Corona-Impfung

Dortmund: Mann legt gefälschten Impfausweis vor und greift Apothekerin an

Aktuell ist ein Produkt gegen Halsschmerzen von einem Rückruf betroffen (Symbolfoto).
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In Dortmund griff ein 30-Jähriger eine Apothekerin an. (Symbolfoto).

Mit einem gefälschten Impfausweis hatte ein Dortmunder versucht, an einen digitalen Impfpass zu gelangen. Das bemerkte die Apothekerin jedoch.

Dortmund – Wegen des Verdachts der Urkundenfälschung muss sich in Dortmund nun ein 30-jähriger Impfgegner verantworten. Er hatte versucht, sich mit einem gefälschten Impfausweis einen digitalen Impfpass zu erschwindeln. Als die Apothekerin dies bemerkte, griff er sie an.

Am Samstag (30. Oktober) soll ein 30-jähriger Dortmund nach Angaben der Polizei in einer Apotheke an der Mallinckrodtstraße versucht haben, sich mit einem gefälschten Impfausweis an einen digitalen Impfpass zu gelangen. Gegen 12 Uhr bat er die Apothekerin zunächst darum, dass sie ihm seinen Impfausweis digitalisieren solle (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: Apothekerin erkannte Fälschung des Impfausweises

Die Apothekerin erkannte jedoch mehrere Fälschungsmerkmale im Impfausweis. Als sie den 30-Jährigen darauf hinwies und sich weigerte, den digitalen Impfpass auszustellen, griff der Dortmunder die Apothekerin an; offenbar in erster Linie, um den gefälschten Pass wiederzuerlangen. Als ein Zeuge auf die Tat aufmerksam wurde, ergriff der Täter die Flucht. Den gefälschten Impfausweis ließ er dabei zurück.

Für den Betrüger lief die Aktion somit in vielerlei Hinsicht schief. Denn in dem gefälschten Impfpass waren seine – richtigen – Personalien festgehalten. Nun ermittelt die Polizei wegen des Verdachts auf Körperverletzung und Urkundenfälschung gegen den 30-jährigen Dortmunder.

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