Covid-19-Pandemie

Coronavirus in Dortmund: Probleme bei Kommunalwahl 2020 - Stadt meldet erfreuliche Zahlen 

In Dortmund gibt es nur noch wenige Infektionen mit dem Coronavirus. Für die Kommunalwahl 2020 hat das Virus jedoch möglicherweise Konsequenzen.

  • Die Coronavirus-Pandemie hat auch starke Auswirkungen auf das Leben in Dortmund.
  • Mittlerweile zählt die Ruhrgebietsstadt mehr als 700 mit Sars-Cov-2 infizierte Menschen.
  • Aktuell kommen trotz Covid-19 zahlreiche Lockerungen auf die Einwohner in Dortmund zu - alles im Live-Ticker.

Update, Mittwoch (27. Mai), 11.52 Uhr: Dortmund - Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ist in Dortmund weiter gering. Aus diesem Grund beendet wir diesen Live-Ticker bis auf weiteres. Alle wichtigen Meldungen aus Dortmund und Nordrhein-Westfalen findet ihr in unserem NRW-Live-Ticker zum Coronavirus und Einzelmeldungen auf RUHR24.de. 

Sollte die Covid-19-Pandemie in Dortmund wieder Fahrt aufnehmen, starten wir den Ticker erneut. Vielen Dank für euer Interesse!

Coronavirus in Dortmund: Patienten aus Krankenhaus entlassen - noch 14 Infektionen

Update, Mittwoch (27. Mai), 9.45 Uhr: Dortmund - In rund drei Monaten soll in NRW gewählt werden. Doch auch in Dortmund bereitet das Coronavirus bei der Planung der Kommunalwahl 2020 Probleme. Im schlimmsten Fall müsste die Wahl gar verschoben werden, sagte Rechtsdezernent Norbert Dahmen am Dienstag (26. Mai).

Update, Dienstag (26. Mai), 16.50 Uhr: Keine Neuinfektion, mehrere Genesene: Die Stadt Dortmund vermeldet weiter erfreuliche Zahlen in der Coronavirus-Krise.

Denn auch heute gibt es keine gemeldeten Neuinfektion mit Covid-19 in der Stadt. Zudem konnten zwei Patienten das Krankenhaus verlassen. Derzeit werden dort noch neun Menschen mit Covid-19 behandelt, vier von ihnen liegen auf der Intensivstation, zwei werden beatmet.

Insgesamt haben sich in Dortmund bislang 729 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. 711 sind wieder gesund, vier Menschen überlebten die Lungenkrankheit nicht. Damit gibt es offiziell noch 14 aktive Infektionen in der Stadt.

Coronavirus in Dortmund: Freibäder bleiben zu Saisonbeginn 2020 noch geschlossen

Update, Dienstag (26. Mai), 12.46 Uhr: Die Freibäder und Hallenbäder in Dortmund bleiben wegen der Coronavius-Pandemie bis auf weiteres geschlossen. Das sagte Sozialdezernentin Birgit Zoerner am Mittag bei einer Pressekonferenz. Über eine spätere Öffnung im Sommer wird jedoch nachgedacht.

Für die Freibäder sei eine Öffnung in der Covid-19-Krise eine schwierige Situation: "Sie wissen ja, was man da so macht. Das passt zu Kontaktverbot und Abstand halten nicht so richtig", sagte Zoerner. Die Stadt würde jetzt ein Konzept erarbeiten, unter welchen Bedingungen die Freibäder geöffnet werden könnten, sagte sie.

Das Volksbad in Dortmund.

Dass Schwimmbäder in anderen Städten es bereits geschafft hätten zu öffnen, wollte sie nicht gelten lassen: "Was heißt hier schaffen?", fragte sie. Es werde nur eine Normalität unter Corona-Pandemie-Bedingungen geben können, machte die Dezernentin klar. 

Zunächst müsse klar geregelt sein, wer für die Einbußen der Freibäder durch deutlich weniger Besucher aufkomme. Bevor das nicht geklärt sei, "werden wir hier nicht an den Start gehen", machte Zoerner klar.

Zoo Dortmund: Wegen des Coronavirus mehr Patenschaften

Update, Dienstag (26. Mai), 12.09 Uhr: Auch in der Coronavirus-Krise kommt der Verkehr in Dortmund nicht zur Ruhe. Am Wochenende hat die Polizei zahlreiche Raser auf dem Wall aus dem Verkehr gezogen. Zudem gibt es offenbar einen neuen Hotspot für Raser.

Update, Dienstag (26. Mai), 9 Uhr: Kinder bekommen selten Covid-19: Dieser Satz wurde zuletzt immer wieder strapaziert. Nun zeigt sich: Nach einer Infektion mit dem Coronavirus können Kleinkinder vermutlich am Kawasaki-Syndrom erkranken, berichtet ein Arzt aus Dortmund. Er erklärt auch, wie Eltern die Symptome erkennen und wie man sie behandeln kann.

Update, Montag (25. Mai), 19.25 Uhr: Trotz Lockdown konnte der Dortmunder Zoo einen Rekord verzeichnen - dank des Coronavirus. Verantwortlich für die erfreuliche Nachricht sind Besucher und Fans.

