Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie

Coronavirus in Dortmund: keine Fanansammlungen nach Revierderby

In Dortmund sinkt die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen. Die News über Sars-CoV-2 und alle Entwicklungen liefert RUHR24 hier im Live-Ticker.

  • Die Coronavirus-Pandemie hat auch starke Auswirkungen auf das Leben in Dortmund
  • Mittlerweile zählt die Ruhrgebietsstadt 721 mit Sars-Cov-2 infizierte Menschen. 
  • Aktuell kommen trotz Covid-19 zahlreiche Lockerungen auf die Einwohner in Dortmund zu - alles im Live-Ticker.

Update, Sonntag (17. Mai), 19.30 Uhr: Der Ticker wird an dieser Stelle nicht mehr aktualisiert. Alle Informationen rund um das Coronavirus in Dortmund gibt es ab sofort in unserem neuen Ticker.

Erstes BVB-Spiel nach Coronavirus-Pause: Keine Fanansammlungen in Dortmund

Update, Samstag (16. Mai), 14.20 Uhr: Bisher ist es in Dortmund ruhig, weder vor dem Stadion des BVB noch in der Innenstadt habe es bisher Versammlungen von Fans gegeben, wie eine Sprecherin der Polizei bestätigte. Am Mittag hatte die Polizei Fans erneut gebeten, Zuhause zu bleiben und sich nicht zu versammeln.

Auch Borussia Dortmund hat sich bereits an die Fans gewandt. Via Twitter schickte man ein Luftbild vom leeren Signal Iduna Park. Darüber die Worte: "Ihr fehlt uns, Borussen! Und trotzdem wissen wir: Ihr seid immer da!"

Update, Samstag (16. Mai), 11.50 Uhr: Nach etlichen Wochen Pause wegen des Coronavirus startet heute die Fußball-Bundesliga. Der BVB erwartet zu seinem ersten Heimspiel nach der Pause den FC Schalke zum Revierderby.

Coronavirus und Revierderby in Dortmund: Torjubel wie sonst nicht möglich

Dortmunds Oberbürgermeister Sierau ermahnte allerdings, sich unbedingt an die Coronavirus-Beschränkungen zu halten. Fußballfans sollten ihre Solidiarität gegenüber anderen Fans und ihres Clubs in diesen Zeiten zeigen, indem sie sich an die Einschränkungen halten.

Abstands- und Kontaktregeln sollten demnach unbedingt eingehalten werden und auch in Gastronomien, die das Derby übertragen, gelten strikte Bestimmungen. Dies wirke sich auch auf den Torjubel aus: "Einen Torjubel, wie wir ihn sonst kennen, darf es in der Gaststätte und in den Außenbereichen nicht geben. Man soll Abstand halten - auch wenn es schwerfällt", so Oberbürgermeister Sierau.

Demonstrationen gegen Coronavirus-Beschränkungen in Dortmund

Update, Samstag (16. Mai), 9.05 Uhr: Wie schon am vergangenen Wochenende finden auch heute in mehreren Städten in NRW Demonstrationen gegen die Coronavirus-Einschränkungen statt. In Dortmund sind zwei Demonstrationen geplant. Für die eine sind rund 100 Teilnehmer angemeldet, für die andere etwa 50. Unter anderem sind auch in Essen, Düsseldorf und Köln Demos angekündigt worden.

Da es in der letzten Woche während der Demonstrationen zu Verstößen gegen den Infektionsschutz, unangemeldeten Protesten und in Dortmund sogar zu einem Angriff auf zwei Journalisten gekommen ist, bereitet sich die Polizei bereits für einen möglichen Einsatz vor. Bei unangemeldeten Veranstaltungen oder Verstößen gegen die Abstandsregeln, wolle man konsequent eingreifen.

Coronavirus-Krise: Jahrmarkt in Dortmund soll Schaustellern helfen

Update, Freitag (15. Mai), 21.57 Uhr: Ein historischer Jahrmarkt im Westfalenpark soll Schaustellern die Möglichkeit bieten, ihren Lebensunterhalt in der Coronavirus-Krise zu verdienen. Dieser Meinung ist zumindest die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Dortmund.

Doch damit nicht genug. Denn auch ein Riesenrad am Phoenix See in Dortmund könnte laut dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sascha Mader eine Option sein.

Update, Freitag (15. Mai), 20.34 Uhr: Mit hohen Coronavirus-Sicherheitsvorkehrungen, ohne Zuschauer und einigen Regeländerungen spielt Borussia Dortmund am Samstag (16. Mai) gegen den FC Schalke 04. Obwohl das Spiel für viele schwarz-gelbe Anhänger mit großen Emotionen und viel Spannung erwartet wird, hat die Dortmunder Polizei eine wichtige Bitte.

"Bitte denken Sie alle daran: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Gerade jetzt müssen wir alle besonders aufmerksam sein, damit wir unseren gemeinsam erreichten Erfolg bei der Eindämmung nicht gefährden", appelliert Polizeipräsident Gregor Lange vor dem Derby gegen Schalke an die BVB-Fans.

Coronavirus in Dortmund: Sportanlagen sollen bald öffnen

Update, Freitag (15. Mai), 17.34 Uhr: Dortmund - Die Sportanlagen in Dortmund sollen bald wieder für kontaktlosen Freizeit- und Breitensport öffnen. Allerdings unter der Einhaltung der geltenden Coronavirus-Schutzmaßnahmen. Dazu zählen:

  • Überall muss ein Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden können.
  • Duschen, Umkleidekabinen oder sonstige Gemeinschaftsräume bleiben geschlossen.
  • Toiletten und Waschbecken können verwendet werden.
  • Zuschauer sind an den Sportanlagen untersagt.
  • Kinder unter 14 Jahren dürfen in Begleitung eines Erwachsenen die Sportanlagen betreten.
  • Vereinsheime dürfen nur mit einer gaststättenrechlichen Konzession betrieben werden.

