Die Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in Dortmund: Neue Maßnahmen beschlossen - so ist die Lage in der Stadt +++ Live-Ticker

+
Wegen des Coronavirus schließen in Dortmund erste Geschäfte.

Dortmund kämpft aktuell gegen das Coronavirus. Über die Ausbreitung von SARS-CoV-19 und alle wichtigen Entwicklungen informiert RUHR24 Live-Ticker.

  • Das Coronavirus führt auch in Dortmund zu drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
  • Seit Samstag (21. März) gilt in der Stadt im Ruhrgebiet ein Ansammlungsverbot.
  • 161 Menschen sind in Dortmund mit SARS-CoV-19 infiziert.

Update, Montag (23. März), 11 Uhr: Der Live-Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr fortgeführt. Einen neuen Live-Ticker zu den aktuellen Entwicklungen des Coronavirus in NRW findet ihr hier.

Update, Montag (23. März), 10.16 Uhr: Dortmund - Die Dortmunder Polizei hat nun auch erste Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus eingeleitet: Mittlerweile sind den Polizeiwachen Schutzwände aus Acrylglas aufgebaut worden.

Dortmunder Polizei schützt sich mit Acrylglas vor dem Coronavirus

So sollen die Dortmunder Polizisten vor einer Ansteckung des Coronavirus geschützt werden. Außerdem bittet die Polizei, nur zur Wache zu kommen, wenn es absolut notwendig ist.

Über alle Entwicklungen rund um das Coronavirus in Dortmund informieren wir in unserem Live-Ticker.

Update, Montag (23. März), 9.47 Uhr: Die Parteien die Linke und die Piraten sprechen sich während der Zeit des Coronavirus für eine bessere Bezahlung des Personals der städtischen Kliniken aus. So fordert Fraktionssprecher Utz Kowalewski eine Sonderprämie für die Mitarbeiter in diesen Zeiten.

Coronavirus: Parteien fordern Sonderprämie für Krankenhausangestellte

„Das Personal in den Krankenhäusern ist in Zeiten der Corona-Pandemie ganz besonderen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Dies muss auch finanziell honoriert werden, zumal weite Berufsgruppen völlig unterbezahlt sind“, meint Kowalewski.

Die Stadt Dortmund kann dies nur für die städtischen Kliniken umsetzen. Kowalewski fordert aber auch die Träger anderer Krankenhäuser in Dortmund dazu auf, eine Sonderprämie zu zahlen. Neben dem Pflegepersonal und den Assistenzärzten sollen auch die Servicekräfte eine Prämie bekommen.

Dortmund: BVB will Kneipen während des Coronavirus helfen

Update, Montag (23. März), 9.17 Uhr: Am Wochenende wäre eigentlich Spieltag in Dortmund gewesen. Aber da wegen des Coronavirus erstmal alle Bundesliga-Spiele vorerst ausfallen, hat sich der BVB eine besondere Aktion für die Dortmunder Kneipen ausgedacht.

Dortmunder können an Spieltagen an ihre Lieblingskneipe spenden. So sollen die Kneipen die finanziellen Einbußen besser verkraften können. Am ersten Spieltag wurde bei der Aktion rund 28.000 Euro für rund 66 Kneipen gesammelt.

Update, Sonntag (22. März), 20.26 Uhr: In ganz Nordrhein-Westfalen und damit auch in Dortmund werden wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Besuche in Pflegeheimen verboten. Wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet sind diese nur noch erlaubt, wenn sie der medizinischen oder pflegerischen Versorgung dienen oder aus Rechtsgründen erforderlich sind. Zudem sollen die Einrichtungen Ausnahmen zulassen, wenn es ethisch-sozial geboten ist, etwa auf Geburts-, Kinder- oder Palliativstationen. Bei Verstößen gegen die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus drohen hohe Strafen.

Coronavirus: Neue Maßnahmen gelten auch in Dortmund

Update, Sonntag (22. März), 17.54 Uhr: Auf einer Pressekonferenz hat Kanzlerin Angela Merkel die neuen Maßnahmen, die für das ganze Land gelten, bekanntgegeben. Diese Maßnahmen werden auch auf Dortmund Auswirkungen haben. 

Ab Montag (23. März) werden Restaurants, Gaststätten, Friseure, Massagesalons und Tatto-Studios geschlossen sein. Restaurants dürfen laut Merkel weiter geöffnet haben, wenn sie ein Lieferangebot oder Essen zum Mitnehmen anbieten. Außerdem sollten Menschen in der Öffentlichkeit weiterhin einen Mindestabstand von 1,5 Metern zueinander einhalten.

Während der Coronavirus-Pandemie haben die Friseure geschlossen. Zu Hause Haare schneiden ist aber auch möglich.

Update, Sonntag (22. März), 17.32 Uhr: Auch in Zeiten von Covid-19 gibt es sie noch, die guten Nachrichten. Ein Ehepaar aus Bochum hat die Infektion überstanden und ist wieder gesund. Im Interview mit RUHR24.de sprechen sie über ihre Erfahrungen mit dem Coronavirus.

Kontaktverbot: Ansammlungen von über zwei Personen verboten

Update, Sonntag (22. März), 17.21 Uhr: Die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin Angela Merkel haben sich auf neue Maßnahmen in der Coronavirus-Krise, die Angeblich von Landwirten für den Kampf gegen die Düngemittelverordnung instrumentalisiert wird, geeinigt. Die werden auch auf Dortmund Auswirkungen haben. 

Wie der WDR berichtet, sollen Menschenansammlungen von über zwei Personen in NRW und in ganz Deutschland verboten werden. Das verschärft auch die Regeln in Dortmund, hier waren Menschenansammlungen bis zu vier Personen erlaubt. Damit ist nun Schluss. Von der Regel sind Familien ausgenommen, ebenso Menschen, die in einem Haushalt leben. 

Mehr Menschen in Dortmund mit dem Coronavirus infiziert

Update, Sonntag (22. März), 16.33 Uhr: Die Stadt Dortmund teilt mit, dass heute acht weitere positive Testergebnise dazugekommen sind. Somit erhöht sich die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Dortmund auf 161.

Zudem stehen noch einige Testergebnisse aus. Im Diagnosezentrum Nord haben sich heute 56 Personen testen lassen, im Gesundheitsamt waren es sechs Menschen. Derzeit müssen sieben Patienten stationär behandelt werden. Drei von ihnen werden im Klinikum Nord beatmet.

Update, Sonntage (22. März), 13.59 Uhr: Die Toilettenpapier-Hysterie in Zeiten des Coronavirus ist so eine Sache. Die einen verstehen die Panik nicht und können nur noch kopfschüttelnd durch die Supermarkt-Regale streifen. Die anderen stehen jeden Morgen vor den Märkten und warten sehnsüchtig darauf, die Toilettenpapier-Vorräte auffüllen zu können. 

Toilettenpapier zum Naschen sorgt für Lacher in Dortmund

Die gesteigerte Nachfrage nach Toilettenpapier ist auch einer Dortmunder Bäckerei nicht entgangen. Um die angespannte Situation etwas zu entschärfen und den Menschen in der Corona-Krise ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, bietet das Schürener Backparadies neuerdings ganz spezielles Klopapier an. 

Dieses Klopapier ist extragroß und extrasüß: Toilettenpapier-Torte! Und die ist beliebt. "Wahrscheinlich sollten wir das begrenzen. Einige kaufen wirklich direkt zehn Stück. Wir backen schon nach", schreibt das Backparadies auf Facebook.

Update, Sonntag (22. März), 10.50 Uhr: Seit diesem Wochenende gilt es, Menschenansammlungen zu meiden. Die Stadt Dortmund hat eine Allgemeinverfügung erlassen, die Menschenansammlungen über vier Personen verbietet.

Polizei Dortmund und Ordnungsamt kontrollierten Ansammlungsverbot

Das wurde auch von Ordnungsamt und Polizei in Dortmund kontrolliert. Von Samstag (21. März) bis heute in die frühen Morgenstunden waren die Beamten in der Stadt unterwegs - das erste Fazit fällt positiv aus.

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung verkündet, scheinen die Appelle von Stadt und Polizei gewirkt zu haben. Trotz Sonnenschein gab es nur wenige öffentliche Versammlungen, die meisten konnten durch eine Ansprache der Beamten aufgelöst werden.

Dortmunder scheinen die ernste Lage rund um das Coronavirus verstanden zu haben

Auch für die Polizei Dortmund ist das eine neue Situation. Polizeipräsident Gregor Lange ist erfreut über das Verhalten der Dortmunder: "Ich bedanke mich ausdrücklich bei den Dortmunderinnen und Dortmundern für ihre Besonnenheit im Umgang mit den hohen Infektionsrisiken. Für uns war nicht absehbar, wie die Bürgerinnen und Bürger mit dieser Ausnahmesituation umgehen werden. Es scheint sich jedoch abzuzeichnen: Die Dortmunder haben verstanden, dass die Situation ernst ist und reagieren besonnen!"

In drei Fällen musste die Polizei Dortmund jedoch Strafanzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz erstatten, da sich die Menschen uneinsichtig zeigten. Auch in den kommenden Tagen wird die Polizei die Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes kontrollieren.

Appell der Polizei: Zu Hause bleiben!

Update, Sonntag (22. März), 10.04: Auch am Sonntag - trotz strahlendem Sonnenschein - lautet die Devise: Zuhause bleiben und Infektionsketten unterbrechen. So kann das Coronavirus, wegen dem es im Ruhrgebiet bereits Hilfsaktionen zum Nähen von Mundschutz gibt, in Schach gehalten werden. Das rät auch die Polizei Dortmund in einem Tweet mit den Worten: "Wir bleiben für Sie da! Bitte bleiben Sie für uns zuhause!"

Wegen des Coronavirus verschoben: Comic Con hat neuen Termin bekanntgegeben 

Update, Samstag (21. März), 19.51 Uhr: Gute Nachrichten von der Comic Con: Aufgrund der Coronavirus-Krise in Europa mussten die Veranstalter der Comic Con den Termin im Mai absagen. Aber es gibt bereits einen neuen Termin!

Die German Comic Con wird nun am 1. und 2. August 2020 stattfinden. Alle angekündigten Stargäste der Comic Con mit Ausnahme von Carl Weathers haben für den neuen Termin zugesagt. Tickets, die bereits gekauft wurden, bleiben weiterhin gültig. Wer an dem neuen Termin nicht kann, hat ein Recht auf Stornierung. 

Update, Samstag (21. März), 18.35 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, hat sich die Zahl der Infizierten erneut erhöht. Demnach seien 13 weitere positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit sind inzwischen 153 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet, wegen dem Ärzte und Pfleger in NRW zur Arbeit verpflichtet werden sollen.

Coronavirus-Tests nur begrenzt verfügbar

Zwar ist vor dem Klinikzentrum Nord eine Diagnosestelle eingerichtet worden, in der sich auch 60 Menschen haben testen lassen. Allerdings mussten die Kräfte vor Ort auch viele Menschen wieder wegschicken. "Abstriche werden nur bei erkrankten Personen durchgeführt, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist. Die Untersuchungsmaterialien sind nur beschränkt verfügbar, weshalb die Diagnostik von Gesunden in Dortmund grundsätzlich nicht durchgeführt wird", heißt es in der Pressemitteilung.

