Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Coronavirus in Dortmund: Stadt sagt Corona-Demo ab +++ Zahl der Infizierten steigt wieder

In Dortmund haben sich seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie 700 Menschen mit dem Erreger angesteckt.
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In Dortmund haben sich seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie 700 Menschen mit dem Erreger angesteckt.

In Dortmund sinken die Infektionszahlen des Coronavirus. Alle News über Sars-CoV-2 und die neuesten Entwicklungen liefert RUHR24 im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus hat weiter Auswirkungen auf das Leben in Dortmund.
  • Die Stadt zählt mittlerweile 707 mit Sars-Cov-2 infizierte Personen.
  • Davon gelten 632 als geheilt - vier Menschen sind an der Krankheit Covid-19 gestorben.

16.50 Uhr: Nachdem die vergangen Tage keine neuen Coronavirus-Fälle in Dortmund gemeldet wurden, gibt es heute (9. Mai) wieder einen minimalen Anstieg. 

Am Samtsag kamen zwei neue positive Testergebnisse dazu, wie die Stadt Dortmund mitteilte. Somit liegen nun seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 709 Fälle mit Corona vor. 641 Patienten haben die Erkrankung allerdings bereits schon wieder überstanden. 

Coronavirus in Dortmund: Coronavirus-Demo abgesagt

15.15 Uhr: Die Stadthat die für heute angekündigte Coronavirus-Demo auf dem Platz "Alter Markt" in Dortmund abgesagt. Und das aus sogenannten infektionsschutzrechtlichen Gründen. Das teilte die Staatsanwaltschaft und Polizei Dortmund heute (9. Mai) gegen 15 Uhr mit. 

15.00 Uhr: Mit 1000 leeren Stühlen und einem großen "SOS" haben Dortmunder Gastronomen am heutigen Samstag auf dem Friedensplatz um Hilfe gerufen.

Mit der zweiten Protest-Aktion, die unter dem Motto "Gaststillsterben" stand, wollten Gastronomen auf die Missstände in der Dortmunder Gastronomie-Landschaft aufmerksam machen, die durch die Coronavirus-Pandemie entstanden sind. 

Coronavirus in Dortmund: Gastronomen initiieren zweite Protest-Aktion

Update, Samstag, 9.55 Uhr: Dortmunder Gastronomen wollen am heutigen Samstag erneut mit einer stillen Protest-Aktion auf dem Friedensplatz auf die Missstände aufmerksam machen, die die Gastronomie-Landschaft aufgrund des Coronavirus erlitten hat. 

Zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie mussten zahlreiche Dortmunder Restaurants, Cafés, Kneipen und Bars Mitte März ihre Türen schließen. Einige konnten auf Lieferservice umstellen, andere haben seit knapp zwei Monaten keine Einnahmen verbucht und kämpfen jetzt um ihre Existenz. 

Coronavirus in Dortmund: Gastronomie-Verbände protestieren mit "Gaststillsterben" gegen Schließungen von Restaurants

Um sich Gehör zu verschaffen und ein Statement an die Politik zu senden, hatten Vertreter von mehreren Dortmunder Verbänden und Initiativen bereits Mitte April unter dem Motto "Gaststillsterben" eine erste Protest-Aktion auf dem Friedensplatz gestartet. Damals zu sehen: gedeckte Tische, Barhocker, Kellner mit Mundschutz. Nur Gäste waren an den Tischen nicht zu sehen. Ein ziemlich schauriges Bild - das die vergangenen zwei Monate bittere Realität in vielen Gastronomie-Betrieben der Westfalenmetropole war. 

Am heutigen Samstag soll die Aktion um 11 Uhr wiederholt werden - und das, obwohl Teile der Gastronomie ab Montag (11. Mai) wieder öffnen dürfen. Aufgrund vieler noch ungeklärter Fragen sind die Dortmunder Gastro-Verbände jedoch der Meinung, dass das Gastronomie-Sterben in der Stadt dadurch nur noch beschleunigt werde. 

Coronavirus in Dortmund: Forderungen der Gastronomie-Verbände für Wieder-Eröffnungen der Dortmunder Gastro-Betriebe

Folgende Forderungen haben die Gastronomie-Verbände an die Politik: 

  • Klare Richtlinien zu Infektionsschutz- und Hygienevorschriften, die der Gastronom dann auf seinen jeweiligen Betrieb übertragen kann.
  • Klassifizierung verschiedener Gastronomietypen (Restaurant, Bar, Club, Biergarten, Hotel, Catering etc.) und Erarbeitung sowie Kommunikation individueller Lösungen bezogen auf die jeweiligen Branchentypen.
  • Entwicklung nachhaltiger und relevanter Hilfspakete in Form von nicht rückzahlbaren Soforthilfen unter Berücksichtigung der Gastronomiegrößen sowie Gastronomietypen und der jeweiligen Schließungsdauer der einzelnen Gastronomiebetriebe.
  • Um den Betrieben auch in der jetzigen ersten Öffnungsphase unter den zu erwartenden Einschränkungen überhaupt einen rentables Geschäft zu ermöglichen und auch eine Perspektive für die Zukunft zu geben soll der Mehrwertsteuersatz auf alle Gastroumsätze auf 7 % reduziert werden.
  • kostenlos Freigabe öffentlicher Flächen zur Ausweitung der Terrassenflächen unter Wahrung der Abstandsregelungen. 
  • Wegfall der Sondernutzungsgebühren für 2020 und 2021  V
  • Wegfall der Vergnügungssteuer 
  • Wegfall von sonstigen Gebühren, wie z.B. Müllgebühren, Kontrollkosten

Hinter den Forderungen steckt die Gastro-Initiative Dortmund.

20.37 Uhr: Dortmund - Videos eines Einsatzes des Ordnungsamts und der Polizei Dortmund machen seit Samstag (2. Mai) die Runde durch die sozialen Netzwerke. Die Kommentare unter den Videos tendieren in eine bestimmte Richtung: Sie kritisieren die Härte der Polizei und des Ordnungsamts.

Die Behörden unterdessen haben ihre Sicht der Dinge. RUHR24 hat sich das Video-Material zu den Demos gegen die Coronavirus-Maßnahmen in Dortmund und das Verhalten der Polizei bei den Festnahmen angeschaut.

