1300 Anwohner evakuiert

Blindgänger in der Dortmunder City erfolgreich entschärft – Sperrungen aufgehoben

Ostwall in Dortmund
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In Dortmund ist ein Blindgänger gefunden worden. Die Entschärfung erfolgt heute.

In der Innenstadt von Dortmund ist am Mittwoch ein Blindgänger gefunden worden. 1300 Menschen müssen wegen der Entschärfung noch heute ihre Häuser verlassen.

Update, Mittwoch (11. August), 21.25 Uhr: Dortmund – Der Blindgänger am Heiligen Weg in der Dortmunder City ist erfolgreich entschärft worden. Das twitterte die Stadt Dortmund soeben. Die Sperrungen werden jetzt aufgehoben, alle Anwohner können in ihre Wohnungen zurückkehren.

Blindgänger-FundDortmund
Evakuierung1.300 Anwohner
EntschärfungMittwoch, 11. August

Bombe in Dortmund gefunden: Evakuierung der Anwohner läuft

Update, Mittwoch (11. August), 21 Uhr: Die Sperrzone ist nun endgültig evakuiert. Die Entschärfung des Blindgängers hat begonnen.

Update, Mittwoch (11. August), 19.45 Uhr: Wenns mal wieder länger dauert: Weil ein paar Anwohner partout nicht ihre Wohnung verlassen wollen, verzögert sich das Ende der Evakuierung in der Innenstadt noch ein wenig. Weil das Gebiet um den Blindgänger am Ostwall ansonsten geräumt ist, hat die Stadt Dortmund nun eine Eskorte der Polizei bestellt.

Update, Mittwoch (11. August), 18.20 Uhr: Die Räumung der Sperrzone in der östlichen Innenstadt läuft. In der Evakuierungsstelle im Max-Planck-Gymnasium ist nach Angaben der Stadt aber nicht viel los: Nur 21 Menschen kommen hier bislang unter. Es gab bisher sieben Krankentransporte.

Blindgänger in Dortmund: Evakuierung der 1300 Anwohner hat begonnen

Update, Mittwoch (11. August), 17.20 Uhr: Die Evakuierung der Anwohner in der Sperrzone am Ostwall hat begonnen. Die Zufahrtsstraßen ins Evakuierungsgebiet können jetzt nicht mehr befahren werden.

Update, Mittwoch (11. August), 16.50 Uhr: Während der Evakuierung gibt es Einschränkungen im ÖPNV. Die Buslinie 452 fährt eine Umleitung über Saarlandstraße, Märkische Straße, Ostwall, Hamburger Straße und Klönnestraße.

Es entfallen die Haltestellen Olgastraße, Heiliger Weg, Moltkestraße, Bismarckstraße, Düsseldorfer Straße (nur Richtung Geßlerstraße) Von-der-Golz-Straße (nur Richtung Geßlerstraße). Die Haltestelle Funkenburg wird auf die Klönnestraße verlegt. 

Dortmund: Blindgänger nahe der Innenstadt gefunden – 1300 Anwohner betroffen

Erstmeldung, Mittwoch (11. August), 16 Uhr: Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegt nach Angaben der Stadt Dortmund am „Heiligen Weg“ in Höhe „Am Wasserturm“. Der 250-Kilo-Blindgänger wird noch heute (11. August) entschärft. Rund 1.300 Anwohner am Ostwall sind von der Evakuierung betroffen.

Blindgänger in Dortmund am „Heiligen Weg“ gefunden.

Der Blindgänger am Heiligen Weg wurde nach Angaben der Stadt Dortmund bei Bauarbeiten gefunden. Die Bombe hat noch einen Zünder und wurde bewegt, weshalb die sofortige Entschärfung nötig sei (mehr News aus Dortmund bei RUHR24 lesen).

Dazu muss im Umkreis von 250 Metern um den Fundort alles evakuiert werden. Wer nicht bei Freunden oder Bekannten unterkommt, kann in die Evakuierungsstelle gehen:

  • Max-Planck-Gymnasium, Ardeystraße 70-72, 44139 Dortmund

Busse fahren ab 17 Uhr von Heiliger Weg und Kronprinzenstraße sowie Ernst-Mehlich-Straße und Heiliger Weg dorthin. Auch der Außenring des Ostwalls muss für die Entschärfung des Blindgängers gesperrt werden, teilt die Stadt Dortmund mit.

Blindgänger in Dortmund: Fund steht nicht im Zusammenhang mit Evakuierung am Sonntag

Wichtig zu wissen: Wie die Stadt mitteilt, war die Entdeckung des Blindgängers ein spontaner Fund. Die Entschärfung am heutigen Mittwoch steht nicht im Zusammenhang mit der großen Evakuierung am kommenden Sonntag (15. August). An diesem Tag soll eine Bombe in Höhe des Schwanenwalls / Höhe Platz von Novi Sad in der Dortmunder Innenstadt entschärft werden.

Die Bombe am Heiligen Weg müsse jedoch zwingend heute entschärft werden. Die beiden Maßnahmen zusammenzulegen, hätte laut den Angaben der Stadt bedeutet, den Bombenverdachtspunkt am Platz von Novi Sad bereits ebenfalls heute freizulegen.

Eine Evakuierung brauche in diesem Fall jedoch eine längere Vorlaufzeit. Denn in dem Radius am Sonntag befinden sich unter anderem ein Seniorenheim, eine Demenzwohngruppe und auch die JVA. Alle Einrichtungen müssten sofort geräumt werden. Von beiden sich überschneidenden Radien sind demnach etwa 50 Anwohner und Anwohnerinnen betroffen. Diese müssen sowohl heute als auch am Sonntag ihre Wohnungen verlassen.