Update, Samstag (21. März), 13.22 Uhr: Nicht nur in Dortmund und NRW, sondern in der ganzen Welt wird derzeit über das Coronavirus berichtet. Das an der TU Dortmund angesiedelte Institut für Journalistik und das Institut für internationalen Journalismus untersuchen diese Berichterstattung genauer. Medienforscher aus allen Kontinenten informieren auf der Website des European Journalism Observatory über die Situation in ihrem Land und auch darüber, wie die Medien damit umgehen.

Coronavirus in Dortmund: Bannern fordern mehr Geld für Pflegekräfte

Update, Samstag (21. März), 12.08 Uhr: In Dortmund sind am Samstag (21. März) große Banner aufgetaucht. Auf ihnen wird den vielen Menschen, die im Gesundheitssektor, in Supermärkten oder anderen wichtigen Bereichen arbeiten, für ihren Einsatz während der Corona-Krise gedankt.

Gleichzeitig fordern die Urheber der Banner - aufgrund der genutzten Farben mutmaßlich BVB-Fans - eine bessere Bezahlung für zum Beispiel Pflegekräfte. So heißt es auf einem der Banner, das an einer Brücke an der B1 in Dortmund hängt: "Pflegekärften danken heißt Löhne erhöhen!"

Coronavirus in Dortmund: Ansammlungsverbot in Kraft getreten

Update, Samstag (21. März), 10.00 Uhr: Seit 0 Uhr am Samstagmorgen (21. März) gilt in Dortmund das von der Stadt erlassene Ansammlungsverbot. Demnach sind im öffentlichen Raum nun alle Versammlungen von mehr als vier Personen untersagt.

Die Maßnahme soll helfen, die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-19) einzudämmen. Aktuell sind in Dortmund 140 Personen nachweislich mit dem Erreger infiziert.

Update, Freitag (20. März), 20.22 Uhr: Fotos wie dieses machen derzeit in ganz Deutschland die Runde. Nun haben auch Angestellte des Klinikums Dortmund ihre Mitmenschen um Unterstützung gebeten.

Dortmund: Klinik-Mitarbeiter bitten um Unterstützung im Kampf gegen des Coronavirus

"Wir sind für Euch da, bleibt Ihr bitte für uns daheim" ist die Botschaft, die das medizinische Personal vom Klinikum Dortmund präsentiert. Eine dringliche Bitte, die in den Sozialen Medien bereits von verschiedensten medizinischen Einrichtungen in ganz Deutschland formuliert wurde. 

Um eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermeiden, soll die Bevölkerung in Dortmund auf unnötige zwischenmenschliche Kontakte verzichten. Derzeit gelten Versammlungen von bis zu vier Personen als erlaubt.

Update, Freitag (20. März), 19.20 Uhr: Das Hüttenhospital Dortmund hat wegen der Ausbreitung des Coronavirus ein komplettes Besuchsverbot für die Angehörigen von Patienten ausgesprochen. Dies Geschehe zum Schutze der erkrankten Personen ebenso wie zum Schutz des Personals.

Coronavirus in Dortmund: Hüttenhospital spricht Besuchsverbot aus

Damit die Patienten trotzdem mit ihren Familienangehörigen und Freunden in Kontakt bleiben können, können diese nun im Hüttenhospital kostenfrei telefonieren und das WLAN nutzen.

Update, Freitag (20. März), 18.20 Uhr: Am Samstag (21. März) eröffnet vor dem Klinikum Nord ein neues Coronavirus-Behandlungszentrum. Das teilte die Stadt Dortmund mit.

Dortmund: Neues Behandlungszentrum mit Coronavirus-Testungsstelle

Zudem besteht im neuen Behandlungszentrum die Möglichkeit, sich auf das Coronavirus testen zu lassen. Eine telefonische Voranmeldung sei nicht erforderlich. 

Die Stadt Dortmund informiert über Twitter weiter: "Hingehen kann dort jede*r, wer letztendlich getestet wird, entscheidet das Fachpersonal. Abstriche werden nur bei erkrankten Personen durchgeführt, bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist. Eine Diagnostik von Gesunden wird grundsätzlich nicht durchgeführt."

Öffnungszeiten:

  • Am Wochenende: 10 - 16 Uhr
  • Ab Montag: 8 - 20 Uhr

Update, Freitag (20. März), 17.55 Uhr: Die Kneipen und Restaurants in Dortmund haben besonders unter der Ausbreitung des Coronavirus zu leiden. Der BVB versucht nun, die wegen des Coronavirus angeschlagenen Betriebe zu unterstützen

Coronavirus in Dortmund: BVB unterstützt Kneipen und Restaurants

Mit einem "digitalen Spieltag" ruft der BVB zu einer Spendenaktion für Kneipen, Buden und Restaurants auf. Auf der Seite borussia-verbindet.de können schwarz-gelbe Fans die Crowdfunding-Aktion für ihre persönliche Stammkneipe unterstützen.

Update, Freitag (20. März), 16.56 Uhr: Eine ungewöhnliche Kooperation gaben die Firmen Aldi und McDonald's bekannt. Wegen der Ausbreitung des Coronavirus helfen künftig Mitarbeiter der Burgerkette beim Discounter aus.

Die Personalpartnerschaft bietet für beide Seiten Vorteile: McDonald's-Mitarbeiter können in Zeiten der Coronavirus-Krise zusätzliche Jobs annehmen, während Aldi durch zusätzliche Mitarbeiter auf den gestiegenen Waren-Ansturm reagiert und so das vorhandene Personal entlastet.

Update, Freitag (20. März), 16.13 Uhr: Die DSW21 wird auch in der kommenden Woche (ab 23. März) auf allen Bus- und Stadtbahnlinien mit dem so genannten "Ferienfahrplan" unterwegs sein. Für die Fahrgäste bedeutet das lediglich zwei Einschränkungen: Im Busbereich entfallen, weil die Schulen geschlossen sind, die zusätzlichen Einsatzwagen. Zudem fahren von 1 bis 4 Uhr keine NachtExpress-Busse (NE).

Coronavirus stellt Verkehrsbetriebe in Dortmund vor Herausforderungen

Das Unternehmen hatte am Donnerstag fälschlicherweise angekündigt, die Taktung massiv auszudünnen. Bei einer heutigen Pressekoferenz hieß es von DSW21-Vorstandsvorsitzenden Guntram Pehlke, es habe ein Missverständnis vorgelegen. 

Unterdessen müssen auch die Dortmunder Verkehrsbetriebe mit den Folgen des Coronavirus klar kommen. Von 800 Mitarbeitern seien derzeit laut Pehlke 10 Prozent erkrankt, in manchen Abteilungen sogar 30 Prozent. Mit dem Coronavirus, so Pehlke, sei aber (Stand 20. März) niemand infiziert. Es gäbe lediglich zwei "entfernte Verdachtsfälle".

45 weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet - 140 total

Update, Freitag (20. März), 14.39 Uhr: Am heutigen Freitag sind 45 positive Coronavirus-Testergebnisse dazu gekommen, teilt die Stadt Dortmund mit. Bei der Pressekonferenz um 11 Uhr war noch die Zahl von 115 positiv getesteten Menschen genannt worden. Somit liegen jetzt insgesamt 140 positive Tests vor. 

"Die recht hohe Quote der Neufälle kommt durch die große Anzahl der heute eingegangenen Nachmeldungen zustande", heißt es von der Stadt Dortmund. Die Infektionswege ließen sich bei den Betroffenen nachvollziehen. Heute Vormittag seien im Gesundheitsamt weitere 50 Abstriche durchgeführt worden.

Update, Freitag (20. März), 12 Uhr: Ein generelles Ausgangsverbot ist in den Augen der Stadt Dortmund nicht mehr ausgeschlossen. Es komme nun auf die Einsicht der Bürger und die Einhaltung des aktuellen Ansammlungsverbots an, sagte OB Sierau am Freitag. Werde dieses nicht eingehalten, sei es gut möglich, dass am kommenden Sonntag (22. März) in einem Treffen zwischen Bund und Ländern die Ausgangssperre verhängt werde. Sierau: "Die aktuellen Ansammlungsverbote sind die letzte Ausfahrt vor einer Ausgangssperre."

Dortmund: Sierau will nicht, dass Bürger wegen des Coronavirus nur in der Bude hocken

Update, Freitag (20. März), 11.58 Uhr: Oberbürgermeister Sierau betonte in der Pressekonferenz am Freitag, dass Bürger trotz des Ansammlungsverbot aufgrund des Coronavirus in Dortmund natürlich nicht 24 Stunden in den eigenen vier Wänden sitzen müssten. Es sei durchaus noch möglich, Spaziergänge zu machen und die schönen Orte in der Natur in Dortmund zu besuchen. "Nur halt nicht in größeren Gruppen", betonte Sierau. 

Im Gegensatz zu Städten wie Leverkusen hat Dortmund die Zahl der maximalen Gruppengröße auf vier festgelegt. Diese vier Menschen müssen nicht zwingend in einem Haushalt zusammenleben. "Wir wollten eine Doppelkopfrunde erhalten", scherzte Sierau.

Update, Freitag (20. März), 11.49 Uhr: Die Stadt Dortmund hat vor dem Klinikum Nord (Anfahrt über die Beethovenstraße) ein neues Behandlungszentrum eingerichtet, das am Wochenende öffnet. Corona-Verdachtsfälle mit entsprechender Symptomatik können sich dann auch dort melden und nicht mehr nur beim Gesundheitsamt

Wichter Unterschied: Am Behandlungszentrum ist keine Anmeldung nötig, anders als beim Gesundheitsamt. Am Wochenende wird das Zentrum von 10 bis 16 Uhr geöffnet haben, Anfang kommender Woche dann von 8 bis 20 Uhr. Vor Ort sind Ärzte und Pflegepersonal, das Zentrum soll die Arbeit der Hausärzte entlasten. Auch Behandlungen sind vor Ort möglich. Das Zentrum soll in den kommenden Tagen nicht nur für ambulante sondern auch für stationäre Behandlung nutzbar gemacht werden.

Coronavirus: Strafen bei Uneinsichtigkeit in Höhe von 25.000 Euro möglich

Update, Freitag (20. März), 11.44 Uhr: Rechtsdezernent Norbert Damen stellte klar, dass es zunächst nur Ansprachen an Gruppen geben werde, die sich nicht an das Ansammlungsverbot halten. Im schlimmsten Fall sehe ein Verstoß gegen die neuen "Vierer-Gruppen"-Regeln aber Strafen in Höhe von 25.000 Euro vor.

Update, Freitag (20. März), 11.42 Uhr: Gesundheitsamtsleiter Frank Renken sagte, dass 90 Prozent der getesteten Verdachtsfälle aus der Risiko-Gruppe in Dortmund nicht mit dem Coronavirus infiziert seien.

Polizeipräsident von Dortmund: "Letzte Ausfahrt vor Ausgangssperre"

Update, Freitag (20. März), 11.41 Uhr: Laut Polizeipräsidnet Lange sei das Verbot für Ansammlungen von mehr als vier Personen "die letzte Abfahrt vor der Ausgangssperre". Sollten die Maßnahmen nicht greifen und die Menschen uneinsichtig sein, würde man um eine Ausganssperre nicht herumkommen.