Anfallende Kosten könnten erstattet werden, sofern gegenüber dem StadtSportBund e.V. entsprechende Nachweise erbracht werden könnten. Die Vereine sollen außerdem einen Coronavirus-Beauftragten benennen, der für die Einhaltung der Schutzmaßnahmen zuständig ist und als Ansprechpartner sowohl für die Vereinsmitglieder als auch für die Behörden dient. Bei Fragen könnt ihr euch an sportbetriebe@stadtdo.de wenden.

Coronavirus in Dortmund: FZW steht vor dem Ruin 

Update, Freitag (15. Mai), 16.30 Uhr: Viele Clubs und Diskotheken in Dortmund leiden besonders stark unter der Coronavirus-Krise. Während in anderen Bereichen inzwischen zahlreiche Lockerungen auf den Weg gebracht werden, dürfen sie wegen der Schwierigkeiten bei der Einhaltung der Abstandsregeln auch weiterhin nicht öffnen.

Laufende Fixkosten und ausbleibende Einnahmen stellen ein existenzbedrohendes Problem dar. So steht etwa das FZW Dortmund wegen des Coronavirus-Lockdowns vor dem Ruin.

Coronavirus in Dortmund: Erneut nur eine Corona-Neuinfektion

Update, Freitag (15. Mai), 14.45 Uhr: Heute ist in Dortmund ein weiteres positives Coronavirus-Testergebnis dazu gekommen. Das teilte die Stadt Dortmund am Mittag mit. 

Somit liegt die Zahl der Coronavirus-Fälle in Dortmund bei 721 seit dem ersten Auftreten der Erkrankung. Davon haben 687 Patienten (drei mehr als am Vortag) das Virus bereits aber wieder überstanden und gelten als genesen. 

Coronavirus in Dortmund: Polizei bereitet sich auf Derby vor

Update, Freitag (15. Mai), 13.30 Uhr: Morgen steht in Dortmund das Revierderby BVB gegen Schalke an. Aufgrund der bestehenden Corona-Maßnahmen wird das Spiel anders ausfallen als gewöhnlich - nicht nur für die Spieler, sondern auch für die Fans und die Polizei.

Auch wenn das Stadion in Dortmund leer bleiben wird, hat sich die Polizei auf das Derby vorbereitet und wird schon in den frühen Morgenstunden verstärkt unterwegs sein, wie sie heute in einer Pressemeldung mitteilte. 

Coronavirus in Dortmund: Polizei bittet Fans trotz Derby zu Hause zu bleiben

Die Polizei bittet außerdem alle Fans beider Städte nicht nach Dortmund zu fahren, wo es aktuell auch eine Diskussion um Frauen-Nacht-Taxis gibt, und sich an die Corona-Schutzmaßnahmen zu halten. 

Doch das ist noch nicht alles. In Dortmund wird morgen nicht nur das Derby stattfinden, sondern wurden auch mehrere Versammlungen angekündigt. Auch hier soll die Polizei nach eigenen Angaben gut vorbereitet sein, eventuelle Provokationen sowie Eskalationen abzuwenden

Coronavirus in Dortmund: Discos und Clubs wegen Pandemie vor dem Aus?

Update, Freitag (15. Mai), 12.30 Uhr: Mehrere privatwirtschaftliche Liveclubs in Deutschland haben sich zusammengeschlossen, um neue Rahmenbedingungen während und nach der Coronavirus-Pandemie zu fordern. Auch das FZW in Dortmund hat sich den Forderungen angeschlossen.

Immer mehr Lockerungen der Corona-Maßnahmen werden ausgesprochen - davon ausgenommen sind jedoch Clubs und Livekonzerte. Für viele droht nun das Aus.

Coronavirus in Dortmund: FZW mit Forderungen an die Politik

"Für einen großen Teil unserer Gesellschaft wäre es fatal, wenn die Bedeutung von Club-, Nacht- und Konzertkultur weiter unterschätzt wird und die entsprechenden Betriebe schließen müssen, weil sie nicht ausreichend unterstützt werden", sagt Volker May, Geschäftsführer der FZW Event GmbH in Dortmund. 

Das FZW und die anderen Clubbetreiber fordern daher nun von der Politik eine zweite Soforthilfe. Aber unter anderem auch eine Umgestaltung der Kreditprogramme oder einen ermäßigten Mehrwertsteuersatz. 

Update, Freitag (15. Mai), 11.30 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilte, können ab Montag (18. Mai) wieder Personalausweise und Reisepässe in allen neun  Bezirksverwaltungsstellen von Dortmund abgeholt werden.

Coronavirus in Dortmund: Digitale Terminbuchungen bei Bürgerdiensten

Um seine Dokumente bei den Bürgerdiensten jedoch abzuholen, muss vorher online ein Termin für den entsprechenden Standort gebucht werden. 

Außerdem bittet die Stadt Dortmund alle Bürger bei der Abholung der Ausweise eine Mundschutzmaske zu tragen, alleine und vor allem pünktlich zu kommen, da volle Wartebereiche vermieden werden sollen.

Update, Freitag (15. Mai), 10.45 Uhr: Nun steht es entgültig fest: Das Westparkfest im Mai wird entgültig abgesagt. Bis zuletzt hatten die Veranstalter darauf gehofft, dass das jährliche Fest über das verlängerte Wochenende an Christi Himmelfahrt unter besonderen Corona-Auflagen doch noch stattfinden könne. 

Doch "die aktuelle Verfügungslage und unser Gespür für eigene Verantwortlichkeit lassen dies nicht zu", heißt es in der Mitteilung der AIG Westend e.V.

