Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in Dortmund - Neue Zahlen veröffentlicht - strenge Regeln in Bus, Bahn und Bibliotheken

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Die Coronavirus-Entwicklung in Dortmund macht Mut.

Das Coronavirus breitet sich in Dortmund weiter aus. Alle News über Sars-CoV-2 und die neuesten Entwicklungen liefert RUHR24 hier im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus führt auch in Dortmund zu drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
  • Laut der Stadt Dortmund ist die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten auf 611 gestiegen.
  • Drei Menschen sind bisher an der Covid-19-Erkrankung gestorben, 425 Menschen gelten als geheilt.

21.14 Uhr: Dortmund - Die Bibliotheken in Dortmund dürfen wieder öffnen: Unter strengen Coronavirus-Schutzauflagen kann der Ausleihbetrieb am Dienstag (28. April) wieder starten, wie die Stadt Dortmund mitteilt. In der Zentralbibliothek am Max-von-der-Grün-Platz/Königswall können Kunden Medien zu den gewohnten Öffnungszeiten ausleihen und die ausgeliehenen Medien zurückgeben. Auf Wunsch werden außerdem neue Bibliotheksausweise ausgestellt.

Für den Bibliotheksbetrieb gelten besondere hygienische Vorgaben und Abstandsregeln. Daher ist nur eine begrenzte Besucherinnen- und Besucherzahl im Gebäude erlaubt. Außerdem besteht noch keine Möglichkeit, die Bibliothek als Arbeitsplatz zu nutzen. Computer-Arbeitsplätze, Drucker oder Scanner sind außer Betrieb.

Coronavirus in Dortmund: BVB-Geschäftsführer Kramer erklärt verzicht auf Kurzarbeit

19.17 Uhr: Geschäftsführer Carsten Kramer hat den Verzicht auf Kurzarbeit bei Borussia Dortmund in der Coronavirus-Krise auch mit der gesellschaftlichen Verantwortung des Vereins begründet. "Borussia Dortmund ist ein Leuchtturm und auch ein gesellschaftliches Vorbild, und da ist es kein gutes Zeichen, wenn wir den Druck auf die Mitarbeiter übertragen würden und über Kurzarbeit nachdenken. Wir sind hier enger zusammengerückt", sagte Kramer am Montag dem TV-Sender Sky.

Kramer zeigte sich zufrieden, dass der Verein ein "ganz gutes Paket geschnürt" habe. Beim BVB verzichten Verantwortliche und Spieler auf Teile ihres Gehaltes während der Zwangspause. Der Club spart damit einen zweistelligen Millionenbetrag ein.

Coronavirus in Dortmund: Tickets für abgesagtes Juicy Beats sind auch im kommenden Jahr gültig

17.34 Uhr: Dortmund - Das Musikfestival Juicy Beats in Dortmund fällt dieses Jahr der Coronavirus zum Opfer. Die Veranstalter haben jetzt auf Facebook angekündigt, wie mit den bereits ausgegebenen Tickets verfahren werden soll. 

Ab 25. Mai können Karten-Besitzer auf einer Refundplattform angeben, dass sie ihre Tickets gerne für die Veranstaltung im kommenden Jahr 2021 behalten möchten. Weitere Details folgen, wenn die Plattform in etwas mehr als einem Monat online geht.

Coronavirus in Dortmund: Zehn Neuinfektionen am Montag

17.06 Uhr: Dortmund - Am heutigen Montag (20. April) sind in Dortmund zehn positive Coronavirus-Testergebnisse dazu gekommen. Insgesamt liegen damit seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 611 positive Tests vor. 425 Menschen (elf mehr als am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als gesund.

Derzeit werden in Dortmund 30 Coronavirus-Patientinnen und –Patienten stationär behandelt (vier mehr als am Vortag); 13 intensivmedizinisch, darunter elf beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

16.35 Uhr: Wenn am Donnerstag (23. April) für Berufsschüler, Schüler der Abschlussklassen an weiterführenden Schulen und – auf freiwilliger Basis – der aktuelle Abitur-Jahrgang nach fünfwöchiger Coronavirus-Pause in die Schulen zurückkehren, wird DSW21 sein Angebot bei Bussen und Bahnen entsprechend ausweiten. Folgende Maßnahmen sind in Dortmund geplant:

Coronavirus in Dortmund: DSW21 weitet Angebot zum Wiederbeginn der Schulen aus

  • Zusätzliche Bahnen fahren auf den Stadtbahnlinien U45 und U49 in Richtung Fredenbaum, Hafen und Hacheney.
  • Auf der U43 werden höhere Kapazitäten angeboten.
  • Im Busbereich werden zum Schulbeginn um 8 Uhr auf speziellen Verbindungen insgesamt zwölf E-Wagen eingesetzt.

Bis zum Wochenende wolle man genau beobachten, wie sich das Fahrgastaufkommen entwickelt. DSW21 ruft Fahrgäste auf, die Coronavirus-Ansteckungsgefahr gering zu halten.

  • Fahrgäste sollen sich in den Fahrzeugen so gut wie möglich verteilen und auf den nächsten Zug oder Bus warten, sollte ein einfahrender bereits gut gefüllt sein.
  • Fahrt vorsichtshalber lieber eine Fahrt früher!
  • DSW21 weist ausdrücklich auf das Gebot zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung hin. Dazu können auch Halstücher und Schals verwendet werden.

13.45 Uhr: In den Wäldern des Ruhrgebiets breitet sich derzeit ein gefährlicher Pilz aus, der besonders für Tiere gefährlich werden kann. Ein Dortmunder Experte vermutet, dass der Erreger im Zusammenhang mit dem Coronavirus steht.

Update, Montag (20. April), 11.40 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie ist noch in vollem Gange. Viele Sachen, die man in Dortmund sonst so macht, sind aktuell nicht möglich. Wir haben aufgeschrieben, auf welche Dinge wir uns nach der Coronavirus-Krise in Dortmund freuen.

Coronavirus in Dortmund: BVB-Boss Watzke vor leerer Tribüne

Update, Sonntag (19. April) 21.40 Uhr: Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des BVB, fehlen die Spiele mit Fans in der Fußball-Bundesliga. "Aber die Pandemie-Situation ist leider so, wie sie ist", sagte der 60-Jährige der Funke-Mediengruppe. "Wir müssen das Beste daraus machen."

Den Anblick der leeren Ränge im Westfalenstadion scheint Watzke aber gewohnt zu sein: "Ich kenne die leere Südtribüne gut, weil ich zurzeit manchmal, um Kraft zu tanken, alleine durch das Stadion gehe und vor ihr stehen bleibe", sagte er.

Coronavirus in Dortmund: BVB-Profi Marcel Schmelzer sammelt Spenden 

18.25 Uhr: BVB-Profi Marcel Schmelzer hat ein Fortnite-Turnier organisiert, um für Dortmund Spenden zu sammeln. Insgesamt kamen rund 16.000 Euro zusammen, die nun auf verschiedene Einrichtungen wie die Dortmunder Tafel und ein Seniorenheim aufgeteilt werden.