Coronavirus in Dortmund: Polizei warnt vor Rechtsextremen bei Corona-Demos

20.24 Uhr: Wegen einer Reihe von Demonstrationen gegen die Coronavirus-Regeln wächst die Sorge, dass Rechtsextremisten und Verschwörungstheoretiker die derzeitige Krise für ihre Zwecke nutzen. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil warnt deshalb vor den Gruppen, die das Land destabilisieren wollten. 

Sie verbreiteten mit professionellen Videos und Tonnachrichten nachweislich Lügen. "Das ist der organisierte Versuch, zu spalten und zu hetzen", sagte Klingbeil: "Man darf diese Nachrichten nicht unwidersprochen lassen." Die Polizei in Dortmund warnt ebenfalls davor, dass Neonazis und Rechtsextreme Coronavirus-Demos am Samstag (9. Mai) unterwandern wollen.

Coronavirus: Nur drei Städte und Kreise in NRW mit weniger Neuinfektionen als Dortmund

18.15 Uhr: Wie die Zahlen des Robert-Koch-Instituts verraten, liegt Dortmund mit 2,04 Coronavirus-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner weit unter der zulässigen Lockerungsgrenze von 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Auch im NRW-Vergleich der Neuinfektionen macht die Stadt eine gute Figur. Unter den 53 Kreisen und kreisfreien Städten im Land belegt Dortmund mit den viertwenigsten Ansteckungen seit einer Woche Rang 50.

Coronavirus: Trotz Lockerungen - Corona-Schutzmaßnahmen weiterhin dringend notwendig

15.26 Uhr: Im Zuge der weiteren Lockerungen appelliert Andrea Hagenbrock, Leiterin der Abteilung für Sozialmedizin, Infektionsschutz und Umweltmedizin im Gesundheitsamt, an die Menschen in Dortmund: "Gerade jetzt ist es von größter Bedeutung, dass wir die Mund-Nase-Bedeckung dort tragen, wo sie vorgeschrieben ist, und uns auch weiterhin an alle Vorschriften zu unserem eigenen und dem Schutz unserer Mitmenschen halten. Wenn wir uns nicht alle an die Regeln halten, gefährden wir auch die wieder gewonnenen Freiheiten und Annehmlichkeiten, die wir so lange entbehren mussten."

Coronavirus: Keine Neuinfektionen in Dortmund

15.01 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, ist heute zum zweiten Mal seit Beginn der Pandemie am 5. März kein positives Testergebnis mit dem Coronavirus hinzugekommen. Demnach verteilen sich die aktuellen Zahlen wie folgt:

  • 707 Menschen wurden positiv auf das Virus getestet.
  • 632 Patienten haben die Krankheit überstanden (drei mehr als am Vortag).
  • In Dortmund gibt es weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

12.56 Uhr: Wie die DSW21 ankündigt, will das Unternehmen für öffentlichen Verkehr in Dortmund seinen Fahrplan zum 11. Mai wieder passgenau verstärken. Schon zur teilweisen Wiederaufnahme des Schulunterrichts wurde der Takt von Bussen und Bahnen angepasst. Da der Berufs- und Einkaufsverkehr auch wieder steigt, sollen weitere Kapazitäten wieder ausgeweitet werden. Insgesamt sollen sogar 103% Prozent des Angebots vor dem Lockdown fahrbereit sein. Damit können viele U-Bahnen und Busse öfter fahren, als bisher.

Immer mehr Freizeitaktivitäten in Dortmund trotz Coronavirus wieder möglich

11.42 Uhr: Auch am Phönix-See in Dortmund gibt es weitere Lockerungen. Ab dem 8. Mai ist die Nutzung des Sees für den privaten Bootsverkehr wieder gestattet. Auch die Nutzung zu Ausbildungszwecken ist möglich und Mitglieder von ortsansässigen Segelvereinen können wieder Wassersport betreiben.

In allen Fällen gilt, dass sich maximal 2 Personen an Bord befinden dürfen und die Hygiene- und Abstandsbestimmungen eingehalten werden. Die Gewässerbenutzung des Phönix-Sees bedarf in jedem Fall einer Genehmigung der Stadt Dortmund.

11.03 Uhr: Und eine weitere Freizeitaktivität ist in Dortmund bald wieder möglich. Die Seilbahn und Kleinbahn im Westfalenpark sollen am kommenden Wochenende wieder den Betrieb aufnehmen. Besucher können. Zum Schutz der Gesundheit liegen zehntausend farbige Schutzmasken für die Fahrgäste bereit, wie die Stadt mitteilt. Pro Gondel darf eine Person mitfahren, bei Familien sind zwei Personen erlaubt. Bis auf weiteres sind nur Rundfahrten möglich. Die CDU in Dortmund hat sogar vorgeschlagen, eine kleine Kirmes im Westfalenpark zu veranstalten, um den vom Coronavirus arg getroffenen Schaustellern unter die Arme zu greifen.

Dortmund: Zoo und Fußballmuseum trotz Coronavirus wieder geöffnet

Update, Freitag (8. Mai), 7.36 Uhr: Auch das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund hat seit dem 7. Mai wieder geöffnet. Auf ihrer Homepage weist die Einrichtung allerdings auf einige Sicherheitsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus hin. Unter anderem sollen wie im Zoo online erworbene Tickets dabei helfen, dass die Höchstanzahl von Menschen, die sich gleichzeitig im Gebäude befinden, nicht überschritten wird.

Außerdem sei im Museum müsse im Museum selbst ein festgelegter Rundgang eingehalten werden. Führungen und Veranstaltungen können noch nicht stattfinden.

Auch das Deutsche Fußballmuseum hat wieder geöffnet. Allerdings müssen einige Auflagen erfüllt sein.

22.15 Uhr: Dortmund - Am Freitag (8 Mai) öffnet der Zoo Dortmund nach der Coronavirus-Pause wieder für Besucher. Der Besuch  ist vorerst aber nur mit einer Online-Reservierung möglich – auch für Dauerkarten-Inhaber. Die Eintrittspreise sind um die Hälfte reduziert.

Auf https://www.zoo-dortmund.de/ können Tickets für eine bestimmte Uhrzeit reserviert werden. Diese Reservierung bringen Besucher schließlich ausgedruckt mit oder zeigen das mit einem QR-Code versehene Ticket im Display des Mobiltelefons vor.

