1200 Menschen evakuiert

Bombe in Dortmund erfolgreich entschärft! Doch ein Anwohner verzögerte die Evakuierung

An der B1 in Dortmund ist ein Blindgänger gefunden worden.
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An der B1 in Dortmund ist ein Blindgänger gefunden worden.

An der B1 in Dortmund wurde am Freitag (23. Januar) ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Hier ist der Ticker zum Nachlesen.

  • Der Blindgänger lag in der östlichen Innenstadt von Dortmund.
  • Er wurde noch am Donnerstag von Spezialisten entschärft.
  • Im Evakuierungsradius mussten 1.200 Menschen evakuiert werden, auch die B1 und die Stadtbahn war betroffen.

Dortmund - Nach der großen Evakuierung im Klinikviertel Mitte Januar wurde am Donnerstag  erneut ein Blindgänger in Dortmund gefunden. Er lag in der Bonifatiusstraße nahe der B1. Direkt in der Nähe befindet sich die St.-Bonifatius-Gemeinde und eine Fußgängerbrücke, die über die B1 in Richtung Westfalenpark führt. Hier ist unser Ticker zum Nachlesen.

Update, 22.18 Uhr: Der Blindgänger ist erfolgreich entschärft. Alle Sperrungen werden aufgehoben.

Update, 21.48 Uhr: Noch läuft die Entschärfung, aber lange kann es nicht mehr dauern, bis alles in trockenen Tüchern ist. Unterdessen verbreitet die Stadt Dortmund ein paar Zahlen zur heutigen Entschärfung und Evakuierung. Das sind die harten Fakten:

  • 59 Kräfte vom Ordnungsamt sind im Einsatz
  • 14 Kräfte des Tiefbauamts sind im Einsatz
  • 4 Kräfte von der Feuerwehr sind im Einsatz
  • 14 Kräfte der Polizei sind vor Ort
  • 143 Anwohner befinden sich in der Evakuierungsstelle
  • 13 Helfer der Johanniter helfen in der Evakuierungsstelle
  • 18 Krankentransporte wurden durchgeführt.

Update, 21.22 Uhr: Die Entschärfung hat begonnen.

Update, 21.17 Uhr: Stadt und Polizei haben jetzt kurzen Prozess gemacht. Die Person konnte in Kooperation mit den Ordnungshütern dazu bewegt werden, ihre Wohnung zu verlassen. Die Entschärfung des Blindgängers beginnt also jeden Moment.

Blindgänger in Dortmund: Anwohner verzögert Entschärfung!

Update, 21.02 Uhr: Die B1 ist seit etwa 20.45 Uhr: zwischen Märkischer Straße und B54  gesperrt. Der Bahnverkehr wird in dem Bereich temporär beendet. Die Entschärfung der Bombe könnte beginnen - wenn ein Anwohner sich nicht weigern würde, seine Wohnung zu verlassen. In diesem Zusammenhang erinnern wir an unseren Artikel von vor zwei Wochen: "Vor Mega-Evakuierung in Dortmund: Verweigerern droht Bußgeld oder sogar Festnahme"

Update, 20.05 Uhr: Offenbar geht es doch nicht so schnell mit der Evakuierung, wie erhofft. Gegen 20 Uhr waren die Hälfte des zu evakuierenden Gebietes laut Stadt Dortmund evakuiert. 15 Krankentransporte hat es bislang gegeben.

Blindgänger in Dortmund: 61 Menschen in Evakuierungsstelle

Update, 19.12 Uhr: Es ist kalt in Dortmund, da möchte man als Evakuierter während der Entschärfung der Bombe nicht unbedingt um die Häuser ziehen. 61 Menschen sind daher aktuell in der Evakuierungsstelle in der Landgrafenschule, teilt die Stadt mit. Es gab bislang elf Krankentransporte.

Update, 18.37 Uhr: Wir haben mal im Archiv gegraben und siehe da: So lange ist die letzte Sperrung der B1 aufgrund der Entschärfung eines Blindgängers gar nicht her. Zuletzt am 14. November 2019 war das der Fall. Damals lag die Bombe im Westfalenpark, nur ein paar Meter südlich der aktuellen Fundstelle. Auch da schon mussten Anwohner rund um die Bonifatiusstraße, so wie am heutigen Donnerstag, ihre Wohnungen verlassen. 2000 Menschen waren am 14. November von der Evakuierung betroffen, also 800 mehr, als diese Mal. Am Ende ging alles gut.

Update, 18.35 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet aktuell, dass die Evakuierung ohne besondere Auffälligkeiten laufe. Es darf also gehofft werden, dass sich die Entschärfung nicht bis in die späten Abendstunden zieht.