16.51 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, liegen die neuen Testergebnisse vor. Demnach sind heute 5 weitere positive Coronavirus-Fälle hinzugekommen. Damit steigt die Fallzahl in Dortmund auf 601 an.

Coronavirus in Dortmund: Bereits mehr als die Hälfte der Patienten wieder genesen

Doch die Mehrheit der Infizierten hat die Krankheit bereits überstanden: 414 Patienten gelten bereits als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 26 Coronavirus-Patienten stationär behandelt, 12 von ihnen intensivmedizinisch, darunter 9 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund bislang 3 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Außerdem teilt die Stadt Dortmund mit, dass ab morgen (20. April) eine neue Rechtsverordnung des Landes NRW gilt. Die Umsetzung wirft eine Reihe von Abgrenzungsfragen auf. Um für die Dortmunder Betriebe Rechtsklarheit zu schaffen, hat das Ordnungsamt eine Übersichtstabelle entwickelt. 

Ab morgen dürfen Geschäfte trotz Coronavirus öffnen: Stadt veröffentlicht Liste mit Bedingungen

Sie weist aus, welche Betriebsarten unter welchen Bedingungen betrieben bzw. auf der Grundlage der Rechtsverordnung vorübergehend nicht betrieben werden dürfen. Die Liste wird regelmäßig aktualisiert, da verschiedene Eilverfahren am Oberverwaltungsgericht anhängig sind. Die Übersicht ist zu finden unter www.corona.dortmund.de unter dem Menüpunkt „Gewerbe, Gastronomie, Freizeit, Kultur und Veranstaltungen“.

14.45 Uhr: Am Wochenende war die Polizei Dortmund wieder mit verstärkten Kontrollen in der Stadt unterwegs. Schwerpunkte der Kontrollen waren am Freitag und Samstag vor allem Orte in der nördlichen Innenstadt.

Polizei Dortmund: Coronavirus-Party entpuppte sich als gemeinsame Gesangseinlage

Erfreulich: Die Beamten stießen auf Menschen, die sich einsichtig und den aktuellen Regeln, die im Zuge der Pandemievorsorge erlassen wurden, konform verhielten. Platzverweise und Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung blieben an beiden Tagen die Ausnahme. 

Im Falle eines Einsatzes in Dortmund-Dorstfeld wurden die Beamten zudem noch Zeugen einer musikalischen Darbietung. Was gegen 19.30 Uhr als "Corona-Party" gemeldet worden war, stellte sich als eine nachbarschaftliche Gesangseinlage heraus. 

Im Familienverbund standen mehrere Parteien auf ihren jeweiligen Grundstücken und sangen gemeinsam "You'll never walk alone". Auch wenn keine Verstöße feststellbar waren, wiesen die Beamten die Teilnehmer zumindest an, die Unterstützung der Musikanlagen etwas herunterzudrehen.

Raser auf dem Wall in der Coronavirus-Krise weiterhin uneinsichtig

Aber wie immer gab es auch schwarze Schafe. Im Bereich des Walls in der Innenstadt musste die Polizei erneut auf mehrere uneinsichtige Mitglieder der Raser- und Tuningszene treffen. 

Kurzfristig richteten Kräfte der Polizei Dortmund daher auf dem Ostwall in beiden Fahrtrichtungen eine Kontrollstelle ein. Insgesamt erteilten sie in diesem Rahmen 60 Platzverweise für den Bereich Wall und die Innenstadt innerhalb des Wallrings. Neunmal fertigten sie Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen die Coronaschutzverordnung.

Großteil der Dortmunder hat scheinbar den Ernst der Lage erkannt

Polizeipräsident Gregor Lange zeigt kein Verständnis für die Szene: "Zum wiederholten Male mussten unsere Beamtinnen und Beamten nun gegen eine Gruppe Uneinsichtiger vorgehen, die nicht nur sich gegenseitig gefährden, sondern auch Anwohnerinnen und Anwohner belästigen. Das ist nicht zu tolerieren. Und das bekräftigt die Polizei darin, den Druck auf diese Szene hoch zu halten - gerade in diesen ohnehin schwierigen und besonderen Zeiten. Wir überlassen die Straßen Dortmunds nicht denen, die statt des Wohls der Gesellschaft offenbar nur ihr eigenes im Kopf haben!"

Doch insgesamt kann für das Wochenende ein positives Fazit gezogen werden. "Die Einsatzmaßnahmen an diesem Wochenende haben gezeigt, dass der Großteil der Dortmunderinnen und Dortmunder den Ernst der Lage verstanden hat", erklärte Gregor Lange.

Im Vergleich zu den Nachbarkommunen ist Dortmund gut durch die Coronavirus-Krise gekommen. Vorbereitung und etwa Glück haben dabei geholfen.

Update, Sonntag (19. April), 12.06 Uhr: Wie der WDR berichtet, sollen ab Montag (20. April) wieder mehr Züge rund um Dortmund fahren. Demnach wird der Regionalverkehr wieder langsam raufgefahren - aber es gilt weiterhin ein Sonderfahrplan.

Coronavirus in Dortmund: VRR reagiert auf die Lockerungen im öffentlichen Leben

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) teilt mit, dass ab Montag das Angebot auf den Linien von S-Bahn, Regionalbahn und Regionalexpress in NRW von derzeit rund 50 Prozent auf 80 Prozent erhöht wird. Damit reagiert der Verkehrsbetrieb auf die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens. 

Außerdem kehrt zum Beispiel der Regionalexpress 3 zwischen Hamm und Düsseldorf zum Regelfahrplan zurück, ebenso die RB43 von Dorsten nach Dortmund. Auch andere Züge werden ab Montag wieder regelmäßiger fahren. Die neuen Sonderfahrpläne sind auf der Homepage mobil.nrw zu finden.

17.17 Uhr: Dortmund - Zwar steigen die Coronavirus-Fallzahlen nicht mehr so rasant an wie noch vor ein paar Wochen, aber dennoch sollten weiterhin ein paar Regeln befolgt werden, damit Infektionskette unterbrochen wird. Aber worauf genau müssen die Menschen in Dortmund achten?

Coronavirus-Infektion vermeiden - Experte aus Dortmund gibt Tipps

Das beantwort der Direktor der Klinik für Infektiologie und Pneumologie im Lungenzentrum des Klinikums Dortmund, Bernhard Schaaf, er gibt Tipps wie man einer Infektion mit dem Coronavirus entgeht. Er erklärt, wem ein Mundschutz wirklich was bringt, wie mit Handschuhen richtig umgegangen wird und was in geschlossenen Räumen zu beachten ist.

Dr. Bernhard Schaaf vom Klinikum Dortmund gibt Tipps zum Umgang mit dem Coronavirus.

16.37 Uhr: Die Stadt Dortmund hat neue Coronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach sind am heutigen Samstag fünf neue positive Testergebnisse dazu gekommen.