Coronavirus in Dortmund: Grundschule mit positiver erster Bilanz

19.58 Uhr: Grundschulleiterinnen äußerten sich am Donnerstag (7. Mai) erleichtert über den ersten Schultag für Viertklässler nach langer Zeit. "Es hat besser geklappt, als wir gedacht haben", sagte die Vorsitzende des Grundschulverbandes NRW, Christiane Mika. Sie ist Rektorin an der Libellen-Grundschule in Dortmund.

Die Kinder hätten einen "unglaublichen Redebedarf" gehabt. "Sie haben erzählt, womit sie die vergangene Zeit verbracht haben und was sie am meisten vermisst haben." Die Kinder hätten gesagt, es sei schön gewesen, "wieder hier zu sein und die anderen zu sehen". Trotzdem sei es eine Ausnahmesituation, "wo es keine wirklich guten Lösungen gibt", sagte Mika weiter.

18.40 Uhr: BVB-Kapitän Marco Reus sieht die Profis nach der Entscheidung zur Fortsetzung der Bundesliga-Saison in der Pflicht. "Mit dieser Chance müssen wir alle verantwortungsbewusst umgehen. Wir Profifußballer sind Menschen wie alle anderen auch, wir sind genauso wenig perfekt, aber wir sollten schon wissen, dass man jetzt noch intensiver als sonst auf uns schaut. Und das ist auch vollkommen in Ordnung so", sagte der Mannschaftskapitän von Borussia Dortmund am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Coronavirus in Dortmund: BVB-Kapitän Marco Reus geht als Vorbild voran

Reus verwies auf die in dieser Woche beschlossenen ersten Lockerungen in der Coronavirus-Krise für Kinder und Jugendliche im Freizeit- und Vereinssport: "Vor allem auch für sie müssen wir nun, wenn es um Hygiene-Maßnahmen geht, Vorbilder sein. Abstands- und Hygiene-Regeln sind uns beim BVB ohnehin seit vielen Wochen in Fleisch und Blut übergegangen." Zuletzt hatte ein Video von Salomon Kalou für Unmut gesorgt, das den leichtsinnigen Umgang des Hertha-Profis und einigen Mitspielern mit den strengen Hygieneregeln offenbarte.

Angesichts des von der Deutschen Fußball Liga (DFL) vorgelegten und von der Politik abgesegneten Sicherheitskonzepts hält Dortmund-Urgestein Marco Reus die gesundheitlichen Risiken im Spiel- und Trainingsbetrieb für überschaubar: "Garantien für Gesundheit gibt es nie, natürlich auch nicht bei uns. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass aufgrund der Maßnahmen und Testungen Gesunde mit Gesunden arbeiten, ist bei uns - wenn man das sachlich betrachtet - echt hoch. Als Sportler, aber auch als Familienvater, fühle ich mich in diesem Konzept gut aufgehoben und sehe deshalb keinen Grund, meinem Job nicht nachgehen zu können."

Marco Reus, Kapitän von Borussia Dortmund.

Coronavirus in Dortmund: BVB-Star Marco Reus möchte den Fans eine Freude bereiten

Trotz des durch die Coronavirus-Krise bedingten Verzichts auf Zuschauer überwiegt beim 30 Jahre alten Dortmund-Kapitän die Vorfreude. "Das schmerzt gerade uns beim BVB, der ja berühmt für seine Fans und die Atmosphäre ist. Ich hoffe trotzdem, dass wir vielen Menschen mit guten Spielen in schwierigen Zeiten eine kleine Freude bereiten können. Wir werden jedenfalls alles dafür geben."

BVB-Kapitän Marco Reus und seine Frau Scarlett Gartmann riefen wegen des Coronavirus bereits im März die Initiative #HelpYourHometown ins Leben. Diese soll Unternehmen in Dortmund unterstützen.

Coronavirus in Dortmund - Drei Neuinfektionen am Donnerstag

17.25 Uhr: Am Donnerstag (7. Mai) sind drei positive Coronavirus-Testergebnisse in Dortmund dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung insgesamt 707 positive Tests vor.

629 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit werden in Dortmund 22 Corona-Patienten stationär behandelt; acht intensivmedizinisch, darunter sieben beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: Kommentar - Bürger sollen Vertrauen nicht missbrauchen 

15.33 Uhr: NRW und damit auch Dortmund kehren nach den doch harten Coronavirus-Beschränkungen zu einer "verantwortungsvollen Normalität" zurück. Das ist gut, meint RUHR24-Autor Daniele Giustolisi, denn es gebe den Menschen in unserem Land eine Perspektive und Hoffnung - nicht nur in der hart getroffenen Wirtschaft. 

Und es zeige, dass sich unser diszipliniertes Verhalten der letzten Wochen gelohnt hat. Warum trotz Corona-Lockerungen dennoch Vorsicht geboten ist, erklärt er in einem Kommentar zur Sache.

Coronavirus: DASA öffnet am 13. Mai

14 Uhr: Dortmunds größtes Ausstellungshaus geht kommende Woche wieder an den Start. Die DASA Arbeitswelt Ausstellung bietet auf einer Größe von anderthalb Fußballfeldern Raum, um ihre Besucher einerseits wieder willkommen zu heißen und andererseits auf gebotenem Abstand zu halten. Am Mittwoch (13. Mai) öffnet sie erstmalig seit dem 15. März wieder ihre Türen.

"Alle Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln können eingehalten werden", heißt es von der DASA. Die Kinderbaustelle oder der Flugsimulator müssen erst einmal geschlossen bleiben. Dies gilt auch vorerst für die Gastronomie.

Zudem verändert die DASA ihre Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr und am Wochenende und den anstehenden Feiertagen ist sie von 11 bis 18 Uhr geöffnet. an.

12.54 Uhr: Die Dortmunder Tafel öffnet in der nächsten Woche die Filialen Dorstfeld und Huckarde wieder. Um die besonderen Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten zu können, dürfen die Kunden in 14-tägigem Wechsel zum Einkauf kommen. 

Nach Coronavirus-Schließung: Tafeln in Dortmund öffnen wietere Filialien

In Dorstfeld beginnen die Kunden aus Gruppe 2 am 12. Mai um 15 Uhr und aus Gruppe 4 um 15.50 Uhr. Die Kunden aus Gruppe 1 und 3 sind dann eine Woche später dran (Gruppe 1 um 15 Uhr, Gruppe 3 um 15.50 Uhr). 