Update, Freitag (20. März), 11.38 Uhr: Polizeipräsident Gregor Lange kündigte an, ab heute Nachmittag verstärkt Kontrollen an Hotspots in Dortmund durchzuführen, um Gruppenansammlungen zu zerschlagen. Etwa am Phoenix See oder Phoenix West. Man werde "verhältnismäßig" vorgehen, also zunächst nur auf Ansprachen setzen. Erst bei Uneinsichtigkeit würden Platzverweise ausgesprochen. Erst dannach könnten Ingewahrsamnahmen und Bußgeldbescheide drohen. Lange betonte aber auch: "Nicht alle, die sich derzeit im öffentlichen Raum bewegen, sind Kriminelle."

Auch wurden in NRW vermehrt Kneipen kontrolliert. Denn einige Ruhrgebiets-Kneipen, unter anderem auch in Coronavirus-Irrsinn in Ruhrgebiets-Kneipen: "Rollläden unten, aber volle Hütte" und feierten hinter geschlossenen Rollläden. 

Zahl der mit Coronavirus Infizierten in Dortmund auf 115 gestiegen

Update, Freitag (20. März), 11.36 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen hat sich in Dortmund von 95 am Donnerstag auf 115 am Freitag erhöht, teilte Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken mit.

Update, Freitag (20. März), 11.18 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau betonte, dass man nicht unterbinden wolle, dass Menschen an die frische Luft kommen. Das sei weiterhin möglich, allerdings nicht in großen Gruppen.

Dortmund: Coronavirus sorgt für Ansammlungsverbot

Update, Freitag (20. März), 11.14 Uhr: Das Ansammlungsverbot der Stadt gilt für Menschengruppen, die größer sind als vier Personen. Dabei ist es egal, ob diese aus einem Haushalt stammen und zusammenleben. Verboten ist ab heute Nacht auch das Grillen und das Shisha-Rauchen in Gruppen. Grillen- und Shisha-Rauchen im Allgemeinen sei im privatem Rahmen dagegen natürlich weiterhin erlaubt. Etwa innerhalb der Familie oder der Wohngemeinschaft im eigenen Garten.

Update, Freitag (20. März), 10.30 Uhr: Seit Montag stehen laut Stadt Dortmund wie überall die Telefone wegen des Coronavirus nicht mehr still und viele Anfragen über alle Kanäle erreichen die Wirtschaftsförderung Dortmund.

Diese hat nun reagiert und ein FAQ aus ihrer Homepage freigeschaltet. Hier wird über Maßnahmen und Hilfsangebote informiert. Unternehmern, Gewerbetreibende und Soloselbstständige können sich zudem unter der Nummer 0231/5022860 informieren oder via E-Mail an wfdo-hotline@stadtdo.de.

Coronavirus in Dortmund bringt Kellner, Köche und Hotelangestellte in Not

Update, Freitag (20. März), 10.12 Uhr: Die Gewerkschaft Nahrung-GenussGaststätten (NGG) schlägt für das Gastgewerbe in Dortmund Alarm. Kellner, Köche und Hotelangestellte würden mit dem derzeitigen Kurzarbeitergeld kaum auskommen, so die Warnung. "Für viele Betroffene geht das an die Existenz", wird Manfred Sträter von der NGG-Region Dortmund in einer Pressemitteilung zitiert.

Die Gewerkschaft ruft deshalb den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dazu auf, per Tarifvertrag eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergelds für die Branche auf den Weg zu bringen. Bislang habe der Dehoga dies jedoch abgelehnt, kritisiert Sträter. 

In der Systemgastronomie gibt es unterdessen eine neue Regelungen. Angestellte von McDonald's, Burger Kind und Co. haben sich mit der Dehoga auf eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent des Nettolohns geeinigt.

Stadt Dortmund: Drastische Maßnahme wegen Coronavirus-Chaoten kommt

Update, Freitag (20. März), 9,36 Uhr: Die Stadt Dortmund ergreift weitere Maßnahmen, um das soziale Leben in der Stadt aufgrund der Gefahr durch das Coronavirus einzuschränken. "Die Stadt Dortmund bereitet vor dem Hintergrund der Corona-Situation aktuell den Erlass einer Allgemeinverfügung für ein Ansammlungsverbot vor. Diese wird ab 0 Uhr heute Nacht gültig sein. Bereits heute werden Einzelverfügungen als Vorstufe mit Blick auf einige 'Hotspots' gelten, heißt es in einer Mitteilung. Über die Details will die Stadt am Freitag in einer Pressekonferenz um 11 Uhr informieren.

In den vergangenen Tagen hatte die Polizei und das Ordnungsamt immer wieder in Dortmund einschreiten müssen, weil Menschen bei gutem Wetter in größeren Gruppen unter freiem Himmel zusammenkamen - etwa am Phoenix See oder innerhalb der Tuner-Szene am Ostwall. Die Allgemeinverfügung soll Ansammlungen dieser Art verhindern.

In Leverkusen gilt eine solches Verbot von Ansammlungen bereits. Dort dürfen die Menschen bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr im Freien zusammenkommen. "Zusammenkünfte von zwei oder mehr Personen unter freiem Himmel" seien untersagt, heißt es in einer Allgemeinverfügung der Stadt vom Donnerstag. Ausnahme seien Gruppen, die zusammen wohnen, zum Beispiel Familien oder Wohngemeinschaften.

Update, Freitag (20. März), 8.14 Uhr: Die Stadt Dortmund teilt mit, dass die Frühjahrsputz-Aktion "Sauberes Dortmund" ausfällt. Auch der Aktionstag am 25. April ist ersatzlos gestrichen. 

Die Organisatoren aus Umweltamt der Stadt Dortmund und Entsorgung wollen die Teilnehmer mit diesem Schritt vor dem Coronavirus schützen. 10.800 Teilnehmer hatten sich laut Stadt bereits für die Aktion angemeldet.

Aktion wegen Coronavirus: Dortmunder sollen "You'll never walk alone" singen

Update, Freitag ( 20 . März ), 7.45 Uhr: Nachdem gestern (19. März) "Bochum" von Herbert Grönemeyer als Zeichen der Solidarität durch die Straßen der gleichnamigen Stadt geschallt hatte, gibt es in Dortmund heute einen ähnlichen Aufruf. Die Ruhr Nachrichten fordern alle BVB-Fans auf, heute (20. März) um 19.09 Uhr am offenen Fenster oder vom Balkon "You‘ll Never Walk Alone" zu singen.

Update, Donnerstag (19. März), 20.57 Uhr: Trotz Ausnahmeerlaubnis schließt die Sparkasse wegen des Coronavirus ab morgen fast alle Filialen in Dortmund. Das teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit.

Coronavirus in Dortmund: Sparkasse schließt fast alle Filialen

Demnach bleiben bis auf eine Filiale nur noch die SB-Bereiche zum Abheben von Bargeld geöffnet. Dies diene dem Schutz der Kunden und Mitarbeiter vor dem Coronavirus.

Für "dringende, nicht verschiebbare Angelegenheiten" habe derzeit noch das Beratungs-Center Stadtmitte (Freistuhl 2) von Montag bis Freitag, 10 bis 16 Uhr geöffnet. Banking sei weiter online oder telefonscih möglich.

Update, Donnerstag (19. März), 19.50 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten in Dortmund ist auf 95 gestiegen. Das sind 19 Fälle mehr als noch am Mittwoch.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Infizierten steigt auf fast 100

Diese Zahlen gab die Stadt Dortmund am Donnerstag bekannt. Die Zahl der Neuinfektionen ist damit erneut leicht angestiegen. Zuvor waren 14 neue Infektionen mit dem Coronavirus bekannt geworden, am Dienstag waren es gar 25.

In stationärer Behandlung sei jedoch nur eine der infizierten Personen. Es wurden weitere 42 Abstriche von Verdachtsfällen genommen.

Update, Donnerstag (19. März), 18.20 Uhr: Nachdem bereits Politiker und Unternehmen aus Dortmund an die Bürger appelliert haben, zu Hause zu bleiben, tut dies nun auch die Polizei erneut. Gregor Lange, Polizeipräsident in Dortmund, droht Uneinsichtigen wegen des Coronavirus gar mit Strafen.

Coronavirus in Dortmund: Drive-in für Tests - Polizei hat Raser im Visier

Update, Donnerstag (19. März), 16.02 Uhr: Auch die Polizei Dortmund muss sich aufgrund der Corona-Pandemie umstellen. So sind die Streifenwagen der Polizei mit Schutz-Sets bestehend unter anderem aus Masken, Handdesinfektionsmitteln und Anzügen ausgestattet.

Die Polizei appelliert dennoch an die Bevölkerung, unnötige Polizeieinsätze zu vermeiden. Polizeipräsident Gregor Lange nimmt hier speziell die laut seinen Worten "unbelehrbare und egoistische Tuning- und Raserszene" in den Fokus, die "sich abends wiederholt am Ostwall in Dortmund treffen zu müssen und offenkundig dabei so tut, als könne sie das Coronavirus nicht übertragen."

Unterdessen hat die Polizei einen "Drive- in" für Corona-Tests durch den Polizeiärztlichen Dienst für die mehr als 3000 Beschäftigten des Polizeipräsidiums Dortmund eingerichtet. In Dortmund-Aplerbeck kann die Polizei dort schnell auf Verdachtsfälle reagieren.

Eine Vielzahl von Polizisten sowie Regierungsbeschäftigten arbeitet derzeit mobil, im Home Office oder befindet sich zuhause in Bereitschaft, um das eigene Infektionsrisiko zu minimieren. Unterdessen hält der Streifendienst weiterhin auf der Straße die Stellung. Gespräche mit Bürgern und Ansprachen finden derzeit aber immer in zwei Meter Entfernung statt.

Sozialamt Dortmund schließt wegen Coronavirus

Update, Donnerstag (19. März), 15.55 Uhr: Das Sozialamt Dortmund schließt seine Türen für Besucher, ist jedoch weiterhin erreichbar. Leistungen werden weiter ausgezahlt, wenn sich wirtschaftlich bei betroffenen Personen nichts verändert hat. 

Wer sich in einer akuten existenziellen Notlage befindet und erstmalig Hilfen benötigt, wird gebeten, umgehend telefonisch oder per E-Mail Kontakt aufzunehmen. Die jeweiligen Telefonnummern finden sich unter www.sozialamt.dortmund.de, die Mailadresse des Sozialamtes lautet sozialamt@stadtdo.de.

