Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Coronavirus in Dortmund: Stärkster Anstieg der Infektionen seit Wochen +++ Watzke für Bundesliga mit Geisterspielen

Hans-Joachmin Watzke versteht der Sorge der Fans in Hinsicht auf bevorstehende Geisterspiele in der Bundesliga.
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Hans-Joachmin Watzke versteht der Sorge der Fans in Hinsicht auf bevorstehende Geisterspiele in der Bundesliga.

In Dortmund sind die Infektionen mit dem Coronavirus erneut gestiegen. Alle News über Sars-CoV-2 und die neuesten Entwicklungen liefert RUHR24 im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf das Leben in Dortmund.
  • Die Stadt zählt mittlerweile 629 mit Sars-Cov-2 infizierte Personen.
  • Davon gelten 538 als geheilt - vier Menschen sind an der Krankheit Covid-19 gestorben.

Update, Montag (27. April), 10.40 Uhr: Alle Nachrichten zum Coronavirus in Dortmund findet ihr in unserem aktuellen Live-Ticker. Dieser Text wird nicht länger aktualisiert.

20.47 Uhr: BVB-Spielerfrau und Influencerin Cathy Hummels verkauft ab Montag (27. April) im Internet eigene Mundschutz-Masken.

Das Startdatum für ihren Online-Verkauf könnte nicht passender sein: Ab Montag gilt in NRW und allen anderen Bundesländern eine Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Cathy Hummels verkauft jetzt Mundschutz-Masken

Coronavirus in NRW: Stärkster Anstieg von Infektionen seit Wochen

20.15 Uhr: Derzeit können viele Dortmunder keinen Urlaub mehr machen. Zuletzt fielen die Reisen während der Osterferien der Corona-Krise zum Opfer.

Wie es nach der Pandemie aussieht, ist ungewiss. Allerdings gibt es bezüglich der Urlaubs-Reisen nach der Virus-Krise düstere Prognosen. Denn vor allem Flugtickets könnten dann deutlich teurer werden. 

Der Dortmunder Flughafen hatte bereits vor Wochen seinen Flugplan für ausgewählte Tage komplett gestrichen. 

16.19 Uhr: Die Stadt Dortmund gibt neue Erkenntnisse zu den aktuellen Infektionen mit dem Coronavirus bekannt. Demnach verteilen sich die Zahlen in Dortmund aktuell wie folgt:

  • 665 bestägtige Fälle (20 neue Fälle seit Samstag)
  • 547 Personen gelten als genesen
  • 6 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind verstorben
  • 27 Patienten werden stationär behandelt, darunter 10 intensivmedizinisch und 8 unter Beatmung

Dortmund: Nachbarschaftshilfe aus Marten will in Zeiten des Coronavirus finanziell unterstützen

14.18 Uhr: Die Nachbarschaftshilfe "Marten aktiv" hat die zweite Martener Solidaritätshilfe ins Leben gerufen. Die Nachbarschaftshilfe möchte Menschen helfen, die aufgrund des Coronavirus vor allem finanziell in eine Notsitation geraten sind und ihnen bei der Rechnung für Energie unter die Arme greifen.

"Aktuell erhalten viele Menschen ihre Jahresrechnung für Strom und Gas. Wenn das Einkommen aufgrund von Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit auf einmal weitaus niedriger ist als normal, fragen sich viele, wie sie eine Nachzahlung bezahlen sollen", erklärt Axel Wolff, der Koordinator der Nachbarschaftshilfe. "Diesen Menschen möchten wir mit einem finanziellen Zuschuss helfen. Die Unterstützung beträgt bis zu 50% der Nachzahlung. Das Geld wird direkt auf die Konten der jeweiligen Energieversorger überwiesen."

Die Nachbarschaftshilfe biete auch Unterstützung, falls eine Ratenzahlung vereinbart werden muss. Betroffene können sich telefonisch unter der 0231/5869 0610 oder per Mail an die info@marten-aktiv.de melden.

Coronavirus: Watzke will Bundesliga mit Geisterspielen fortsetzen

Update, Sonntag (26. April), 10.14 Uhr: Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke von Borussia Dortmund betont die Bedeutung einer Saison-Fortsetzung mit Geisterspielen für die Bundesliga. "Wenn wir die nächsten Monate nicht mehr spielen, dann säuft die ganze Bundesliga ab. Dann wird es die in der Form nicht mehr geben, wie wir sie gekannt haben", sagte Watzke gegenüber dem TV-Sender  Sky.

Dafür hat die DFL für die Wiederaufnahme der deutschen Bundesliga bereits ein medizinisches Konzept vorgelegt. Die verbleibenden neun Spieltage in der Bundesliga und der 2. Liga sollen mit sogenannten Geisterspielen durchgeführt werden. Dann könnten die Clubs auch über den Rest der vereinbarten TV-Gelder verfügen. Angeblich steht eine Summe von 300 Millionen Euro auf dem Spiel, wie die dpa berichtet.

Hans-Joachmin Watzke versteht der Sorge der Fans in Hinsicht auf bevorstehende Geisterspiele in der Bundesliga.

Watzke würde Kritik vieler Fangruppen aber auch verstehen. "Natürlich weiß ich auch, dass viele Fans sagen, die Stimmung im Stadion ist doch nicht da, die kommt doch im Fernsehen nicht so rüber. Das ist völlig klar", so der 60-Jährige. "Es geht ja hier um die Rettung des Fußballs."

Coronavirus in Dortmund: Neue Zahlen bekannt

17.32 Uhr: Die Stadt Dortmund veröffentlich neue Zahlung im Bezug auf den Coronavirus in der Stadt. Nach aktuellem Kenntnisstand verteilen sich die Zahlen folgendermaßen:

  • 645 Fälle bestätigt
  • 538 Infizierte gelten als genesen

17.09 Uhr: Auf dem Markt in Dortmund, wo ein Passant einen Mann nackt in einem geklauten Pizza-Taxi schlafend vorfand, fand gegen 10.30 Uhr eine Demonstration von der Seebrücke Dortmund mit Mundschutz und Sicherheitsabstand statt. Inhalt des Protestes war nicht etwa das Coronavirus, sondern die aktuelle Situation von Geflüchteten auf den Inseln der Ägäis. Die Botschaft der Demonstrierenden laut einer Mitteilung an RUHR24: "Wer wegschaut, macht sich mitschuldig."

Auf dem Marktplatz kam es heute zu einer Demonstration der Seebrücke. Die Demonstranten hielten den Sicherheitsabstand zu anderen Besuchern ein.

Die Demonstranten achteteten auf einen geregelten Sicherheitsabstand zu den Marktbesuchern und trugen jeweils einen Mundschutz. Das Ordnungsamt, das bereits vor Beginn der Aktion an vor Ort war, sowie die Security des Marktes forderten die Demonstrierenden auf, das Marktgelände zu verlassen.