In Huckarde wird es, anders als sonst, vorgepackte Kisten geben. Auch dort beginnen am 15. Mai die Kunden aus Gruppe 2 (11.30 Uhr) und Gruppe 4 (12.30 Uhr), die Kunden aus Gruppe 1 (11.30 Uhr) und Gruppe 3 (12.30 Uhr) sind am 22. Mai an der Reihe.

Fünf von acht Tafeln in Dortmund wieder geöffnet

Die Einkaufszeiten werden in der Filiale verteilt und stehen unter www.dortmunder-tafel.de zum Download bereit. Damit sind ab nächste Woche wieder fünf der acht Ausgabestellen der Dortmunder Tafel geöffnet. Die Filialen Hörde, Wickede und Körne bleiben zunächst noch geschlossen; über eine mögliche Wieder-Eröffnung wird rechtzeitig informiert.

10.10 Uhr: Gelbwesten, Rechtsextreme, Verschwörungstheoretiker: Sie alle nutzen die Coronavirus-Krise, um Stimmung zu machen. Sichtbar wurde das zuletzt auch in Dortmund. Jetzt warnt Polizeipräsident Gregor Lange vor "inszenierter Eskalation".

Coronavirus in Dortmund: Polizei warnt vor "inszenierter Eskalation"

Die Szene blieben im Gedächtnis: Polizisten nehmen eine Frau (56) an der Reinoldikirche fest. Sie soll sich zuvor nicht an die Coronaschutzverordnung gehalten haben und dann Mitarbeiter des Ordnungsdienst angegrffen haben. Es gab mehrere Strafanzeigen, von 41 Personen wurden die Identitäten festgestellt.

In den sozialen Medien wurde das Video von Rechtsextremen und Verschwörungstheoretikern verbreitet. Ihr Ziel laut Lange: "Eine kleine Szene von Rechtsextremisten und Demokratiefeinden versucht derzeit, öffentlichkeitswirksam mit inszenierten Eskalationen das Vertrauen in den Rechtsstaat zu erschüttern."

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange warnt davor, in der Coronavirus-Krise auf inszenierte Eskalation hereinzufallen.

Coronavirus: Polizeipräsident warnt vor Extremisten in Dortmund

Da sich ein großer Teil der Bürger jedoch an die Auflagen halte, sei es bald hoffetlich wieder möglich, die Beschränkungen weiter zu lockern. "Das führt dann auch zu einer besseren Ausübung des so wichtigen Grundrechts auf Versammlungsfreiheit", schreibt Gregor Lange am Donnerstag in einer Pressemitteilung.

Gegen nicht angemeldete Versammlunge werde die Polizei in Dortmund weiter vorgehen: "Für diesen Aktionismus gibt es keinen Raum", warnt Gregor Lange. Angemeldete Demonstrationen seien seiner Ansicht nach und mit dem richtigen Konzept möglich - trotz Gefahr durch das Coronavirus. Friedliche Versammlungen würden von der Polizei weiter geschützt. "Lassen Sie sich von Extremisten, die der Verfassungsschutz beobachtet, und anderen Feinden der Demokratie nicht instrumentalisieren", sagt er.

Zoo Dortmund öffnet in der Coronavirus-Krise wieder

8.26 Uhr: Der Zoo in Dortmund öffnet ab Freitag (8. Mai) von 10 bis 16.30 Uhr wieder seine Pforten. Die maximale Anzahl an Besuchern, die sich gleichzeitig auf dem Gelände aufhalten dürfen, ist allerdings auf 3.000 Personen begrenzt. Außerdem muss im Zoo aus Sicherheitsgründen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Tierhäuser, begehbare Gehege und der Streichelzoo bleiben aber weiterhin geschlossen.

7.47 Uhr: Am Flughafen in Dortmund steht der Linienflugverkehr fast still. Im April waren nur gut 3.500 Fluggäste gestartet oder gelandet - fast 99 Prozent weniger als im Vorjahr. Nur Budapest und Sofia wurden im regulären Linienflugverkehr im April noch vom Dortmund Airport aus angeflogen, wie der WDR berichtet. Flugzeuge dürfen weiterhin nur noch nach vorheriger Anmeldung und Genehmigung starten und landen.

Dortmund: Leiter von Gesundheitamt mit Coronavirus infiziert

Update, Donnerstag (7. Mai), 7.10 Uhr: Der Leiter des Gesundheitsamtes, Frank Renken, war selbst mit dem Coronavirus infiziert, das teilte er im "Talk im DKH", der im Dietrich-Keuning-Haus in Dortmund stattfindet, mit. Renken hatte demnach nur milde Symptome: "Ich hatte alles, was man normalerweise bei einem Viruseffekt hat." Es sei wahrscheinlich, dass er sich auf der Arbeit infiziert habe, so Renken. Mittlerweile sei er aber wieder gesund.

22.33 Uhr: Die Bürgerdienste in Dortmund bieten ab heute für die Bereiche Einwohnermelde-, Kraftfahrzeug- & Fahrerlaubniswesen wieder Termine an. Diese werden wegen der Dynamik des Coronavirus-Geschehens aber nur für sieben Tage im Voraus vergeben. Wer einen Stadt Dortmund Bürgerdienste hat, muss Mundschutz tragen und alleine erscheinen.

Coronavirus in Dortmund: Neue Fallzahlen liegen vor

17.15 Uhr: Am Mittwoch (6. Mai) sind vier positive Coronavirus-Testergebnisse in Dortmund dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung insgesamt 704 positive Tests vor.

629 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen, das sind 13 mehr als am Vortag. Zurzeit werden in Dortmund 23 Coronavirus-Patienten stationär behandelt; neun intensivmedizinisch, darunter sieben beatmete Personen. Es gibt in der Stadt weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

16.45 Uhr: Bund und Länder haben in der Coronavirus-Pandemie deutliche Lockerungen beschlossen. Dazu gehört auch die Wiederaufnahme der Bundesliga. Der BVB soll demnach noch in diesem Monat wieder spielen.

Coronavirus in Dortmund: BVB soll diesen Monat wieder spielen - "eine Herausforderung"

Bei Borussia Dortmund wurde diese Nachricht erfreut aufgefasst. BVB-Boss Hans-Joachim Watzke zeigte sich am Nachmittag  froh darüber, dass durch das Verhalten der Menschen die Pandemie zurückgegangen ist.