Coronavirus sorgte für Konzertausfälle in Dortmund - neue Termine für Warsteiner Music Hall

Update, Donnerstag (19. März), 15.48 Uhr: Aufgrund der Corona-Krise mussten in der Warteiner Music Hall - ehemals Phoenix Halle in Dortmund-Hörde - einige Konzerte ausfallen. Dafür gibt es jetzt Ersatztermine:

  • Wanda - Neuer Termin 9. September 2020 
  • Musical Madness - Neuer Termin 13. Juni 2020 
  • Nico Santos - Neuer Termin 07. Dezember 2020 
  • Deine Freunde - Neuer Termin 16. September 2020 
  • Diamond Platnumz - Neuer Termin 11. Juli 2020 
  • Wirtz - Neuer Termin 15. September 2020 
  • Giant Rooks - Neuer Termin 08. Setember 2020 
  • Madsen - Neuer Termin 06. Februar 2021

Update, Donnerstag (19. März), 15.35 Uhr: Auf Initiative der Dortmunder Stadtwerke (DSW21), Borussia Dortmund und der Wilo Gruppe haben sich zahlreiche Dortmunder Unternehmen und Akteure aus der Wirtschaft zu einem gemeinsamen Appell zusammengeschlossen. 

Die beinahe 40 Erstunterzeichner rufen alle Bürger dringend dazu auf, den Empfehlungen und Anordnungen der Behörden Folge zu leisten und ihre sozialen Kontakte auf das unbedingt erforderliche Maß herunterzufahren.

So sieht der Appell im Wortlaut aus:

Die Dortmunder Wirtschaft sendet einen Appell an die Bevölkerung.

Im Appell heißt es:

  • Bitte folgen Sie unbedingt den Empfehlungen und Anordnungen der Behörden!
  • Bitte vermeiden Sie aktulle alle unnötigen sozialen Kontakte
  • Bitte mache Sie nur noch die Wege (zur Arbeit und zurück, zur Apotheke, zum Artzt, die unbedingt erforderlich sind! Ansonsten: Bleiben Sie zu Hause!
  • Bitte beachten Sie die Hygienetopp. Vor allem: Wasche Sie sich mehrfach am Tag gründlich mit Seife und warmem Wasser die Hände.
  • Bitte halten Sie Abstand zu anderen Menschen!
  • Bitte unterstützen Sie diejenigen, die jetzt unsere Hilfe brauchen. Nehmen Sie älteren Menschen Einkäufe und Erledigungen ab, damit sie selsbt nicht aus dem Haus müssen.
  • Wenn es Ihnen möglich ist: Bitte gehen Sie Blut spenden, damit für Notfälle ausreichend Reserven vorhanden sind.

Messe Intermodellbau in Dortmund wird wegen Corona-Krise verschoben

Update, Donnerstag (19. März), 15.22 Uhr: Die Messe Dortmund hat aufgrund der aktuellen Entwicklung die Intermodellbau, weltgrößte Messe für Modellbau und Modellsport, verschoben. Damit reagiert die Westfalenhallen Unternehmensgruppe auf die weltweite Corona-Pandemie sowie die Anordnung der zuständigen Behörden.

Die Intermodellbau hätte vom 23. bis zum 26. April stattfinden sollen. Neuer Termin ist nun 13. bis 16. August 2020.

Gute Nachrichten trotz Coronavirus - in NRW gibt es das

Update, Donnerstag (19. März), 13.35 Uhr: Wir geben es zu, ganz so viele gute Nachrichten gibt es derzeit nicht an der Corona-Front. Oder etwa doch? Wir haben jedenfalls sieben News gefunden, die in der Corona-Krise Hoffnung machen.

Update, Donnerstag (19. März), 12.48 Uhr: Der für den 26. April angekündigte Trödelmarkt Flo(h)rian mit dem Kinderflohmarkt „Flöhchen“ im Westfalenpark Dortmund und der Frühlingsmarkt „Gartenlust“ am 10. Mai müssen wegen der Corona-Krise ausfallen. "Der Park hofft, dass das Rosenfest am 21. Juni wie geplant gefeiert werden kann", teilt die Stadt Dortmund mit. Der nächste Trödelmarkt Flo(h)rian mit dem „Flöhchen“ findet voraussichtlich am 27. September statt.

Coronavirus: Rotes Kreuz startet in Dortmund Einkaufshilfe für Risiko-Gruppen

Update, Donnerstag (19. März), 11.41 Uhr: Um Risiko-Gruppen in Dortmund vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen, bietet das Deutsche Rote Kreiz Ehrenamt jetzt Einkaufshilfen an. Montag bis Freitag, jeweils in der Zeit von 10 Uhr bis 12 Uhr können hilfebedürftige Personen weitere Informationen über den freiwilligen Einkaufsdienst erhalten. Das DRK Dortmund erreichen Interessierte unter der Rufnummer 02 31 / 18 10 -2 38 oder per E-Mail Einkaufsdienst@DRK-Dortmund.de.

Update, Donnerstag (19. März), 11.16 UhrBVB-Star Erling Haaland hat sich wegen des Coronavirus auf Instagram zu Wort gemeldet. Er hat eine klare Message an die Fans von Borussia Dortmund. Via "Instagram Stories" teilte er ein Kurzvideo, welches klar veranschaulicht, wie der Ausbreitung des Coronavirus Einhalt geboten werden kann. Zu sehen sind zahlreiche dicht beieinander stehende Streichhölzer, die sich nach und nach allesamt entzünden.

Flughafen Dortmund: Drastischer Einbruch wegen Coronavirus

Update, Donnerstag (19. März), 9.50 Uhr: die Corona-Krise hat nicht nur negative Auswirkungen auf den Flugverkehr am Dortmund Airport. Auch Shops (seit 18. März geschlossen), die Besucherterrasse (bis zum 19. April geschlossen) und Buslinien sind betroffen.

Die Passagierzahlen am Dortmund Airport entwickeln sich stark rückläufig und sinken von Tag zu Tag zuletzt auf über minus 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahrestag. "Damit erlebt der Flughafen einen nie dagewesenen Einbruch seiner Fluggastzahlen", heißt es vom Flughafen.

Update, Donnerstag (19. März), 9.35 Uhr: Wegen des Coronavirus ist das öffentliche Leben in Dortmund erheblich eingeschränkt. Aufgrund des starken Rückgangs der Nachfrage reduziert DSW21 deshalb sein Angebot ab Montag (23. März) deutlich. "Es entspricht dann in etwa dem Angebot eines Sonntagnachmittags, allerdings mit einem Betriebsbeginn von ca. 5.30 Uhr und einem Betriebsende von ca. 20.30 Uhr", heißt es von den Verkehrsbetrieben. Heißt konkret:

  • Alle acht Stadtbahnlinien fahren zwischen ca. 5.30 Uhr morgens und ca. 20.30 Uhr im 15-Minuten-Takt (anstatt des sonst üblichen 10-Minuten-Takts). DSW21 setzt größere Bahnen oder Zweiwagen-Züge ein, um Fahrgästen mehr Platz in den Fahrzeugen zu bieten.
  • Die Buslinien fahren ebenfalls zwischen ca. 5.30 Uhr morgens und ca. 20.30 Uhr abends nach einem Fahrplan wie er sonst an einem Sonntagnachmittag gilt. Auf den meisten Linien bedeutet das einen 30-Minuten-Takt.

Fragen und Hinweise zum Angebot erhalten Kunden hier: 0231/955-3385, kundenresonanz@dsw21.de

Zwischenprüfungen für Azubis fallen wegen des Coronavirus in Dortmund aus

Update, Donnerstag (19. März), 9.33 Uhr: Die ursprünglich für das Frühjahr 2020 angesetzten Zwischenprüfungen für Azubis entfallen ersatzlos. Das teilt die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund mit. Der Ausfall betrifft im Bezirk der IHK zu Dortmund mit den Städten Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna rund 1.900 angehende Fachkräfte, die ihre Zwischenprüfung nicht nachholen müssen.

"Die vor wenigen Tagen abgesagten Abschlussprüfungen Teil I wurden allerdings nur verschoben. Hier werden neue Termine bekanntgegeben, sobald sich die Risikoeinschätzung rund um das Coronavirus wieder verbessert hat", heißt es von der IHK.

Hoeschpark in Dortmunder Nordstadt wird wegen Coronavirus geschlossen

Update, Donnerstag (19. März), 9.06 Uhr: Während die meisten Parks der Stadt Dortmund (noch) geöffnet bleiben, etwa der Rombergpark, hat die Stadt beschlossen, den Hoeschpark in der Nordstadt ab Donnerstag zu schließen.

"Der Hoeschpark hat sehr viele Freizeiteinrichtungen, die einen Sport- bzw. Spielplatz-ähnlichen Charakter haben. Das lädt zum Verweilen ein. Genauso wie Spiel- und Bolzplätze geschlossen werden, wird auch der Hoeschpark geschlossen, damit es keine Publikumsverlagerung innerhalb des Parks gibt", erklärt Dortmunds Rechtsdezernent Norbert Dahmen.

Bereits seit dem 16. März geschlossen ist auch der Dortmunder Zoo - der wegen der Coronavirus besondere Patenschaften anbietet - und der Westfalenpark.

Update, Donnerstag (19. März), 8.23 Uhr: Ab heute gilt: Verkaufsstellen des Einzelhandels müssen auch in Dortmund schließen. Nicht betroffen von der Regelung sind Geschäfte, die Produkte und Dienstleistungen für den täglichen Bedarf anbieten. 

Die Thier-Galerie etwa ist daher weiterhin geöffnet, allerdings eben nur die von der Regelung nicht betroffenen Geschäfte. Außerdem gibt es eine Art Einbahnstraßenregelung durch die Mall, damit Besucher sich gut ausweichen können.

Diese Regelungen greifen außerdem ab Donnerstag (19. März):

  • Restaurants und Speisegaststätten dürfen lediglich zwischen 6 und 15 Uhr geöffnet sein.
  • Spiel- und Bolzplätze sind geschlossen.
  • Versammlungen zur Religionsausübung sind verboten.
  • Geschäfte, die geöffnet bleiben dürfen, betreffen folgende Bereiche: Lebensmittel, Wochenmärkte, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Tankstellen, Banken und Sparkassen, Poststellen, Reinigungen, Waschsalons, Zeitungsverkauf, Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte. Ausgenommen sind zudem auch der Großhandel, Dienstleister und Handwerker (Optiker, Sanitätshäuser, Hörgeräteakustiker oder Friseure). Hier geht es zur offiziellen Allgemeinverfügung der Stadt im Wortlaut.

Update, Donnerstag (19. März), 7.35 Uhr: Trotz drastischer Coronavirus-Regelungen im öffentlichen Leben, nutzen viele Menschen in Dortmund ihre Freizeit (auch aufgrund des schönen Wetters), um sich in Gruppen in Parks und anderen öffentlichen Orten in der Stadt zu treffen. Warum das respektlos ist und uns in eine Ausgangssperre führt, kommentiert RUHR24-Redakteur Daniele Giustolisi.

Coronavirus in Dortmund: Polizeipräsident sendet Appell an Bevölkerung

Update, Mittwoch (18. März), 22.35 Uhr: Die Polizei Dortmund hat am Abend ein Video auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht, in der Polizeipräsident Gregor Lange an die Bevölkerung appelliert. "Wir müssen einen Anstieg der Corona-Fallzahlen aufhalten, um damit unser Gesundheitssystem und die Bevölkerung in unserer Stadt und anderswo zu schützen", sagt er.

Geschehen könne dies nur, wenn wir "unsere sozialen Kontakte so weit runter fahren wie es nur geht" und nicht so tun "als sei nichts geschehen".

