Dortmund: Unfall bei illegalem Rennen auf dem Wall - Auto kaputt, Handys beschlagnahmt!

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Dortmund/NRW - Bei einem illegalen Rennen auf dem Wall in Dortmund hat ein Fahrer die Kontrolle über den Wagen verloren. Die Polizei steltte Auto und Führerschein sicher.

Bei einem illegalen Rennen auf dem Wall in Dortmund hat ein Fahrer die Kontrolle über seinen Wagen verloren. Die Polizei stellte Auto und Führerschein sicher.

  • Der Fahrer fuhr mit Vollgas los und krachte anschließend am Burgwall in mehrere Begrenzungspfosten.
  • Die Polizei Dortmund beschlagnahmte den Wagen und zwei Handys.
  • Jetzt wird geprüft, ob der Raser weiterhin Autofahren darf.

Dortmund: Fahrer verliert bei illegalem Rennen Kontrolle über Auto

Bei einem illegalen Autorennen auf dem Wall in Dortmund hat es erneut einen Zwischenfall gegeben. Ein 20-Jähriger verlor am Sonntagmorgen (13. Oktober) gegen 6 Uhr die Kontrolle über einen Sportwagen und krachte an der Kuckelke in mehrere Begrenzungspfosten.

Zeugen hatten nach Angaben der Polizei beobachtet, wie der Wagen am Burgwall mit Vollgas losfuhr. Kurz darauf verlor der Möchtegern-Rennfahrer die Kontrolle über den BMW M5 und baute einen Unfall.

Polizei Dortmund beschlagnahmt Auto und Handys

Polizisten fanden Beschleunigungsspuren auf der Straße. Außerdem hatten die Beamten den Verdacht, dass die beiden Insassen den Ampelstart mit dem Handy gefilmt hatten. Deshalb wurden nach dem mutmaßlichen Rennen sowohl das Auto als auch die Handys beschlagnahmt.

Weil sich der 26-jährige Beifahrer und Halter des Wagens aggressiv verhielt, musste eine weitere Polizeistreife anrücken, um die Situation zu beruhigen.

Führerschein einkassiert, Wagen stark beschädigt

Der Fahrer bekam eine Anzeige wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens und musste seinen Führerschein abgeben. Der Beifahrer erhielt eine Anzeige wegen Anstiftung.

Erst kürzlich wurde ein Raser aus Dortmund zu einer Haftstrafe verurteilt. Er war bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei mit 130 Stundenkilometern über Phoenix West gerast. Er muss für drei Jahre ins Gefängnis, seinen Führerschein bekommt er nie wieder.

Nun lassen die Beamten vom Straßenverkehrsamt prüfen, ob der 20-Jährige künftig überhaupt noch am Straßenverkehr teilnehmen darf.

Mit dem Auto werden die beiden bis auf Weiteres jedenfalls nicht fahren können. Der PS-Bolide wurde bei dem Unfall schwer beschädigt. Die Beamten schätzen den Schaden auf rund 50.000 Euro.