Wie auch andere Branchen fahre der Berufsfußball nun unter strengen Auflagen wieder hoch. "Im Rahmen dessen sind wir uns bei Borussia Dortmund einer großen Verantwortung bewusst", sagte Watzke. Es werde alles versucht, um Infektionen bei Spielern und Familien zu verhindern, sagte er. Eine Garantie gebe es aber nicht.

Vor leeren Rängen zu spielen sei "eine Herausforderung", sagte er. Wirtschaftlich könne man jedoch nicht warten, bis Zuschauer wieder erlaubt seien.

Coronavirus in Dortmund: Lokale im Kreuzviertel schließen

13.36 Uhr: Dortmund - Für Dortmund wird die Coronavirus-Pandemie auch drastische wirtschaftliche Folgen haben. Die ersten werden nun sichtbar: Im Kreuzviertel schließen die ersten Lokale.

Nach dem "Lokales" erwischt es nun auch "Viertelliebe": Diese beiden Lokale im beliebten Ausgehviertel in Dortmund haben die Coronavirus-Krise nicht überstanden und müssen schließen.

Tragisch: Bereits am 9. Mai sollen Gastronomen in NRW teilweise wieder öffnen dürfen. Ob und welche Restaurants in Dortmund nach Ende der Krise trotzdem von der Bildfläche verschwunden sein werden, bleibt abzuwarten.

Coronavirus in Dortmund: Fußballmuseum und Spielplätze öffnen

11.28 Uhr: Dortmund - Die Lockerungen in der Coronavirus-Krise in NRW haben auch Auswirkungen auf Dortmund. Fast täglich öffnen weitere Einrichtungen.

So wird gegenüber des Hauptbahnhofs in Dortmund am Donnerstag (7. Mai) das Deutsche Fußballmuseum öffnen. Nach siebenwöchiger Schließung gelten in der Coronavirus-Pandemie auch dort besondere Sicherheitsvorkehrungen.

Direktor Manuel Neukirchner sieht das Museum gut auf Besucher vorbereitet: "Wir wollen die Ansteckungsgefahr weitestgehend vermeiden und einen bestmöglichen Hygienestandard gewährleisten. Wir agieren ganz bewusst restriktiver als zu locker", schreibt er auf der Internetseite des Fußballmuseums.

Dazu sollen etwa Einbahnstraßen durch die Ausstellung führen. Online-Tickets, Abstandsregeln und Desinfetionsmittel sollen eine Ansteckung mit dem Coronavirus verhindern.

Jetzt sollen die digitalen Führungen also wieder den echten weichen. Gelockt werden sollen die Besucher mit vergünstigten Tickets

Coronavirus in Dortmund: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke wünscht sich Aufnahme der Bundesliga

10.28 Uhr: BVB-Boss Hans-Joachim Watzke wünscht sich die Wiederaufnahme des Spielbetriebs der Fußball-Bundesliga zum 16. Mai.

"Mein großer Wunsch wäre der 16. Mai, der würde uns wirklich in die Lage versetzen, die Saison vor dem 30. Juni ordentlich zu beenden, denn das müssen wir, weil wir ansonsten mit Regressverpflichtungen leben müssen, weil wir sonst Verhandlungen führen müssen", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund im RTL-Morgenmagazin "Guten Morgen Deutschland".

"Aber wir haben momentan allen Grund zur Demut und wir haben einfach nur den Wunsch, aber die Politik muss entscheiden, das ist klar."

Coronavirus in Dortmund: Ansturm bei Ikea - Möbelhaus bereitet sich vor

8.46 Uhr: Die Ikea-Filiale in Dortmund-Kley hat am Samstag (2. Mai) wieder eröffnet und damit direkt einen immensen Rückstau verursacht, wie RUHR24 berichtete. Nach dem großen Ansturm auf mehrere Filialen in NRW will der Möbelriese jetzt mehr Personal einsetzen, um die Schutzmaßnahmen einzuhalten.

Beispielsweise soll mehr Personal im Wartebereich dafür sorgen, dass die geltenden Abstandregeln eingehalten werden, berichtet die dpa.

Dortmund: Cityring-Konzerte wegen des Coronavirus abgesagt

Update, Mittwoch (6. Mai), 7.36 Uhr: Der Bund will die Verantwortung für weitere Lockerungen der Beschränkungen in Zusammenhang mit dem Coronavirus weitgehend den Ländern überlassen, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. 

Allerdings besteht er auf einer Obergrenze von Neuinfektionen, ab welcher wieder härtere Maßnahmen greifen müssen: Städte mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen sollen demnach sofort wieder konsequenter beschränken. Weitere Infos gibt es im NRW-Ticker von RUHR24.

20.27 Uhr: Die für 14. bis 16. August geplanten Cityring-Konzerte in Dortmund finden in diesem Jahr nicht statt. Wegen der aktuellen Coronavirus-Schutzverordnung, die Großveranstaltungen wie Musikfeste und Festivals bis mindestens 31. August 2020 verbietet, haben die Organisatoren das Open-Air-Event komplett abgesagt.

"Mit vollstem Verständnis für die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz verschieben wir die 5. Cityring-Konzerte in das nächste Jahr. Wir freuen uns schon jetzt, gemeinsam mit unseren Künstlern das kleine Jubiläum 2021 auf dem Friedensplatz zu feiern", erklärt Veranstalter Frank Schulz, Geschäftsführer der Gesellschaft für City-Marketing Dortmund mbH (CMG).

Coronavirus in Dortmund: Tickets für Cityring-Konzerte werden erstattet

Online erworbene Tickets werden demnach in den kommenden Tagen automatisch erstattet. Eintrittskarten, die bei DORTMUNDtourismus erworben wurden, müssen zur Vergütung des Kaufpreises in der Tourist-Information zurückgegeben werden. Das Ladenlokal bleibt allerdings aufgrund der Coronavirus-Krise vorerst geschlossen.

"Die Absage stimmt alle Mitwirkenden der Cityring-Konzerte sehr traurig. Uns blieb jedoch keine andere Wahl. Unser treues Publikum bitten wir hierfür um Verständnis und versprechen für das nächste Jahr doppelt schöne Abende", erklärt Dirk Rutenhofer, Vorsitzender des Dortmunder Cityrings und Initiator der Cityring-Konzerte, und fügt hinzu: "Ein großes Dankeschön richten wir an unsere Sponsoren, die uns in 2021 erneut unterstützen werden."