Dortmunds Polizeichef vertraut darauf, dass "alle Bürger und Bürgerinnen in diesen Tagen volle Verantwortung zeigen." Eine Alternative gäbe es nicht - die Bürger müssten da jetzt durch.

Coronavirus in Dortmund: 14 neue Infektionen bestätigt

Update, Mittwoch (18. März), 18.30 Uhr: Öffentliche Veranstaltungen und Festen werden in der Stadt Schwerte (Kreis Unna) bis zum 1. Mai nicht mehr stattfinden. In der Stadt gibt es vier neue Infektionen. Damit steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten in dem Kreis auf 51. Bei den infizierten Menschen soll es sich überwiegend um Urlaubsrückkehrer handeln.

Update, Mittwoch (18. März), 18.15 Uhr: Es gibt 14 neue Fälle des Coronavirus in Dortmund. Das gab die Stadt Dortmund vor wenigen Minuten in einer Pressemitteilung bekannt. Somit liegen in Dortmund aktuell 76 postive Tests vor. Heute wurden im Gesundheitsamt 90 Abstriche durchgeführt. Mit den Ergebnissen wird morgen und übermorgen gerechnet.

Coronavirus in Dortmund: Bürger sollen soziale Kontakte meiden

Update, Mittwoch (18. März), 18 Uhr: Auch die Stadt Unna hat nun die Allgemeinverfügung erlassen. "Die Verlangsamung der Infektionen bleibt unser oberstes Ziel. Wir sind uns bewusst, dass wir den Bürgern viel abverlangen, aber nur so können wir die Herausforderung gemeinsam und solidarisch bewältigen", so Bürgermeister Werner Kolter.

Die neuen Regelungen sollen unmittelbar in Kraft treten. Dabei geht es vor allem um die Schließung von Geschäften des Einzelhandels und Reglungen für die Gastronmie. An die Bürger der Kreisstadt Unna wandte sich der Bürgermeister mit einem dringenden Appell: "Bitte reduzieren Sie ihre sozialen Kontakte, bleiben Sie möglichst zu Hause. Befolgen Sie bitte die Allgemeinverfügungen und Anordnungen der Behörden."

Update, Mittwoch (18. März), 17.40 Uhr: In einer Pressemitteilung der Polizei Dortmund macht Polizeipräsident Gregor Lange noch mal deutlich klar, dass soziale Zurückhaltung in der derzeitigen Situation enorm wichtig sei. Vielfach würde es in der Gastronomie oder auf öffentlichen Plätzen, wie den Phoenix-See, immer noch zu engen Kontakten kommen. Am Ostwall in der Innenstadt bildete sich am Dienstagabend eine Tuner-Szene."

Unabhängig von Gesetzen und Erlassen appelliere ich an die Vernunft der Menschen, die meinen, ihr Verhalten nicht ändern zu müssen. Die Lage ist ernst. Ich bitte Sie eindringlich, alles zu unterlassen, was die Ausbreitung des Coronavirus begünstigt", so der Polizeipräsident. Besonders für Risikogruppen, darunter zählen vor allem chronisch kranke Menschen aller Altersklassen und Senioren, sei dieses Verhalten schwer zu ertragen.

Dortmunds Polizeipräsident Gregor Lange ruft zur Vernunft auf

Gregor Lange dazu: "Das Virus kennt keinen Spaß. Es unterscheidet nicht zwischen kranken und gesunden oder jungen und alten Menschen. Mit solchen Corona-Partys oder wie auch immer begründeten größeren Ansammlungen von Menschen sind nicht mehr kontrollierbare Risiken verbunden. Wer diese Veranstaltungen organisiert oder besucht, erhöht das Infektionsrisiko für sich und Unbeteiligte dramatisch und handelt völlig verantwortungslos und unsolidarisch." 

Daher wird die Polizei Dortmund nun mit sofortiger Wirkung konsequent gegen die Missachtung der Schutzvorschriften vorgehen und in Gesprächen um einen Abstand der Personen bitten. Wer darauf nicht reagiert, muss mit einem Platzverweis rechnen. Das Polizeipräsidium Dortmund weist darauf hin, dass Verstöße gegen die von der Stadt Dortmund ausgesprochenen Vorschriften als und Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz eine Straftat darstellen können. Geld- und sogar Haftstrafen sind möglich.

Update, Mittwoch (18. März), 17.15 Uhr: Während das Klinikum Dortmund Live auf Instagram Fragen beantworten hat, hat auch die Stadt Dortmund eine Pressekonferenz über der sozialen Plattform abgehalten. Oberbürgermeister  Ullrich Sierau hat weitere Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in Dortmund bekannt gegeben. "Unsere Aufgabe ist es, die Infektionsketten und die Infektion in unserer Stadt möglichst gering zu halten", so der Bürgermeister.

Demnach werden ab Mitternach einige beliebte Attraktionen und Freizeitmöglichkeiten in Dortmund geschlossen. Dazu zählen der Hoeschpark und alle Bolz-und Spielplätze. Aber auch sämtliche Läden werden in Dortmund geschlossen. Die Thier-Galerie wird aber weiterhin geöffnet bleiben, da sich im Untergeschoss eine Drogerie befindet, sowie in der obersten Etage Restaurants.

Thier Galerie in Dortmund: Nur Drogerie und Restaurants bleiben geöffnet

Restaurants bleiben in Dortmund bis 15 Uhr geöffnet - auch Kneipen, wenn diese in ihrer Gaststätte Essen servieren. Für die Thier-Galerie bedeutet das: Sie bleibt vorerst geöffnet, allerdings nur die Drogerie und die "Fressmeile" in der oberen Etage. Das Verweilen in der Thier-Galerie ist jedoch nicht gestattet. Lieferdienste werden weiterhin in Dortmund erhalten bleiben, da sie die Grundversorgung darstellen.

Wer sich gegen diese Anordnung hinweg setzt, kann von der Polizei bestraft werden. Wie hoch die Strafe aber aussehen wird, kommt immer auf den Einzelfall an. Man müsse jedoch mit einer Summe von bis zu 25.000 Euro rechnen, wenn man eine Strafe fahrlässig oder extra begeht.

Update, Mittwoch (18. März), 17 Uhr: Das Klinikum Dortmund stand interessierten Menschen in einem Live-Video auf Instagram Rede und Antwort über das Coronavirus. Die Liveschalte heute betraf das Thema Schwangerschaft und Kind. Dr. Dominik Schneider ist Direktor der Kinder- und Jugendklinik in Dortmund.

Laut des Mediziners, seien neugeborene Kinder nicht als gefährdet einzustufen. Lediglich infizierte Mütter und ihre Kinder müssen im Krankenhaus isoliert behandelt werden. "Kinder können nicht davor geschützt werden, dass es mit Ihnen in einem Haushalt lebt. Ich rate aber davon ab, Kinder allein wegen des Virus abzustillen", so Dr. Dominik Schneider

Klinikum Dortmund: Kinder sollen an der frischen Luft spielen

Auch für den Umgang mit kleinen Kindern im Alltag gibt der Mediziner Tipps: "Kinder müssen raus an die frische Luft. An der frischen Luft besteht grundsätzlich keine Gefahr. Sie sollen aber alleine rausgehen und nicht auf den Spielplatz. Am besten ist es, wenn Kinder in kleinen Gruppen innerhalb der Familie spielen. Im besten Falle ein bis zwei Kinder. Wenn die Kinder nur in der Wohnung bleiben, wird sich schnell ein Lagerkoller entwickeln."

Wichtig sei für Eltern zu verstehen, dass in der heutigen Zeit Fernsehen und Internet nichts für Kinder ist. Eltern sollen ihren Kindern lieber etwas vorlesen und aktiv Zeit mit ihnen verbringen. Daran werden sich kleine Kinder nach der Coronavirus-Zeit zurückerinnern.

Kinder mit schwachen Symptomen gehören nicht in ein Krankenhaus

Für Dr. Dominik Schneider ist noch wichtig zu erwähnen, dass die Symptome bei Kindern harmlos ausfallen. Man solle seine Kinder nicht mit schwachen Symptomen ins Krankenhaus bringen, damit sie den Virus nicht in das Gebäude schleppen. Er möchte ungerne das Coronavirus auf der Kinder-Onkologie haben. Eltern sollen sich daher mehrmals überlegen, ob man mit dem Kind das Krankenhaus oder eine Arztpraxis aufsucht. 

Unter dem Live-Video auf Instagram haben sich viele Eltern nach den Krankheiten ihrer Kinder erkundigt. Besonders häufig ist da auch das Wort "Asthma" gefallen. Die Lungenerkrankung kann für Kinder und Erwachsene oft eine starke Beeinträchtigung sein. Der Erfahrung des Mediziners nach, kommen Kinder mit Asthma gut mit einem Virus klar. Allerdings sind sich die Ärzte bisher noch nicht einig, ob eine Einnahme von Cortison weiter förderlich sei. Diese Empfehlung werde immer weiter aktualisiert. "Ich denke: Wenn das Kind ein gut kontrolliertes Asthma hat, wird es auch gut mit dem Virus klarkommen. Kinder sollen keine Therapien wegen des Coronavirus abbrechen", so Dr. Schneider.

Kinder mit Chemotherapie sollen sich sozial zurücknehmen

Auch bei Kindern mit Diabtes brauchen sich Eltern keine Sorge zu machen. Er würde keinerlei Daten kennen, in denen Kindern mit Diabtes anders an dem Virus erkrankt seien, als Kinder ohne Diabetes. Auch hier sei es wichtig, dass man die laufende Therapie nicht beendet. In jedem Fall ist es aber am besten, mit dem Facharzt darüber zu sprechen.

Das sei auch wichtig bei Kindern mit Herzfehlern. Im Einzelfall muss der Kardiologe über die Therapie des Kindes entscheiden. Schwieriger ist es dagegen bei Kindern während oder nach einer Chemo-Behandlung. "Bislang ist mir noch kein Fall eines Kinders mit Krebs und gleichzeitiger Infektion mit dem Coronavirus bekannt. Man weiß aber auch, dass die Kinder nach einer Chemotherapie für eine gewisse Zeit lang eine Abwehrschwäche des Immunsystems haben. Vor allem diese Kinder sollten sich sozial zurückhalten", so der Leiter der Kinder- und Jugendklinik in Dortmund.

Update, Mittwoch (18. März), 15 Uhr: Erstmals greift heute in Dortmund die Regelung, wonach Gaststätten ab um 15 Uhr schließen müssen. Bereits den gesamten Tag bis auf weiteres dicht sind in Dortmund Spiel- und Bolzplätze. "Es mag reizvoll sein, jetzt bei dem schönen Wetter draußen zu sitzen in Cafés und Restaurants, aber die Lage ist zu ernst", betonte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet mit Blick auf Temperaturen bis zu 19 Grad am Mittwoch.

Update, Mittwoch (18. März), 14.29 Uhr: Die Stadt Dortmund hat aufgrund der Corona-Krise die Öffnungszeiten ihrer Verwaltung geändert. Unter anderem das Stadtplanung- und Bauordnungsamt oder die Bußgeldstelle sind davon betroffen. Eine Auflistung aller Änderungen findet sich auf einer Unterseite der Homepage der Stadt Dortmund. Die Bürgerdienste etwa bedienen Bürger nur noch mit Termin und auch nur in dringenden Notfällen."Bisher vereinbarte Termine können nicht durchgeführt werden", heißt es von der Stadt Dortmund. Einzelne Terminabsagen erfolgen nicht. Auch Ausländerbehörde und Einbürgerungsstelle schränken den Publikumsverkehr ein.