Coronavirus in Dortmund: Westparkfest am 21. Mai entgültig abgesagt

Doch es gibt auch gute Nachrichten - zumindest teilweise. So müssen zwar auch einige Termine des beliebten Trödelmarkts (24.05, 21.06., 23.08) ausfallen. Mit dem 20. September habe man allerdings schon einen Ersatztermin gefunden, an dem der Flohmarkt im Westpark stattfinden könne. Und auch für die anderen Termin werden derzeit Alternativen gesucht.

Auch könne man sich vorstellen im Laufe des Sommers oder im Herbst ein Westparkfest im kleinen Rahmen zu veranstalten. Das sei allerdings im Moment mehr Träumerei als eine konkrete Planung, so Tobias Klotz von AIG Westend e.V.

Update, Freitag (15. Mai), 08.35 Uhr: Seit Ende April gilt in Geschäften sowe bei Bus- und Bahnfahrten die Mundschutzpflicht. Viele greifen auf Einmalmasken zurück, andere nähen sich die Masken selbst. 

Coronavirus in Dortmund: Stadtteilmarke für Mundschutzmasken entsteht

Wie die Stadt Dortmund nun mitteilte, haben aber nicht alle Menschen die Möglichkeit sich mit Mundschutzmasken auszustatten. Das Quartiersmanagement in Westerfilde und Bodelschwingh sucht daher Menschen, die mithelfen möchten Masken zu nähen.

Fertige Mundschutzmasken mit Stadtteil-spezifischen Merkmalen aus Dortmund.

Die Stadt Dortmund hat das Material für die Masken organisiert und sich dabei etwas besonderes einfallen lassen: Es wurden Stoffe mit markanten Orten und Grafiken der jeweiligen Dortmunder Stadtteile bedruckt. So sollen besondere Mundschutzmasken mit Stadtteilmarke entstehen.

Wer die Aktion unterstützen möchte und sich ehrenamtlich beim Nähen der Masken beteiligen will, kann sich im  Quartiersbüro unter 0231/93144018 melden.

Update, Freitag (15. Mai), 08.11 Uhr: Seit einigen Tagen haben auch größere Geschäfte wie Saturn und MediaMarkt wieder geöffnet - auch in Dortmund und unter strengen  Hygiene- und Sicherheitsstandards.

Coronavirus in Dortmund: Saturn und MediaMarkt führen Einlasskontrollen ein

Um die Maßnahmen in den Elektronikmärkten zu quarantieren, haben die Saturn-Filialen in Dortmund nun ein elektronisches Ampelsystem im Eingangsbereich installiert. Dadurch soll sicher gestellt werden, dass sich nicht mehr als ein Kunde pro 20 qm im Markt aufhält. 

Die Displays zeigen an, wie viele Kunden im Saturn sind und wie viele ihn noch betreten können. Ist der Markt voll, erscheint ein rotes Signal, sind wenige Kunden im Laden, ist das Signal grün

22.19 Uhr: Dortmund - Am Samstag plant das Bündnis "Grenzenlos Solidarisch" der in Dortmund eine Kundgebung unter dem Motto "Gemeinsam gegen Pandemie und Infodemie". Die Kundgebung soll demnach um 15 Uhr am Alten Markt stattfinden.

"Wir werden an diesem Tag deutlich machen, dass wir rechte und antisemitische Positionen nicht hinnehmen. Das heißt nicht, dass wir staatliche Maßnahmen und die gesellschaftlichen Zustände unwidersprochen gutheißen", betont Conny Schmidt, Pressesprecherin des Bündnisses. Und weiter: "Wir bitten Teilnehmende dieser Kundgebung um Einhaltung der gegebenen Abstands- und Infektionsschutzregeln."

Coronavirus in Dortmund: Tafel in Hörde öffnet wieder

20.09 Uhr: Die Dortmunder Tafel freut sich, in der kommenden Woche auch die Filiale Hörde wieder eröffnen zu können. Die Teams sind seien an Bord, Abstandsregelungen eingerichtet und Spuckschütze installiert. Wegen der besonderen Umstände könnten die Kunden zunächst alle 14 Tage zum Einkauf kommen Tafel Dortmund Hörde.

Da die Filiale in der Wellinghofer Straße sehr klein ist, können nur wenige Kunden gleichzeitig eingelassen werden. Der Einkauf könne dadurch länger dauern als gewohnt. Es gilt beim Einkauf auch in der Dortmunder Tafel die Maskenpflicht.

Coronavirus in Dortmund: Nur eine Corona-Neuinfektion am Donnerstag

16.32 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Neuinfektionen in Dortmund ist weiter gering. Am heutigen Donnerstag (14. Mai) ist in Dortmund nur ein positives Testergebnis dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung insgesamt 720 positive Tests vor. 684 Patienten (eine Person mehr als am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden 11 Coronavirus-Erkrankte stationär behandelt, 6 von ihnen intensivmedizinisch, darunter 5 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin 4 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

13.00 Uhr: Während des Coronavirus-Lockdowns ist die Zahl der Polizeieinsätze wegen häuslicher Gewalt deutlich zurückgegangen. "Diese Nachricht ist leider nicht nur eine Gute!" Anke Widow, Sprecherin der Stadt Dortmund und zuständig für den Bereich Kinder, Jugend und Familie, ist dennoch besorgt.

Coronavirus in Dortmund: Weniger häusliche Gewalt trotz Lockdown? Jugendamt ist alarmiert

Denn "es ist ruhig, zu ruhig, das macht Angst", so eine Mitarbeiterin des Jugendamtes. Denn die Erfahrung der Experten zeige, dass normalerweise die Gewalt in Krisenzeiten zunehme. Anke Widow vermutet daher leider eine hohe Dunkelziffer an Fällen mit häuslicher Gewalt - auch in Dortmund. 