Coronavirus in Dortmund: Spielplätze öffnen - Stadt mit wichtigem Appell

19.58 Uhr: Alle 342 Spielplätze in Dortmund werden ab dem kommenden Donnerstag (7. Mai) wieder geöffnet sein. Die Stadt Dortmund fordert daher die Eltern auf, dafür Sorge zu tragen, dass die gültigen Abstands- und Hygieneregeln zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus eingehalten werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern solle eingehalten werden und das für die Erwachsenen werde empfohlen, einen Mundschutz zu tragen.

Coronavirus in Dortmund: Jubiläums-Tatort muss verschoben werden

Update 19.09 Uhr: Der "Tatort" wird dieses Jahr 50 Jahre alt - dazu ist für den Herbst eine Doppelfolge mit den Kommissaren aus Dortmund und München geplant. Wegen des Coronavirus verzögern sich nun allerdings die Dreharbeiten. Der Dreh des zweiten Teils pausiere aufgrund der Corona-Beschränkungen seit März, teilte eine WDR-Sprecherin am Dienstag in Köln mit.

Die Tatort-Doppelfolge mit Ermittlern aus Dortmund und München muss verschoben werden.

Auch wenige Szenen für den ersten Teil müssten noch gedreht werden. Man hoffe, dass es bald weitergehe. Die Doppelfolge trägt den Titel "In der Familie". Der erste "Tatort" mit dem Titel "Taxi nach Leipzig" war am 29. November 1970 ausgestrahlt worden.

Coronavirus in Dortmund: Tolle Aktion - Senioren freuen sich über Privatkonzerte

Update, 18.18 Uhr: Kleiner Konzertgenuss in der Isolation: Die Dortmunder Philharmoniker und die Oper bringen mit der Reihe "Musik auf Rädern" kleine Minikonzerte vor Seniorenheime der Ruhrgebietsstadt. Den ersten Auftritt hatte am Dienstag die Opern-Sopranistin Irina Simmes an einer Seniorenwohnanlage in der Innenstadt.

Im Innenhof trat die Musikerin vor ein Mikrofon und präsentierte mehrere Opernpassagen sowie den Evergreen "Summertime". An geöffneten Fenstern und auf Balkonen verfolgten die Bewohner das kleine Konzert und dankten mit reichlich Applaus. Weitere Darbietungen soll es nun zweimal wöchentlich an verschiedenen Orten in der Stadt geben - vorrangig vor Altenheimen. 

Coronavirus in Dortmund: Zahl der bestätigten Fälle steigt auf 700

Update, 17.54 Uhr: Am heutigen Dienstag (5. Mai) sind sechs positive Coronavirus-Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankungin Dortmund insgesamt 700 positive Tests vor. 616 Menschen (acht mehr als am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Derzeit werden in Dortmund 23 Coronavirus-Patienten stationär behandelt (zwei mehr als am Vortag); neun intensivmedizinisch, darunter sieben beatmete Personen. Es gibt in der Stadt weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: Stadt Dortmund will Schulbusunternehmen helfen

Update, 16.30 Uhr: Die Stadt Dortmund will ein schnelle Unterstützung für Schulbusunternehmen sicherstellen. Durch die Schulschließungen ist den Schulbusunternehmen ein großer Teil der Aufträge weggebrochen. 

Auch das Reisegeschäft kam durch das Coronavirus parallel zum erliegen. Vielen Unternehmen droht nun trotz staatlicher Hilfen das Aus. Der Verwaltungsvorstand hat nun den Vorschlag ausgearbeitet den Unternehmen die Hälfte der ausgefallenen Fahrten zu bezahlen. 

Dieser Vorschlag wird nun als Dringlichkeitsentscheidung an die politischen Gremien weitergeleitet. 

Update, 16.10 Uhr: Besonders hart getroffen hat die Corona-Krise den Dortmunder Flughafen. Im April ist der Linienflugverkehr beinahe zum Stillstand gekommen. 

Coronavirus in Dortmund: Flughafen stand im April nahezu still

Der Airport spricht von lediglich 3.576 Fluggästen, die im April am Dortmunder Flughafen unterwegs waren. Die Anzahl der Passagiere sank somit auf lediglich 1,5 Prozent des Vorjahresniveaus. Stark ins Gewicht fällt dabei der Linienflugverkehr mit einem Rückgang von rund 96,8 Prozent. Einzige Ziele des regulären Flugplans, die im April noch angeflogen wurden waren die Städte Budapest und Sofia.

Am Flughafen Dortmund stand der Betrieb wegen des Coronavirus im April nahezu still.

Coronavirus in Dortmund: Krise wird die Stadt rund 200 Millionen Euro kosten - allein 2020

Update, 14.20 Uhr: Die Stadt Dortmund rechnet für das Jahr 2020 mit erheblichen finanziellen Einbußen im Haushalt. Grund seien Mindereinnahmen durch die Coronavirus-Krise.

Allein im Jahr 2020 rechnet die Stadt Dortmund demnach mit einem Minus von rund 200 Millionen Euro im kommunalen Haushalt. Insgesamt hatte die Stadt 2020 mit Erträgen von rund 2,6 Milliarden Euro gerechnet.

Auf der einen Seite brechen der Stadt Erträge aus Steuern und dem Kulturbetrieb weg. Auf der anderen Seite entstehen unerwartete Kosten etwa für Schutzausrüstung.

Die ungefähren Mehrkosten schätzt die Stadt derzeit wie folgt ein:

  • 150 Millionen Euro: Ungeplante Haushaltsbelastungen.
  • 50 Millionen Euro: Risiken der städtischen beteiligungsunternehmen.

Dass das Land NRW einen Teil davon übernehme, sei derzeit nich absehbar, teilt die Stadt mit. Stattdessen soll es den Kommunen ermöglicht werden, die Kosten der Coronavirus-Pandemie auf die kommenden 50 Jahre zu strecken.

Die Stadt Dortmund warnt jedoch: Ohne Finanzhilfen seien Einschnitte bei Leistungsangeboten sowie höhere Belastungen von Bürgern und Unternehmen unabdingbar.

Coronavirus in Dortmund: Deutsches Fußballmuseum öffnet wieder ab Mittwoch

Update, 12.50 Uhr: Schuldezernentin Daniela Schneckenburger hat erklärt, dass die Grundschulen für Viertklässler in Dortmund ab Donnerstag (7. Mai) wieder öffnen. Entsprechende Corona-Vorkehrungen seien ausreichend getroffen worden.