Coronavirus in Dortmund: Zahlen machen Hoffnung

Seit dem ersten Auftreten der Virus-Erkrankung liegen in Dortmund somit 596 positive Tests vor. Aber schon mehr als die Hälfte der Patienten ist bereits wieder gesund: 393 Patienten haben die Erkrankung überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund 33 Coronavirus-Patienten stationär behandelt, 17 von ihnen intensivmedizinisch, darunter 9 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund bislang 3 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid19.

14.33 Uhr: Unter der sozialen Distanz in der Coronavirus-Krise leidet derzeit besonders die Kreativwirtschaft in Dortmund. Das Projekt "Dortmund kreativ - Digitale Perspektiven" der Stadt unterstützt Kreative bei der Umsetzung neuer digitaler Formate.

Kreativ in der Coronavirus-Krise: Stadt Dortmund fördert Kreativwirtschaft

Die Stabstelle Kreativquartiere Dortmund möchte mit dem Projekt die Branche dazu ermutigen, neue kreative Ideen digital umzusetzen. Kreative können bis zum 27. April ihre Ideen an dortmund-kreativ@stadtdo.de senden.

Wie die Stadt Dortmund mitteilt könnte es sich zum Beispiel um Vortragsreihen, Workshops, Videos, Designgespräche, Vermarktungsplattformen, Lesungen, Talks/Buchvorstellung/Besprechung, Poetry Slams handeln. 

Stadt Dortmund fördert digitale Projekte mit 1200 Euro

die eingereichten Ideen werden von einer Jury bewertet und bis zu zehn Projekte werden anschließend mit einer Förderung von 1200 Euro belohnt. Die Projekte müssen bis zum 30. Juni umgesetzt werden.

Update, Samstag (18. April), 9.48 Uhr: Derzeit gibt es in Deutschland zwar noch keine Maskenpflicht, aber Bund und Länder empfehlen das Tragen eines Mundschutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie Geschäften. Doch nicht jeder kann sich mal eben eine Maske schneidern - oft fehlt die notwendige Nähmaschine. Im Handel sind die Masken in der Coronavirus-Krise oft vergriffen oder überteuert.

Mundschutz in der Coronavirus-Krise: St.-Johannes-Gesellschaft stattet Mitarbeiter aus

Um ihre Mitarbeiter auch in der Öffentlichkeit zu schützen, hat die Geschäftsführung der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft am Donnerstag (16.April) entschieden, dass den Mitarbeitern der Gesellschaft sogenannte Community-Masken (Stoffmundschutze) unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Dazu haben ehrenamtliche Helfer für die Mitarbeiter der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund diese Masken in den letzten Tagen genäht. Nach zentraler hygienischer Aufbereitung werden sie in den nächsten Tagen an Mitarbeiter der Krankenhäuser, Altenpflegeeinrichtungen und Jugendhilfeeinrichtung des Trägers, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, ausgegeben.

Katja Kunze, ärztliche Sekretärin im JoHo freut sich über die Community-Maske.

Risiko einer Ansteckung mit Coronavirus bleibt noch einige Zeit bestehen

Katja Kunze ist ärztliche Sekretärin im JoHo und freut sich über die Idee des Arbeitgebers: „Ich find´s klasse! Das ist ein tolle Idee, uns nicht nur hier vor Ort bei der Arbeit mit Schutzmaterial, sondern auch mit Stoffmasken zu versorgen, die wir jenseits unseres Arbeitsplatzes nutzen können.“ 

Katja Kunze nutzt öffentliche Verkehrsmittel und stellt fest, dass „leider nur sehr wenige Menschen bisher eine Maske nutzen. Man kann sich aber viel wohler damit fühlen, vor allem, wenn es jetzt im Bus wieder voller wird.“ Da das Risiko einer Ansteckung noch einige Zeit bestehen bleibt, plant die Kath. St.-Johannes-Gesellschaft, alle Mitarbeitenden dauerhaft bei Bedarf mit einer Community-Maske auszustatten.

BVB-Mitarbeiter helfen im Supermarkt aus

20.30 Uhr: Borussia Dortmund und der Lebensmittelhändler Rewe haben während der Coronavirus-Krise eine Personal-Kooperation geschlossen. Die vom Personalmangel betroffenen Supermärkte erhalten von BVB-Mitarbeitern, die vom eingeschränkten Betrieb betroffen sind, Hilfe und Unterstützung. 

Bereits 20 stundenweise eingesetzte Aushilfen von des BVB arbeiten freiwillig in den Rewe-Filialen, wo sie zu den beim Unternehmen üblichen Konditionen eingestellt werden. Nach der Krise können die Mitarbeiter wieder zum an ihren ursprünglichen Arbeitsplatz zurückkehren.

Coronavirus in Dortmund: Schutzbrillen kommen aus dem 3D-Drucker

19.57 Uhr: Der In­fek­tions­schutz gegen das Coronavirus kommt bei der TU und der FH Dort­mund aus dem Drucker: Auch über Ostern waren sieben 3D-Drucker im Einsatz, um Halterungen für Schutzbrillen zu drucken. 

Die gedruckten Halterungen sind Bauteile für die in Fachkreisen Face Shields genannten Masken. Sie werden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Krankenhäusern benötigt, um sich vor Infektionen durch das Coronavirus zu schützen.

17.59 Uhr: Interaktive Karten, die die Verbreitung des Coronavirus in Echtzeit aufzeigen, sind im Internet derzeit sehr beliebt. Daraus haben Cyberkriminelle jetzt jedoch ein fieses Geschäft gemacht.

Wer auf deren Webseite im Internet Coronavirus-Karten anklickt, installiert sich dabei eine Schadsoftware, die Passwörter abgreifen kann.

17.35 Uhr: Dortmund - Die Industrie- und Handelskammern (IHK) in NRW haben in einer Blitzumfrage die aktuelle Situation zur Coronavirus-Krise abgefragt. Aus dem IHK-Bezirk mit Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna nahmen insgesamt 125 Unternehmen teil.

Coronavirus in Dortmund: Unternehmen auf der Suche nach einer Perspektive

Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirtschaft mit immer größerer Wucht von der Pandemie getroffen wird. "Vier von zehn Unternehmen in unserer Region fürchten für 2020 bis zu 25 Prozent Umsatzrückgänge. Auch die Insolvenzgefahr steigt deutlich", sagt Heinz-Herbert Dustmann, Präsident der IHK in Dortmund. Diese Ergebnisse brachte die Umfrage hervor:

  • Nur sieben Prozent der befragten Unternehmen rechnen für das Jahr 2020 mit stabilen Umsätzen. Vier von zehn Unternehmen fürchten Umsatzrückgänge von bis zu 25 Prozent, fast jeder achte Betrieb sogar von bis zu 50 Prozent. Nur zwei Prozent erwarten Umsatzsteigerungen.
  • Viele Umsatzrückgänge werden existenzgefährdend: In der aktuellen Auswertung geben 16 Prozent der Unternehmen an, dass sie ihre Lage als so bedrohlich einstufen, dass eine Insolvenz folgen könnte. Besonders gefährdet zeigen sich die Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Reisegewerbe, aber auch Schausteller und Messebauer.