Coronavirus: Aktuelle Zahlen aus Dortmund

14.13 Uhr: Es gibt neue Entwicklungen bei der Zahlen der Infizierten mit dem Coronavirus. Wie der WDR berichtet, verteilen sich die bestätigten Fälle laut dem Gesundheitsministerium NRW in Dortmund wie folgt:

  • 629 Fälle wurden in Dortmund bestätigt
  • 497 Personen sind wieder genesen
  • insgesamt sechs Todesfälle, jedoch nur 4 Menschen sind an den direkten Folgen des Virus gestorben.

Update, Samstag (25. April), 9.26 Uhr: Nicht nur darüber, wer wegen des Coronavirus eine Maske tragen muss, herrscht in Dortmund und Umgebung Verwirrung. Auch, wie die wiederverwendbaren Stücke aus Baumwolle von Viren befreit werden können, ist vielen noch unklar. Für die Reinigung der Masken gibt es mehrere Methoden, etwa das zu tun in der Waschmaschine oder die Desinfizierung im Backofen.

Coronavirus: Freiwillige nähen Mundschutz im Klinikum Dortmund

21.58 Uhr: Dortmund - Viele Freiwillige helfen derzeit dem Klinikum Dortmund, indem sie sich selbst an die Nähmaschine setzen und Mundschutz herstellen. Das Klinik-Personal bedankte sich auf Twitter für die nützlichen Utensilien zum Schutz vor dem Coronavirus

21 Uhr: Durch die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus leiden derzeit viele Betriebe in Dortmund. Ganz besonders betroffen sind Bars, Kneipen und Cafés. 

Die Gastronomen haben wegen der Coronavirus-Krise nun in Dortmund eine skurrile Aktion gestartet. Dabei formulierten sie neun Forderungen an die Politik, die helfen sollen, die schwere Zeit zu überstehen.

Coronavirus in Dortmund: Hier muss künftig Mundschutz getragen werden

18 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt in Dortmund und NRW die Mundschutz-Pflicht. Sie gilt laut der Verordnung der Landesregierung von NRW an folgenden Orten für Beschäftigte und Kunden:

  • in sämtlichen zulässigen Verkaufsstellen und Handelsgeschäften (z.B. Lebensmitteleinzelhandel, Apotheken, Tankstelle, Banken oder Poststellen), auf Wochenmärkten, bei der Abholung von Speisen und Getränken innerhalb der gastronomischen Einrichtungen sowie auf sämtlichen Allgemeinflächen von Einkaufszentren, „Shopping Malls“ oder „Factory Outlets“.
  • in sämtlichen Verkaufs- und Ausstellungsräumen von Handwerkern und Dienstleistern sowie bei der Erbringung und Inanspruchnahme von Handwerks- und Dienstleistungen, die ohne Einhaltung eines Sicherheitsabstands von 1,5 Metern zum Kunden erbracht werden. Ausgenommen sind Personen, die im Rahmen der Dienstleistung ein Fahrzeug lenken.
  • in Arztpraxen und ähnlichen Einrichtungen des Gesundheitswesens.
  • bei der Nutzung von Beförderungsleistungen des Personenverkehrs sowie seiner Einrichtungen. Darunter fallen auch Schulbusse, Haltestellen oder U-Bahnhöfe.

Coronavirus in Dortmund: Diese Ausnahmen gibt es bei der Mundschutz-Pflicht

Ausgenommen von der Mundschutz-Pflicht sind folgende Personen:

  • Kinder bis zum Schuleintritt und Personen, die aus medizinischen Gründen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können. Die Verpflichtung nach Satz 1 kann für Beschäftigte durch gleich wirksame Schutzmaßnahmen (Abtrennung durch Glas, Plexiglas o.ä.) ersetzt werden.

Coronavirus in Dortmund: Mundschutz-Pflicht sorgt für Verwirrung auf Twitter

Die Ausnahme-Regelung sorgte nun für einige Verwirrung. Auf Twitter wollten User wissen, ob man mit ärztlichem Attest nachweisen müsse, dass man aus medizinischen Gründen keine Maske tragen kann. Die Stadt Dortmund antwortete, dass kein Attest notwendig sei.

Eine Userin wies schließlich darauf hin, dass dann jeder behaupten könne, aus medizinischen Gründen keinen Mundschutz tragen zu können. Die Stadt Dortmund verwies schließlich darauf, dass hierfür von der NRW-Landesregierung noch kein genauer Beschluss festgelegt worden sei.

15.30 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilte, gibt es seit heute drei neue positiv getestete Coronavirus-Fälle. Somit steigt die Zahl der Infizierten seit dem ersten Auftreten der Erkrankung auf insgesamt 636. Davon sind 527 Patienten allerdings bereits wieder gesund

Coronavirus in Dortmund: Auto-Gottesdienst auf Phoenix-West

15.00 Uhr: Nachdem die Ostergottesdienste in Dortmund größtenteils ausfallen oder nur digital stattfinden konnten, steht nun der nächste Feiertag an.Normalerweise finden auch am 1. Mai Gottesdienste statt. In diesem Jahr werden sie weiterhin wegen der Corona-Krise etwas anders ausfallen als sonst.

Die Evangelische und die Katholische Kirche in Dortmund haben sich daher etwas einfallen lassen und laden nun zu einem ökumenischen Auto-Gottesdienst ein. Dieser soll am 1. Mai um 12 Uhr auf dem Geläde des Autokinos Phoenix-West stattfinden. Auf dem Platz haben in etwa 230 Autos Platz, eine Anmeldung ist jedoch nicht nötig. 

Coronavirus in Dortmund: Maskenpflicht in Bus, Bahn und Geschäften

14.15 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt in ganz NRW und damit auch in Dortmund die Maskenpflicht. Wer in Dortmund Bus und Bahn nutzt, muss eine Mundschutzmaske tragen - ebenso beim Einkaufen. Wer sich nicht an die Maskenpflicht hält, muss jedoch nicht mit Sanktionen rechnen

Die DSW21 will aber alle Register ziehen und an die Vernunft der Menschen appellieren, sich an die Vorgaben zu halten. Ebenso die Ordnungsbehörden. Denn "derzeit gibt es noch keine Regelung durch das Land NRW", sagt Dortmunds Stadtsprecher Maximilian Löchter. Man warte noch auf weitere Anweisungen vom Land, was Verstöße gegen die Mundschutzpflicht betrifft.  