Update, 12.18 Uhr: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat angekündigt die Freizeitangebote in der Stadt nach und nach wiederherzustellen. Den Anfang sollen in den kommenden Wochen die Museen in Dortmund machen. Das deutsche Fußballmuseum soll bereits am Mittwoch (6. Mai) wieder öffnen. 

Coronavirus in Dortmund: Leiter des Gesundheitsamts war an Covid-19 erkrankt

Update, 9.35 Uhr: Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund, hatte sich mit dem Coronavirus infiziert. Das sagte er jetzt beim "Talk im Dietrich Keuning Haus".

"Mich hat es sehr wenig erwischt", sagte Renken bei dem Gespräch mit dem Soziologen Prof. Aladin El-Mafalaani. Vier Tage Kopf- und Gliederschmerzen sowie leichtes Fieber waren die Folge. Ob er sich im Beruf oder Privatleben angesteckt habe, könne er nicht sagen, "ich habe mich aber nicht absichtlich angesteckt", so Renken.

Passiert sei das bereits vor dem Shutdown in NRW (alle Nachrichten zum Coronavirus im Live-Ticker), obwohl bereits Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden sind. Er sei deshalb von der Infektion "ein bisschen überrascht gewesen", sagte Renken. Denn nahen Kontakt zu einem mit dem Coronavirus Infizierten hatte er nach eigenen Angaben nicht.

Nachvollziehen kann der den Weg der Ansteckung also nicht. "Von daher habe ich an der Stelle gelernt, dass der Erreger schon sehr ansteckend ist", sagte Renken.

Stadt Dortmund nutzt Coronavirus-Zwangspause: Schulen und Kitas renoviert

Update, Dienstag (5. Mai), 8 Uhr: Nach einer langen Pause ist es heute so weit: Der Westfalenpark und der Hoeschpark öffnen wieder. Allerdings nicht ohne Auflagen, die es zu beachten gibt.

Etliche andere öffentliche Gebäude in Dortmund haben wegen des Coronavirus währenddessen immer noch geschlossen. Wie die Ruhrnachrichten berichten, nutzt die Stadt Dortmund diese Schließungen aus und saniert einige Gebäude. Geplante Arbeiten wurden vorgezogen und auch zusätzliche Arbeiten in Auftrag gegeben. So können einige Schulen nach der Zwangspause renoviert wiedereröffnen.

Update, 20.59 Uhr: Dortmund - Am Dienstag (5. Mai) öffnen der Westfalenpark und der Hoeschpark nach der Coronavirus-Pause wieder ihre Tore. Am Freitag (8. Mai) zieht der Zoo Dortmund nach. Wie die Stadt Dortmund mitteilt, können Besucher dann zu reduzierten Preisen Landschaft und Tiere bewundern.

Coronavirus in Dortmund: Reduzierte Eintrittspreise für Westfalenpark und Zoo

Wer in den Zoo Dortmund (täglich 10 bis 16.30 Uhr, letzter Einlass ist um 16 Uhr) gehen möchte, bezahlt nur 50 Prozent des regulären Preises:

  • Erwachsene: 4,25 € (regulär 8,50 €)
  • Ermäßigt: 2,50 € (regulär 5 €)
  • KG I: 7,25 € (regulär 14,50 €)
  • KG II: 11,50 € (regulär 23 €)
  • DO-Pass-Inhaber: 1 € (regulär 2 €)

Die Preisgestaltung im Westfalenpark (wochentags von 13 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr) sieht wie folgt aus:

  • Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren: 2 € (regulär 3,50 €)
  • Gruppenkarte 1 (ein Erwachsener mit maximal vier minderjährigen Kindern): 4 € (regulär 7 €)
  •  Gruppenkarte 2 (zwei Erwachsene mit max. vier minderjährigen Kindern): 6 € (regulär 10,50 €)
  • Kinder unter 6 Jahren und Do-Pass-Inhaber: frei

Update, 18.56 Uhr: Am heutigen Montag ist ein positives Coronavirus-Testergebnis dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 694 positive Tests vor. 

608 Patienten (zehn mehr als am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit werden in Dortmund 21 Corona-Infizierte stationär behandelt, davon zehn intensivmedizinisch, wovon sechs Personen beatmet werden müssen. Es gibt in Dortmund weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, 17.21 Uhr: Forscher der TU Dortmund und dem Leibniz Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) wollen das Coronavirus optisch nachweisen. Damit könnte künftig in Echtzeit gemessen werden, ob Personen sich infiziert haben.

Coronavirus: Forscher der TU Dortmund entwickeln Virensensor

Derzeit wird Sars-CoV-2 noch über die Gensequenz nachgewiesen. Dieser Test ist aufwendig und dauert mit mehreren Stunden recht lange. Zumindest verglichen mit einer neuartigen Nachweismethode, an der Forscher aus Dortmund mitgearbeitet haben.

Das Gerät, mit dem sie dem neuartigen Coronavirus auf die Spur kommen wollen, nennt sich "Pamono". Der Virensensor soll in Echtzeit feststellen können, ob etwa Flughafenpassagiere oder Bewohner einer Siedlung mit Sars-CoV-2 infiziert sind. Derzeit arbeiten die Forscher noch an den nötigen Antikörpern für die Messung.

Pamono soll das neuartige Coronavirus feststellen können. Forscher der TU Dortmund sind an der Entwicklung beteiligt.

Bei dem Test machen sie sich einen physikalischen Effekt zunutze. Denn Coronaviren hinterlassen typische Veränderungen auf einer Goldoberfläche. Diese können mit einer Kamera aufgenommen und analysiert werden.

"So werden Viren optisch nachweisbar, was einen kostengünstigen, mobil einsetzbaren Sensor und sehr schnelle Tests ermöglicht", fasst Dr. Roland Hergenröder zusammen, der die Projektgruppe aufseiten des ISAS leitet.

Damit könnte zeitnah der Nachweis und damit auch die Eindämmung des Coronavirus gelingen. "Auf den Pamono Sensor sind wir ohnehin stolz. Wenn er nun gegen Corona eingesetzt werden kann, ist das wunderbar", sagt Prof. Dr. Katharina Morik, Leiterin des Lehrstuhls für Künstliche Intelligenz an der Fakultät für Informatik an der TU Dortmund.