12.45 Uhr: Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Dortmund, der Sozialflügel der CDU, will gegen die katastrophalen Bedingungen in der Fleischindustrie vorgehen, wie sie in einem heutigen Schreiben ankündigten.

Coronavirus in Dortmund: CDA will gegen Schlachthofbetreiber vorgehen 

"Wir müssen jetzt den Sumpf in der Fleischindustrie austrocknen. Es kann nicht angehen, dass Gastarbeiter aus Rumänien oder Bulgarien in Deutschland derart ausgebeutet werden", so Claudia Middendorf, Vorsitzende der CDA Dortmund.

Und weiter: "Wir fordern einen schnellen Beschluss des Corona-Kabinetts am kommenden Montag. Die Landkreise der Schlachthofbetreiber werden aktuell in Geiselhaft genommen. Weil die Fleischindustrie den Arbeitsschutz mit Füßen tritt, müssen die Anwohner und die lokale Wirtschaft auf weitere Lockerungen warten. Für die kriminellen Schlachthofbetreiber darf es keine Toleranz mehr geben."

Coronavirus: Dortmunder Soziologe warnt Corona-Demonstranten nicht als Spinner abtun

12.05 Uhr: In Dortmund und in vielen anderen deutschen Städten nehmen die Demonstrationen zu, die sich gegen die Einschränkungen in den Coronavirus-Zeiten richten. Johannes Weyer, Soziologe an der TU Dortmund, hat sich nun mit den Corona-Skeptikern näher befasst.

In einem Interview mit dem WDR warnte er nun davor, die Demonstranten nicht per se als "Spinner" abzutun. Denn da würde deren Vorurteile nur noch weiter befeuern. "Wer ihre Reden hört, findet dort die Verschwörungstheorien und die Idee, dass die Regierung die Corona-Krise nutzt, um einen Überwachungsstaat zu etablieren. Das ist blanker Unsinn, teilweise sind die Sorgen aber im Kern berechtigt", so der Soziologe.

Coronavirus in Dortmund: Corona-Skeptikern fehlt klare Orientierung, so ein Experte der TU

Im Grunde würde den Corona-Skeptikern vor allem eine Orientierung und Strategie fehlen, die zeigt, wo es hingeht  - auch nach der Krise, so Johannes Weyer. Regierungen und Behörden sollten klare Ziele benennen und begründen, nur so können Feindbilder und abstruse Theorien abgemildert werden. 

Update, Donnerstag (14. Mai), 11.00 Uhr: So langsam kommt die Bundesliga wieder ins Rollen - auch in Dortmund. Am Samstag (16. Mai) empfängt der BVB den FC Schalke 04. Doch unter normalen Bedingungen wird das Derby nicht stattfinden.

Coronavirus in Dortmund: Signal Iduna Park bereitet sich aufs Derby vor

Ullrich Sierau, Polizeipräsident Gregor Lange und Dr. Christian Hockenjos (Direktor Organisation beim BVB) hatten gestern in einer gemeinsamen Pressekonferenz bekanntgegeben, welche Vorkehrungen im Signal Iduna Park getroffen werden müssen, damit das Spiel stattfinden kann. So wird es deutliche Veränderungen bei den Umkleiden, den Trainerbänken aber auch für die Ersatzspieler geben. 

22.15 Uhr: Dortmund - Seit gut einer Woche ist der Westfalenpark wieder geöffnet. Die drei Tage des letzten Wochenendes waren mit insgesamt 6.000 Gästen gut besucht, nach Angaben der Stadt Dortmund haben sich alle an die Coronavirus-Regeln für den Parkbesuch gehalten.

Coronavirus in Dortmund: Westfalenpark erweitert Öffnung

Daher werden die Öffnungszeiten erweitert und weitere Eingänge geöffnet. Ab Freitag (15. Mai) wird der Westfalenpark täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet sein. Zusätzlich zu den Eingängen Ruhrallee und Baurat-Marx-Allee können dann auch die Eingänge Florianstraße und der Eingang Buschmühle genutzt werden. 

Auch die WC-Anlage Buschmühle werde wieder in Betrieb genommen. Die Gastronomie stelle bereits erste Stühle Terrassen auf. Hinzu komme voraussichtlich auch der Spatengarten.

Im Westfalenpark in Dortmund kann man nun noch länger entspannen.

20.20 Uhr: Im Vorfeld des Bundesligaspiels zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 am kommenden Samstag (16. Mai) im Signal Iduna Park bleibt das dort eingerichtete Coronavirus-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) geschlossen. Das gilt laut sowohl am Freitag (15. Mai) als auch am Samstag (16. Mai).

Coronavirus-Patienten und Verdachtsfälle können sich an diesen beiden Tagen laut einer Pressemitteilung der KVWL an das Corona-Behandlungszentrum der KVWL am Klinikum Dortmund (Klinikzentrum Nord) wenden. Ab Mittwoch (20. Mai) stellt das Coronavirus-Behandlungszentrum am Signal Iduna Park seinen Betrieb vollständig ein.

17.28 Uhr: Das Klinikum Dortmund hat eine eigene App speziell mit Themen zum Coronavirus veröffentlicht. Das Angebot, das kostenlos und ohne Werbung aus dem App-Store bzw. Play-Store heruntergeladen werden kann, dient als Plattform, um neueste Nachrichten aus dem Klinikum zu Covid-19 & Co. zu vermitteln.

Coronavirus in NRW: Klinikum bietet kostenlose Corona-App

"Wir hatten damals, als es mit Corona in Deutschland losging, schnell gemerkt, dass Corona nicht nur eine Virus-, sondern vor allem auch eine Informationskrise ist", sagt Marc Raschke, Leiter der Unternehmenskommunikation im Klinikum Dortmund. Deshalb gebe es nun die App "Corona-Infos des Klinikums Dortmund", mit der sich Interessierte mobil und zeitgemäß mit Corona-News versorgen können. 