Coronavirus in Dortmund: Diese Schlussfolgerungen ziehen die Unternehmen aus der Corona-Krise

Die Unternehmen fordern, dass ein Weg aus der Krise aufgezeigt wird. Folgende Schlussfolgerungen zieht die IHK in NRW nun:

  • Auch wenn die ersten Schritte zum Wiederanlaufen der Wirtschaft erfolgt sind, fehle vielen der besonders betroffenen Unternehmen noch immer eine belastbare Perspektive, wie es für sie weitergehen kann. Unter Beachtung der Anforderungen des Coronavirus-Schutzes gelte es nun trotzdem, Wege für diese Unternehmen aufzuzeigen.
  • Die Unternehmen benötigten schnell Planungssicherheit über weiteren Schritte, damit sie das Hochfahren ihrer Geschäfte koordinieren könnten.
  • Das Wiederanfahren der Wirtschaft solle mit einer umfassenden Kommunikation auch zu den Schutz- und Hygienemaßnahmen begleitet werden. Eine Koordination der Aktivitäten zumindest auf europäischer Ebene sei dringend erforderlich.
  • Zentral werde dabei, dass die Unternehmen insbesondere in der Startphase des Wiederanlaufens gesicherten Zugang zu erforderlichen Schutz- und Hygieneartikeln erhalten.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Infizierten in der Stadt sinkt weiter

16.14 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die neuen Coronavirus-Fallzahlen bekanntgegeben. In der Stadt haben sich demnach acht weitere Personen mit dem Erreger infiziert. Damit steigt die Zahl der bestätigten Infektionen auf 591. 

Erfreulicherweise wurden 20 weitere ehemals infizierte Personen wieder als gesund gemeldet. Damit steigt die Zahl der Genesenen auf 380. Damit sind in der Stadt aktuell 211 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert - 12 weniger als am Vortag.

Zurzeit werden in Dortmund 29 Coronavirus-Patientinnen und -Patienten stationär behandelt (drei weniger als am Vortag), 14 von ihnen intensivmedizinisch, darunter 9 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin 3 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: Mundschutz für Friseur-Betriebe verteilt

14.54 Uhr: Am 4. Mai dürfen Friseursalons unter bestimmten Sicherheitsvorkehrungen wieder öffnen. Die Friseur-Innung Dortmund und Lünen stellt dafür rund 500 wiedervendbare und waschbar Mund-Nasen-Masken zur Verfügung. Diese werden ab dem 29. April von der Innung kostenlos an die Friseurbetriebe verteilt. "Wir sind froh, dass unsere Salons nach den letzten sehr harten Wochen endlich wieder öffnen dürfen", sagte der stellvertretende Kreishandwerksmeister und Obermeister der Friseur-Innung Dortmund und Lünen, Frank Kulig.

"Trotz der unbürokratischen Auszahlung von Unterstützungsleistungen für Kleinbetriebe hat sich für viele Friseure in Dortmund und Lünen die wirtschaftliche Situation seit der Schließung am 23. März sehr zugespitzt." Für die Salons des Friseurhandwerks in Dortmund Lünen habe die Sicherheit ihrer Kunden und Mitarbeiter oberste Priorität.

Coronavirus: Trio greift in Dortmund Sicherheitsmitarbeiter von Discounter an

14.15 Uhr: Die neuen Regeln im Zuge der Coronavirus-Krise sind wohl noch nicht überall angekommen: Am Donnerstag (16. April) randalierte eine Personengruppe vor einem Lebensmitteldiscounter an der Straße Droote. Die Tatsache, dass Einzelpersonen ohne Einkaufswagen wegen der Eindämmung der Pandemie zurzeit nicht das Geschäft betreten dürfen, provozierte die Gruppe aus zwei Frauen und einem Mann (52) offenbar.

Nachdem der Sicherheitsdienstmitarbeiter die drei auf die derzeit herrschenden Regeln aufmerksam machte, wurde der 48-Jährige verbal massiv von dem Trio beleidigt. Der Mann der Gruppe ging aber noch weiter: Er setzte sich in sein Auto und fuhr geradewegs auf den Mitarbeiter zu, der einen Zusammenprall nur abwehren konnte, weil er einen Einkaufswagen zum Schutz vor sich stellte. Das Auto kollidierte daraufhin leicht mit dem Hilfsmittel.

Als die alamierten Beamten eintragen, waren der Mann und eine Frau aus der Gruppe noch anwesend. Der 52-jährige Mann und die 30-jährige Frau (beide aus Dortmund) erhielten einen 24-stündigen Platzverweis für das Gelände - ein Hausverbot des Discounters kam dazu. Außerdem stellten die Beamten eine Anzeige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung aus. Die Ermittlungen zu der zweiten Frau dauern weiterhin an.

Gewerkschaft fordert Aufstockung des Kurzarbeitergelds für Köche in Dortmund

12.20 Uhr: Weil die Gaststätten aufgrund des Coronavirus keine Gäste empfangen dürfen, leiden vor allem Berufsgruppen wie Köche oder Kellner finanziell unter der Krise. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert deswegen eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergeldes. "Mit 60 Prozent des bisherigen Lohns auszukommen, ist im Gastgewerbe ein Ding der Unmöglichkeit. In Nordrhein-Westfalen bleiben einem gelernten Koch ohne Kinder in Vollzeit am Monatsende nicht einmal 900 Euro", so NGG-Geschäftsführer Torsten Gebehart in einer Pressemitteilung der Gewerkschaft.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten fordert eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes für Arbeiter im Gastgewerbe. 

Trotz Vollzeitjob seien viele Beschäftigte während der Kurzarbeit finanzielle Stützen vom Amt angewiesen. "Und ein Ende der Krise ist noch längst nicht abzusehen", so Gebehart. In Dortmund beschäftigt das Gastgewerbe nach Angaben der Arbeitsagentur rund 11.000 Menschen.

11.41 Uhr: The Code Agency Dortmund zeigt sich während der Coronavirus-Krise solidarisch. Der Escape-Room-Anbieter produziert derzeit mit einem 3D-Drucker spezieller Halter für Mund-Nasen-Schutz im und für das Klinikum Dortmund. Wie die Stadt mitteilt, werden diese am Hinterkopf platziert und mit den Gummibändern der Masken befestigt. So müssen die Bänder nicht mehr hinter den Ohren getragen werden, wo sie in der Regel nach einiger Zeit häufigunangenehm sind.

Agentur für Arbeit bietet in Dortmund Chatbot an

11.03 Uhr: Die Agentur für Arbeit in Dortmund weist darauf hin, dass die Beantragung für Kurzarbeitergeld oft schneller bearbeitet werden kann, wenn sie im Online-Verfahren stattfindet. Unternehmen, die sich im Zusammenhang mit dem Coronavirus, zum ersten Mal mit dem Antrag auseinandersetzen müssen, würden sich außerdem häufig eine persönliche Beratung wünschen.