Entschärfung einer Bombe in Dortmund: Evakuierung in B1-Nähe in vollem Gange 

Update, 18.05 Uhr: Die Evakuierung rund um den Fundort des Blindgängers an der Bonifatiusstraße ist in volle Gange. Im Gegensatz zur letzten Entschärfung, als fast 14.000 Menschen ihre Wohnungen verlassen müssen, sind es dieses Mal "nur" 1200 Anwohner. Auch die Büros von Westnetz, Innogy, Wilo und dem Jobcenter südlich der B1 müssen geräumt werden - sofern noch jemand am Arbeitsplatz ist.

Update, 17.45 Uhr: Der Blindgänger unter dem Kirchenareal der St.-Bonifatius-Gemeinde Dortmund-Mitte wurde am Donnerstag gefunden, weil der westliche Vorplatz des Gotteshauses aktuell saniert wird. Seit dem 13. Januar wird dort gebuddelt. Jetzt muss sich die Gemeinde zunächst mit einer Entschärfung abfinden.

Update, 17.40 Uhr: In Kürze soll die Evakuierung rund um die Bombe an der Bonifatiusstraße beginnen.

Blindgänger neben Dortmund auch in Köln und Düsseldorf gefunden

Update, 17.01 Uhr: Nicht nur in Dortmund wird heute eine Bombe entschärft, sondern auch in Düsseldorf und in Köln. Während in Düsseldorf 500 Menschen aus ihren Wohnungen müssen, mussten in Köln 5000 Menschen ihr Zuhause verlassen.

Update, 15.33 Uhr: Rund 1.200 Menschen wohnen in dem Evakuierungsgebiet im Umkreis von 300 Metern um den Fundort der Bombe. Zu Beginn der Entschärfung muss auch die B1 vorübergehend gesperrt werden. Dadurch werden der Straßenverkehr sowie Busse und Bahnen beeinträchtigt.

Update, 15.22 Uhr: Die Evakuierung beginnt nach Angaben der Stadt um 17.45 Uhr.

Dortmund: Blindgänger an der B1 gefunden

Ursprungsmeldung: Die Bombe wiegt 250 Kilogramm und muss noch heute entschärft werden. Wie viele Anwohner dafür evakuiert werden müssen, ist noch unklar.

Von der Burggrafenstraße nördlich der B1 ist der Fundort des Blindgängers zu sehen.

Gefunden wurde die Bombe direkt an der Kirche St. Bonifatius in der östlichen Innenstadt von Dortmund. Im Evakuierungsradius liegt sowohl ein Teil des Wohngebiets östlich der Ruhrallee sowie die Niederlassungen von Westnetz, Innogy, Wilo und dem Jobcenter nördlich des Westfalenparks.

Auch die B1 ist offenbar von der Sperrung betroffen. Der Bereich um den Fundort der Bombe ist bereits abgesperrt worden. Wann evakuiert wird, ist noch unklar. In jedem Fall aber erst nach 18 Uhr.

Bombe in Dortmund: Stadtbahn-Linien werden eingestellt

Wegen der Entschärfung der Fliegerbombe in Dortmund kommt es zu Einschränkungen bei der Dortmunder Stadtbahn. Betroffen sind folgende Linien:

  • U41
  • U45
  • U47
  • U49

Ab etwa 18 Uhr könnt ihr an der Haltestelle "Markgrafenstraße" nicht mehr ein- und aussteigen. Das teilt die DSW21 mit. Die Buslinie 452 fährt eine Umleitung. Die Haltestellen "Ruhrallee" und "Markgrafenstraße" entfallen in beiden Richtungen.

Die Stadtbahn-Linien U41 und U47 fahren mit Beginn der Entschärfung von "Brambauer" und "Brechten" (U41) sowie "Westerfilde" (U47) nur noch bis "Stadthaus". Die Bahnen dieser Linien von "Clarenberg" (U41) und Aplerbeck (U47) enden an der Station "Märkische Straße".

Die B1 in Dortmund wird ebenfalls gesperrt.

Die Stadtbahn-Linien U45 und U49 werden vorübergehend eingestellt. 

Die DSW21 empfiehlt den Fahrgästen, mit der U42 von "Reinoldikirche" bis "Barop Parkhaus" zu fahren. Von dort fährt die Buslinie 440 nach Hörde, Aplerbeck und zurück.

Die Einschränkungen werden voraussichtlich bis zum späten Abend andauern.

Dortmund: Evakuierungsstelle in Grundschule eingerichtet

Die Evakuierungsstelle für die betroffenen Anwohner wird nach Angaben der Stadt Dortmund in der Landgrafen-Grundschule an der Märkischen Straße eingerichtet. Shuttlebusse bringen die Anwohner dorthin.

Bombenfund sorgte für Mega-Evakuierung in Dortmund

Erst Mitte Januar gab es in Dortmund einer der größten Evakuierungen der jüngeren Stadtgeschichte. Dabei wurden zwei Bomben in Dortmund gefunden und entschärft. Rund 14.000 Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen.

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