"Wir haben Corona ja noch nicht überstanden, sind aber nun in Sachen Informationskanälen noch besser vorbereitet, sollte eine zweite Welle kommen. Die App ist der direkte Draht", erklärt Raschke.

Coronavirus in Dortmund: Vier bestätigte Corona-Fälle am Montag, acht neu Genesene 

16.39 Uhr: Am heutigen Mittwoch (13. Mai) sind vier weitere positive Coronavirus-Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 719 positive Tests vor. 683 Patienten (acht mehr als am Vortag) haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden zehn Corona-Patienten stationär behandelt; sieben intensivmedizinisch, darunter sechs beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, 13.45 Uhr: Die Dortmunder Volksbank plant zur Öffnung ihrer Filialen ein Zweistufen-Modell. So soll ein erster Teil der Filialen ab Montag (18. Mai) wieder für Kunden zugänglich sein. Die restlichen folgen nach dem Pfingstwochenende, ab Dienstag dem 2. Juni. 

Coronavirus in Dortmund: Volksbank-Filialen öffnen mit Zweistufen-Modell

Filialen, die ab dem 18. Mai öffnen: 

  • Hörde 
  • Hombruch 
  • Asseln 
  • Dortstfeld 

Filialen, die ab dem 2. Juni öffnen: 

  • Aplerbeck 
  • Kirchhörde
  • Lichtendorf 
  • Höchsten
  • Brambauer 
  • Brackel 
  • Eving
  • Körne
  • Vinckeplatz
  • Scharnhorst 
  • Husen

"Zur Wiedereröffnung der Filialen wurden natürlich auch alle denkbaren Maßnahmen zum Gesundheitsschutz getroffen. Dazu zählen unter anderem die Installation von Plexiglas-Aufstellern sowie das Einrichten von Abstandszonen. 

Der Schutz unserer Mitarbeiter und unserer Kunden hat höchste Priorität, sagt Martin Eul, Vorstandsvorsitzender der Dortmunder Volksbank. 

Coronavirus: DSW baut den Busverkehr weiter aus

Update, 11.30 Uhr:  Wie DSW21 mitteilt, wird der Busverkehr in Dortmund zum 18. Mai weiter gestärkt. Mit Taktverdichtungen, Kapazitätserweiterungen und zusätzlichen Einsatzwagen werden 104 Prozent des Angebots vor der Corona-Pandemie erreicht.  Insbesondere an Schultagen soll es zu einer deutlichen Ausweitung des Busverkehrs kommen. 

Update, Mittwoch (13. Mai), 09.45 Uhr: Seit Montag (11. Mai) gilt eine neue Corona-Schutzverordnung, die kein grundsätzliches Versammlungsverbot mehr vorsieht. 

Coronavirus in Dortmund: Kein grundsätzliches Versammlungsverbot mehr

In der neuen Fassung heißt es nur noch: "Bei Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz ist die Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern zwischen Personen sicherzustellen." Die Polizei trifft nun alle Entscheidungen, wie mit einer angemeldeten Demonstration umzugehen ist. Die Stadt ist somit außen vor. 

19.58 Uhr: Am Samstag (16. Mai) geht für den BVB die Bundesliga im Derby gegen den FC Schalke 04 weiter. Das Gesundheitsamt Dortmund hat unterdessen das Konzept der DFL als tragfähig beurteilt.

Coronavirus in Dortmund: Gesundheitsamt hält DFL-Konzept für tragfähig

Das Konzept enthalte Maßnahmen, die der möglichst frühen Erkennung infizierter Spieler und/oder Betreuer dienten. Es sei dazu geeignet, die Risiken einer Weiterverbreitung des Coronavirus innerhalb des Spieler- und Betreuerkaders soweit wie möglich zu reduzieren.

Das Konzept sehe vor, regelmäßige Testungen von Spielern und Betreuern durchzuführen. Sollten dem Gesundheitsamt positive Fälle gemeldet werden, sei in jedem Einzelfall zu entscheiden, ob nur der Betroffene oder weitere Kontaktpersonen isoliert werden müssen.

Coronavirus in Dortmund: Fünf Corona-Neuinfektionen am Dienstag

16.51 Uhr: Am Dienstag sind in Dortmund fünf weitere positive Coronavirus-Testergebnisse dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in der Stadt insgesamt 715 positive Tests vor.

675 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit werden 16 Corona-Patienten stationär behandelt; neun intensivmedizinisch, darunter sieben beatmete Personen.Es gibt in Dortmund weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: Ab Mittwoch wieder Termine auf Ämtern

16.20 Uhr: Wie die Stadt Dortmund auf Twitter mitteilt, gibt es derzeit im Bereich Einwohnermelde- und Kraftfahrzeugwesen für die nächsten sieben Tage keine Termine mehr. Am Mittwochmorgen (13. Mai) würden wieder zusätzliche Termine freigegeben.

15.20 Uhr: Die Stadt Dortmund will jungen Menschen, die Fragen zum Ausbildungsmarkt während der Coronavirus-Krise haben, Rede und Antwort stehen - und zwar digital in einem Live-Interview. Es soll beispielsweise um Fragen gehen wie "Welche Folgen hat Corona auf den Ausbildungsmarkt?" oder "Werden die Unternehmen noch genügend Ausbildungsplätze anbieten können?" 

Coronavirus in Dortmund: Stadt Dortmund steht Auszubildenden Rede und Antwort

Die Jugendlichen haben an vier verschiedenen Terminen (19. Mai, 20. Mai, 25. Mai und 28. Mai) die Möglichkeit auf den Social-Media-Kanälen "Dortmund at work" Experten aus den verschiedenen Bereichen des Ausbildungsmarktes in Dortmund Fragen zu stellen.