Hierzu schlägt die Bundesagentur die Nutzung des Chatbots U:DO vor. Der digitale Assistent navigiert Unternehmer Schritt für Schritt durch den Prozess des Antrag.

10.19 Uhr: Thomas Westphal, der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund, unterstützt die jüngsten Entscheidungen des Bundes in Zusammenhang mit dem Coronavirus. "Ich halte den Kurs zur Fortsetzung der Kontaktbeschränkungen bei vorsichtiger Öffnung für völlig richtig", so Westphal. Allerdings halte er eine Ausweitung der finanziellen Soforthilfen für unumgänglich: "Wir brauchen jetzt eine komplette Umsatzausfallzahlung für drei Monate als Direkthilfe des Bundes und des Landes. Diese muss für die lokale Wirtschaft – für die Hotels, die Gastronomen, die Reisebüros, das Friseur-Handwerk, die Kulturschaffenden, die Musik- und Festivalbetreiber sowie die Sportveranstalter – geleistet werden."

Ohne solche umfänglichen Unterstützungsgelder sieht der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung viele Dortmunder Unternehmen aus diesen Branchen in ihrer Existenz gefährdet. "Kurzarbeit und Schließungen sind schon jetzt nicht mehr vermeidbar." Westphal befürchtet eine "Pleitewelle" und erheblichen Arbeitsplatzverlust, durch Absagen von Großveranstaltungen bis Ende August.

Coronarivrus: Polizei Dortmund muss Pokerabend auflösen

Update, Freitag (17. April), 8.02 Uhr: Die Polizei Dortmund musste am Mittwochabend (15. April) nach Hinweis eines Augenzeugen eine Pokerrunde in einer Kleingartenanlage auflösen. Als die Beamten die zugehörige Gaststätte in der Hannöverschen Straße gegen 23 Uhr erreichten, soll ein Mann bereits hektisch die Notausgangstür zugezogen haben, wie die Pressestelle der Polizei mitteilt.

Die Polizei erteilte allen Gästen Platzverweise. Wegen der Verstöße gegen die Schutzverordnung im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhalten die Personen zusätzlich Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen. Davon ist auch der Inhaber der Gaststätte betroffen, gegen ihn wird gesondert ermittelt.

Die Polizei schätzt die Höhe der Bußgelder wegen der Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung auf insgesamt 4000 Euro - und rät von illegalen Treffen dieser Art ab.

Update, Donnerstag (16. April), 21.35 Uhr: Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, bezeichnet bezeichnet den gestern gefassten Bund-Länder-Beschluss zur Eindämmung des Coronavirus als verantwortungsbewusste Entscheidung mit Augenmaß.

Coronavirus in Dortmund: HWK-Chef sieht Mut machendes Signal für Betriebe im Handwerk 

"Wir müssen weiterhin alles dafür tun, das Virus einzudämmen und die Fortschritte der vergangenen Wochen nicht zu gefährden. Gleichzeitig ist es notwendig, die ökonomischen Folgen genau im Blick zu behalten und das Wirtschaftsleben schrittweise wieder hochzufahren, wo es vertretbar ist. Die jetzt beschlossenen Lockerungen sind hierbei ein erster Baustein. Wichtig ist das Signal, dass es in absehbarer Zeit für viele Betriebe weitergehen kann. Das macht Mut", so Schröder.

Viele Handwerke tragen laut Schröder in diesen Tagen zur Versorgungssicherheit der kritischen Infrastruktur bei und seien damit systemrelevant. Nun müsse von Seiten der Politik sichergestellt werden, dass die erforderliche Schutzausrüstung auch zur Verfügung stehe.

Update, Donnerstag (16. April), 20.47 Uhr: Dortmund - Aufgrund der aktuellen Coronavirus-Pandemie hat sich die Juryvorsitzende Bürgermeisterin Birgit Jörder (SPD) mit dem Umweltamt der Stadt Dortmund verständigt, den Umweltpreis für das Jahr 2020 auszusetzen.

Coronavirus in Dortmund: Umweltpreis wird ausgesetzt

Im Januar 2020 hatte das Umweltamt der Stadt Dortmund alle, die sich mit vorbildlichen Projekten für die Umwelt, den Natur- und Klimaschutz einsetzen dazu eingeladen, sich für den Umweltpreis zu bewerben. Den Siegern winken Preisgelder in Höhe von 9000 Euro.

Das aktuelle Thema des Kinder- und Jugendumweltpreises "Naturschutz beginnt zu Hause – Plastik in der Umwelt" wird beibehalten, so dass die bisher begonnenen Beiträge weiter ausgearbeitet und für den Umweltpreis 2021 eingereicht werden können.

Update, Donnerstag (16. April), 20.23 Uhr: Ganz normal ins Kino zu gehen ist aktuell unmöglich. Daher bieten viele Städte nun Autokinos für ihre Bewohner an. Und auch in Dortmund soll es wegen des Coronavirus bald ein Autokino geben. Am Freitag (17. April) geht es schon los.

Update, Donnerstag (16. April), 18.36 Uhr: Borussia Dortmund hat allen Fans eine unkomplizierte BVB Tickets zugesichert. "Der BVB hat mit der gegenwärtigen Situation wirtschaftlich schwer zu kämpfen. Die meisten BVB-Fans sind ebenfalls von der Covid-19-Krise betroffen, viele spüren Kurzarbeit, Umsatzrückgänge oder gar Arbeitslosigkeit", teilte der Verein am Donnerstag mit. Deshalb werde man von "möglichen künftigen Gesetzesregelungen, die vorsehen, Rückerstattungen durch das Ausgeben von Gutscheinen leisten zu dürfen, keinen Gebrauch machen".

Der BVB sprach aber all den Fans einen Dank aus, die wegen derCoronavirus-Spielausfälle auf ihren Rückerstattungsanspruch freiwillig verzichten wollen. "Um ehrlich zu sein: Es hilft! Die finale Entscheidung liegt aber bei jedem einzelnen Fan alleine", hieß es in der Mitteilung. Gemeinsam mit Fanvertretern sowie der Abteilung Fan-Angelegenheiten seien zudem verschiedene "Optionen bezogen auf Dauerkarten und bereits erworbene Tageskarten erarbeitet" worden. So ist es auch möglich, bei einem Verzicht 19,09 Prozent des Betrages der BVB-Stiftung "Leuchte auf" zur Verfügung zu stellen. Die 55.000 Dauerkartenbesitzer können bei einem Verzicht auf eine finanzielle Entschädigung auch wahlweise ein neues Trikot bestellen.