Allein im April konnte der Zoo in Dortmund rund 600 Patenschaften verzeichnen - das ist soviel wie sonst in einem ganzen Jahr. Grund für die breite Unterstützung für den Zoo in Dortmund ist der Corona-Lockdown. Dem Zoo mangelte es an Einnahmen in der Krise, mit den Patenschaften wollten die Menschen den Tieren und der Einrichtung helfen.

Coronavirus in Dortmund: Eine Neuinfektion kommt dazu - elf Menschen weiter im Krankenhaus

Update, Montag (25. Mai), 17.25 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet eine Neuinfektion mit dem Coronavirus. Damit bleibt die Situation weiter überschaubar.

Eine weitere Person aus Dortmund hat heute laut der Stadt Dortmund ein positives Testergebnis auf Covid-19 bekommen. Damit haben sich insgesamt 729 Menschen mit dem Virus infiziert. 

Aktuell erkrankt sind jedoch nur noch 23 Menschen. Elf Menschen werden weiter im Krankenhaus behandelt (vier intensiv, zwei davon beatmet).

Coronavirus in Dortmund: Schauspielintendant Kay Voges feiert Abschied digital

Update, Montag (25. Mai), 16.25 Uhr: Irgendwie passt es ja auch: Schauspielintendant Kay Voges muss sich wegen der Coronavirus-Krise digital vom Publikum verabschieden. Eigentlich standesgemäß für jemanden, der das Theater in Dortmund so modern gemacht hat.

Neben einem großen Premierereigen sei auch eine Abschiedsgala geplant gewesen, ist auf der Seite des Schauspiels Dortmund zu lesen. Doch wegen des Coronavirus wird daraus nun nichts.

Auf der Bühne stehen wird das Ensemble um Kay Voges am Samstag (30. Mai) trotzdem - um sich zu verabschieden. Im Live-Stream ab 19.30 Uhr werden Szenen, Texte und Lieder der vergangenen zehn Jahre zu sehen sein.

Kay Voges wechselt anschließend ans Vokstheater Wien und leitet zudem die neue Akademie für Theater und Digitalität in Dortmund. Seine Nachfolge am Schauspiel Dortmund soll Julia Wissert, eine der jüngsten Intendantinnen in Deutschland, übernehmen.

Intendant Kay Voges wechselt nach Wien

Coronavirus in Dortmund: Keine Neuinfektionen - eine Person mehr genesen

Update, Montag (25. Mai), 13.25 Uhr: Während die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Dortmund weiter gering ist, trifft es andere Städte in NRW härter. Bei einem neuen Ausbruch an der niederländischen Grenze haben sich mehrere Menschen mit Covid-19 infiziert (alle Nachrichten im NRW-Live-Ticker).

Update, Sonntag (24. Mai), 16.17 Uhr: Die Stadt Dortmund, bei der es aktuell Diskusssionen um Frauen-Nacht-Taxis gibt, hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekanntgegeben. Auch am heutigen Sonntag ist kein positives Testergebnis hinzugekommen.

Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 728 positive Tests vor. 706 Patientinnen und Patienten (705 am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund 11 Corona-Patientinnen und Patienten stationär behandelt - 4 intensivmedizinisch, darunter 2 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, Samstag (23. Mai), 16.23 Uhr: Am heutigen Samstag (Stand 16 Uhr) meldet die Stadt Dortmund keine neuen positiven Testergebnisse auf das Coronavirus. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 728 positive Tests vor.

Coronavirus in Dortmund: Neuinfektionen bleiben erneut aus

Im Vergleich zum Vortag gelten zwei Personen mehr als genesen (insgesamt 705). Somit gibt es gegenwärtig noch 23 aktive Infektionen.

Zurzeit werden in Dortmund 13 Corona-Patientinnen und –Patienten stationär behandelt; 4 intensivmedizinisch, darunter 2 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Mundschutz und Lockdown: Diese Regeln gelten im neuen Alltag der Coronavirus-Pandemie in NRW.

Update. Freitag (22. Mai), 21.25 Uhr: Am vergangenen Samstag (15. Mai) fanden in Dortmund gleich mehrere Demonstrationen zum Thema Coronavirus-Krise und den damit verbundenen Maßnahmen statt. Und auch an diesem Wochenende stellt sich die Stadt erneut auf Demonstranten ein.

Dortmund: Wieder eine Corona-Demo am Samstag

Auf dem Friedensplatz in der Innenstadt haben sich bis zu 300 Personen angekündigt, die ab 15.30 Uhr gegen die Corona-Schutzvorschriften demonstrieren wollen.

Update, Freitag (22. Mai), 14.49 Uhr: Am heutigen Freitag verzeichnet die Stadt Dortmund ein weiteres positives Testergebnis auf das neuartige Coronavirus. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen somit insgesamt 728 positive Tests vor.

Coronavirus in Dortmund: Ein weiteres positives Testergebnis am Freitag

Davon gelten 703 Personen wieder als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 14 Covid-19-Patienten stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch, zwei werden beatmet. Die Zahl der Todesfälle bleibt unverändert. Vier Personen sind an der Krankheit bislang gestorben.

