Bild: Florian Forth/RUHR24

Gestern (14. September) fand in Dortmund der mittlerweile 22. Christopher Street Day (CSD) statt. Laut Veranstalter kamen rund 10.000 Teilnehmer.

  • Beim CSD demonstrieren homo-, trans-, bi- und intersexuelle Menschen für Gleichberechtigung.
  • Der Demozug mit rund 2000 Teilnehmern zog am frühen Nachmittag über den Westenhellweg in Dortmund.
  • Insgesamt zählten die Veranstalter 10.000 Teilnehmer.

CSD in der Innenstadt von Dortmund

Update, Sonntag (15. September), 12.15 Uhr: Rund 10.000 Menschen haben in Dortmund sei Zeichen für Toleranz und Gleichberechtigung gesetzt. Das schätzen die Veranstalter des CSD.

Rund 2000 Demonstranten hatten sich demnach dem Umzug vom Hauptbahnhof durch die Nordstadt und die Innenstadt angeschlossen.

Der Kampf ist noch nicht zu Ende

Mit der Resonanz sind die Organisatoren zufrieden. Moritz Heller von SLADO, dem Veranstalter des 22. CSD Dortmund, betonte: „Wir sind mit unserem Kampf noch lange nicht am Ende.“

Insbesondere Trans- und Inter-Sexuelle würden noch immer rechtlich diskriminiert. Hier fordert er die Gemeinschaft auf, weiter gegen Diskriminierung und für mehr Akzeptanz zu kämpfen.

Fotos vom CSD in Dortmund

Update, Samstag (14. September), 15.25 Uhr: Der Demozug des CSD mit vielen Hundert Teilnehmern ist am frühen Nachmittag mit lauter Musik über den Westenhellweg gezogen. Dabei demonstrierten Homo-, Bi-, Trans- und Intersexuelle für mehr Toleranz.

Fotostrecke: So bunt war der Demozug in Dortmund!

Demozug durch die Innenstadt

Ursprungsmeldung: „Gemeinsam stärker“. Unter diesem Motto findet am Samstag (14. September) der 22. CSD in Dortmund statt. Bereits im Vorfeld fordern die Veranstalter: „Lasst uns demonstrieren für eine Welt, in der jede*r unabhängig von Geschlecht und Sexualität ein freies, selbstbestimmtes und angstfreies Leben führen kann!“

Der CSDDemo-Zug, bei dem homo-, trans-, bi- und intersexuelle Menschen für gleiche Rechte demonstrieren, beginnt um 12 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs in Dortmund. Von dort führt die Strecke über die Steinstraße, die Kurführstenstraße, die Mallinckrodtstraße, die Münsterstraße, den Königswall, den Westenhellweg und den Willy-Brand-Platz zur Reinoldikirche und dem Platz von Leeds.

Demo für ein diskriminierungsfreies Miteinander

Die Demonstration ist, so die Veranstalter, ein wichtiger Bestandteil des Christopher Street Days. Mann wolle damit ein „diskriminierungs- und diffamierungsfreies Miteinander in der Gesellschaft einfordern“.

Wie in Dortmund finden und fanden 2019 im Ruhrgebiet zahlreiche CSDs statt. Eine Übersicht findet ihr hier. Warum RUHR24-Autorin Lena sich mehr Pride-Veranstaltungen wünscht, hat sie in einem Kommentar erklärt.

Zeitgleich mit der Demonstration beginnt um 12 Uhr rund um die Reinoldikirche das CSD-Straßenfest. Alle Informationen zum Programm gibt es hier. An den Stränden auf dem Platz von Leeds informieren außerdem viele Vereine und Initiativen über LGBTQI-Themen.

Das ist der Christopher Street Day

Seinen Ursprung hat der Christopher Street Day im Jahr 1969. Damals fand in der Christopher Street in New Yor eine Razzia in einer vor allem bei Homosexuellen beliebten Bar statt. Das rief heftige Proteste hervor:

Viele aufgebrachte Menschen aus der Nachbarschaft strömten zum Lokal und wehrten sich gegen die Aktion der Polizei. Seitdem wird bei Veranstaltungen auf der ganzen Welt für die Rechte von Homo, Bi-, Trans- und Intersexuellen Menschen demonstriert.