Coronavirus in Dortmund: Mehr Geheilte, weniger Intensiv-Patienten

Update, Donnerstag (16. April), 16.55 Uhr: Am Donnerstag sind 5 weitere Personen in Dortmund positiv auf eine Coronavirus-Infektion getestet worden. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung insgesamt 583 positive Tests vor. Der Großteil der Erkrankten ist bereits wieder gesund: 360 Patienten gelten als geheilt (27 geheilte Personen kamen in den vergangenen 24 Stunden hinzu).

Zurzeit werden in Dortmund 32 Coronavirus-Infizierte stationär behandelt, das sind elf weniger als am Vortag. 14 von ihnen intensivmedizinisch, darunter 11 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin 3 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: Großveranstaltung verboten - Juicy Beats muss abgesagt werden

Update, Donnerstag (16. April), 16.13 Uhr: Leider fällt der Ausbreitung des Coronavirus auch das Juicy Beats 2020 in Dortmund zum Opfer. Die Veranstalter äußern via Facebook Verständnis für die Entscheidung, Großveranstaltungen bis Ende August abzusagen, da es darum gehe, "die Gesundheit aller so gut wie möglich schützen zu können". 

Gleichwohl habe man aber bereits einen Plan B parat: Im kommenden Jahr soll das Festival definitiv in Dortmund stattfinden. Außerdem arbeite man an einer guten Lösung für alle, die für das diesjährige Juicy Beats bereits im Besitz einer Karte waren.

Update, Donnerstag (16. April), 13.45 Uhr: Die Arbeitsgemeinschaft "Mengeder Ferienspaß" hat einen Spielzaun mit 90 Bastelsets aufgehängt, an dem sich Kinder jederzeit bedienen können.

Durch die Aktion hofft der Ferienspaß auf Solidarität aus der Nachbarschaft - nur so könne der Spielzaun lange bestehen bleiben. "Wir freuen uns über jeden, der mitmachen, und ausgedientes Spielzeug, Bastelmaterial oder andere Dinge, die den Kindern Beschäftigung bieten, am Zaun spenden und damit jemanden glücklich machen will", so Tim Kock, erster Vorsitzender des Vereins.

Coronavirus in Dortmund: Malteser starten Kurs "In einer Woche zum Pflegehelfer"

Update, Donnerstag (16. April), 11.57 Uhr: Um Personalengpässen in der Coronavirus-Krise entgegen zu steuern, starten die Malteser in Dortmund das Projekt "In einer Woche zum Pflegehelfer". 

In 40 Unterrichtsstunden innerhalb einer Woche vermittelt der Kurs die wesentlichen Grundlagen, um Helferinnen und Helfer für den Einsatz in Behelfskrankenhäusern, Pflegediensten oder Altenheimen vorzubereiten.

Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer 0170/3380071 oder per E-Mail an heike.muenker@malteser.org.

Update, Donnerstag (16. April), 11 Uhr: Die Coronavirus-Pandemie setzt auch den Obdachlosen in Dortmund zu. Freiwillige Helfer versorgen sie nun mit Essen, Trinken und Informationen rund um die Krise. RUHR24 hat mit ihnen gesprochen und erfahren, um was sich die Helfer am meisten sorgen.

Coronavirus in Dortmund: Kostenlose Duschen für Wohnunglose ab Mittwoch

Update, Mittwoch (15. April), 20.59 Uhr: Wohnungslose können während der Coronavirus-Krise ab sofort kostenlos duschen und ihre Wäsche wechseln. Ein entsprechendes Angebot an der Leuthardtstraße 1-7 geht am Mittwoch, 15. April, an den Start. 

An jedem Montag, Mittwoch und Freitag von 12:00 bis 16:00 Uhr sind bis zu 40 Personen je Öffnungstag willkommen. Auch eine Kleiderausgabe wird es geben.

Update, Mittwoch (15. April), 18.03 Uhr: Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen für Dortmund liegen vor.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Intensiv-Patienten steigt

Am heutigen Mittwoch (15. April) sind 6 positive Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen in Dortmund insgesamt 578 positive Tests vor. 333 Patienten haben die Erkrankung schon wieder überstanden und gelten als gesund.

Zurzeit werden in Dortmund 43 Corona-Patientinnen und -Patienten stationär behandelt, das sind sieben mehr als am Vortag. 15 von ihnen intensivmedizinisch, darunter 10 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund bislang 3 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, Mittwoch (15. April), 14.35 Uhr: Die VHS Dortmund bietet während der Coronavirus-Pandemie Online-Kurse zu Sprachen an. Sie richten sich an Muttersprachler und Menschen, die Deutsch als Zweitsprache lernen möchen.

Coronavirus in Dortmund: Deutsch lernen trotz Kontaktverbots - VHS bietet Online-Kurse an

Steht bald eine Prüfung an, empfielt die VHS zur Vorbereitung das Portal Telc. Deutschurse für alle Sprachniveaus gibt es bei der Deutschen Welle.

Wer generell sein Wissen aufbessern oder für die Schule lernen will, kann über das Portal Schlaukopf kostenlos 80.000 Aufgaben aus allen Fächern und Klassen von Grundschule bis Gymnasium lösen. Dann mal los!

Coronavirus in Dortmund: Stadt verzichtet auf Beiträge für die Kinderbetreuung

Update, Mittwoch (15. April), 12.25 Uhr: Die Stadt Dortmund verzichtet für den Monat April für die Elternbeiträge zur Kinderbetreung. Das sagte Schuldezernentin Daniela Schneckenburger heute.

Die Beiträge werden normalerweise für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflege und offene Ganztagsschulen fällig. "Davon nehmen wir Abstand, weil die Eltern das Angebot ja auch nicht nutzen können", sagte Schneckenburger. Das gelte laut der Stadt Dortmund auch für die Notbetreuung.

Die Betreuungseinrichtungen sind wegen des Coronavirus noch bis mindestens 19. April geschlossen. Mittlerweile sickerte aber durch, dass der Bund den Ländern voschlagen will, die Kontaktsperre bis mindestens zum 3. Mai aufrecht zu erhalten.

Wie die Elternbeiträge in Dortmund im kommenden Monat gehandhabt werden sollen, bespricht der verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund am 31. April.

Coronavirus in Dortmund: Experte des Klinikums beantwortet Fragen zur Covid-19-Pandemie

Update, Mittwoch (15. April), 8.09 Uhr: Zunächst hatte der Lungenexperte Dr. Bernhard Schaaf vom Klinikum Dortmund zur Geduld in der Coronavirus-Pandemie gemahnt. Jetzt hat er die wichtigsten Fragen zur Covid-19-Pandemie beantwortet.

Darunter auch, für wie sinnvoll er Schutzmasken hält: "Primär schützt ein OP-Mundschutz andere und nicht einen selbst", sagt Schaaf. Schlecht wäre es laut dem Infektiologen aus Dortmund, wenn sich die Träger durch die Masken sicherer fühlen würden und daraufhin Schutzmaßnahmen vernachlässigen.

Warum Beatmungspatienten auf dem Bauch liegen, ob Menschen mit Asthma zur Risikogruppe zählen und weitere häufige Fragen zur Coronavirus-Pandemie beantwortet Dr. Schaaf hier.