Coronavirus in Dortmund: Flexiblere Regelungen für Unterstützungsabgebote

14.00 Uhr: Wie das Regionalbüro "Alter, Pflege und Demenz Dortmund" in einer heutigen Meldung bekannt gab, gelten während der Corona-Krise Unterstützungsangebote für pflegebedürftige Menschen flexiblere Regelungen

So soll beispielsweise die Abrechnung der Nachbarschaftshilfe erleichtert werden. Dazu gehören unter anderem Dienstleistungen wie Einkaufen, Übernahme von Botengängen zur Post oder Apotheke oder Hilfen, die keinen unittelbaren persönlichen Kontakt erfordern.

Coronavirus in Dortmund: OB Sierau mit Ramadan-Grußwort  

13.30 Uhr: Gestern Abend hat der muslimische Fastenmonat Ramadan begonnen. OB Ullrich Sierau und die Dortmunder Integrationsvorsitzende Aysun Tekin richteten daher ein Grußwort an alle in Dortmund lebenden Muslime. In einer Videonachricht wünschen sie allen eine feierliche Fastenzeit - trotz des Coronavirus

Coronavirus in Dortmund: Leere Stühle als Zeichen für leere Kassen in den Cafés, Bars und Restaurants

11.20 Uhr: Bars, Restaurants und Cafés sind von der Corona-Krise besonders schwer betroffen. Für sie steht es bislang noch in den Sternen, ob und wann sie ihre Türen wieder öffnen dürfen. Vielen Gastronomen steht das Wasser allerdings jetzt schon bis zum Hals. In ganz NRW, aber auch in Dortmund wird deshalb heute demonstriert.  

Stiller Protest der Gastronomie-Betriebe in Dortmund

Coronavirus in Dortmund: Gastronomen demonstrieren auf dem Friedensplatz

Auf dem Friedensplatz in Dortmund werden nun leere Stühle als Symbol für die leeren Kassen aufgestellt. Die Betroffenen wollen damit auf ihre Situation aufmerksam machen und eine baldige Öffnung der Gastronomie-Betriebe fordern. Organisiert wird der stille Protest in Dortmund von der Gastro-Initiative Dortmund

Außerdem haben die Café-, Restaurant- und Barbesitzer unter anderem folgende Forderungen an die Regierung:

  • Wegfall der Sondernutzungsgebühren, der Vergnügungssteuer und von sonstigen Gebühren wie Müll- oder Kontrollkosten.
  • Entwicklung eines Hilfspakets auf nationaler Ebene
  • Herabsenkung der Mehrwertsteuer auf 7%

11.00 Uhr: Ein "Gutes" hat die Coronavirus-Krise auch für sich: Aktionen der Solidarität nehmen überall zu. So haben zuletzt die Mitarbeiterinnen des St.-Johannes-Hospital in Dortmund Hygiene-Artikel gesammelt, um diese an das Gast-Haus zu spenden.

Coronavirus in Dortmund: Spende für das Gast-Haus

Duschgel, Shampoo, Hygieneartikel für Frauen, Rasierer und, und, und. Solche Dinge kann der Verein immer wieder gebrauchen, um sie an die Bedürftigen und Obdachlosen zu geben. Mit Dank haben sie daher die Spende des Kliniukums entgegengenommen. 

Update, Freitag (24. April), 08.00 Uhr: Um die Fridays for Future-Bewegung ist es in Dortmund in letzter Zeit aufgrund des Coronavirus ruhiger geworden. Demonstrationen sind aktuell nicht wie in ihrer bisherigen Form wegen des Kontaktverbots möglich. Die Klimaaktivisten haben sich nun aber etwas einfallen lassen, um auch während Corona weiterhin aktiv zu sein.

Coronavirus in Dortmund: Fridays for Future-Bewegung ruft zum digitalen Protest auf

Sie wollen trotz Kontaktverbot streiken - und zwar digital. Auch in Dortmund ruft die Klimabewegung daher heute zu einem digitalen Protestauf. Unter #NetzstreikFürsKlima kann sich jeder in den sozialen Medien an der digitalen Demo beteiligen. Außerdem soll eine Plakataktion in Dortmund stattfinden. Jeder der sich an dem Streik fürs Klima beteiligen möchte, kann Plakate am heutigen Freitag aus dem Fenster hängen, Fotos davon machen und diese dann im Internet teilen. 

21.44 Uhr: Dortmund - Seit Donnerstag (23. April) kehren Abschlussklassen in NRW wieder an ihre Schulen zurück. Wie die Öffnung von Schulen in Dortmund trotz des Coronavirus gelingen soll, erfahrt ihr hier.

Coronavirus in Dortmund: Handballerinnen von Borussia Dortmund üben kreativen Protest

20.12 Uhr: Dortmund - Nach dem Entschluss, die Saison in der Handball-Bundesliga der Frauen wegen der Coronavirus-Pandemie abzubrechen und in diesem Jahr keinen Meister zu küren, ist Tabellenführer Borussia Dortmund nach wie vor irritiert. 

Im sozialen Netzwerk Instagram posteten Spielerinnen Porträt-Fotos mit montierten Bärten und schrieben: "Wäre ich ein Mann, wäre ich jetzt deutscher Meister." Im Gegensatz zur HBF hatte die Männer-Bundesliga (HBL) die Saison abgebrochen und Tabellenführer THW Kiel zum Meister gekürt.

19.28 Uhr: Soul-Sänger Xavier Naidoo (48) war einst ein gefeierter Superstar. Derzeit macht er nicht mehr mit Songs, sondern nur noch mit kruden Verschwörungstheorien und fragwürdigen Äußerungen auf sich aufmerksam, unter anderem leugnete er die Gefahr des Coronavirus.

Ein Konzert von Xavier Naidoo in Dortmund soll deshalb nun abgesagt werden. OB Ullrich-Sierau (SPD) hat den Sänger zur unerwünschten Person in der Stadt erklärt.

17.52 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet den vierten Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Es handelt sich um einen 65-jährigen Mann mit mehreren schweren Vorerkrankungen, der am (Mittwoch) 8. April mit der Diagnose "hohes Fieber" im Knappschaftskrankenhaus Brackel stationär aufgenommen worden war.

Coronavirus in Dortmund: Stadt meldet weiteren Corona-Todesfall

Der sofort durchgeführte Coronavirus-Test zeigte ein positives Testergebnis. Der Patient war seit seiner Aufnahme isoliert untergebracht und versorgt worden. Im weiteren Verlauf musste er auf die Intensivstation verlegt und beatmet werden.

Der Verstorbene lebte gemeinsam mit seiner Ehefrau in einem Privathaushalt in Dortmund. Die Ehefrau wurde umgehend getestet, ebenfalls mit positivem Abstrich-Ergebnis. Sie befindet sich in 14-tägiger häuslicher Quarantäne.

Coronavirus in Dortmund: Nur eine Neuinfektion am Donnerstag

Es gibt aber auch positives zu berichten. Denn am Donnerstag vermeldete die Stadt Dortmund lediglich eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 633 positive Tests vor. 507 Menschen (zehn mehr als am Vortag) in haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund 25 Coronavirus-Patienten stationär behandelt; zehn intensivmedizinisch, darunter acht beatmete Personen.