Update, Freitag (22. Mai), 14.18 Uhr: Über 7300 Mal hat das Ordnungsamt Dortmund bereits die Einhaltung der Corona-Schutzverordnungen kontrolliert. Insgesamt seien dabei mehr als 1650 Anzeigen gestellt worden. So berichtet es die WAZ.

Coronavirus in Dortmund: Ordnungsamt bilanziert über 1000 Anzeigen wegen Ansammlungen im öffentlichen Raum

Über 1000 Anzeigen seien allein wegen nicht gestatteter Ansammlungen im öffentlichen Raum gestellt worden. Wegen Verstößen gegen die Corona-Schutzverordnungen erließ das Ordnungsamt 1500 Busgelder.

Insgesamt sei die Anzeigenzahl im Mai zurückgegangen. In Dortmund habe sich das gestufte Verfahren des Ordnungsamtes bewährt. Erst nach vergeblichen freundlichen Hinweisen und Aufklärung greife man zu Sanktionen.

Update, Freitag (22. Mai), 13.13 Uhr: Seit dem (20. Mai) dürfen bei standesamtlichen Trauungen in NRW wieder Gäste zugegen sein, die nicht zur Familie oder zu den Angehörigen von zwei Haushalten gehören. Das hatte die Landesregierung zuvor beschlossen.

Coronavirus in Dortmund: Stadt hält an Grenze von zehn Personen bei standesamtlicher Hochzeit fest

In Dortmund hatte man bereits am 12. Mai Lockerungen erlassen. Inklusive Brautpaar und möglicher Trauzeugen dürfen zehn Personen in das Trauzimmer. Daran wird man zum Schutz vor dem Coronavirus auch festhalten - trotz der von der Landesregierung beschlossenen Lockerung.

Immerhin ist die Stadt für die Einhaltung der Corona-Schutzverordnungen verantwortlich. Selbst wenn die Trauzimmer groß genug wären, könne es auf den Wegen dahin eng werden, so Elisabeth Böker, stellvertrende Leiterin der Bürgerdienste, gegenüber den Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel).

Bei standesamtlichen Trauungen in Dortmund sind weiterhin maximal zehn Feiernde zugelassen.

Update, Freitag (22. Mai), 12.41 Uhr: Das Studium für Seniorinnen und Senioren an der TU Dortmund hat eine gewisse Tradition. Seit über 40 Jahren schreiben sich Menschen ab 50 Jahren nach der Berufs- oder Familienphase an der Universität ein. Endet diese Tradition wegen des Coronavirus?

Coronavirus in Dortmund: Senioren studieren an der TU Dortmund online

Nein, so die Antwort von Detlef Schiebold, Sprecher des Service- und Beratungsteams. Zwar gelte auf dem gesamten Campus ein Zutrittsverbot für Studierende. Der Weiterbildung der älteren Generation steht dennoch nichts im Weg.

"Ein Studium ist weitestgehend möglich. Denn wie für alle Studierenden an der TU Dortmund läuft das Studium auch für die Seniorinnen und Senioren digital – also online von zu Hause aus oder von wo auch immer!"

Die Seniorenstudierenden können auf die diversen Möglichkeiten der Online-Lehrveranstaltungen an der TU Dortmund zugreifen. Auf der Lernplattform Moodle finden sich beispielweise Präsentationen mit oder ohne Audiountermalung, daneben gibt es Videokonferenzen, Online-Foren, Chats etc. – je nachdem, wie die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten den Lehrstoff für die elektronische Vermittlung aufbereitet haben.

Update, Freitag (22. Mai), 10.39 Uhr: Fast zwei Monate blieb der Zoo Dortmund wegen des Coronavirus geschlossen. Während dieser Zeit war die Unterstützung der Tierfreunde enorm. Etliche Patenschaften für einen oder mehrere Zoobewohner wurden übernommen.

Coronavirus in Dortmund: Zoo Dortmund bedankt sich für etliche Patenschaften

„Wir sind ganz überwältigt von der Solidarität und der Fülle von Spenden und Patenschaftsanträgen zur Unterstützung unseres Zoos. Das ist uns in dieser schwierigen Zeit eine große Hilfe und Motivation. Herzlichen Dank dafür!“, sagt Zoodirektor Dr. Frank Brandstätter. Über 600 Patenschaften wurden allein im April übernommen; das sind mehr als sonst in einem ganzen Jahr.

Während die allseits bekannten und beliebten Erdmännchen gemeinsam mehr als 150 Paten vorweisen können, fanden die Weißschwanz-Stachelschweine Barry und Rita, der Kleine Ameisenbär Hugo, die Zwergseidenäffchen-Familie oder der Lachende Hans Helga kaum oder keine Paten. Die eher unbeachteten Tiere erleiden dadurch aber keinen Nachteil: Der gesamte Betrag aus den Patenschaften, der ausschließlich für Futterkosten verwendet wird, wird gerecht unter allen Zoobewohnern aufgeteilt.

Der kleine Ameisenbär Hugo fand während der Coronavirus-Zwangspause im Zoo Dortmund keinen Paten.

