in die Zigtausende gehen, da der Radius der Evakuierung (PDF) recht groß ist. Bis es so weit ist, dauert es aber noch eine Weile.

Das geplante Datum für die Evakuierung in der östlichen Innenstadt von Dortmund ist:

  • Sonntag, der 15. August 2021.

Dabei handelt es sich um einen möglichen Termin am letzten Sonntag der Sommerferien in NRW.

Dortmund: Bomben am Schwanenwall vermutet – große Evakuierung nötig

Klar ist bislang nur: „Der Verdacht auf Blindgänger hat sich an drei Stellen erhärtet“, teilt die Stadt mit. An einer Stelle am Schwanenwall müsse noch sondiert werden. Das bedeute aber nicht, dass dort auch wirklich Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen.

Diese Bereiche in Dortmund sind Verdachtspunkte für Blindgänger:

  • Schwanenwall und Geschwister-Scholl-Straße
  • Schwanenwall und Milchgasse
  • Schwanenwall und „Platz von Novi Sad“
  • Stiftstraße in Höhe des Parkhauses

Um sicher sagen zu können, ob dort wirklich Blindgänger liegen, müsse der betroffene Bereich vorsichtig aufgegraben werden. Weil dann sofort entschärft werden muss, ist es nötig, die Anwohner vorher aus der Gefahrenzone zu bringen. Bis dahin müssen jedoch noch Vorbereitungen getroffen werden.

Mega-Evakuierung in Dortmund: Hauptbahnhof, Gericht und Innenstadt betroffen

Die Stadt Dortmund plant nun, alle Verdachtspunkte am 15. August zu überprüfen und die Blindgänger direkt unschädlich zu machen. Mehr als vier Verdachtspunkte seien an einem Tag auch für den Kampfmittelräumdienst nicht zu bewältigen, teilt die Presseabteilung mit.

Auch der Wall in der Innenstadt von Dortmund wird gesperrt.

Der Bereich um die Verdachtsorte am Wall in Dortmund muss dazu großflächig geräumt werden. Hiervon ist dann jedoch nicht nur der Verkehr am Wall, sondern auch die halbe Innenstadt betroffen.

Im Evakuierungsradius liegen unter anderem:

  • Hauptbahnhof Dortmund
  • Mehrere Stadtbahn-Stationen
  • Reinoldikirche
  • Landgericht und Staatsanwaltschaft
  • JVA Dortmund
  • mehrere Schulen

Die betroffenen Anwohner werden mit Flugblättern, über die Medien und die Homepage der Stadt Dortmund mit Informationen versorgt. Auch Hotels und Gastronomiebetriebe im Krisenbereich werden zeitnah informiert.

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