13.45 Uhr: Die FDP in Dortmund hat heute einen Zukunftspakt für die Wirtschaft und die Arbeitsplätze, die von der Coronavirus-Krise betroffen sind, gefordert. Die Partei ist der Meinung, dass auch die Stadt Dortmund einen Beitrag dazu leisten müsse und nicht alles dem Bund und dem Land überlassen könne, so Michael Kauch, FDP-Kreisvorsitzender und OB-Kandidat. 

Coronavirus in Dortmund: FDP stellt 5-Punkte-Plan vor

Um dem Einzelhandel, den Gastronomiebetrieben und allen anderen betroffenen Unternehmen aus der Krise zu helfen und wieder für wirtschaftlichen aufschwung zu sorgen, hat die Dortmunder FDP daher einen 5-Punkte-Plan entwickelt, um die zu erwartende Rezession zu mildern.

  • Senkung der Gewerbesteuer in den Jahren 2021 und 2022. 
  • Für die besonders betroffenen Branchen will die FDP die Bettensteuer für Hotelübernachtungen und die Vergnügungssteuer auf Tanzveranstaltungen bis 2022 aussetzen sowie auf städtische Sondernutzungsgebühren für Außengastronomie komplett verzichten.
  • Alle verkaufsoffenen Sonntage, die 2020 wegen des Coronavirus bislang ausgefallen sind, sollen in der zweiten Jahreshälfte nachgeholt werden.
  • Alle für 2020 und 2021 geplanten Investitionen der Stadt und ihrer städtischen Unternehmen sind wie geplant durchzuführen.
  • Durch die Corona-Krise ist die Stadt Dortmund gefordert, ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Belebung zu leisten: kurzfristig auf Steuereinnahmen zu verzichten und gleichzeitig stärker in Infrastrukturen zu investieren. 
Michael Kauch: 5-Punkte-Plan für Dortmunds Wirtschaft

Coronavirus in Dortmund: Muslime müssen sich auf Einschränkungen während des Ramadan einstellen 

13.00 Uhr: Morgen (24. April) beginnt der muslimische Fastenmonat Ramadan. Normalerweise treffen sich Muslime in dieser Zeit nach Sonnenuntergang in ihrer jeweiligen Moschee, um zusammen zu beten und um anschließend das Fasten zu brechen. Nicht so in diesem Jahr, denn das Coronavirus sorgt auch hier für enorme Einschränkungen beim Ramadan-Fest in NRW

Coronavirus in Dortmund: Appell wegen des anstehenden Ramadan von OB Ullrich Sierau

Dortmunds OB Ullrich Sierau, die Integrationsratsvorsitzende Aysun Tekin und Polizeipräsident Gregor Lange wünschen in einem gemeinsamen Grußwort allen Muslimen der Stadt Dortmund einen schönen Ramadan-Monat - appellieren aber auch gleichzeitig an die Solidarität und Vernunft der Religionsgemeinschaft.

Auch wenn das Zusammenkommen von Menschen normalerweise ein elementarer Bestandteil des Fastenmonats ist, soll in diesem Jahr darauf verzichtet werden. So sollen die religiösen Pflichten, Gebete und das Fastenbrechen ausschließlich privat und zu Hause verrichten werden, heißt es in dem Grußwort der Stadt Dortmund. Denn die Lage sei immer noch sehr ernst.

12.40 Uhr: Dem Dortmunder Flughafen geht es aufgrund der Coronavirus-Krise schlecht -er ist in seiner Existenz bedroht. Nur noch sechs Flüge gibt es pro Woche. Und genau das sorgt bei der Dortmunder Schutzgemeinschaft Fluglärm für Erleichterung und Freude. 

Coronavirus in Dortmund: Betriebsrat empört über Freude von Lärmschützern am Airport

Der Betriebsrat des Flughafens hält das jedoch für äußert unangemessen, denn der Stillstand am Airport bedeutet zwar weniger Fluglärm aber auch eine Bedrohnung der Arbeitsplätze. Er will deshalb die Freude der Fluglärm-Gegner nicht auf sich sitzen lassen und machte ihnen in einem offenen brief eine Kampfansage.

11.45 Uhr: Forscher des Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik in Dortmund hat nun eine Möglichkeit erarbeitet, schnell und effizient Teile für Gesichtsvisiere im 3D - Drucker zu fertigen.Diese werden vor allem von Ärzten und medizinischem Personal dringend benötigt und wurden aufgrund der Coronavirus-Krise in letzter Zeit jedoch immer knapper. 

Coronavirus in Dortmund: Fraunhofer-Institut unterstützt Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Das Dortmunder Institut stellt die Datei frei zur Verfügung, sodass alle Forschungseinrichtungen und Unternehmen, die 3D-Drucker besitzen, die Visiere herstellen können. Damit soll Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen geholfen werden. 

Das Dortmunder Fraunhofer-Institut unterstützt medizinisches Personal mit Gesichtsvisieren aus dem 3D-Drucker.

Dank der Optimierung der 3D-Druckdatei konnte die Produktion von 60 auf bis zu 500 Teile pro Druckvorgang gesteigert werden, so Mathias Rotgeri, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Maschinen und Anlagen am Fraunhofer Institut in Dortmund. Die ersten Schutzausrüstungen aus dem 3D-Drucker sind beireits in einer Klinik in Essen im Einsatz. Und auch Dortmunder Pflege- und Hilfseinrichtungen haben bereits Bauteile für Visiere bekommen.

11.00 Uhr: Wie auch die normalen Schulen, starten heute auch wieder die Wirtschaftschulen für Hotellerie, Gastronomie, Handel und Dienstleistungen (WIHOGA) in Dortmund trotz der Coronavirus-Krise mit dem Unterricht

Coronavirus in Dortmund: Schulstart an der WIHOGA und digitaler Unterricht

Da es sich bei der Schule um eine Institution in freier Trägerschaft handelt, habe man schon Wochen vor den Schulschließungen die Räume mit ausreichend Desinfektionsmittel und passenden Spendern ausgestattet, sodass einem Schulstart für die Abschlussklassen am heutigen Donnerstag nichts mehr im Wege stand, heißt es in einer Mitteilung der WIHOGA.

Der Unterricht an der WIHOGA findet weiterhin digital statt - nur die Abschlussklassen dürfen in das Schulgebäude.

Bis zum 4. Mai ist das Schulgelände nur für die Abschlussklassen und die Abiturienten geöffnet, alle anderen Bildungsgänge werden weiterhin digital unterrichtet. Und darin sehen Schulleiter Harald Becker und die Lehrkräfte der Schule auch durchaus Chancen.