Update, Freitag (22. Mai), 9.50 Uhr: Weil der große Massenanfall von Covid-19 Patienten ausgeblieben ist, fährt das Klinikum Dortmund die Kapazitäten wieder hoch. Dabei rückt vor allem eine neue Maßnahme in den Fokus.

Coronavirus in Dortmund: Klinikum-Standort an der Beurhausstraße zurück zum Normalbetrieb

Das Klinikzentrum Nord an der Münsterstraße bleibt die Anlaufstelle für Coronavirus-Fälle. Der Standort an der Beurhausstraße kehrt somit zurück zum Normalbetrieb.

Die klare Trennung soll zusätzliche Sicherheit für Patienten schaffen. Auch soll die Sorge genommen werden, aus Angst vor dem Coronavirus im Ernstfall nicht das Krankenhaus aufzusuchen oder den Notruf zu wählen.

Das Corona-Diagnostikzentrum in der Beethovenstraße am Klinikzentrum Nord bleibt bestehen. Die weiterführende Behandlung bei schweren Verläufen der Lungenerkrankung findet in der dort angesiedelten Klinik für Pneumologie statt.

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Ihr habt es vielleicht schon gehört: Unser #Klinikum fährt die Kapazitäten wieder hoch Nachdem die große Katastrophe durch einen Massenanfall von #Covid19-Patienten (bisher) ausgeblieben ist, gibt es vor allem eine Maßnah­me, die das #Krankenhaus vorerst neu ordnet: Das Klinikzentrum Nord an der Münsterstraße bleibt Anlaufstelle, wenn es um Covid-19-Fälle geht. Somit schwenkt der Standort an der Beurhausstraße wieder in den Normalbetrieb um. Die klare Trennung soll zusätzliche Sicherheit für Patienten schaffen. Somit solltet ihr nicht aus Angst vor #Corona den Gang zum Krankenhaus oder gar den #Notruf scheuen. Darüber hinaus ist das Klinikzent­rum in Nord mit dem Corona-Dia­gnostikzentrum an der Beethoven­straße weiterhin eine verlässliche Adresse zur Früherkennung von Covid-19. Auch eine weiterfüh­rende Behandlung bei schweren Verläufen der Lungenerkrankung findet in der dort angesiedelten #Klinik für #Pneumologie statt.

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Update, Freitag (22. Mai), 9.15 Uhr: Die Dortmunder Polizei macht sich Sorgen um die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr. Wegen der Coronavirus-Pandemie können die Grundschulen nicht mehr die Verkehrspuppenbühne der Polizei im Westfalenpark besuchen und auch nicht mehr an der Radfahrausbildung der Unfallprävention teilnehmen.

Coronavirus in Dortmund: Polizei bietet Verkehrserziehung für Eltern und Kinder online an

Also verlegt die Dortmunder Polizei ihre Fußgänger- und Radfahrerausbildung ins Internet - mit kurzen Videos, die Eltern und Kinder zum Nachmachen animieren sollen. Bei Facebook und auf der eigenen Homepage veröffentlicht das Polizeipräsidium Dortmund dienstags die Fußgänger-Lehrvideos der Verkehrspuppenbühne und donnerstags die Radfahrer-Filme der Verkehrsunfallprävention.

Das verfolgte Ziel: deutlich weniger Unfälle und deutlich weniger verletzte Kinder. "Zwar ist die Zahl der Verkehrsunfälle mit Kindern in den vergangenen Jahren gesunken, aber 156 verunglückte Kinder im Jahr 2019 sind 156 zu viel", heißt es von der Polizei Dortmund dazu.

Die Dortmunder Polizei bittet Eltern, die Filme gemeinsam mit ihren Kindern anzusehen und auf der Straße die Situationen zu üben. "Die Lehrvideos im Internet können unsere Arbeit im direkten Kontakt mit den Kindern nicht ersetzen. Aber sie sind eine Alternative und wichtig, damit Eltern mit ihren Kindern immer wieder das richtige Verhalten im Straßenverkehr üben", sagt der leitende Polizeidirektor Ralf Ziegler zu den Maßnahmen.

Wegen des Coronavirus verlegt die Polizei Dortmund ihre Verkehrserziehung ins Internet (Symbolfoto).

Update, Freitag (22. Mai), 7.21 Uhr: Am 8. Juni sollen alle Kitas in NRW den "eingeschränkten Regelbetrieb" aufnehmen. Doch was bedeutet das für Eltern und Kinder? Eine Rückkehr zur Normalität ist die Öffnung nicht - RUHR24 klärt auf.

Update, Donnerstag (21. Mai), 21.55 Uhr: Seit Mittwoch (20. Mai) dürfen die Freibäder in NRW und Dortmund wieder öffnen. Für viele Kinder und Jugendliche ein Grund zur Freude.

Doch aufgrund des Coronavirus sind einige Eltern noch immer in Sorge. Sie fürchten eine Ansteckung im Wasser. Aber ist diese Sorge wirklich gerechtfertigt? RUHR24 klärt auf, wie gefährlich das Schwimmen im Schwimmbad zu Coronavirus-Zeiten ist.