Die Live-Interviews finden jeweils um 18 Uhr statt. Fragen können vor ab an das "Dortmund at work"-Team unter info@dortmundatwork.de geschickt werden. 

12.43 Uhr: Thomas Westphal von der Wirtschaftsförderung Dortmund mahnt: Wenn tatsächlich alle Mitarbeiter der Betriebe in Kurzarbeit gehen, die derzeit Anträge auf Kurzarbeit gestellt haben, wären das 25 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Dortmund. "Wir sind mit 25 Prozent stark betroffen. Aber weil Dortmund inzwischen eine sehr diverse Wirtschaftstruktur hat, nicht so stark wie andere Städte. Trotzdem sind 25 Prozent eine Menge", so Westphal.

12.30 Uhr: Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts Dortmund, gibt bekannt, dass es in Dortmund derzeit etwa zwei bis drei Neuinfektionen am Tag kommt. Diese Situation sei sehr zufriedenstellend. Es bräuchte eine enorme Dynamik um die geltende Obergrenze zu erreichen. Für Dortmund steht die Obergrenze derzeit bei 300 Neuinfektionen. Dennoch werde das Geschehen genau beobachtet. 

Zu Bedenken sei, so Dr. Renken, dass bei der Bewertung, wie sich die Lockerungen auswirken, die durchschnittliche Inkubationszeit von etwa einer Woche eingerechnet werden müsse: "Man muss drei mittlere Inkubationszeiten abwarten, um absehen zu können, ob die Lockerungen einen negativen Effekt auf das Infektionsgeschehen haben."

11.40 Uhr: Am kommenden Samstag (16.Mai) steht in Dortmund das erste Spiel des BVB nach den Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie an. Und dann auch noch im Derby gegen den FC Schalke 04.

Aber das Spiel wird als Geisterspiel stattfinden, für die Fans bleibt das Westfalenstadion wegen des Coronavirus wohl noch eine Weile geschlossen. Borussia Dortmund, Polizei und Stadt Dortmund appellieren nun an alle Fußballfans das Spiel nur im kleinen Kreis und unter Einhaltung der Corona-Maßnahmen zu Hause im Free- oder Pay-TV zu schauen.

Coronavirus in Dortmund: Einhaltung der Corona-Maßnahmen bei Revierderby

Ansammlungen in der Stadt oder vor dem Stadion sollten unbedingt vermieden werden. Am Mittwoch wollen sich OB Ullrich SierauPolizeipräsident Gregor Lange und Dr. Christian Hockenjos vom BVB und Organisations-Direktor zu den Sicherheitsmaßnahmen aufgrund des Derbys äußern. 

11.19 Uhr: Am Wochenende kam es bei einer Demonstration in Dortmund zu einem Übergriff aus der Naziszene auf zwei Journalisten des WDR. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich eine Woche vorher bei einem Protest in Berlin am 1. Mai. Nun haben sich die Grünen in Dortmund zu den Vorfällen geäußert und sich mit den betroffenen Journalisten solidarisiert, wie sie in einer Pressemitteilung bekannt gaben.

Coronavirus in Dortmund: Grüne solidarisieren nach Angriff sich mit betroffenen Journalisten 

„Bei Gewalt gegen Journalist*innen ist die Grenze lange überschritten. Das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit und die Freiheit der Berichterstattung sind Grundlagen unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung, welche hier auf dem Spiel stehen“, sagt Julian Jansen, Sprecher der Dortmunder Grünen.

Außerdem weisen sie darauf hin, dass dies nicht der erste Vorfall in Dortmund gewesen sei, bei dem Personen aus der rechtsextremen Szene Demonstrationen unterlaufen und dann auch Gewalt ausgeübt hätten - und anderem auch gegen Vertreter der Presse.

Das wolle die Partei nicht länger tolerieren und solidarisiere sich daher mit den betroffenen Journalisten. "Wir werden nicht aufhören, uns für die freie Berichterstattung stark zu machen. Außerdem rufen wir die Sicherheitsbehörden dringend auf, die freie Arbeit der Presse zu gewährleisten und zu schützen", ergänzt Julian Jansen.

09.45 Uhr: Nach den Coronavirus-Vorfällen in den Schlachbetrieben in Coesfeld, fordert nun auch die Gewerkschaft NahrungGenuss-Gaststätten (NGG) in Dortmund strengere Kontrollen. 

Coronavirus in Dortmund: NGG Dortmund fordert strengere Hygienekontrollen in der Fleischindustrie

An den mangelnden hygienischen Zuständen in Fleischereibetrieben und in den Unterkünften seien unter anderem die Dumping-Preise in der Fleischindustrie, so Torsten Gebehart, Geschäftsführer der NGG-Region Dortmund. Der Gesundheitsschutz werde bei den Kilopreisen für das Fleisch nicht mit einberechnet und falle deshalb oft unter den Tisch. 

Die NGG in Dortmund fordert die Fleisch-Hersteller deshalb dazu auf, den Gesundheitsschutz auch über die Coronavirus-Pandemie hinaus absolut ernst zu nehmen.

Update, Dienstag (12. Mai), 09.15 Uhr: Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie machen sich nun auch bei den Mietern in Dortmund bemerkbar. Wie die Wohnungsunternehmen LEG, Vivawest und der Spar- und Bauverein den Ruhr Nachrichten mitteilten, haben immer mehr Mieter Probleme ihre Miete zu bezahlen.

Coronavirus in Dortmund: Immer mehr Menschen haben Probleme ihre Miete zu bezahlen

Die Anfragen nach Ratenzahlungen oder Stundungen hätten sich in den letzen Wochen zunehmend gehäuft, wie die Wohnungsunternehmen berichteten. Die LEG Dortmund geht außerdem davon aus, dass die Anfragen und der Beratungsbedarf in den kommenden Wochen noch weiter zunehmen werden. 