Unter anderem im Stadthaus der Stadt Dortmund ändern sich die Öffnungszeiten.

Update, Mittwoch (18. März) 14.25 Uhr: Die Diakonie in Dortmund stellt die Versorgung von Wohnungslosen auch während der Corona-Krise sicher. "Mit Blick auf die zahlreichen Schließungen im Netzwerk der Wohnungslosenhilfe in Dortmund hat die Diakonie ihr Versorgungsangebot für wohnungslose Menschen in unserer Stadt angepasst und teilweise ausgebaut", heißt in einer Pressemitteilung.

In den Räumlichkeiten der Rolandstraße 10 in Dortmund, haben Nutzer zu dem weiterhin die Möglichkeit, zu duschen. Nur Kleiderkammer und Tagesaufenthalt bleiben geschlossen. Ebenfalls geöffnet und rund um die Uhr besetzt ist die Frauenübernachtungsstelle der Diakonie in der Nortkirchenstraße 15 in Dortmund-Hörde.

Corona-Krise: Agentur für Arbeit in Dortmund mit Notfallnummer

Update, Mittwoch (18. März), 14.13 Uhr: Die Agentur für Arbeit Dortmund bietet ab heute mit der 0231 / 842 - 2288 auch eine lokale Telefonnummer an, an die sich Kunden in Notfällen richten können. Mit der zusätzlichen Rufnummer möchte die Agentur für Arbeit Dortmund für Kunden, die sich in einer Notlage befinden und dringende Angelegenheiten klären müssen, besser erreichbar sein. 

Aufgrund des aktuell sehr hohen Anrufaufkommens entstehen jedoch auch hier Einschränkungen und Wartezeiten. "Wir bitten um das Verständnis unserer Kundinnen und Kunden und arbeiten an weiteren Lösungen, um die telefonische Erreichbarkeit zu erhöhen", betont Heike Bettermann, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund.

Bürgerdienst in Dortmund streichen Vorsprache wegen Coronavirus

Update, Mittwoch (18. März), 13.26 Uhr: Die Bürgerdienste der Stadt Dortmund schließen ab Donnerstag (19. März) alle Bereiche. Aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus ist die Vorsprache bei den Bürgerdiensten nur in dringenden, nicht aufschiebbaren Notfällen und nach vorheriger telefonischer Rücksprache möglich. "Bisher vereinbarte Termine können bis auf weiteres nicht durchgeführt werden", heißt es von der Bürgerdiensten Dortmund.

Update, Mittwoch (18. März), 12.22 Uhr: Die Dienststellen der Agentur für Arbeit in Dortmund sind seit heute dicht. Die persönlichen Vorsprachen bei Arbeitslosmeldungen entfällt. Alle Meldungen können telefonisch vorgenommen werden. "Niemanden entstehen dadurch finanzielle Nachteile", heißt es von der Agentur für Arbeit.

Universitäten in Dortmund mit Betretungsverbot wegen Coronavirus-Gefahr

Update, Mittwoch (18. März), 12 Uhr: Aufgrund der Maßnahmen, die Bund, Land und Stadt vom 12. bis 15. März wegen der Coronakrise getroffen haben, ist der Betrieb an der TU Dort­mund stark eingeschränkt. Beschäftigte der TU Dortmund sollen ab dem 18. März im Homeoffice bzw. im Bereitschaftsdienst arbeiten. Seit dem 16. März gibt es zudem für alle Studierenden ein generelles Betretungsverbot für die Gebäude der TU Dort­mund. Der Vorlesungsbeginn wurde auf den 20. April verschoben.

Auch die FH Dortmund hat bereits gehandelt. Seit Mittwoch (18. März) dürfen alle Campus-Standorte und sämtliche Gebäude der Fachhochschule Dortmund nicht mehr betreten werden.

Live-Karte zeigt Verbreitung des Coronavirus in NRW - Dortmund nicht an der Spitze

Update, Mittwoch (18. März), 11.30 Uhr: Während die Zahl der Corona-Infizierten in Dortmund derzeit bei 65 liegt, hat es andere Kreise und Städte in NRW bereits deutlich schlimmer getroffen. Eine Live-Karte zu allen Corona-Fällen in NRW schafft einen guten Überblick über die derzeitige Lage.

Eine Live-Karte eines NRW-Studenten zeigt: Dortmund gehört nicht zu den am schlimmsten vom Coronavirus betroffenen Gebieten in NRW.

Update, Mittwoch (18. März), 11.24 Uhr: Bierfreunde aus Dortmund müssen sich einen neuen Termin für das Festival der Dortmunder Bierkultur 2020 eintragen. Das "Bierfest" wurde aufgrund des Coronavirus in den Herbst 2020 verschoben und findet nun vom 10. bis zum 12. September statt. Ursprünglich hätte es vom 30. April bis zum 2. Mai vor dem U-Turm stattfinden sollen.

Coronavirus: Zahl der Infizierten in Dortmund steigt auf 65

Update, Mittwoch (18. März), 11 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in Dortmund ist laut den heute um 10 Uhr vom Gesundheitsministerium veröffentlichen Fallzahlen auf 65 gestiegen. Am Dienstagabend waren es noch 62 Infizierte.

Update, Mittwoch (18. März), 10.51 Uhr: Wie geht der Flughafen Dortmund eigentlich derzeit mit der Corona-Krise um? Ab Dortmund werden derzeit keine Risikogebiete angesteuert. Einschränkungen für die Einreise nach Dortmund gäbe es derzeit aber laut Homepage des Flughafens nicht. Ein Blick auf die Ankunftstafeln zeigt aber, dass viele Flüge nach Dortmund annuliert wurden. Sollte es in einem Passagierflugzeug einen Verdachtsfall an Bord geben, würde es nicht in Dortmund landen, sondern zu einem der fünf deutschen Flughäfen (Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt, München und Berlin) umgeleitet werden, die gemäß der internationalen Gesundheitsvorschriften dafür vorgesehen und ausgestattet sind.

Flughafen Dortmund: Verkehr nach Polen wegen Coronavirus eingestellt

Seit dem 15. März ist der Flugverkehr zwischen Deutschland und Polen außerdem eingestellt. Flüge ab Dortmund nach Breslau, Danzig, Kattowitz, Krakau und Olsztyn-Masury werden deshalb zunächst für noch unbestimmte Zeit ausgesetzt.

Update, Mittwoch (18. März), 10.47 Uhr: Zugegeben - ganz einfach ist die Situation derzeit nicht in Dortmund. Da kann es schon sein, dass manche Menschen mit ihrem Kummer wegen des Coronavirus nicht immer klar kommen. Auch dafür gibt es natürlich Hilfe, wie diese Psychotherapeutin in einem Tweet mitteilt:

Update, Mittwoch (18. März), 10.38 Uhr: Was machen eigentlich die vielen Tiere im Dortmunder Zoo während der Schließung aufgrund des Coronavirus? Im Falle der Faultierdame namens "Hexe" ist die Antwort einfach - einfach weiter "faulenzen". "Viele der Tiere im Zoo schienen aber über die Leere im Park sichtlich verwundert, vielleicht sogar ein wenig gelangweilt (...) schreibt der Zoo in einem Facebook-Post, der mit diesem Foto von "Hexe" garniert wird:

Update, Mittwoch (18. März), 8.32 Uhr: Wichtig für alle Eltern in Dortmund, deren Kinder nicht in einer Notbetreuung untergebracht sind. Seit Dienstag sind alle Bolz- und Spielplätze der Stadt gesperrt. Kinder sollten derzeit also nicht ihr "normales" Ferienprogramm abspulen, sondern zu Hause bleiben und nur unter Kontrolle der Eltern und Einhaltung der Regelung "soziale Kontakte vermeiden" an die frische Luft gehen.

Update, Mittwoch (18. März), 8 Uhr: Die Stadt Dortmund will ein sogenanntes Sonderkreditprogramm installieren, um auch kleinen Unternehmen finanziell helfen zu können. "Die Kredite könnten ohne Prüfung ausgewiesen werden, ein Teil wäre tilgungsfrei, außerdem könnte die Rückzahlung gestundet werden. So eine Hilfe ist jetzt notwendig", sagte Thomas Westphal (SPD), Chef der Dortmunder Wirtschaftsförderung. Das Land prüfe derzeit den Vorschlag. Westphal erwartet noch im Laufe dieser Woche erste Ergebnisse.

Coronavirus: Erstmals ist Infektionskette in Dortmund nicht nachvollziehbar 

Update, Mittwoch (18. März), 7.20 Uhr: In Dortmund gibt es erstmals eine positiv auf das Coronavirus gestete Person, die nicht in einem Risikogebiet gewesen ist. Der Mann hatte sich laut Stadt in den 14 Tagen vor der Erkrankung nur in Dortmund aufgehalten und keinen Kontakt zu einem bekannten Corona-Fall. Damit hat sich die epidemiologischen Lage in Dortmund verändert. Die Infektionsketten sind nicht mehr zweifelsfrei nachvollziehbar. Dazu Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken am Dienstag (17. März):

Update, Mittwoch (18. März), 7 Uhr: Wie Dortmunds Schuldezernentin Daniela Schneckenburger (Grüne) mitteilt, würden die Entgelte für Schulbegleiter oder Tagespflegepersonen trotz der angespannten Corona-Lage weiter ausgezahlt. Bezüglich "der Elternbeiträge prüfe man derzeit Rückerstattungsregelungen", so Daniela Schneckenburger.

Update, Dienstag (17. März), 20.10 Uhr: Mittlerweile haben auch Lieferdienste auf die Auswirkungen des Coronavirus reagiert. Wir haben einige Anbieter gesammelt, die euch trotz Coronavirus Lebensmittel vor die Haustür liefern - natürlich unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen.

Coronavirus: 25 neue Infektionen in Dortmund

Update, Dienstag (17. März), 18 Uhr: In Dortmund sind 25 neue Fälle des Coronavirus nachgewiesen worden. Das teilte die Stadt am Abend mit. "Die Infektionsketten lassen sich in allen Fällen nachvollziehen. Die Kontaktpersonen werden zurzeit noch ermittelt", heißt es in einer Mitteilung.

Damit steigt die Zahl der nachgewiesenen Infektionen in Dortmund auf insgesamt 62. Die Ergebnisse weiterer 91 Abstriche von heute werden in den kommenden ein bis zwei Tagen erwartet.

Neben Fahrschulen, der TU Dortmund und zahlreichen Kliniken schließt jetzt auch die Stadtverwaltung in Unna ihre Pforten für Besucher. Ab morgen ist das Rathaus in Unna nur noch per Telefon und E-Mail erreichbar. Rein darf nur noch, wer frei von Symptomen ist. 

Auch in Dortmund schränken die Ämter wegen des Coronavirus ihre Öffnungszeiten deutlich ein. Ab sofort sollen auch Jugendzentren geschlossen werden.

