Auktion am 9. September

Dortmund versteigert kuriose Fundsachen – ein „sperriges Paket“ ist besonders absurd

In Dortmund findet wieder eine Auktion statt, bei der die Stadt Fundsachen versteigert. Neben zahlreichen Fahrrädern und Handys warten einige Kuriositäten auf die Schnäppchenjäger.

Dortmund – In regelmäßigen Abständen versteigert die Stadt Dortmund abgelaufene Fundsachen aus dem städtischen Fundbüro. Am Donnerstag (9. September, 17 Uhr) findet die nächste Auktion statt. Die angebotenen Objekte können schon jetzt online eingesehen werden. Die Auswahl ist durchaus ungewöhnlich.

StadtDortmund
BundeslandNordrhein-Westfalen
RegierungsbezirkArnsberg

Dortmund: Stadt versteigert Fundsachen – 17 Packungen Zahnprothesen-Haftcreme dabei

Besonders eine Fundsache irritiert: Mit einem Startgebot von 35 Euro werden ganze 17 Packungen blend-a-dent Haftcreme versteigert. Wer also auf der Suche nach einem Lebensvorrat Zahnprothesen-Haftcreme ist, kann sich bei der Auktion der Stadt Dortmund damit eindecken. Einziger Wermutstropfen: Weil es sich um 17 Packungen Haftcreme handelt, sind diese als „sperriges Material“ inseriert und können nur abgeholt und nicht versendet werden.

Die Stadt Dortmund versteigert 17 Packungen Zahnprothesen-Haftcreme.

Anders ist das bei einer hochwertigen Kamera, die für Hobbyfotografen interessant sein könnte. Es handelt sich um eine Canon EOS R mit mehreren Objektiven. Interessierte müssen dafür allerdings tief in die Tasche greifen. Das Startgebot liegt bei satten 2.400 Euro (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Fundsachen-Auktion in Dortmund: Hochwertige Kamera und Säbelsäge dabei

Passendes Equipment gibt es bei der Fundsachen-Auktion auch für Heimwerker. Sie können am Donnerstag unter anderem eine Säbelsäge, eine Bohrmaschine und ein Schlagbohrer ersteigern. Musiker gehen derweil leer aus. Während bei der letzten Auktion der Stadt Dortmund eine Tuba versteigert wurde, befindet sich dieses Mal kein einziges Musikinstrument unter den Fundsachen.

Dafür dominieren – wie bei solchen Versteigerungen üblich – vor allem zwei Dinge: Smartphones und Fahrräder. Insgesamt 50 Fahrräder, von E-Bikes über Klappräder bis zu Mountainbikes, können aus dem Fundbüro der Stadt Dortmund ersteigert werden. Die Auswahl an Smartphones umfasst dieses Mal 26 Geräte unterschiedlicher Hersteller.

Die Fundsachen-Auktion findet am Donnerstag abermals ausschließlich online und in Zusammenarbeit mit der Firma GMS statt. Los geht es um 17 Uhr auf sonderauktionen.net. Zu jedem Produkt ist dort der Zustand angegeben. Wie bei solchen Versteigerungen üblich, gibt es keine Garantie auf Güte, Beschaffenheit und Qualität.

Fundsachen-Auktion: Nicht nur Dortmund versteigert abgelaufene Objekte aus dem Fundbüro

Die Stadt weist zudem darauf hin, dass die angebotenen Fahrräder nicht auf Verkehrstauglichkeit überprüft wurden und oftmals reparaturbedürftig sind. Zwischen dem 13. und 23. September müssen die ersteigerten Gegenstände abgeholt werden. Bei kleineren Objekten ist auch ein Versand möglich. Ein Umtausch oder ein Rücktritt vom Kauf sind nach dem Zuschlag nicht mehr möglich.

Auch andere Städte versteigern regelmäßig abgelaufene Fundsachen aus ihrem Fundbüro. In Nordrhein-Westfalen findet eine Woche nach der Auktion in Dortmund eine Versteigerung der Stadt Düren statt (16. September, 17 Uhr). Am Nordrand der Eifel ist die Auswahl allerdings deutlich monotoner. Bislang sind ausschließlich Fahrräder gelistet.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen/dpa, Stadt Dortmund; Collage: RUHR24