Update, Donnerstag (21. Mai), 18.48 Uhr: Dortmund - Trotz besten Wetters am Vatertag zog die Polizei in Dortmund ein erstes positives Fazit, was die Einhaltung der Coronavirus-Schutzmaßnahmen angeht. Es sei "alles im grünen Bereich", hieß es nach dpa-Informationen.

Coronavirus in Dortmund: Keine Neuinfektionen am Vatertag gemeldet

Update, Donnerstag (21. Mai), 16.52 Uhr: Dortmund - Am heutigen Donnerstag (21. Mai) kamen keine weiteren positiven Coronavirus-Testergebnisse in Dortmund dazu. Somit liegen insgesamt 727 positive Tests vor. 703 Patienten gelten als genesen (drei mehr als am Vortag).

Derzeit werden in Dortmund 14 Personen stationär behandelt, vier von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmet. Es gibt in der Stadt weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: "Flatten the curve" scheint gelungen

Update, Donnerstag (21. Mai), 13.38 Uhr: Dortmund - Wie sehen die Corona-Zahlen in Dortmund eigentlich seit Beginn der Zählung aus? 

Zunächst mal eine gute Nachricht: Das Ziel der Kurvenabflachung ("Flatten the curve") scheint gut gelungen zu sein. Etwa seit Anfang April hat sich die Kurve der Neuinfektionen mit dem Coronavirus sichtbar abgeflacht (Quelle: Gesundheitsamt Dortmund).

Zahl der mit dem Coronavirus infizierten in Dortmund seit Beginn der Pandemie.

Coronavirus: 727 Menschen in Dortmund mit dem Virus seit März infiziert

Seit dem 5. März haben sich in Dortmund 727 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt (Stand 20. Mai) - die meisten von ihnen sind wieder genesen. Die Stadt hat knapp über 600.000 Einwohner. Bei den 727 Menschen handelt es sich allerdings nur um bestätigte Fälle. Es dürften also einige Menschen mehr mit dem Coronavirus infiziert gewesen sein, viele sogar unwissentlich. 

Was die Meldung positiver Tests pro Tag betrifft, ragt der 7. April eindeutig heraus: An jenem Tag wurden 58 Corona-Fälle gemeldet. Seit Ende April scheinen die Beschränkungen und Corona-Maßnahmen zu fruchten. Seitdem meldet Dortmund selten mehr als drei bis fünf neue Fälle.

Coronavirus: Vier Menschen am Covid-19 in Dortmund gestorben

Am Coronavirus gestorben, bzw. an die dadurch verursachte Lungenkrankheit Covid-19 sind seit dem 5. März vier Menschen in Dortmund. Die Stadt zählt aber nur diejenigen Menschen in die Statistik, die wirklich an Covid-19 gestorben sind und nicht mit Covid-19.

Was die stationäre Behandlung von Covid-19-Patienten betrifft, waren in Dortmund maximal elf Personen gleichzeitig intensivpflichtig mit Beatmung. Intensivpflichtig ohne Beatmung waren maximal acht Personen gleichzeitig. Die höchtste Zahl normalstationär behandelter Covid-19-Patienten lag am 15. April bei 28 Personen. Maximal wurden also an einem Tag 43 Personen gleichzeitig in einem Krankenhaus in Dortmund wegen Covid-19 behandelt - und zwar am 15. April. Am 20. Mai waren es nur noch elf Personen.

22 Uhr: Dortmund - In NRW-Gefängnissen ist die Zahl der Coronavirus-Fälle unter Häftlingen bisher überschaubar. Einen Fall gibt es laut dem NRW-Justizministerium auch in Dortmund

Die Person sei im geschlossenen Vollzug untergebracht. Insgesamt gebe es in NRW-Gefängnissen acht Fälle, fünf der Infizierten gelten inzwischen als genesen.

Coronavirus in Dortmund: Zoo schafft Mundschutz-Pflicht aus kuriosem Grund ab

Update, Mittwoch (20. Mai), 17.35 Uhr: Dortmund - Für den Zoo Dortmund gelten zwei Wochen nach Wiedereröffnung neue Regeln. Ab Samstag (23. Mai) ist laut Stadt Dortmund kein Mundschutz mehr vorgeschrieben. Der Grund ist recht kurios.  

Die Maskenpflicht war ursprünglich zum Schutz der Kleinaffen und Kleinkatzen festgelegt worden. Da sich jedoch zu viele Besucher nicht daran gehalten haben, werden die entsprechenden Bereiche nun für den Besucherverkehr gesperrt. Die übrigen Verhaltensrichtlinien nach der Coronavirus-Schutzverordnung, vor allem die Abstandsregel, gelten im Zoo unverändert. Auch wird weiterhin dringend empfohlen, eine Schutzmaske zu tragen.