Coronavirus in Dortmund: Polizei und Kirche gehen auf Distanz

Update, Dienstag (17. März), 17.03 Uhr: Die Polizei Dortmund bittet darum, nur in dringenden Fällen beispielsweise persönlich Anzeige zu erstatten. Auch die Beamten müssen sich vor dem Coronavirus schützen, um handlungsfähig zu bleiben, so die Pressestelle der Polizei. Sollte es nicht driglich sein, bitte die Polizei darum, den Fall formlos aufzuschreiben und das Kuvert mit der Aufschrift "Anzeigenerstattung" an die Polizei zu senden. Weder der Notruf, noch Einsätze vor Ort sind von Einschränkungen betroffen.

Update, Dienstag (17. März), 16.35 Uhr: Bis auf weiteres wurde die Absage aller öffentlichen Veranstaltungen im Erzbistum Paderborn beschlossen, was auch Dortmund betrifft. Dies betrifft in besonderer Weise öffentliche Gottesdienste, Tagungen, kirchliche Fortbildungsangebote, öffentliche Gremiensitzungen, Wallfahrten und sonstige Fahrten.

Volksbank Dortmund schließt alle Filialen wegen Coronavirus-Gefahr

Update, Dienstag (17. März), 16.32 Uhr: Die Dortmunder Volksbank wird ab dem 18. März 2020 sämtliche Filialen schließen. Die Hauptstellen in der Betenstraße und in den Niederlassungen in Hamm, Unna, Schwerte und Castrop-Rauxel bleiben hingegen für den Kundenverkehr geöffnet. Auf den Zahlungsverkehr und die Versorgung mit Bargeld an den SB-Automaten der Bank haben die Schließungen der Filialen keinen Einfluss.

Update, Dienstag (17. März), 15.51 Uhr: Um die mögliche Verbreitung des Coronavirus und die Wahrscheinlichkeit einer Ansteckung zu reduzieren, weist die Katholische St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund gGmbH darauf hin, dass im St.-Johannes-Hospital, im Marien-Hospital Hombruch und im St.-Elisabeth-Krankenhaus Kurl keine Besuche mehr stattfinden können.

Krankenhäuser in Dortmund führen wegen des Coronavirus Besucherstopp ein

"Ausnahmen gelten nur für Menschen, deren Angehörige sich in lebensbedrohlichen Situationen befinden oder für Begleitpersonen von Schwangeren oder Väter von Neugeborenen", teilt die Gesellschaft mit.

Auch das Hüttenhospital in Dortund-Hörde führt eine Besuchseinschränkung ein. Das Krankenhaus bittet etwaige Besucher ausdrücklich, ab dem 17. März die Besuche bei Verwandten und Freunden einzustellen. In Einzelfällen könne nach Rücksprache mit dem zuständigen Oberarzt eine Ausnahmeregelung getroffen werden.

Update, Dienstag (17. März), 15.29 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, müssen Fahrschulen aufgrund des NRW-Landeserlasses ihre Ausbildugn einstellen. Fahrschüler können damit keine Theoriestunden mehr besuchen oder Fahrstunden nehmen. "Wer bereits in den nächsten Tagen zur Prüfung angemeldet ist, klärt bitte mit seiner Fahrschule, ob diese stattfindet", heißt es von der Stadt Dortmund. E-Learning der Theoriefragen bleibe natürlich erlaubt.

Coronavirus: Konzert in Dortmunder Bar wird im Live-Stream übertragen

Update, Dienstag (17. März), 14.37 Uhr: Not macht bekanntlich erfinderisch - auch in Zeiten der Coronakrise. Die Hip-Hop-Formation "Schlakks&Opek&Razzmatazz" verlagert am Samstag (21. März) ihr Konzert deshalb ins Internet und streamt ihre Liveshow via Facebook: Das Konzert findet nicht im Proberaum statt, sondern in einer echten Konzert-Location, dem Dortmunder Rekorder. Der Livestream ist kostenlos, Zuschauerinnen und Zuschauer können eine Spende über Paypal hinterlassen.

Update, Dienstag (17. März), 14.12 Uhr: Angesichts der Corona-Krise erweitert die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund ihr Service-Angebot: Ab sofort ist mit 0231/5417 444 zusätzlich zur normalen telefonischen Erreichbarkeit eine Hotline freigeschaltet, unter der Unternehmen, Gewerbetreibende und Selbstständige sowie Auszubildende wichtige Informationen rund ums Thema Coronavirus bekommen, etwa zu Finanzierungsfragen. Damit will die IHK den in den vergangenen Tagen gestiegenen Beratungsbedarf abdecken.

Update, Dienstag (17. März), 14.08 Uhr: Sind die sozialen Netzwerke doch das, was sie in ihrem Namen versprechen? In verschiedenen Dortmunder Facebook-Gruppen bieten viele Menschen jedenfalls Einkaufshilfen für Bedürftige an - und zeigen, wie man das Internet in Zeiten des Coronavirus besser nutzt, als Panik mit Fotos von leeren Supermarkt-Regalen zu verbreiten

Keine Corona-Fälle in Dortmund, die intensivmedizinisch betreut werden müssen

Update, Dienstag (17. März), 14.03 Uhr: Gute Nachrichten aus Dortmund - derzeit gibt es laut Aussagen der Stadt keine Corona-Fälle in der Stadt, die intensivmedizinisch behandelt werden müssen.

Update, Dienstag (17. März), 13.45 Uhr: Laut Dr. Frank Renken, dem Leiter des Gesundheitsamts, sei sein Haus aufgrund der vielen Corona-Verdachtsfälle völlig überlaufen. Maximal 200 Tests könnten laut Renken pro Tag durchgeführt werden. Am Wochenende soll eine zentrale Abstrichstelle vor dem Klinikum Nord eingerichtet werden.

Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Dortmund steigt

Update, Dienstag (17. März), 13 Uhr: Laut Gesundheitsdezernentin Birgit Zoerner ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Dortmund auf 39 angestiegen. Das sind zwei mehr, als noch am Montag. Sie erwarte aber, dass die Zahl im Laufe des Tages nach Auswertung weiterer Testergebnisse steige.

Update, Dienstag (17. März), 12.39 Uhr: Das Dortmunder Jobcenter folgt der Empfehlung, angesichts der dynamischen Ausbreitung des Coronavirus, persönliche Kontakte weitestgehend einzuschränken. "Ab sofort bleiben die Türen der fünf Jobcenter in der Innenstadt, ebenso wie die Aktionsbüros in den Stadtteilen, für unterminierte Kundenbesuche verschlossen", teilt das Jobcenter am Dienstag mit.

Jobcenter Dortmund schließt seine Pforten für den Publikumsverkehr

Derweil arbeite das Jobcenter regulär weiter. Über zwei zentrale Rufnummern nehmen Jobcenter-Mitarbeiter die Anliegen der Kunden entgegen und klären diese telefonisch. Wie lange die Maßnahmen bestehen bleiben, stehe aktuell noch nicht fest. Mit Aushängen und Hinweisen auf der Webseite wolle das Jobcenter seine Kundschaft über den aktuellen Stand informieren.

Update, Dienstag (17. März), 11.34 Uhr: Wer in Dortmund in Zeiten des Coronavirus Möbel einkaufen will, kann das vorerst nicht mehr bei Ikea tun. Der schwedische Möbelriese hat heute angekündigt, allle seine Filialen in Deutschland "bis auf Weiteres" zu schließen. "Die Gesundheit unserer Kunden und Mitarbeiter hat für uns oberste Priorität", heißt es auf der Homepage des Unternehmens. Online sollen Kunden weiterhin shoppen können.

Update, Dienstag (17. März), 11 Uhr: Derzeit scheint die Lage beim Dortmunder Gesundheitsamt alles andere als entspannt zu sein. Die Mitarbeiterin einer Dortmunder Hausarztpraxis mit auffälligen Coronavirus-Symptomen berichtet gegenüber RUHR24, sie erreiche seit Tagen niemanden im Gesundheitsamt bzw. werde dort nur vertröstet. Dabei habe sie in ihrer Praxis Kontakt zu Menschen mit Corona-Verdacht gehabt.

Wichtig in diesem Fall: Wer sich vom Gesundheitsamt auf das Virus testen lassen will, muss sich dort vorher zwingend telefonisch melden. Das sollten allerdings nur Menschen tun, die auffällige Symptome zeigen und bei denen eine Ansteckung mit dem Coronavirus zu vermuten ist. Wer keine Symptome zeigt, soll die Kapazitäten des Gesundheitsamts für die wirklich dringenden Fälle schonen.

Update, Dienstag (17. März), 10.44 Uhr: Da derzeit Mundschutz in Dortmund nur schwer zu bekommen ist, manche Menschen daber dringend darauf angewiesen sind - etwa in der Pflege - gibt es jetzt sogar online Anleitungen für eine eigene Herstellung. Die Stadt Essen etwa hat eine solche Anleitung für das Nähen eines Mund-Nase-Schutzes veröffentlicht.

Update, Dienstag (17. März), 10.19 Uhr: Ab dem morgigen Mittwoch (18. März) greifen auch in Dortmund die Regelungen zur Notbetreuung in Schulen. Demnach dürfen nur diejenigen Eltern ihre Kinder in Schulen oder Kitas bringen, die nachweisen können, dass sie im Bereich einer "kritischen Infrastrukur" arbeiten und dort unabkömmlich sind. Wer zu dieser Gruppe gehört, klärt das NRW-Arbeitsministerium in einer Leitlinie zur Bestimmung des Personals kritischer Infrastrukturen.

Entsprechende Schulträger und Arbeitgeber stellen bereits online Formulare bereits, die man zum Nachweis der Tätigkeit vorlegen kann.

BVB ruft in Zeiten des Coronavirus zum Blutspenden auf

Update, Dienstag (17. März), 9.54 Uhr: Über den offiziellen Instagram-Account hat der BVB eine wichtige Botschaft an die Fans und Anhänger von Borussia Dortmund gesendet. "Liebe BVB-Fans (und alle weiteren), durch die COVID19-Lage spenden viele Menschen kein Blut mehr, es droht ein Engpass. Bitte helft und spendet Blut!"

Update, Dienstag (17. März), 8.24 Uhr: Viele Gastronomen in Dortmund bangen aufgrund der Krise durch das Coronavirus derzeit um ihre Existenz. Weniger Besucher trauen sich in ihre Lokale, zudem kommen die drastischen neuen Regelung zur Eindämmung der Epidemie.

Das Schürmanns im Westfalenpark macht aus der Not eine Tugend und startet eine besondere Aktion. "Wir haben heute knapp vier Tonnen Ware geliefert bekommen und kochen jetzt 10.000 Portionen Essen", berichtet das Restaurant in einem Facebook-Post von Montag.

Coronavirus: Gastronom in Dortmund startet besondere Aktion

Das Essen will das Schürmanns ab Mittwoch jeden Tag von 12 bis 16 Uhr in einem "Fensterverkauf" am Balke, Schürmanns Hafenkantine und Freischütz Schwerte an den Kunden bringen. "Es gibt fünf verschiedene Gerichte in vakuumierten Paketen à zwei oder vier Portionen, solange der Vorrat reicht", heißt es von dem Restaurant.