Coronavirus in Dortmund: Schulleiter der WIHOGA sieht auch positive Aspekte in der Krise

Die Krise würde die Digitalisierung in allen Schulen in Deutschland voranbringen, sodass die Absolventen auch in dieser Hinsicht gut vorbereitet werden würden. Somit fällt die Bilanz von Schulleiter Harald Becker also nicht allzu düster trotz der Coronavirus-Krise aus: "Die WIHOGA funktioniert auch unter den besonderen Bedingungen der Pandemie. Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass auch die Hotellerie, Gastronomie und Tourismus wieder auf die Füße kommen und nicht zu viele Betriebe für immer schließen müssen".

WIHOGA-Schulleiter Harald Becker sieht auch Positives in der Coronavirus-Krise

09.15 Uhr: Nicht nur der Fußball ist von den Auswirkungen der Coronavirus-Krise betroffen, sondern auch die Handball-Bundesliga. Hier wurden nun frühzeitig alle noch ausstehenden Spiele abgesagt und trotz Abbruch der Saison ein Sieger gekührt - zumindest bei den Männern. Hier wurde der Tabellenführer THW Kiel zum Meister gekührt. 

Coronavirus in NRW: Handball-Damen des BVB halten Bundesliga-Entscheid für Diskriminierung

Bei den Frauen führten die Handballerinnen des BVB die Tabellenspitze an. Sie bekommen allerdings keinen Titel. Diese Entscheidung sorgte für Aufsehen. Die Handballerinnen von Borussia Dortmund und der gesamte Verein hält das für Diskriminirung und will sich gegen die Entscheidung wehren. 

Update, Donnerstag (23. April), 09.00 Uhr: Trotz des Kontaktverbots aufgrund des Coronavirus haben in Dortmund rund 20 Personen am Dienstagabend (21. April) eine "Party" auf dem Parkplatz an der Buschmühle veranstaltet. Zeugen hatten die größere Personengruppe zuvor der Polizei gemeldet.

Coronavirus in Dortmund: "Party" trotz Kontaktverbot an der Buschmühle

Als die Beamten dann um 21.45 Uhr an der Buschmühle eintrafen, versuchten die Personen noch zu flüchten und mit ihren Autos den Parkplatz über die Zufahrt zu verlassen. Da dieser allerdings bereits von einem Streifenwagen abgesperrt wurde, missglückte die Flucht und 19 Personen droht nun eine Anzeige wegen des Verstoßes gegen die Coronaschutzverordnung.

21.25 Uhr: Dortmund - Wer Anfang der Woche einen Blick auf den Westenhellweg geworfen hat, wurde schnell an die Zeiten vor der Pandemie erinnert. Denn nachdem am Montag viele Geschäfte wieder öffnen durften, war die beliebte Einkaufsstraße gut besucht. Die Händler in Dortmund sind dadurch trotz Coronavirus aktuell etwas erleichtert. Dennoch bleibt die Prognose düster.

Coronavirus in Dortmund: Stadt bietet ausführlichen Überblick über die Infizierten-Zahlen

20.02 Uhr: In einer übersichtlichen Statistik kann jetzt nachverfolgt werden, wie der Verlauf der Coronavirus-Pandemie in Dortmund vonstattengeht. Das neue Angebot teilte die Stadt  am Nachmittag auf Twitter. Die Details und alle Zahlen zum Corona-Verlauf in Dortmund findet ihr hier.

Coronavirus in Dortmund: 13 neue Infektionen am Mittwoch

17.14 Uhr: Am heutigen Mittwoch meldet die Stadt Dortmund 13 weitere positive Coronavirus-Testergebnisse. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 632 positive Tests vor. 497 Infizierte haben die Erkrankung schon wieder überstanden (14 mehr als am Vortag) und gelten als genesen.

Derzeit werden in Dortmund 26 Corona-Patienten stationär behandelt; elf intensivmedizinisch, darunter neun beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

15.00 Uhr: Die Grünen fordern bessere Unterstützung für Solo-Selbstständige. Derzeit dürfen Hilfsgelder des Landes nur für Betriebsausgaben verwendet werden, aber nicht für den laufenden Lebensunterhalt. Die Landtagsfraktion der Grünen hat deshalb einen Antrag im Landtag eingereicht, um das Hilfsprogramm entsprechend zu verändern. 

Coronavirus in Dortmund: Grünen fordern Unterstützung für Solo-Selbstständige 

"Im Moment laufen die Hilfen darauf hinaus, dass nach Corona vielleicht die Kleinstunternehmen noch existieren. Nur die Solo-Selbstständigen haben die Zeit nicht überlebt, weil sie die staatlichen Hilfen nicht für ihren Lebensunterhalt nutzen können. Das ist absurd", sagte Martina Stackelbeck von den Grünen. 

14.35 Uhr: Der Unterricht kann wieder beginnen! Die Schulen in Dortmund öffnen ihre Türen für die Schulen aller Schulformen mit Ausnahme von Grundschulen für die Abschlussklassen ab Donnerstag (23. April). 

Coronavirus in Dortmund: Schulen öffnen für Abschlussklassen am Donnerstag

Die Stadt Dortmund hat sich gemeinsam mit den Schulen und der Schulaufsicht auf einen geordneten Unterrichtsbeginn unter Einhaltung vorgegebener Hygieneregeln vorbereitet. Dazu wurde verbindlicher Hygieneplan für alle Schulen ausgegeben. 

Zum Schulstart ist sichergestellt, dass alle Schulen mit ausreichend Seife und Papierhandtüchern ausgestattet sind, um die Regeln zur Handhygiene umzusetzen. 

Coronavirus in Dortmund: DSW21 unterstützt Schulöffnungen

Zudem stellen Vereinbarungen mit DSW21 und Schulbusunternehmen sicher, dass ausreichend Transportkapazitäten zur Verfügung stehen werden. Schuldezernentin Daniela Schneckenburger sagt zur Schulöffnung:

"Wir sind startklar. In Dortmund sind die Voraussetzungen für die Aufnahme des Schulbetriebs morgen unter den aktuellen Bedingungen der Corona-Pandemie erfüllt. Das Land war dabei leider in den vergangenen Tagen durch unklare Kommunikation und sich wiedersprechende Anweisungen nicht hilfreich. Wichtig ist für uns jedoch, dass nun wieder zumindest ein Teil der Schülerinnen und Schüler - wenn auch unter erschwerten Bedingungen - am Unterricht teilnehmen kann. "

14.15 Uhr: Trotz angekündigter Lockerungen der Corona-Maßnahmen bleibt das Theater in Dortmund zunächst für Besucher bis zum 28. Juni geschlossen. Das bestätigte das Theater Dortmund am heutigen Mittwoch nach einer Sitzung des Verwaltugsvorstands. 