20.14 Uhr: Dortmund - Die Stadt Dortmund erklärt in Abstimmung mit dem StadtSportBund Dortmund, die Schließung von Sportanlagen so lange beizubehalten, bis ein zwischen allen Beteiligten abgestimmtes Konzept zum Trainingsbetrieb vorliegt. Die Vereine hätten teilweise finanzielle oder organisatorische Schwierigkeiten, die erforderlichen Coronavirus-Schutzmaßnahmen kurzfristig umzusetzen.

Coronavirus in Dortmund: Sportstätten bleiben noch geschlossen

Es lägen außerdem zu vielen Fragestellungen widersprüchliche Aussagen vor (Toilettennutzung, Öffnung der Vereinsgastronomie) oder aber es fehlten klare Handlungsanweisungen. Auch die Beschaffung notwendiger Hilfsmittel (Desinfektion, Absperrung, Information) sei organisatorisch nicht von heute auf morgen zu organisieren.

Sorgfalt und Sicherheit hätten eindeutig Vorrang vor Schnelligkeit. Steigende Coronavirus-Fallzahlen nach Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs würden unweigerlich zu einer Rücknahme der aktuell beschlossenen Lockerungen führen. Nun sollen mit den Sportvereinen in Dortmund weitere Gespräche über die geplante Wiedereröffnung der Sportstätten geführt werden.

Coronavirus in Dortmund: Keine bestätigten Neuinfektionen am Montag

16.50 Uhr: Am Montag (11. Mai) ist in Dortmund erneut kein weiteres positives Coronavirus-Testergebnis dazu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 710 positive Tests vor.

670 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit werden 15 Corona-Patienten stationär behandelt; neun intensivmedizinisch, darunter acht beatmete Personen. Es gibt in der Stadt weiterhin vier Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, 16.10 Uhr: Im Westfalenpark könnte schon bald ein "temporärer Freizeitpark" entstehen. Diese Idee verfolgen insbesondere die Schausteller aus Dortmund (Verein rote Erde). Sie hat die Coronavirus-Krise besonders hart getroffen. 

Coronavirus in Dortmund: CDU hilft Schaustellern bei temporärem Freizeitpark

Nun haben sie in Gesprächen mit der CDU-Fraktion ihre Nöte und Sorgen dargelegt. Gemeinsam wollen alle Beteiligten nun den Blick nach vorne richten. 

Zusammen sind neue Konzepte ausgearbeitet worden, um den Schaustellern auch in dieser schwierigen Situation die Möglichkeit zu geben, ihre Fahrgeschäfte und Imbissbuden zu betreiben. 

Coronavirus in Dortmund: Fraktions-Vize kann sich Riesenrad am Phoenixsee vorstellen

Sascha Mader, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, zeigte sich begeistert vom Vorhaben der Schausteller:" Die Idee eines historischen Jahrmarktes im Westfalenpark erhält unsere Unterstützung, so Mader. 

Aber bei einem temporären Freizeitpark soll es nicht bleiben, es werden zurzeit auch Ideen für den Vorplatz der Westfalenhallen und für das Gelände am Phoenixsee gesammelt: Sascha Mader hat sogar einen konkreten Vorschlag: "Warum nicht auch am Phoenixsee ein Riesenrad aufstellen?"

Update, 15.17 Uhr: Am Wochenende (9./10. Mai) wurde in zahlreichen katholischen Kirchen in Dortmund wieder Gottesdienste gefeiert. Die strengen Auflagen trübten die Stimmung während der Gottesdienste jedoch nicht.

Coronavirus in Dortmund: Katholische Kirche feiert wieder Gottesdienste

Überall gab es zwar nur beschränkten Zugang für wenige Personen, dennoch sagte Pastor Stefan Tausch stellvertretend: " Ich freu mich das sie da sind. 

Derzeit suchen wir alle das, was wir hoffentlich bald unter normalen Umständen hier im Gotteshaus, in Gottes Wohnung erleben werden: Nähe, Geborgenheit, Schutz Liebe, Wärme, Austausch, Gemeinschaft, Singen und Beten." 

Die katholische Kirche feierte am Wochenende wieder Gottesdienste.

Update, 13.40 Uhr: Das Sommersemester 2020 fing gerade erst an, als das Coronavirus auch die technische Universität Dortmund traf. Das gesamte Unigelände wurde prompt gesperrt und Vorlesungen finden nun digital statt. 

Die neue Situation ist für viele Studenten nicht einfach - auch mehr Hausaufgaben und Abgaben werden nun zur Realität. Doch eine gute Nachricht gibt es für die Dortmunder Studenten.

Coronavirus an der TU Dortmund: Nicht bestandene Klausuren zählen nicht

So werden alle nicht bestandenen Prüfungen, egal ob Klausuren oder mündliche Prüfungen, in diesem Semester nicht gezählt - sie gelten somit nicht als Fehlversuch. Glück für die, die sich derzeit im Drittversuch befinden und ihr Studium daher auf der Kippe steht. 

Diese Regel gilt auch für die nachgeholten Klausuren aus dem Wintersemester 2019/20. Wenn eine Prüfung allerdings bestanden ist, kann diese nicht noch einmal wiederholt werden.

Update, 11.45 Uhr: Dortmund - In ganz Deutschland häufen sich Demonstrationen rund um das Cornavirus. "Hygiene-Demos", "Widerstand 2020" oder "Nicht ohne uns" sind nur einige Beispiele. Auch in Dortmund gab es zuletzt vermehrt Protestbewegungen

Coronavirus in Dortmund: Demos sind "unangebracht" und "gefährlich"

Einige Aktionen schießen jedoch über das Ziel hinaus. Viele Forderungen und Verstöße sind "unangebracht" und "gefährlich", wie RUHR24-Redakteruin Lisa Bender in ihrem Kommentar schreibt. 

