Tipps zur Mund-Nase-Bedeckung

Klinikum Dortmund gibt Tipps und warnt vor Fehlern beim Tragen einer Maske

Das Klinikum Dortmund gibt Tipps und warnt zugleich vor Fehlern beim Tragen einer Maske – besonders im Sommer gibt es Probleme.

  • Die Maskenpflicht wird gerade im Sommer zur echten Tortur, weil man stärker schwitzt.
  • Kaum jemand weiß, wie man sein Gesicht nach demTragen der Maske richtig pflegt.
  • Das Klinikum Dortmund hat deshalb Tipps veröffentlicht und eine Warnung für Make-up herausgegeben.

Dortmund - Seit mehr als drei Monaten gilt in Nordrhein-Westfalen nun schon die sogenannte Maskenpflicht in öffentlichen Gebäuden, Arztpraxen und Geschäften. Für viele Menschen ist der Mundschutz eine Tortur - vor allem im Sommer. Die Haut darunter schwitzt stärker und ist anfälliger für Unreinheiten. Das Klinikum Dortmund gibt nun Tipps zur Gesichtspflege beim Maskentragen – und warnt.

Krankenhaus

Klinikum Dortmund

Ort

Dortmund

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Mitarbeiter

4400

Standorte

Mitte (Hautklinik) und Nord

Maskenpflicht in NRW wegen Coronavirus: Klinikum Dortmund warnt vor Make-up und gibt Tipps zur Pflege

Am 27. April wurde in Nordrhein-Westfalen eine allgemeine Maskenpflicht eingeführt. Um eine Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen, muss der Mundschutz beim Einkaufen, beim Arzt und sogar beim Friseur getragen werden.

Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine Maskenpflicht seitdem obligatorisch: Wer dagegen verstößt, muss seit dem 12. August sogar 150 Euro Strafe zahlen. Damit will die Landesregierung ein Zeichen gegen Maskensünder zeigen.

Maskenpflicht in NRW: Auf den Mundschutz wird im Sommer lieber verzichtet

Dass auf einen Mundschutz lieber verzichtet wird, vor allem an heißen Sommertagen, ist nicht unverständlich. Trinken zum Beispiel fällt mit dem Mund-Nasen-Schutz deutlich schwerer. Außerdem schwitzt man deutlich stärker, wodurch leichter Hautunreinheiten wie kleine Pickel entstehen können.

Geübte Maskenträger wie beispielsweise Pfleger oder Ärzte sind mit dem Problem vertraut. Der Durchschnittsdeutsche jedoch nicht. Wie pflegt man seine Haut, wenn auf ihr jeden Tag eine Maske "klebt"? 

Klinikum Dortmund: Tipps zur optimalen Gesichtspflege beim Maske tragen während Corona

Das Klinikum Dortmund hat auf Instagram gleich mehrere Tipps zur optimalen Gesichtspflege fürs Masketragen veröffentlicht. Und die sind gar nicht mal so schwierig zu befolgen (alle Nachrichten aus Dortmund auf RUHR24.de).

Das Wichtigste: eine regelmäßige Gesichtsreinigung. Im Optimalfall erfolgt sie zweimal am Tag mit lauwarmem Wasser und ph-neutraler Waschlotion. Laut Empfehlung der Dortmunder Hautklinik sollte sie außerdem frei von Duftstoffen sein. Entsprechende Produkte gibt es in Apotheken.

Das Klinikum Dortmund hat auf Instagram verschiedene Tipps zur optimalen Gesichtspflege beim Maske tragen veröffentlicht.

Klinikum Dortmund: Lange und ausgiebige Gesichtsreinigungen sollten vermieden werden

Auf eine "lange, ausgiebige und intensive Reinigungsprozedur", wie das Klinikum Dortmund sie nennt, sollte hingegen besser verzichtet werden. Gleiches gilt für alkoholische oder desinfizierende Gesichtsreinigungen.

Denn Alkohol trocknet die Haut im Gesicht unnötig aus und stresst sie nach einem langen Tag unter der Maske umso mehr. Insbesondere günstige Gesichtswässer oder Waschlotionen aus dem Drogeriemarkt enthalten meist Alkohol. 

Erkennbar ist dies oft schon am Geruch oder an dem Inhaltsstoff "Alcohol denat.", den man auf der Rückseite der Verpackung findet. 

Klinikum Dortmund: Hautklinik warnt vor Make-up wegen Gesundheitsgefahr durch Keime

Wer berufsbedingt oder privat aktuell oft eine Maske tragen muss, sollte laut den Hautspezialisten des Klinikums Dortmund im Bestfall auch auf Make-up verzichten. Oder sich zumindest nicht mehr so häufig und stark schminken.

Der Grund dafür ist jedoch nicht etwa, damit Rouge, Concealer oder Puder nicht in der Maske hängen bleiben, sondern die eigene Gesundheit. 

Wer oft eine Maske trägt und dazu noch viel Make-up, riskiert Hautprobleme.

Make-up in Kombination mit verstärktem Schwitzen unter der Maske biete "das ideale Milieu für Hautinfektionen", so das Klinikum Dortmund. Die Folge kann eine Vermehrung von Bakterien oder Pilzen sein. Und das möchte wirklich niemand. Da lohnt es sich doch, für die Corona-Zeit ab und an mal auf seine Maske aus Make-up zu verzichten. 

Rubriklistenbild: © Klinikum Dortmund; Collage: RUHR24