Coronavirus in Dortmund: Theater bleibt bis zum 28. Juni geschlossen

Die Absagen beziehen sich auf alle Veranstaltungen im Opern- und Schauspielhaus sowie im Kinder- und Jugendtheater. Auch das Kundencenter bleibt geschlossen. Der Betrieb im Theater im Bereich Technik und Gewerke soll jedoch wie gewohnt weitergeführt werden, um die Spielzeit 2020/2021 Vorzubereiten. 

Zur Rückerstattung bereits gebuchter Karten für Vorstellungen bis zum 28. Juni werden Karteninhaber gebeten, ihr Anliegen unter Vorlage der Originalkarten (bei Ticketdirect alle ausgedruckten Karten) mit einem Begleitschreiben an das Theater Dortmund zu senden.

13.00 Uhr: Ab Montag (27. April) gilt nun auch in NRW eine Maskenpflicht. Das bestätigte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Mittwoch. Diese neue Verordnung soll beim Einkaufen in Geschäften sowie Bus und Bahn gelten. 

Coronavirus in Dortmund: Maskenpflicht ab Montag

Armin Laschet kommentierte die Entscheidung wie folgt: "Wir brauchen möglichst ähnliche Regelungen in allen deutschen Ländern. Das Wichtigste bleibt: Abstand halten und die konsequente Einhaltung von Hygieneregeln."

12.00 Uhr: Nach und nach öffnen immer mehr Läden in Dortmund. Auch in der Thier-Galerie herrscht langsam wieder Betrieb. Allerdings dürfen nicht alle Läden im Einkaufszentrum öffnen. 

Coronavirus in Dortmund: Drei Shops in der Thier-Galerie größer als 800 Quadratmeter

Mit den Bekleidungsgeschäften Primarkt, H & M und New Yorker gibt es drei Shops, die größer als 800 Quadratmeter sind und deshalb vorerst geschlossen bleiben müssen. Auch Friseure und Nagelstudios müssen sich noch gedulden. 

11.05 Uhr: Für Muslime beginnt ab Freitag (24. April) der Fastenmonat Ramadan. Aufgrund des Coronavirus wird der festliche Ablauf in diesem Jahr jedoch ganz anders sein. 

Coronavirus in Dortmund: Muslime müssen sich auf einen außergewähnlichen Ramadan einstellen

Noch immer gelten Kontaktsperren und zahlreiche Einschränkungen im öffentlichen Leben, die beispielsweise das gemeinschaftliche Fastenbrechen oder Ramadanfeste unmöglich machen. Wie bitter sich das Coronavirus darüber hinaus auf den Ramadan auswirkt, erfahrt ih hier. 

9.46 Uhr: Ab Donnerstag (23. April) sollen die Schulen für Prüflinge wieder geöffnet werden. SPD, Grüne, Bildungsgewerkschaften und Schülervertreter hegen jedoch massive Zweifel, dass die Schulen dafür gerüstet sind. 

Coronavirus in Dortmund: Politik sorgt sich um Hygiene-Voraussetzungen an Schulen

Sie sorgen sich vor allem um die nötigen Hygiene-Voraussetzungen. Auch Räumlichkeiten und Personalkapazitäten geben Anlass für Bedenken. Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will heute im Landtag Stellung beziehen, wie gut die Schulen für eine Öffnung wirklich vorbereitet sind.

Mittwoch (22. April), 8.50 Uhr: Dortmund - Einer Umfrage des Fußball- und Leichtathletikverbands Westfalen zufolge stimmten rund 88,4 Prozent der Vereine im NRW für einen Abbruch der laufenden Saison. Die Sportminister der Länder stellten jedoch in Aussicht, dass öffentliche oder private Frieluftsportanlagen zeitnah wieder öffnen könnten. 

Coronavirus in Dortmund: Wann öffnen die Sportanlagen?

Demnach liegt ein Entwurf für einen Stufenplan vor, der in einem ersten Schritt das Training im Freien wieder ermöglichen soll. Damit könnten bald auch in Dortmund wieder Sportanlagen geöffnet werden. Ein konkreter Termin wurde zunächst nicht genannt. Auf den Sportanlagen müsse jedoch ein Abstand zwischen den Sportlern von zwei Metern gewährleistet sein, erklärte Bremens Sportsenatorin Anja Stahmann (Grüne). Der Wettkampfbetrieb und Zuschauerbesuche sollen im Breitensport vorerst noch untersagt bleiben.

22.11 Uhr: In Zeiten des Coronavirus versuchen Verbrecher immer wieder, die Pandemie für ihre Zwecke zu missbrauchen. Nun hat die Polizei Dortmund einen Fall öffentlich gemacht und vor Betrug mit dem Coronavirus gewarnt.

Bei der neuen Betrugsmasche geben sich die Täter als Mitarbeiter der Stadt aus. Sie fordern einen großen Haufen Geld am Telefon. Die Polizei Dortmund klärt nun auf, wie man in so einem Fall richtig reagiert.

20.21 Uhr: Die Fraktion Die Linke & Piraten setzt sich wegen der Coronavirus-Pandemie für eine Verschiebung der Kommunalwahlen in Dortmund ein. Bislang sollen am 13. September ein neuer Rat, ein neuer Oberbürgermeister und neue Bezirksvertretungen gewählt werden.

Coronavirus in Dortmund: Die Linke und Piraten fordert Verschiebung der Kommunalwahlen

"Wegen der Corona-Pandemie haben viele Parteien noch nicht einmal ihre Listen aufgestellt", sagt Utz Kowalewski, OB-Kandidat der Linken. "Hinzu kommt die Frage, wie man in Corona-Zeiten überhaupt Wahlkampf machen soll. Die Menschen haben doch ein Anrecht, die Kandidaten kennen zu lernen und ihnen inhaltliche Fragen zu stellen."

Kleinstparteien und Einzelbewerber seien dadurch massiv benachteiligt. Hauptgrund für die Forderung nach einer Verschiebung seien die Wähler: "Die Menschen in Kurzarbeit, im Homeoffice, an den Kassen in den Supermärkten oder gar die Menschen in den Krankenhäusern haben doch im Moment ganz andere Probleme als eine Kommunalwahl", so Kowalewski.

18.42 Uhr: Eine afghanische Flüchtlingsfamilie ist mit der Bitte an das Dortmunder Integrationsnetzwerk "lokal willkommen" herangetreten, bei der Produktion von Mundschutz gegen das Coronavirus zu helfen. Nach einer ersten Kontaktaufnahme meldeten sich schnell 20 geflüchtete und ehrenamtliche Näherinnen und Näher, die sich an der Hilfsaktion beteiligen wollten.