Coronavirus in Dortmund: 700 Corona-Patienten wieder genesen

Update, Mittwoch (20. Mai), 16.58 Uhr: Am heutigen Mittwoch (20. Mai) kamen in Dortmund drei weitere positive Coronavirus-Testergebnisse dazu. Somit liegen insgesamt 727 positive Tests vor. 700 Patienten gelten als genesen (vier mehr als am Vortag). Es sind also nur noch 27 Menschen in der Stadt nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 

Derzeit werden in Dortmund elf Personen stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmet. Es gibt weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, Mittwoch (20. Mai), 13.28 Uhr: Die GRÜNEN im Rat setzen sich vor dem Hintergrund der Corona-Auswirkungen dafür ein, das städtische Sommerferienprogramm für Kinder- und Jugendliche in diesem Jahr inhaltlich auszuweiten. Kinder aus Familien mit geringem Einkommen hätten nicht die Möglichkeit in den Urlaub zu fahren, noch dazu würden viele geplante Urlaubsreisen ohnehin aufgrund der Covid-19-Pandemie ins Wasser fallen.

Coronavirus in Dortmund: GRÜNE fordern Ausweitung des städtischen Ferienprogramms

"Sie alle werden in den Sommerferien in Dortmund sein. Deshalb brauchen wir in diesem Jahr ein städtisches Ferienprogramm, das über die Angebote in normalen Jahren hinausgeht", so die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion, Ulla Hawighorst.

Die vielen Corona-Beschränkungen in den vergangenen Wochen seien besonders für Familien belastend gewesen. Gerade in den Sommerferien sei es deshalb umso wichtiger, für Kinder und Jugendliche Möglichkeiten für Spiel und Spaß zu bieten.

Zudem könnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden, erklärt Ulla Hawighorst. Indem Künstler*innen, Trainer*innen und andere Berufsgruppen einbezogen werden, könnten auch diese nach der schwierigen Phase finanziell unterstützt werden.

Update, Mittwoch (20. Mai), 8.58 Uhr: Gemäß den Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen dürfen ab dem heutigen Mittwoch Angehörige wieder Patienten in Krankenhäusern besuchen, sofern die Einrichtungen über ein entsprechendes Konzept verfügen. In Dortmund gilt diese Regelung nicht.

Coronavirus in Dortmund: Stadt und Kliniken verständigen sich auf Besuchsverbot bis 1. Juni

Das Gesundheitsamt und die Dortmunder Krankenhäuser haben sich darauf geeinigt, dass bis zum 1. Juni keine Besuche stattfinden. In Zeiten der Coronavirus-Pandemie bedeuten Besuche in Krankenhäusern ein erhebliches Risiko, heißt es in einer Mitteilung der Stadt.

Das Klinikum Dortmund reagiert auf die ausbleibenden Covid-Patienten und nimmt Änderungen vor.

"Es geht nicht darum, den Bürger*innen etwas zu verwehren, sondern deutlich zu machen, dass jeder Angehörige mit dem Verzicht auf Besuche weiterhin einen wertvollen Beitrag zum Infektionsschutz im Krankenhaus leistet", sagt Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts.

Mittlerweile hat der Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund Rückkehrer aus dem Urlaub vor dem Coronavirus gewarnt.

Den Krankenhäusern in Dortmund fehle das nötige zusätzliche Personal, um Besuche zu ermöglichen. Dazu sei der organisatorische Aufwand immens, weil jeder Besuch detailliert nachgehalten werden muss.

Coronavirus: Besuche in Krankenhäusern in Dortmund nur in besonderen Einzelfällen

In besonderen klinischen Situationen (Schwerst- oder Langzeiterkrankungen) sowie beispielsweise auf Geburts- und Kinderstationen und auf Palliativstationen können Besuche im Einzelfall dennoch mit den behandelnden Ärzten vereinbart werden.

Update, Mittwoch (20. Mai), 7.38 Uhr: Das sind mal gute Neuigkeiten. Aufgrund des Coronavirus musste das diesjährige Dortmunder Festival "Juicy Beats" auf den 23. und 24. Juli 2021 verschoben werden. Beim Nachholtermin im Westfalenpark werden aber nahezu alle Headliner aus diesem Jahr mit dabei sein.

Coronavirus in Dortmund: Juicy Beats nimmt fast alle Headliner mit ins Jahr 2021

Festivalchef Carsten Helmich sagt dazu: "Wir haben hart daran gearbeitet, möglichst viele Acts von diesem Jahr für das nächste Jahr mitzunehmen, um unseren Geburtstag am 23. und 24. Juli 2021 gebührend nachzufeiern – mit einer extra Portion Euphorie."

Das Publikum darf sich somit unter anderem auf Kontra K, Alligatoah, RIN und Juju freuen. Einzig Erfolgsrapper Apache 207 konnte nicht mit ins nächste Jahr übernommen werden.

Am Montag (25. Mai) geht auf der Juicy-Beats-Homepage die Refund-Plattform des Festivals online. Wer sein Ticket im Juicy Beats Shop oder als Hardticket bei einer Vorverkaufsstelle erworben hat, kann es darüber entweder ins neue Jahr übertragen oder es zurückgeben.

Am 23. und 24. Juli 2021 steigt das Juicy Beats Festival im Dortmunder Westfalenpark.

Eventim-Kunden müssen sich aufgrund der Gutscheinlösung entsprechend an Eventim wenden. Ab dem 25. Mai sind auch Tickets für Juicy Beats 2021 verfügbar.

