Eingeleitetes Strafverfahren

Dortmund: Tatverdächtige nach Horror auf B236 festgenommen - Steinwerfer brachten Autofahrer in Lebensgefahr

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Unbekannte bewarfen Autos auf der B236 bei Dortmund mit Steinen

Am ersten Februarwochenende warfen Unbekannte Steine von einer Brücke über der B236 auf fahrende Autos und verursachten Sachschäden an mehreren Autos. Nun hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen.

  • Am Sonntag (2. Februar) und Montag (3. Februar) warfen Unbekannte Steine auf vorbeifahrende Autos.
  • Nun hat die Polizei zwei Verdächtige festgenommen.
  • Elf Fahrzeuge, die auf der Bundesstraße 236 fuhren, wurden getroffen.

Update, Dienstag (11. Februar), 15 Uhr: Dortmund - Die Polizei Dortmund konnte nach Ermittlungen zwei Tatverdächtige ausmachen. Unter anderem mit Hinweisen aus der Bevölkerung, rückten zwei Jugendliche in das Visier der Ermittler. Die zwei Dortmunder, 14 und 15 Jahre alt, wurden vorläufig festgenommen und zum Polizeipräsidium mitgenommen.

Da keine Gründe für eine mögliche Untersuchungshaft vorlagen, wurden die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Die Jungs erwartet nun ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Erstmeldung, Dienstag (4. Februar): In den vergangenen zwei Tagen (Sonntag, 2. Februar und Montag, 3. Februar) sollen Unbekannte von einer Brücke in Dortmund-Scharnhorst Steine auf vorbeifahrende Autos geworfen haben. Die getroffenen Fahrzeuge fuhren auf der B236 unter der Brücke hindurch. Die Polizei hat bislang Hinweise auf vier verdächtige Jugendliche bekommen und sucht nun weitere Zeugen.

Dortmund: Steine von Brücke an B 236 geworfen

Steine auf vorbeifahrende Autos werfen? Absolut kein harmloser Jugendstreich! Das zeigt auch, wie mit anderen Steinwerfern vor Gericht umgegangen wird.

Einem Mann, der im Oktober 2019 Autos auf der A40 mit Steinen beworfen hatte, warf die Staatsanwaltschaft nach der Tat versuchten Mord vor. Und auch bei dem aktuellen Fall aus Dortmund betont die Polizei: "Ausweichmanöver oder Einschläge in die Windschutzscheibe können folgenschwere Unfälle verursachen". 

Dortmund: Polizei bekam Hinweise zur Attacke auf der B236

Auch die noch unbekannten Steinewerfervon der B236 gefährdeten das Leben mehrerer Autofahrer massiv. Insgesamt elf Pkw und Lkw wurden von den Steinen getroffen und beschädigt. Dabei war es reines Glück, dass es nicht zu Unfällen kam.

Die Taten ereigneten sich an beiden Tagen gegen Abend. Am Sonntag (2. Februar) warfen die Täter die Steine gegen 19.50 Uhr von einer Brücke über die B 236 im Dortmunder Stadtteil Scharnhorst. Zeugen gaben der Polizei Hinweise, nach denen es sich um vier Jugendliche handeln könnte, die die Steine warfen.

Dortmund: Zwei Stein-Attacken in zwei Tagen

Am darauf folgenden Tag (Montag, 3. Februar) flogen erneut Steine von derselben Brücke am Wambeler Holz auf Autos, die die B236 befuhren. 

Diesmal geschah die Tat gegen 20.04 Uhr. Die Polizei schließt einen Zusammenhang der beiden Taten nicht aus und vermutet, dass es sich beide Male um die Gruppe aus vier Jugendlichen handelte, die ein Zeuge am Montag beobachtete hatte.

Attacke auf der B236: Geschädigte stammen hauptsächlich aus dem Ruhrgebiet

Die Fahrer der getroffenen Pkw stammen aus Lünen, Selm, Dortmund, Gladbeck, Recklinghausen, Gelsenkirchen, Krefeld und Neckarsulm. Der getroffene Lkw aus dem Erzgebirgskreis. Glücklicherweise wurde keiner der Fahrer verletzt.

Wer noch etwas beobachtet haben könnte und zum Beispiel verdächtige Personen an den beiden Abenden in der Nähe der Brücke am Wambeler Holz gesehen hat, soll sich auf Bitten der Polizei unter 0231/132 4272 melden. 

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