Coronavirus in Dortmund: Flüchtlinge helfen bei Mundschutz-Produktion

Bis heute konnten über 400 fertig genähte Masken an die Arbeiterwohlfahrt Dortmund (AWO) übergeben werden. Ziel sei, 2.000 Masken herzustellen. Sozialdezernentin Birgit Zoerner, Leiterin des Krisenstabs, freut sich über diese Aktion: "Dieses Hilfsangebot beweist, dass viele Menschen, die als Flüchtlinge in unsere Stadt gekommen sind, gut in Dortmund angekommen sind und sich als aktiver Teil der solidarischen Stadtgesellschaft verstehen. Darüber freue ich mich sehr". 

Auch AWO-Vorsitzende Anja Butschkau ist überwältigt von der Hilfsbereitschaft der Dortmunder. "Ich bedanke mich ganz, ganz herzlich bei allen, die genäht haben und noch nähen", sagt sie. Die Arbeiterwohlfahrt Dortmund sucht dringend Ehrenamtliche, die Behelfsmasken herstellen können, um sie Beschäftigten in den Seniorenzentren, der ambulanten Pflege und in den Notgruppen der Kindertageseinrichten und Tagespflege zur Verfügung zu stellen.

Coronavirus in Dortmund: Aktuelle Fallzahlen - 483 Menschen sind wieder gesund

16.43 Uhr: Dortmund - Am heutigen Dienstag (21. April) sind sind in Dortmund acht positive Coronavirus-Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 619 positive Tests vor. Schon 483 Personen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Aktuell werden in Dortmund 28 Coronavirus-Patienten stationär behandelt; 13 intensivmedizinisch, darunter elf beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

16.11 Uhr: Wie schützt ein Mundschutz? Was kann ich bei häuslicher Gewalt trotz Kontaktbeschränkungen oder gar Quarantäne tun? Wie können wir mit dem Ungewissen umgehen? In Zeiten des Coronavirus kommen viele Fragen auf. Diese beantwortet das Klinikum Dortmund nun in einem neuen Web-Blog.

Coronavirus in Dortmund: Klinikum Dortmund ruft neuen Corona-Blog ins Leben

"Der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung ist enorm. Corona wirft so viele Fragen auf und betrifft so viele Schnittstellen von Gesundheit und Medizin hin zu anderen Bereichen des Lebens, sodass wir diese Themen nun im Blog publizieren werden“, sagt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund. Der Blog auf www.klinikumdo.de/coronablog soll Anregungen und Tipps für den Alltag im Umgang mit dem Coronavirus geben.

Neben dem neuen Blog informiert das Klinikum Dortmund auch einmal pro Woche auf dem Instagram-Account @klinikumdo in einem Live-Chat mit Priv.-Doz. Dr. Bernhard Schaaf, Direktor der Klinik für Pneumologie und Infektiologie im Lungenzentrum des Klinikums Dortmund über neueste Entwicklungen.

14:20 Uhr: Der allseits beliebte "Tanz in den Mai" fällt in diesem Jahr für viele aus. Die Klubs sind geschlossen, Privatveranstaltungen verboten. Das FZW versucht dennoch mit einer Alternative für Stimmung zu sorgen. 

Coronavirus in Dortmund: FZW bietet Alternative für Tanz in den Mai

Das FZW bringt die Party zu euch nach Hause. Auf der Webseite des Klubs heißt es: "Gemeinsam mit den Aktuerinnen und Akteuren haben wir beschlossen, Euch die Tanz in den Mai Party nach Hause zu liefern. Die ursprünglich auf allen Floors – Halle, Club, Bar, sowie im Biergarten geplante Party wird komplett über eine Video-Streaming-Plattform im Internet zu erleben sein. Somit bekommt ihr die Möglichkeit, die Musik-Auswahl der DJs live und in Echtzeit bei Euch daheim zu genießen."

Coronavirus in Dortmund: FZW streamt Tanz in den Mai-Party 

Wie auf einer „normalen“ Tanz in den Mai Party können die Zuschauerinnen und Zuschauer zwischen den verschiedenen Locations innerhalb des FZW hin und her wechseln. Los geht es um 21.00 Uhr.

13.20 Uhr: In Dortmund haben sich die Infektionszahlen des Coronavirus stabilisiert. Das sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Mittag in einer Pressekonferenz. Ärger gab es hingegen bei den Themen Schulen und Maskenpflicht.

Coronavirus in Dortmund: Ärger über Debatte zu Schulöffnungen und der Maskenpflicht

NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hatte verkündet, die Schulen unter Hygienevorkehrungen bereits am Donnerstag (23. April) wieder öffnen zu lassen. Das hatte für Kritik unter anderem der Schulleitervereinigung gesorgt. Schulen in Dortmund etwa könnten demnach nicht mit Desinfektionsmitteln rechnen.

Diese Unsicherheiten machten das Leben aller beteiligten an den Schulen nicht leichter, sagte Dortmunds OB Sierau heute. Zudem hätte das NRW-Schulministerium die Kommunen nicht beteiligt. Das Land NRW will sich am Nachmittag dazu äußern.

Ähnlich sieht es bei einer Maskenpflicht aus. Schutzmasken zu tragen sei sinnvoll, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden könne - etwa in Bus und Bahn - sagte Sozialdezernentin Birgit Zoerner heute.

Sie wünscht sich hierzu jedoch eine deutschlandweite Regelung: "Wir möchten, dass das Durcheinander aufhört", sagte Zoerner. Sollte das nicht passieren, werde man sich bis Ende der Woche zusammen mit den Verkehrsbetrieben eine eigene Meinung machen.

Dass die Lockerungen in der Coronavirus-Pandemie richtig seien, sagte hingegen Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund. Er könne zwar "keine vollständige Entwarnung" geben. Es sei jedoch wichtig, eine Perspektive zu haben, die sich nicht nur auf Verbote beziehe.

Coronavirus in Dortmund: Thier-Galerie öffnet ersten 75 Geschäfte

12.03 Uhr: Auch die Thier-Galerie versucht ein Stück weit Normalität herzustellen. Am Montag (20. April) hatten rund 75 Geschäfte des Einkaufszentrums wieder geöffnet. Im Laufe der Woche werden es wohl mehr, bestätigte Center-Manager Markus Haas gegenüber RUHR24

Allerdings "haben viele Mieter noch Vorkehrungen zu treffen, andere haben logistische Probleme oder noch Mitarbeiter in der Kurzarbeit. Bis Anfang der kommenden Woche wird sich alles soweit wieder geregelt haben," so Haas, der glücklich über die jüngsten Entwicklungen ist.

"Wir freuen uns, dass die Geschäfte schrittweise wieder öffnen dürfen, wir starten langsam und vorsichtig und unter Beachtung aller Auflagen und dies ermöglichen wir auch unseren Mietern." 