Update, Dienstag (19. Mai), 21.10 Uhr: Freibäder in NRW dürfen ab dem 20. Mai wieder öffnen. Aufgrund des Coronavirus gelten jedoch strenge Regeln und nicht alle Freibäder könne schon ab Mittwoch wieder die Pforten öffnen. 

Update, Dienstag (19. Mai), 20.55 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie könnte nun auch den Dortmunder Flughafen in Gefahr bringen: Der Airport Dortmund hat aufgrund der Coronavirus-Krise starke Einbußen. Der Grund dafür: Seit Ende März wurde der Flugverkehr nahezu eingestellt. 

16.47 Uhr: Am heutigen Dienstag (19. Mai) kam erneut nur ein weiteres positives Coronavirus-Testergebnis dazu. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 724 positive Tests vor.

696 Patienten (sechs mehr als am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit werden in Dortmund 11 Corona-Patienten stationär behandelt, 6 von ihnen intensivmedizinisch, darunter 2 beatmete Personen. Es gibt in der Stadt weiterhin 4 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

12.06 Uhr: Auch wenn die Grundschulen ihren Betrieb langsam wieder aufnehmen bestimmt das Coronavirus nach wie vor das Leben vieler Kinder und Familien in Dortmund. Daher haben das Jugendamt und der Fachbereich Schule mit Unterstützung von Spendern und Sponsoren eine neue Aktions ins Leben gerufen, wie die Stadt mitteilt.

Coronavirus: Stadt Dortmund verteilt Spielrucksäcke an Grundschulkinder

Alle 3000 Kinder der sieben Nordstadt-Grundschulen sollen Spiel- und Lernrucksäcke erhalten. Diese enthalten Lernmaterialien wie mehrsprachige Bücher, Malvorlagen, Buntstifte sowie verschiedene Spielpläne mit Spielfiguren und Würfeln. Auch Obst und gesunde Snacks und Getränke sind für die kleine Stärkung zwischendurch enthalten.

Die Spielrucksäcke sollen den rund 3000 Grundschulkindern in Dortmund ein kleiner Lichtblick sein.

"Besonders Kinder, die unter schwierigen Bedingungen aufwachsen, leiden unter der Schließung der pädagogischen Einrichtungen. Für Kinder ist dies sicher ein kleiner Lichtblick in ihrem nun um wichtige Anregungen reduzierten Alltag", sagt Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

10.45 Uhr: Ab Mittwoch (20. Mai) können Gesundheitsämter für Kassenpatienten keinen Test auf das Coronavirus mehr über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen Lippe (KVWL) abrechnen. Untersuchungen, die durch das Gesundheitsamt veranlasst werden, müssen dann von der Stadt, also aus Steuermitteln bezahlt werden. Auch für die Stadt Dortmund kommt das überraschend. Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Birgit Zoerner, Leiterin des Krisenstabs der Stadt Dortmund, fordern in einem Schreiben der Stadt die Rücknahme dieser Entscheidung.

Coronavirus: Stadt Dortmund mit Tests und Untersuchungen künftig aus Steuermitteln zahlen

"Mitten in einer Pandemie wird ausgerechnet die Behörde geschwächt, die maßgeblich dafür verantwortlich ist, den Infektionsschutz und damit den Schutz der Bevölkerung vor Ort sicherzustellen. Hier muss die zuständige Aufsichtsbehörde, das Landesgesundheitsministerium, einschreiten", so Zoerner. "Wir benötigen weiterhin Gesundheitsämter, die vor Ort schnell handeln können, um auch in den kommenden Wochen die Herausforderungen der Coronavirus-Krise gut meistern zu können"

9.23 Uhr: Beim Kampf gegen das Coronavirus sticht Dortmund bei den Großstädten im Ruhrgebiet positiv heraus. In Dortmund wurde gut und viel getestet, Infizierte konnten dadurch isoliert werden.

Eine wesentliche Erklärung ist laut Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund: Sein Amt habe schlichtweg ausreichend Personal im Infektionsschutz, um eine solche Krise stemmen zu können. "Das ist auch sehr sinnvoll, wenn wir in einem solchen Fall in der Lage sein sollen, die Bevölkerung von Anfang an zu schützen", sagte er jüngst.

Coronavirus: Flughafen Dortmund hofft im Juni wieder auf mehr Passagiere

Update, Dienstag (19. Mai), 7.33 Uhr: Nach dem starken Einbruch der Passagierzahlen durch das Coronavirus hoffen die Flughäfen in NRW ab Juni auf einen Anstieg der Flüge, wie die Deutsche Presse Agentur mitteilt. Am Flughafen Dortmund ging die Zahl der Fluggäste auf 1,5 Prozent des Vorjahresniveaus zurück. In Weeze am Niederrhein starten und landen derzeit überhaupt keine Linienmaschinen. Dort können erst ab Juli Flüge mit Ryanair gebucht werden, wie ein Sprecher sagte.


Update, Montag (18. Mai), 23 Uhr: Seit dem 20. März veröffentlichen die Verwaltungen im Ruhrgebiet Fallzahlen zu Coronavirus-Erkrankungen. Bei den zehn größten Städten im Revier gibt es große Unterschiede. So sieht die erste Bilanz im Kampf gegen das Coronavirus in den Städten im Ruhrgebiet aus.

