Diese 10 Dinge wusstet ihr noch nicht über den Dortmunder Weihnachtsbaum

Das Richtfest für den Dortmunder Weihnachtsbaum ist gelaufen. Der Weihnachtsmarkt kann also fast starten. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24
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Das Richtfest für den Dortmunder Weihnachtsbaum ist gelaufen. Der Weihnachtsmarkt kann also fast starten. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Dortmund/NRW - Der Weihnachtsbaum auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ist DAS Thema für fast alle Besucher. Hier kommen 10 Dinge, die ihr bestimmt noch nicht wusstet.

Der Weihnachtsbaum auf dem Dortmunder Weihnachtsmarkt ist DAS Thema für fast alle Besucher. Wir haben 10 Fakten über den Star vom Hansaplatz, die ihr vielleicht noch nicht wusstet.

1. Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde

Steht der Dortmunder Weihnachtsbaum im Guinness Buch der Rekorde, oder nicht? Dortmunds Weihnachtsbaumbetreuer Hans-Werner Reckmann sagt jedenfalls: Ja, er tut es! Und daher macht man sich am Hansaplatz auch keine Gedanken über Konkurrenz aus Crange (Höhe: 45 Meter, aber Baum aus Plastik, der auf einer Glühweinbude steht) oder aus Rio de Janeiro (Höhe: 85 Meter, aber nur ein Stahlgerüst, das auf Wasser steht).

2. Fliegende Engel

Erstmals gibt es in 2018 an zwei Seiten des Baums zwei Engel (14 Meter Flügelspannweite), die sich hydraulisch nach oben und nach unten bewegen lassen. So kommt etwas Bewegung in den Baum.

3. Bäume aus dem Sauerland

Um die 1700 Bäume (es sind Rotfichten) für den Weihnachtsbaum zusammen zu bekommen, setzt der Weihnachtsmarkt auf den Hof Schulte-Brinker aus Oberhundem (Kreis Olpe). Die etwa 3,50 Meter großen Bäume werden speziell für Dortmund gepflanzt. Wichtig ist es, dass die Bäume lang und schmal sind, damit sie in einem Stahlgerüst eingesteckt werden können.

4. Schwere Spitze ist ein Engel

Die Spitze des Dortmunder Weihnachtsbaum ist ein Engel. Er wiegt 200 Kilogramm und wurde in Frankreich gebaut. Die restliche Zeit des Jahres verbringt der 4-Meter-Riese in Dortmund-Deusen.

5. Baustellenleiter seit vielen Jahren

Seit vielen Jahren ist Peter Buchta Baustellenleiter des Dortmunder Weihnachtsbaums. Seit 19 Jahren setzt der Mitarbeiter der Firma C.O. Weise GmbH den Engel auf die Spitze des Baums. Die Dortmunder Firma baut übrigens seit über 125 Jahren Leitern. Produzierte das Unternehmen einst Holzleitern, sind es heute solche aus Aluminium. Außerdem stellt Weise Gerüste und Unterstützungen für Brückenkonstruktionen her.

6. Wirklich 45 Meter hoch?

Eigentlich ist der Baum "nur" 41 Meter hoch, doch mit der Spitze, dem vier Meter großen Engel, kommt er auf seine 45 Meter. Der WDR ließ das in diesem Jahr nochmal genau nachmessen - wie dieses Video zeigt.

7. Treppenhaus im Innern des Baums

Um auf die Spitze des Baums zu kommen, gibt es im Innern des Stahlgerüsts eine Art Treppenhaus. Die Aluminiumtreppen, die bis auf 40 Meter Höhe führen, sind sogar beleuchtet. Darüber steigt Oberbürgermeister Ullrich Sierau, um den Weihnachtsmarkt offiziell zu eröffnen - bis ganz auf die Spitze geht er aber nicht.

8. Sprinkleranlage soll Brand verhindern

Auch an die Sicherheit rund um den Baum ist Gedacht. Eine integrierte Sprinkleranlage kann circa 3,2 Kubikmeter Wasser pro Minute verteilen. Immerhin leuchten 48.000 LEDs am Baum. Vor Silvester muss der Baum von seinem Fichten-Mantel befreit werden - damit Raketen und andere Knallkörper nicht für einen Brand sorgen.

9. Baum konnte 1997 nicht aufgestellt werden

Ende der 90er Jahre konnte der Dortmunder Weihnachtsbaum nicht aufgestellt werden. Damit gab es nur ein Jahr nach der Premiere direkt den GAU. Grund dafür waren Umbaumaßnahmen in der Stadt. Es gab schlicht nicht genügend Platz für das 45 Meter hohe Gerüst. Sogar weniger Besucher sollen damals deshalb zum Weihnachtsmann gekommen sein.

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10. Idee kam von Dekorateur

Die Idee für den "großen Weihnachtsbaum der Welt" kam übrigens im Jahr 1995 von einem Karstadt-Dekorateur und den damaligen Oberbürgermeister Dortmunds, Günter Samtlebe. Um das Vorhaben zu vollenden, waren Windlast- und ein Brandschutzgutachten und weitere Genehmigungen nötig.