Coronavirus in Dortmund: Einzelne Geschäfte in der Thier-Galerie kämpfen noch mit Problemen

Zwar sei "der befürchtete große Ansturm am Montag ausgeblieben, jedoch war auch nicht damit zu rechnen, dass am ersten Tag wieder alle Menschen in die Innenstädte strömen. Die Menschen sind erfreulicherweise noch sehr vorsichtig und natürlich auch unsicher, welche Geschäfte geöffnet haben und welche noch nicht." 

Dennoch sagt Haas: "Wir waren gut vorbereitet, insbesondere was die Regeln zu Hygiene und Abstandshaltung angeht." 

Coronavirus in Dortmund: Geisterspiele für den BVB wohl ab 9. Mai

Dienstag (21. April), 08.53 Uhr: Der 9. Mai könnte für viele Dortmunder zu einem weiteren Schritt in Richtung Normalität werden. Wie die Politik signalisierte, könnte dann in der Bundesliga wieder der Ball rollen. 

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, die Ministerpräsidenten Armin Laschet (Nordrhein-Westfalen) sowie Markus Söder (Bayern) haben sich in einer Gesprächsrunde mit der BILD-Zeitung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs ausgesprochen. Bis auf Weiteres soll jedoch vor leeren Rängen gespielt werden.

BVB-Geschäftsführer Aki Watzke begrüßte die Signale der Politiker und nahm den Fußball in die Pflicht.

Coronavirus in Dortmund: Watzke bedankt sich für Vertrauensvorschuss

"Es handelt sich um einen Vertrauensvorschuss der Politik, wenn ab dem 9. Mai wieder gespielt werden darf. Hätte die Liga nicht so ein durchdachtes Konzept vorgelegt, hätte die Politik womöglich anders entschieden. Wir sind jetzt in der Bringschuld."

21.14 Uhr: Die Bibliotheken in Dortmund dürfen wieder öffnen: Unter strengen Coronavirus-Schutzauflagen kann der Ausleihbetrieb am Dienstag (28. April) wieder starten, wie die Stadt Dortmund mitteilt. In der Zentralbibliothek am Max-von-der-Grün-Platz/Königswall können Kunden Medien zu den gewohnten Öffnungszeiten ausleihen und die ausgeliehenen Medien zurückgeben. Auf Wunsch werden außerdem neue Bibliotheksausweise ausgestellt.

Für den Bibliotheksbetrieb gelten besondere hygienische Vorgaben und Abstandsregeln. Daher ist nur eine begrenzte Besucherinnen- und Besucherzahl im Gebäude erlaubt. Außerdem besteht noch keine Möglichkeit, die Bibliothek als Arbeitsplatz zu nutzen. Computer-Arbeitsplätze, Drucker oder Scanner sind außer Betrieb.

19.17 Uhr: BVB-Geschäftsführer Carsten Kramer hat den Verzicht auf Kurzarbeit bei Borussia Dortmund in der Coronavirus-Krise auch mit der gesellschaftlichen Verantwortung des Vereins begründet. "Borussia Dortmund ist ein Leuchtturm und auch ein gesellschaftliches Vorbild, und da ist es kein gutes Zeichen, wenn wir den Druck auf die Mitarbeiter übertragen würden und über Kurzarbeit nachdenken. Wir sind hier enger zusammengerückt", sagte Kramer am Montag dem TV-Sender Sky.

Kramer zeigte sich zufrieden, dass der Verein ein "ganz gutes Paket geschnürt" habe. Beim BVB verzichten Verantwortliche und Spieler auf Teile ihres Gehalts während der Zwangspause. Der Club spart damit einen zweistelligen Millionenbetrag ein.

Coronavirus in Dortmund: Tickets für abgesagtes Juicy Beats sind auch im kommenden Jahr gültig

17.34 Uhr: Das Musikfestival Juicy Beats in Dortmund fällt dieses Jahr dem Coronavirus zum Opfer. Die Veranstalter haben jetzt auf Facebook angekündigt, wie mit den bereits ausgegebenen Tickets verfahren werden soll.

Ab dem 25. Mai können Karten-Besitzer auf einer Refundplattform angeben, dass sie ihre Tickets gerne für die Veranstaltung im kommenden Jahr 2021 behalten möchten. Weitere Details folgen, wenn die Plattform in etwas mehr als einem Monat online geht.

Coronavirus in Dortmund: Zehn Neuinfektionen am Montag

17.06 Uhr: Am heutigen Montag (20. April) sind in Dortmund zehn positive Coronavirus-Testergebnisse dazu gekommen. Insgesamt liegen damit seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 611 positive Tests vor. 425 Menschen (elf mehr als am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als gesund.

Derzeit werden in Dortmund 30 Coronavirus-Patientinnen und –Patienten stationär behandelt (vier mehr als am Vortag); 13 intensivmedizinisch, darunter elf beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

16.35 Uhr: Wenn am Donnerstag (23. April) für Berufsschüler, Schüler der Abschlussklassen an weiterführenden Schulen und – auf freiwilliger Basis – der aktuelle Abitur-Jahrgang nach fünfwöchiger Coronavirus-Pause in die Schulen zurückkehren, wird DSW21 sein Angebot bei Bussen und Bahnen entsprechend ausweiten. Folgende Maßnahmen sind in Dortmund geplant:

Coronavirus in Dortmund: DSW21 weitet Angebot zum Wiederbeginn der Schulen aus

  • Zusätzliche Bahnen fahren auf den Stadtbahnlinien U45 und U49 in Richtung Fredenbaum, Hafen und Hacheney.
  • Auf der U43 werden höhere Kapazitäten angeboten.
  • Im Busbereich werden zum Schulbeginn um 8 Uhr auf speziellen Verbindungen insgesamt zwölf E-Wagen eingesetzt.

Bis zum Wochenende wolle man genau beobachten, wie sich das Fahrgastaufkommen entwickelt. DSW21 ruft Fahrgäste auf, die Coronavirus-Ansteckungsgefahr gering zu halten.

  • Fahrgäste sollen sich in den Fahrzeugen so gut wie möglich verteilen und auf den nächsten Zug oder Bus warten, sollte ein einfahrender bereits gut gefüllt sein.
  • Fahrt vorsichtshalber lieber eine Fahrt früher!
  • DSW21 weist ausdrücklich auf das Gebot zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung hin. Dazu können auch Halstücher und Schals verwendet werden.

13.45 Uhr: In den Wäldern des Ruhrgebiets breitet sich derzeit ein gefährlicher Pilz aus, der besonders für Tiere gefährlich werden kann. Ein Dortmunder Experte vermutet, dass der Erreger im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht.

Montag, 20. April, 11.40 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie ist noch in vollem Gange. Viele Sachen, die man in Dortmund sonst so macht, sind aktuell nicht möglich. Wir haben aufgeschrieben, auf welche Dinge wir uns nach der Coronavirus-Krise in Dortmund freuen.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in Dortmund aus der vergangenen Woche.

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