Update, Dienstag (14. April), 22.55 Uhr: Lieferdienste haben in der Coronavirus-Krise Hochkonjunktur. Besonders kontaktlose Lieferungen sollen verhindern, dass sich das Virus weiterausbreitet, doch das klappt nicht immer. Die Gewerkschaft "Nahrung-Genuss-Gaststätten" (NGG) befürchtet durch den Anstieg der Bestellungen in der Coronavirus-Krise schlechtere Bedingungen für die Mitarbeiter der Lieferdienste in Dortmund.

Coronavirus in Dortmund: Hilfsprogramm für Obdachlose gestartet

Update, Dienstag (14. April), 21.37 Uhr: Unter dem Namen "MenschenwürdeToGo" hat sich in Dortmund eine Gruppe von Menschen zusammengefunden, die Obdachlosen in Zeiten der Coronavirus-Epidemie beistehen will. Ziele der Gruppe sind:

  • mit Menschen auf der Straße ins Gespräch zu kommen.
  • herauszufinden, was gerade benötigt wird
  • Lebensmittel, Kaffee, Apfelschorle, Kleidung, Hygieneartikel und weiteres anzubieten.
  • über bestehende Hilfsangebote zu informieren.
  • den Menschen eine Freude bereiten und sich solidarisch zu zeigen.

Coronavirus in Dortmund: Stadt startet Hilfsprogramm für Obdachlose

Update, Dienstag (14. April), 19.52 Uhr: Wohnungslose können während der Coronavirus-Krise ab sofort kostenlos duschen und ihre Wäsche wechseln, wie die Stadt Dortmund mitteilt. Ein entsprechendes Angebot startet an der Leuthardtstraße 1-7 am Mittwoch (15. April).

An jedem Montag, Mittwoch und Freitag von 12 bis 16 Uhr sind bis zu 40 Personen pro Tag willkommen. Außerdem wird es eine Kleiderausgabe geben.

Die Dusch-Station an der Leuthardtstraße richtet sich an Obdachlose, die städtische Angebote wie die Übernachtungsstellen ablehnen – die Männerübernachtungsstelle an der Unionstraße hat weiterhin geöffnet und bietet Dusch-Gelegenheiten.

Coronavirus in Dortmund: Grünschnittabgabe zur Entlastung der Recyclinghöfe

Update, Dienstag (14. April), 18.45 Uhr: Zur Entlastung der Recyclinghöfe bietet die EDG (Entsorgung Dortmund GmbH) am Samstag (18. April) und am Samstag (25. April 2020) im Wertstoffzentrum in der Pottgießerstraße 20 eine kostenlose Grünschnittannahme an. Die Abgabe ist an beiden Tagen jeweils von 7 bis 17 Uhr möglich.

  • Die Abgabemenge ist auf haushaltsübliche Mengen (eine Pkw-Ladung) beschränkt. 
  • Die Anlieferung erfolgt zum Schutz der Kunden und Mitarbeitern vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus kontaktlos: Unterstützung beim Entladen wird es nicht geben.
  • Um längere Wartezeiten zu vermeiden, sollen die Kunden unbedingt den gesamten Anlieferungszeitraum bis 17 Uhr und den zweiten Anlieferungstag am 25. April nutzen.
  • Die EDG bittet darum, sich unnötige Wege zur Pottgießerstraße zu ersparen und nicht schon vor dem 18. bzw. 25. April Grünschnitt anzuliefern.

Coronavirus in Dortmund: Oster-Anstieg der Neuinfektionen bleibt aus

Update, Dienstag (14. April), 17.39 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Ein befürchteter stärkerer Anstieg der Neuinfektionen nach den Osterfeiertagen blieb zunächst aus. Oft laufen die Testergebnisse vom Wochenende erst Anfang der Woche in die Statistik ein. Diese Meldelücke sorgt dann für einen gefühlt stärkeren Anstieg.

Am Dienstag (14. April) kamen 12 positive Testergebnisse dazu, was einer Gesamtzahl von 572 infizierten Personen entspricht. 304 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen, das sind 19 mehr als am Vortag.

Zurzeit werden in Dortmund 36 Coronavirus-Patienten stationär behandelt; 15 intensivmedizinisch, darunter 10 beatmete Personen. Es gibt in der Stadt weiterhin 3 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, Dienstag (14. April), 14.45 Uhr: Erstmals seit Ausbruch des Coronavirus tagt die Bezirksvertretung Innenstadt-West im Rathaus Dortmund. Für der Sitzung Ende April gelten jedoch besondere Sicherheitsvorkehrungen.

Coronavirus in Dortmund: Politiker tagen unter besondere Hygienemaßnahmen

Das macht sich bereits auf der Tagesordnung bemerkbar: Sie ist recht kurz und beinhaltet nur dringende Vorlagen der Verwaltung sowie Eingaben von Bürgern und Fraktionen.

Themen sind etwa Hilfen für Vereine, Obdachlose und Schüler in der Coronavirus-Pandemie in Dortmund, der Umbau des Wilhelmplatzes in Dorstfeld sowie eine Umladestelle für Waren am Ostwall.

Coronavirus in Dortmund: Polizei zieht positive Bilanz - und erklärt Einsatz von Drohnen

Update, 12.52 Uhr: Dortmund - Die Polizei Dortmund zieht nach dem Oster-Wochenende eine positive Bilanz zum Umgang mit der Kontaktsperre. Zudem erklärt sie, in welchem Umfang Drohnen in der Coronavirus-Krise eingesetzt werden.

Insgesamt zeigt sich die Polizei in Dortmund zufrieden mit dem Verhalten der Bürger am Oster-Wochenende. Eine "überwältigende Mehrheit" der Bürger hätte sich an die geltenden Maßnahmen gehalten, sagt Polizeipräsident Gregor Lange.

Die Wenigen, die trotz des Coronavirus keine Verantwortung übernehmen wollen oder können, würden sich "unsolidarisch und gefährlich" verhalten, so Lange in einer Stellungnahme. Sie würden zudem empfindliche Strafen riskieren. Der Bußgeldkatalog in NRW sieht bei Verstößen gegen die Kontaktsperre Strafen bis hin zu mehreren Tausend Euro vor.

Wegen Coronavirus: Polizei setzt in Dortmund Drohnen ein - "keine lückenlose Kontrolle"

Um zu prüfen, ob die Kontaktsperre in Dortmund eingehalten wird, setzt die Polizei Dortmund mittlerweile auch Drohnen ein. Dabei handele es sich laut Lange jedoch um Einzelfälle, um unübersichtliche Situationen aufzuklären oder Menschen ohne direkten Kontakt anzusprechen.

Die Polizei Dortmund überwacht die Situation - hier am Phoenix See - während der Coronavirus-Krise auch mit Drohnen.