Update, 10.28 Uhr: Kino-Betreiber atmen auf. Auch sie dürfen ab dem 30. Mai wieder ihre Türen öffnen. Die weitere Zukunft vieler Kinos in Dortmund ist derzeit allerdings noch ziemlich ungewiss. Die Cornavirus-Krise hat insbesondere die kleinen Filmtheater und Programmkinos hart getroffen. Sie müssen um die Existenz bangen. 

Update, 10.07 Uhr: Der Städte- und Gemeindebund stellt klare Forderungen für die Wiederaufnahme des Schul- und Kitabetriebs. Verbandpräsident Uwe Brandl hat sich dazu im Gespräch mit der Welt geäußert.

Coronavirus in Dortmund: Schulen und Kitas stehen vor Problemen

"Wir müssen einen Schichtbetrieb organisieren, damit nie zu viele Kinder gleichzeitig im Schulgebäude sind. Die Politik muss hier nachjustieren und zulassen, das wir mehr Kinder betreuen können, selbst wenn das mit einem höhen Risiko verbunden ist", so Brandl

Update, Montag (11. Mai), 9.25 Uhr: In Dortmund sind derzeit noch rund 50 Menschen gemeldet, die sich nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt haben. Wie hoch die Dunkelziffer ist, ist unklar.

Coronavirus in Dortmund: Ein positiver Test - 710 Personen an Covid-19 erkrankt

Update, Sonntag (10. Mai), 16.10 Uhr: Am Sonntag (10. Mai) ist ein positiver Coronavirus-Test hinzugekommen. Insgesamt hat die Stadt in der Pandemie 710 positive Tests gehabt. 661 Patienten haben die Erkrankung überstanden. 

Insgesamt sind vier Menschen am Coronavirus verstorben. Aktuell sind in Dortmund 15 Personen in stationärer Behandlung. 

Update, Sonntag (10. Mai), 15 Uhr: Ab Montag wollen die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) ihr Angebot bei den öffentlichen Verkehrsmitteln wieder verstärken. Der Grund: Die Schule wird für zahlreiche Schüler trotz des Coronavirus wieder beginnen. Doch auch Berufstätige fahren wieder mehr und der allgemeine Einkaufsverkehr wird aufgrund der Lockerungen, die es ab Montag (11. Mai) gibt, wieder zunehmen. 

Das höchste Gebot in den Bussen und Bahnen der DSW21 wird sein: Abstand halten. 

Update, Sonntag (10. Mai), 12 Uhr: Am vergangenen Samstag (9. Mai) sind zwei neue positive Testergebnisse in Dortmund (alle Dortmund-Artikel auf RUHR24.de) dazugekommen. In der Stadt Dortmund hat es insgesamt bis jetzt 709 Coronavirus-Erkrankungen gegeben. 641 Patienten haben die Erkrankung schon wieder überstanden.

Coronavirus in Dortmund: 23-Jähriger attackiert Presseteam 

Update, Sonntag (10. Mai), 11.45  Uhr: Am Samstag (9. Mai) gegen 15.30 Uhr hätte eigentlich auch noch eine zweite Protest-Aktion stattgefunden. Die Coronavirus-Demo wurde allerdings kurzfristig von der Stadt Dortmund abgesagt. Die Polizei Dortmund hat am Abend ein Fazit eines Einsatzes gezogen, bei dem es zu einer Attacke auf einen Vertreter der Presse gekommen sein soll.

Obwohl die Coronavirus-Demo abgesagt wurde, hätten sich um die 150 Personen im Bereich "Alter Markt" versammelt. Die Polizei sei mit verstärkten Einsatzkräften vor Ort gewesen. Eine 23-jährige Person, die aus der rechtsextremen Szene stamme, habe einen Journalisten angegriffen. Die Person soll dabei gegen die Kamera des Presseteams geschlagen und dabei eine Person leicht verletzt haben. 

Die Polizei hatte den Angreifer festgenommen. Am Samstagabend (9. Mai) teilte die Polizei mit, dass die Ermittlungen zu der Tat noch andauern würden. 

Coronavirus in Dortmund: Gastronomieszene hat am Samstag protestiert

Sonntag (10. Mai), 11.30 Uhr: Am Samstag fand in Dortmund in der Stadt eine Protest-Aktion statt, die mit der Coronavirus-Pandemie im unmittelbaren Zusammenhang steht. Gegen 11 Uhr am Samstagmorgen hat die Gastronomie-Szene in Dortmund gegen das Gastro-Sterben protestiert. 

Beim sogenannten Gastrostillsterben stellten die Vertreter der Gastro-Szene in Dortmund um klare Forderungen.

  • Klare Richtlinien zu Infektionsschutz- und Hygienevorschriften für die Gastronomen
  • Eine Klassifizierung verschiedener Gastronomietypen (Restaurant, Bar, Club, etc.) und eine Erarbeitung individueller Lösungen bezogen auf den jeweiligen Branchentyp.
  • Eine Entwicklung nachhaltiger und relevanter Hilfspakete wie nicht rückzahlbare Soforthilfen. 
  • Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent
  • Kostenlose Freigabe öffentlicher Flächen zur Vergrößerung der Terrassen.
  • Wegfall der Sondernutzungsgebühren für 2020 und 2021.
  • Wegfall der Vergnügungssteuer.
  • Wegfall von sonstigen Gebühren, wie z.B. Müllgebühren, Kontrollkosten.

Die Gastro-Initiative aus Dortmund steckt hinter den Forderungen. 

Alle weiteren Nachrichten zum Coronavirus in Dortmund aus der vergangenen Woche.

Rubriklistenbild: © Bernd Thissen / dpa, Collage: RUHR24

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