Update, Montag (16. März), 22.28 Uhr: Während die Corona-Krise den Alltag in Dortmund immer weiter einschränkt, stärkt sie gleichzeitig auch den Zusammenhalt in der Gesellschaft. Immer mehr Menschen helfen vor allem älteren Mitbürgern, für die vom Coronavirus eine höhere Gefahr ausgeht.

Coronavirus in Dortmund: Sportverein kauft für ältere Mitglieder ein

Ein Beispiel für das Engagement ist der Sportverein ASC 09 aus Dortmund-Aplerbeck. Dessen Sportler übernehmen ab Mittwoch (18. März) Einkäufe für ältere Vereinsmitglieder, damit diese das Haus nicht verlassen müssen. "Wir haben viele ältere Mitglieder", sagt Vorstandsmitglied Frank Fligge laut einer Pressemitteilung. "Um ihre Gesundheit geht es jetzt ganz besonders. Wir müssen sie so gut es geht schützen, uns um sie kümmern und uns solidarisch zeigen.“

Update, Montag (16. März), 21.29 Uhr: Von den Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus sind auch der Zoo Dortmund und der Westfalenpark betroffen. Beide sind laut Stadt Dortmund ab Dienstag (17. März) geschlossen. Menschen, die ihre Freizeit gerne draußen verbringen, sollen dies möglichst nicht in größeren Gruppen tun.

Update, Montag (16. März), 20.07 Uhr: Weil sich am Montag lange Schlangen vor dem Gesundheitsamt, in dem Menschen auf das neuartige Coronavirus getestet werden, gebildet haben, will die Stadt Dortmund ihr Vorgehen bei Abstrichen ändern. Diese sollen nur noch bei erkrankten Personen durchgeführt werden, bei denen eine Infektion mit dem Covid-19 Erreger vermutet wird.

Coronavirus in Dortmund: Hotline der Stadt ist überlastet

Zudem bittet die Stadt Dortmund darum, sich nur bei wichtigen Fragen an die Corona-Hotline zu wenden. Diese sei mit bis zu 10.000 Anrufen pro Stunde völlig überlastet. Viele der am Telefon gestellten Fragen würden aber bereits durch die auf der Homepage der Stadt zur Verfügung gestellten Informationen beantwortet.

Update, Montag (16. März), 18.50 Uhr: Am Montagabend (16. März) hat die Stadt Dortmund neue Informationen zur Situation in der Ruhrgebietsmetropole veröffentlicht. Demnach sind dort mittlerweile 37 Personen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Am Montag seien zudem 198 Abstriche genommen worden, deren Ergebnisse noch ausstehen.

Update, Montag (16. März), 18.09 Uhr: Mittlerweile hat die Technische Universität Dortmund (TU) wegen des Coronavirus ein Betretungsverbot für ihre Gebäude erlassen. Die neue Regelung gilt für alle Studierenden. Damit dürfen nun auch die Bibliotheken, die zunächst noch geöffnet waren, nicht mehr betreten werden.

Update, Montag (16. März), 17 Uhr: Das Klinikum Dortmund hat die Regelung für die Besuchszeiten weiter verschärft. Dies sei wegen der Coronavirus-Pandemie nötig geworden. Demnach sind Besuche nur noch zwischen 15 und 16 Uhr und nur für eine Person erlaubt. Das schreibt das Klinikum auf Twitter. Ausnahmen gelten demnach nur nach Absprache mit den Ärzten.

Coronavirus in Dortmund: BVB will Training fortsetzen

Update, Montag (16. März), 15 Uhr: Das Coronavirus hat längst auch die Fußball-Bundesliga erreicht. Der BVB will jedoch erst morgen entscheiden, wie der Betrieb nun weiter laufen soll. Derzeit gebe es bei Borussia Dortmund keinen Verdachtsfall des Coronavirus.

Das Training soll deshalb auch zunächst nicht beeinträchtigt werden, sagte Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB gegenüber den Ruhr Nachrichten. In den kommenden drei Wochen soll demnach weiter trainiert werden.

Wie viel Sinn das macht, ist noch unklar. Denn ob die Bundesliga-Saison verschoben oder gar abgebrochen wird, will die DFL heute Nachmittag diskutieren.

Update, Montag (16. März), 13.57 Uhr: Mittlerweile nutzen auch erste Betrüger das Coronavirus, um leichtgläubigen Menschen Geld abzunehmen. Laut Polizei geben sie sich mitunter als Behörden-Mitarbeiter aus oder verkaufen überteuerte Schutzmasken.

Update, Montag (16. März), 12.28 Uhr: Die Thier-Galerie hat bis auf Weiteres geöffnet. Das sagte ein Sprecher des Einkaufszentrums in Dortmund am Mittag gegenüber RUHR24. Erste Geschäfte würden wegen des Coronavirus jedoch schließen.

Coronavirus in Dortmund: Thier-Galerie vorerst geöffnet - erste Geschäfte schließen

Als eines der ersten Geschäfte habe die Filiale von Hollister in der Thier-Galerie auf das Coronavirus reagiert und geschlossen, sagte Center-Manager Markus Haas. Ab morgen soll die Beratungsstelle der Deutsche Rentenversicherung am Hohen Wall geschlossen sein. Aktuell gebe es aber noch keine offizielle Verfügung der Behörden, dass das Center nicht öffnen dürfe. "So lange hat die Thier-Galerie geöffnet", sagte er. Derzeit warte man auf konkrete Auflagen.

In der Zwischenzeit seien jedoch Vorkehrungen getroffen worden. Es werde häufiger gereinigt, Handläufe und Türgriffe würden desinfiziert. Auch die Mitarbeiter seien für die Lage sensibilisiert worden. Normal ist die hingegen nicht: "Die Besucherzahlen sind insgesamt aufgrund der aktuellen Entwicklung verhaltener als üblich", sagt Haas.

Coronavirus in Dortmund: TU sagt Prüfungen ab

Update, Montag (16. März), 11.10 Uhr: Die TU Dortmund hat nun auch auf das Coronavirus reagiert. Sie widerruft eine Regelung vom 13. März, nach der Prüfungen stattfinden sollen. Studierende hatten diese bereits kritisiert.

Ab sofort gilt: "Klausuren und sonstige Prüfungen, die in Präsenzform erfolgen, müssen bis zum 19. April abgesagt werden", schreibt die TU Dortmund auf ihrer Internetseite. Jetzt sollen möglichst frühe Nachholtermine gesucht werden. "Die TU Dort­mund ist darum bemüht, etwaige nachteilige Folgen, die sich daraus für Stu­die­ren­de ergeben können, so gering wie möglich zu halten."

Die Vorlesungszeit beginnt erst am 20. April. Alle Blockseminare und Vorlesungen bis dahin müssen abgesagt werden. Auch der Hochschulsport sowie die Lesesäle der Bibliotheken werden geschlossen. Ausleihen seien jedoch weiter möglich.

Update, Montag, 9.25 Uhr: Ab sofort gilt das vom Land NRW erlassene Betretungsverbot auch für die Kitas in Dortmund. Die Schulpflicht ist ab sofort ausgesetzt. Besondere Personengruppen haben jedoch unter Umständen die Möglichkeit, ihre Kinder trotzdem betreuen zu lassen.

Coronavirus in Dortmund: Schulpflicht ausgesetzt - Betretungsverbot für Kitas

Update, Sonntag (15. März), 17.40 Uhr: In Dortmund wird ab Montag keinen Unterricht mehr stattfinden. Das hat die Stadt Dortmund in einer heutigen Tagung festgelegt. Die Betreuung von Kindern von Klasse 1 bis Klasse 6 sei jedoch in den Schulen für Eltern, die keine andere Betreuung ihrer Kinder ermöglichen können und in "kritischen Bereichen der Infrastruktur" arbeiten, sichergestellt. Das Gleiche würde auch für die Kitas in Dortmund gelten.

Die Schulpflicht in Dortmund ist wegen des Coronavirus ausgesetzt.

Zum "kritischen Bereich der Infrastruktur" gelten laut Erlass des Landes folgende Sektoren: Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Kinderbetreuung in Dortmund während des Coronavirus: Kinder müssen Voraussetzungen erfüllen

Allerdings gibt es bei dieser besonderen Betreuungsmöglichkeit für Kinder auch Regeln. Eltern dürfen ihr Kind zur Betreuung bringen, wenn sie alleinerziehend sind oder beide Eltern Schlüsselpersonen sind. Außerdem dürfen die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben und sich in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben.

Den Nachweis können Eltern zunächst über einen Dienstausweis, eine Bescheinigung ihres Arbeitgebers oder eine Verdienstbescheinigung führen. Die Pflanzenschauhäuser im Botanischen Garten Rombergpark und die Tierhäuser im Zoo Dortmund bleiben geschlossen. Für den Zoo gilt außerdem: An der Kasse wird nur der halbe Eintrittspreis für den bisher noch geöffneten Teil des Zoos verlangt.

Update, Sonntag (15. März), 17.29 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, sind neun weitere Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle von 24 auf 33. Alle neun Personen sind Rückkehrer aus Ischgl in Österreich. 

Die Kontaktpersonen der neuen Fälle werden derzeit ermittelt. Insgesamt hat das Gesundheitsamt bisher 388 Abstriche gemacht - davon 33 positiv. Zwei Befunde sind noch offen.

Update, Sonntag (15. März), 13.30 Uhr: Das Klinikum Dortmund äußert sich in einem Post auf Facebook zu den "Egoisten, die nicht an andere denken würden" geäußert. Davon seien vor allem Menschen gemeint, die eigentlich nicht zur Risikogruppe gehören und sich deshalb nicht im Alltag einschränken würden.

Update, Sonntag (15. März), 12.34 Uhr: Der Signal Iduna Cup in der Westfalenhalle ist heute abgebrochen worden. Mit dem Ende der Dressurprüfung für Junioren und Junge Reiter wurde das internationale Turnier in der Westfalenhalle beendet. Zuvor wurden schon die Ränge für Zuschauer gesperrt. Ab Sonntagmorgen gab es bei dem Turnier auch keine Gastromöglichkeit mehr.

Signal Iduna Cup in der Westfalenhalle während der Veranstaltung abgesagt

Um 10.08 Uhr ging jedoch die Verfügung der Stadt Dortmund zum Abbruch ein, um 10.30 Uhr ist die Veranstaltung beendet worden. "Der Aufforderung der Behörden leisten wir selbstverständlich Folge, so wie wir auch die Auflagen der Ämter in den vergangenen Tagen umgesetzt haben", so Dr. Kaspar Funke.

Video: Coronavirus: So beschäftigt ihr eure Kinder in der schulfreien Zeit

Update, Sonntag (15. März), 9.45 Uhr: Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat sich gestern in einer fünfstündigen Sondersitzung getroffen. Unter anderem ging es auch um das Thema, wie die Stadt mit den Schul- und Kitaschließungen umgehen wird.

Auch der städtische Krisenstab wird heute zusammenkommen und darüber tagen. Was bei den Krisengesprächen rauskommt, möchte die Stadt Dortmund am Abend in einer Pressemitteilung bekannt geben.

Alles Weitere zum Thema Coronavirus in Dortmund aus der vergangenen Woche lest ihr in unserem alten Live-Ticker.

Mehr zum Thema