Die Drohnen würden unter "Zurückhaltung, Augenmaß und Beachtung der Verhältnismäßigkeit" eingesetzt. Eine lückenlose Kontrolle und Überwachung sei in einer Demokratie "weder geboten noch erfolgversprechend". Am wichtigsten sei es, dass die Bürger in Dortmund nach eigener Einsicht handeln würden.

Coronavirus in Dortmund: Bunte Steine sollen Zusammenhalt symbolisieren

Update, Dienstag (14. April), 10.35 Uhr: Sie liegen in Dortmund am Ostfriedhof, auf dem Westenhellweg und in Hombruch: bunte Steine. Doch was steckt hinter der farbenfrohen Aktion in der Coronavirus-Krise?

Überall auf den Straßen in Dortmund und auf Facebook sind derzeit bemalte Steine mit schönen Botschaften zu sehen. Sie sollen vermitteln: Wir halten zusammen.

Initiatoren der Aktion, die es als "Ruhrpottsteine" bereits im gesamten Ruhrgebiet gibt, wollen eine bunte Steinkette vom Asselner Hellweg bis zum Stadion des BVB legen. Ein gutes Stück ist bereits geschafft, berichtet eine Teilnehmerin in einem Video auf der Facebook-Seite zur Aktion.

Coronavirus in Dortmund: Landtag NRW stimmt über Pandemiegesetz ab

Update, Dienstag (14. April), 9.30 Uhr: In der Coronavirus-Pandemie stehen in NRW heute einige Entscheidungen an, die auch für Dortmund wichtig sein werden. Der Landtag NRW will trotz Osterpause in einer Sondersitzung über das umstrittene Pandemiegesetz (alle News im NRW-Live-Ticker) abstimmen.

Darin war unter anderem festgehalten, dass Pflegekräfte und Ärzte bei einem katastrophalen Verlauf der Coronavirus-Pandemie zur Arbeit verpflichtet werden könnten. Mittlerweile wurde der Gesetzesvorschlag jedoch entschärft.

Dennoch spricht Ministerpräsident Armin Laschet weiter von einer Lockerung und dem "Weg in eine verantwortungsvolle Normalität". Wie dieser genau aussehen soll, wird ebenfalls noch beraten.

Coronavirus in Dortmund: Auch BVB-Profis bekommen keinen Termin beim Friseur 

Update, Montag (13. April), 22.02 Uhr: Das Klinikum Dortmund bedankt sich via Twitter dafür, dass die Kontaktbeschränkungen über Ostern weitestgehend eingehalten wurden. Und hat eine nette Idee parat, wie man unausgelasteten Kindern während der Coronavirus-Krise weiter eine Beschäftigung bieten kann.

Auf Twitter schreibt das Social-Media-Team des Krankenhauses: "Danke, dass Ihr so diszipliniert zu Hause bleibt. Weil wir wissen, dass das mit Kindern manchmal an einen Lagerkoller grenzt, haben wir nen Arztkoffer zum Selbstbasteln (u.a. mit Stethoskop) entwickelt. Als kleines "Danke schön".

19.22 Uhr: Friseur-Termine sind für die Menschen in Dortmund derzeit nicht möglich. Das gilt im übrigen auch für die Profis Mahmoud Dahoud und Axel Witsel vom BVB, die sich in neuem Coronavirus-Look präsentieren.

Unterdessen bietet der BVB auf Youtube eine virtuelle Stadiontour an. Wer den Signal Iduna Park vermisst, kann sich so einige Impressionen nach Hause holen. André Kiehm, Stadionguide von Borussia Dortmund, führt 30 Minuten lang durch den Tempel.

Coronavirus in Dortmund: Wie lange reicht der Vorrat noch? Küchenrollen-Rechner klärt auf

18.25 Uhr: Hygiene-Artikel sind derzeit gefragter denn je. Auch Küchenrollen erfreuen sich bei Hamsterkäufern größter Beliebtheit. Dass es gar nicht nötig ist, aus Furcht vor einem Küchenrollen-Notstand die Supermarkt-Regale leerzuräumen, zeigt ein Wirtschaftsinformatik-Student aus Dortmund mit seinem Schnelltest auf https://wievielekuechenrollen.de/

16.40 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen bekannt gegeben. 13 weitere Personen haben sich mit dem Erreger infiziert, somit steigt die Zahl der positiven Tests auf 560

Coronavirus in Dortmund: 13 Neuinfektionen, 26 Gesundete am Ostermontag

Die gute Nachricht: Inzwischen sind 285 Personen wieder gesund. Seit dem jüngsten Update vom Ostersonntag haben 26 weitere Menschen die Erkrankung überstanden. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle liegt weiter bei drei.

Derzeit werden in Dortmund 31 Coronavirus-Patienten stationär behandelt. 14 intensivmedizinisch, darunter 10 beatmete Personen.

Neue Coronavirus-Zahlen für Dortmund: 547 positive Tests an Ostersonntag

12.51 Uhr: Das Gesundheitsministerium NRW beziffert die Zahl der Coronavirus-Infizierten für Dortmund am Montag auf 547 (acht mehr als am Vortag). Davon gelten 259 als geheilt (drei mehr als am Vortag) - drei Personen sind an den Folgen der Krankheit gestorben. Das deckt sich mit den Zahlen der Stadt vom Vorabend.

Update, 17.25 Uhr: Für Dortmund sind heute noch einmal neun weitere positive Testergebnisse zum Coronavirus hinzugekommen. Damit beläuft sich die Zahl der Infizierten laut den Angaben der Stadt auf 547. Zuletzt (Stand 12.40 Uhr) lagen 538 positive Tests vor. 

Des Weiteren haben 259 Patienten die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 29 Covid-19-Patienten stationär behandelt; 15 intensivmedizinisch, darunter 11 beatmete Personen. Es sind bis heute keine weiteren Todesfälle hinzugekommen (drei Verstorbene).

Coronavirus in Dortmund: Einbahnstraßenregelung am Phoenix See wurde eingehalten

15.07 Uhr: Die Stadt Dortmund hat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ein erstes Zwischenfazit zum langen Osterwochenende gezogen. Der Großteil der Menschen halte sich an das Kontaktverbot, wie ein Sprecher mitteilte.

Bei Verstößen würden bereits kurze Ansprachen der Ordnungsdienste reichen. Auch die Einbahnstraßenregelung im Naherholungsgebiet Phoenix See würde eingehalten.

Update, Montag (13. April), 12.40 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Dortmund steigt weiterhin an. Wie das NRW-Gesundheitsministerium meldet, sind derzeit 538 Menschen an dem Coronavirus erkrankt. Drei sind bisher gestorben. Die Zahl der Toten hat sich zum Vortag nicht erhöht, die Zahl der Infizierten allerdings um 11.

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Die Zahl der Genesenen steigt ebenfalls. So haben sich insgesamt gestern 238 Menschen wieder von dem Virus erholt. Heute liegt die Zahl bei 256.

Alle Nachrichten zum Coronavirus in Dortmund aus der vergangenen Woche lest ihr in diesem Live-Ticker.

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