Coronavirus in Dortmund: Kein weiteres, positives Testergebnis

Update, Montag (18. Mai), 17.30 Uhr: Am heutigen Montag ist nach Angaben der Stadt Dortmund kein weiteres positives Testergebnis hinzugekommen. Insgesamt hat es in der Stadt Dortmund 723 positive Testergebnisse gegeben. 690 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden. Aktuell gibt es 11 Patienten, die behandelt werden. Vier Menschen sind am Coronavirus verstorben. 

Update, Montag (18. Mai), 12.39 Uhr: Am Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund wird gemeinsam mit zahlreichen Dortmunder Akteuren an Methoden geforscht, um Antikörper gegen das Coronavirus nachzuweisen. Neben dem Nachweis dieser soll auch untersucht werden, was diese können, um herauszufinden, wie gut sie darin sind, eine Immunität gegen das Virus zu vermitteln.

Im Rahmen dieser Untersuchung stehen die Forschenden in einem engen Austausch mit städtischen Verantwortlichen, dem Gesundheitsamt sowie dem Klinikum Dortmund. Die Ergebnisse könnten dem Klinikum etwa dabei helfen, eine gezielte Antikörper-Therapie zu entwickeln.

Theater in Schwerte hilft Kunstschaffenden in Coronavirus-Krise

Update, Montag (18. Mai), 10.56 Uhr: Um den Kunstschaffenden in der Coronavirus-Krise zu helfen, hat sich das Theater am Fluss in Schwerte etwas Besonderes ausgedacht. Gemeinsam mit Mainmix OnStage hat es sich das Projekt "Autotheater Ruhr - die Solidärbühne in Schwerte" ausgedacht. Damit soll Künstlern eine Bühne gegeben und die Kultur in Schwerte aufrecht erhalten werden.

Ab dem 22. Mai starten die ersten Veranstaltungen auf den Plateaus der Rohrmeisterei. Vorerst ist das Projekt bis Anfang Juli geplant.

Dortmund: Helfer zum nähen von Coronavirus-Schutzmasken gesucht

Update, Montag (18. Mai), 8.46 Uhr: Das Quartiersmanagement Westerfilde und Bodelschwingh in Dortmund ist auf der Suche nach Personen, die beim Nähen von Masken helfen. In NRW gilt seit einigen Wochen die Maskenpflicht, dennoch haben bis jetzt noch nicht alle Menschen die Möglichkeit sich mit so einem Schutz auszustatten.

Das Qutiersmanagement möchte dabei helfen. Die Stoffe für die Masken werden gestellt und sind mit Stadtteil-Motiven bedruckt. Nun sucht man noch nach fleißigen Nähern, die ihre Hilfe beim Fertigen anbieten.

Update, Sonntag (17. Mai), 16.50 Uhr: Dortmund - Gute Nachrichten für Dortmund: Die Stadt teilt mit, dass am heutigen Sonntag kein weiteres positives Testergebnis registriert wurde. Somit liegen seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Dortmund insgesamt 723 positive Tests vor. Schon 689 Patienten haben die Erkrankung überstanden und gelten als genesen.

Derzeit werden zehn Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen müssen intensivmedizinisch behandelt werden, vier sind auf eine Beatmung angewiesen. Es gibt in Dortmund bislang vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: Reisepässe können abgeholt werden

Update, Sonntag (17. Mai), 11.30 Uhr: Ob es in diesem Jahr tatsächlich in den Urlaub geht, steht für viele derzeit noch in den Sternen. Der eine oder andere möchte aber vielleicht trotzdem seinen fertigen Reisepass abholen - für alle Fälle. Für diejenigen hat die Stadt Dortmund gute Nachrichten.

Auch wenn der Urlaub noch ungewiss ist - die Reisepässe können abgeholt werden.

Dortmund: Reisepässe und Personalausweise können ab Montag in den Behörden abgeholt werden

Ab Montag (18. Mai) stellt die Stadt nämlich online Termine für die Abholung von Reisedokumenten sowie Personalausweisen zu Verfügung. Das gilt für alle Bezirksverwaltungsstellen sowie das Amt in der Dortmunder Innenstadt. Wichtig: Die Pässe und Ausweise können nur da abgeholt werden, wo sie auch beantragt wurden.

Update, Sonntag (17. Mai), 9.33 Uhr: Wie in vielen anderen Städten in NRW, kam es gestern auch in Dortmund zu Demonstrationen gegen die Coronavirus-Beschränkungen. Es waren im Vorfeld zwei Demonstrationen mit je 50 und 100 Personen angemeldet worden, die laut Polizei friedlich verliefen. 

Gegen 15.30 Uhr musste die Dortmunder Polizei jedoch auf dem Alten Markt eingreifen. Dort bildete sich eine unangemeldete Versammlung von 150 Personen, die ebenfalls gegen die Maßnahmen der Regierung protestieren wollten. Am Hansaplatz konnte diese Demonstration jedoch gestoppt und kurz danach aufgelöst werden. Gegen die Leiterin der Versammlung wurde Anzeige erstattet.

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