Gesundheit

Dortmund: Mehr Rückenschmerzen in der Stadt – AOK sieht eindeutigen Grund

In Dortmund liegt die Corona-Inzidenz derzeit über 50.
+
In Dortmund droht neben der 2G-Regel eine erneute Corona-Maskenpflicht.

Ein AOK-Bericht zeigt schockierende Zahlen, was die Rücken der Dortmunder betrifft – Corona sei Dank.

Dortmund – Die AOK hat einen neuen Bericht vorgelegt. Aus diesem geht deutlich hervor, dass Muskel- und Skeletterkrankungen wie Rückenschmerzen in der Corona-Zeit deutlich zugenommen haben. Sie verursachten 2021 unter allen Krankheitsarten die meisten Ausfalltage am Arbeitsplatz in Dortmund (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Dortmund: AOK legt Schock-Bericht vor – „Zeig Herz gegen Rückenschmerzen – jetzt und für immer“

Wie aus dem Bericht der AOK hervorgeht, sind allein aufgrund von Rückenschmerzen 116.599 Krankmeldungen in 2021 bei der AOK eingegangen. Das seien 9,3 Prozent mehr als noch in 2020. Darauf weist die AOK NordWest zum Tag der Rückengesundheit am 15. März unter dem Motto „Zeig Herz gegen Rückenschmerzen – jetzt und für immer“ hin.

„Das wichtigste für einen gesunden Rücken ist regelmäßige Bewegung. Das gilt auch in Corona-Zeiten“, erklärt AOK-Servicesektionsleiter Jörg Kock. Durch die seit 2020 anhaltende Pandemie habe die Bewegung der Dortmunder – vor allem im Homeoffice – abgenommen und im Umkehrschluss der Rücken und die Gelenke dadurch gelitten. Da wolle die AOK nun Abhilfe schaffen und die Menschen wieder für mehr Mobilität aufmerksam machen.

Dortmund: AOK-Bericht zu Rückenschmerzen in 2021 – Bewegung und gezieltes Training

Bewegung kräftigt die Muskeln, die Stabilität der Wirbelsäule und fördert die körperliche Fitness und Leistungsfähigkeit. „Daher kann regelmäßige Bewegung und vorbeugendes Rückentraining helfen, damit es gar nicht erst zu Rückenschmerzen kommt“, so Kock. Denn langes Sitzen oder dauerhaft schwere körperliche Belastung am Arbeitsplatz beanspruche die Wirbelsäule massiv.

Durch die daraus resultierenden Schmerzen, bestehe bei vielen Menschen der erste Reflex darin, sich zu schonen und abzuwarten. Doch dadurch würden die Muskeln nur weiter geschwächt und „Patienten geraten in einen Teufelskreis aus Schmerzen, Verspannung und Schonhaltung“, erklärt Kock.

Mehr zum Thema