Im Norden der Stadt

Dortmund: Anwohner können aufatmen – Blindgänger an der Westfalenhütte erfolgreich entschärft

In Dortmund ist ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Die Stadt teilt mit, dass noch heute (15. September) die Entschärfung stattfindet.

Update, Mittwoch (15. September), 16.35 Uhr: Dortmund – Das ging aber flott. Nach exakt 15 Minuten konnte die Weltkriegsbombe entschärft werden, wie die Stadt Dortmund auf Twitter mitteilt. Die Sperrungen werden nun aufgehoben. Das bedeutet, dass auch die 400 Anwohner schon bald in ihre Häuser zurückdürfen.

Blindgänger in Dortmund gefunden: Evakuierung der Bombe startet

StadtDortmund
EreignisBlindgänger gefunden
FundortWestfalenhütte/Stahlwerkstraße

Update, Mittwoch (15. September), 16.20 Uhr: Die Entschärfung beginnt jetzt, schreibt die Stadt Dortmund. Insgesamt sind 27 Mitarbeiter des Ordnungsamtes, vier Mitarbeiter des Tiefbauamtes, drei Mitarbeiter der Feuerwehr, zwölf Polizisten und neun Mitarbeiter der Johanniter im Einsatz.

Erstmeldung, Mittwoch (15. September), 15 Uhr: Insgesamt müssen am heutigen Mittwoch (15. September) 400 Menschen aufgrund eines Bombenfundes im Bereich der Westfalenhütte und Stahlwerkstraße in Dortmund evakuiert werden. Bei dem Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg handelt es sich um eine 50 Kilogramm-Bombe. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg rückt an.

Dortmund: Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden – Entschärfung findet noch heute statt

Die Stadt Dortmund teilt mit, dass ein Radius von circa 150 Metern an der Westfalenhütte/Stahlwerkstraße evakuiert werden muss. Insgesamt 400 Bewohner sind davon betroffen.

Ein Blindgänger wurde an der Stahlwerkstraße in Dortmund gefunden.

Der Bereich rund um die Westfalenhütte und Stahlwerkstraße könnte in Zukunft noch häufiger von Blindgängerfunden betroffen sein. Der Grund sind Bauarbeiten. In dem Bereich wird mächtig gebaut.

Dortmund: Blindgänger wurde auf dem ehemaligen Thyssenkrupp-Gelände bei Bauarbeiten entdeckt

Auf dem ehemaligen Thyssenkrupp-Gelände soll ein Quartier mit insgesamt 800 Wohnungen entstehen. 2019 haben die ersten Arbeiten angefangen. Im Jahr 2022 oder 2023 soll das Quartier fertig werden.

Dortmund gehörte mit den zahlreichen Industriestätten im Zweiten Weltkrieg zu den Städten, die am intensivsten von den Bomberflotten der Alliierten angegriffen worden sind. Kein Wunder, dass auch das Gelände rund um die Westfalenhütte besonders ins Visier genommen wurde.

Das Ruhrgebiet galt als Waffenschmiede des Deutschen Reiches. Dortmund geriet schon seit Anfang des Zweiten Weltkriegs ins Fadenkreuz der Engländer und später der Amerikaner.

Rubriklistenbild: © Fabian Sommer/dpa

Mehr zum Thema