Coronavirus in Dortmund: Friseure öffnen wieder - "Kunden halten sich an die Spielregeln"

Update, 14.40 Uhr: Auch in Dortmund dürfen seit heute wieder die Friseure öffnen. Die Kunden sind erleichtert, die Betriebe müssen sich wegen des Coronavirus jedoch umstellen.

Schutzmasken, Abstand, Desinfektionsmittel: Auch im Friseursalon von Frank Kulig in Dortmund ist heute nichts so, wie vorher: "Wir müssen uns auf die veränderten Rahmenbedingungen einstellen", sagt der Obermeister der Friseurinnung Dortmund und Lünen gegenüber RUHR24.

Er steht seit 8.30 am Stuhl und schneidet Haare. Am Telefon klingt er etwas dumpf, wegen der Schutzmaske vor dem Mund und der Folie über dem Hörer. Die Stimmung im Salon sei aber trotzdem super, sagte er. "Die Kunden halten sich an die Spielregeln."

Im Plastik-Poncho und mit Schutzmaske sei die Arbeit anstrengender als sonst. Dass viel zu tun sein würde, stand aber ja schon vorher fest. Viele Kunden hatten schon längst Termine gemacht, manche versuchten sich selbst an einem neuen Schnitt. Verhunzte Frisuren aus der Quarantäne-Zeit musste er bislang nicht reparieren, sagt Kulig. 

Wer sich dennoch verschnitten hat, muss sich derzeit jedoch etwas länger gedulden: Termine beim Friseur gibt es erst in zehn Tagen wieder, beim Meister selbst gar erst im Juni.

Unter Coronavirus-Maßnahmen sieht ein Besuch beim Friseur derzeit anders aus, als gewohnt.

Coronavirus in Dortmund: Ab heute sollen mehr Busse und Bahnen fahren

Update, 12 Uhr: Die Coronavirus-Krise ist für viele Menschen auch mental eine Belastung. Dr. Harald Krauß, Direktor der Klinik für Psychotherapie im Marien-Hospital in Dortmund, gibt nun Tipps, wie man die Coronavirus-Zeit psychisch gesund übersteht.

Update, 11.30 Uhr: In der Coronavirus-Krise hat kontaktloses Bezahlen viele Vorteile. Weil viele Kunden mit EC-Karte, Kreditkarte oder Smartphone bezahlen, wurde nun das Limit heraufgesetzt. Das kann jedoch zu Risiken führen, warnen Verbraucherschützer jetzt.

Update, Montag (4. Mai), 8.10 Uhr: Das Dortmunder Verkehrsunternehmen DSW21 will ab heute wieder mehr Busse und Bahnen im öffentlichen Nahverkehr einsetzen. Grund dafür sind die mit den Lockerungen in den Coronavirus-Maßnahmen verbundenen Wiedereröffnungen von Schulen und Geschäften.

Seit dem 23. März ist DSW21 im "Ferienfahrplan" unterwegs. Für die Fahrgäste bedeutet das zwei Einschränkungen: Im Busbereich entfallen, weil die Schulen geschlossen sind, die zusätzlichen Einsatzwagen. Zudem fahren von 1 bis 4 Uhr keine NachtExpress-Busse (NE). Ansonsten werden 97 % des normalen Fahrplans angeboten.

Ab heute sollen zusätzlich zwölf Reserve-Busse bei Bedarf auf stark frequentierten Verbindungen eingesetzt werden können. "So können wir flexibel auf den tatsächlichen Bedarf sowie auf Rückmeldungen von Fahrgästen und Mitarbeitenden reagieren", gab DSW21-Vorstandsvorsitzender Guntram Pehlke an. 

Coronavirus in Dortmund:  Westfalenpark öffnet wieder

Update, Sonntag (3. Mai), 18.45 Uhr: Durch die ab morgen greifenden Lockerungen der Coronavirus-Auflagen in NRW kann auch der Westfalenpark in Dortmund wieder öffnen. Besucher müssen jedoch noch mit einigen Einschränkungen rechnen.

Die Lockerung der ab morgen gültigen zweiten Corona-Schutzverordnung sieht vor, dass Zoos sowie Garten- und Landschaftsparks unter Auflagen wieder öffnen dürfen. Deshalb werden ab Dienstag (5. Mai) auch der Westfalenpark und der Hoeschpark in Dortmund wieder öffnen. Das teilt die Stadt am Sonntagabend mit.

Der Zoo Dortmund wird, wie bereits berichtet, erst am Freitag (8. Mai) wiedereröffnen.

Dortmund: Hoeschpark und Westfalenpark öffnen - was Besucher beachten müssen

Für die Parks gelten vorerst jedoch besondere Vorkehrungen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten:

  • Beschränkung auf 3.000 Besucher.
  • Nur die Eingänge Ruhrallee (Westen) und Baurat-Marx-Allee (Osten) zum Westfalenpark sind geöffnet.
  • Öffnungszeiten: Wochentags von 13 bis 18 Uhr; samstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr.
  • Der Florianturm bleibt geschlossen, weil man ihn nur über einen zu kleinen Fahrstuhl betreten kann.
  • Nur drei Toiletten werden geöffnet.
  • Auf Hauptwegen soll bei Gegenverkehr auf den Rasen ausgewichen werden.
  • Zwei bis vier Ordnerteams kontrollieren die Einhaltung der Regeln.
  • Die Gastronomie bietet nur To-go-Verkauf an.

Im Hoeschpark gelten die normalen Öffnungszeiten. Toiletten und Sportanlagen werden nicht geöffnet.

Der Westfalenpark in Dortmund wird wieder geöffnet - mit Einschränkungen.

Coronavirus in Dortmund: Eine Neuinfektion - 22 Patienten weiter im Krankenhaus

17.36 Uhr: Wie die Stadt Dortmund berichtet ist ein neues, positives Testergebnis hinzugekommen. Allerdings werden zurzeit noch immer 22 Patienten stationär aufgrund des Coronavirus in Dortmund behandelt, davon werden zehn intensivmedizinisch betreut und insgesamt sechs beatmet. Die Zahlen im Überblick:

  • 693 wurden positiv auf das Coronavirus getestet.
  • 598 Patienten gelten inzwischen als genesen.
  • 4 Personen sind in Dortmund aufgrund des Coronavirus verstorben.

Alle weiteren Nachrichten zum Coronavirus in Dortmund aus der vergangenen Woche.