Maßnahmen wegen Covid-19

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Infektionen steigt auf 33 +++ Kinderbetreuung in Dortmund sichergestellt

Wegen des Coronavirus werden in Dortmund Veranstaltungen abgesagt.
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Wegen des Coronavirus werden in Dortmund Veranstaltungen abgesagt.

Die Stadt Dortmund hat mit dem Coronavirus zu kämpfen. Alle aktuellen Geschehnisse in der Ruhrgebietsstadt gibt es hier im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus führt nun auch in Dortmund zu großen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
  • Stadt Dortmund tagt über das Schul- und Kitaverbot der Landesregierung.
  • In Dortmund gibt es derzeit 33 Menschen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Alle neuen Entwicklungen zum Coronavirus in Dortmund lest ihr in unserem neuen Live-Ticker. Dieser wird nicht länger aktualisiert.

Coronavirus: Ab Montag kein Unterricht in Dortmund - Betretungsverbot für Kitas

Update, Sonntag (15. März), 17.40 Uhr: In Dortmund wird ab Montag keinen Unterricht mehr stattfinden. Das hat die Stadt Dortmund in einer heutigen Tagung festgelegt. Die Betreuung von Kindern von Klasse 1 bis Klasse 6 sei jedoch in den Schulen für Eltern, die keine andere Betreuung ihrer Kinder ermöglichen können und in "kritischen Bereichen der Infrastruktur" arbeiten, sichergestellt. Das gleiche würde auch für die Kitas in Dortmund gelten.

Zum "kritischen Bereich der Infrastruktur" gelten laut Erlass des Landes folgende Sektoren: Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient.

Kinderbetreuung in Dortmund während des Coronavirus: Kinder müssen Voraussetzungen erfüllen

Allerdings gibt es bei dieser besonderen Betreuungsmöglichkeit für Kinder auch Regeln. Eltern dürfen ihr Kind zur Betreuung bringen, wenn sie alleinerziehend sind oder beide Eltern Schlüsselpersonen sind. Außerdem dürfen die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen, in den letzten 14 Tagen keinen Kontakt zu infizierten Personen gehabt haben und sich in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben. 

Den Nachweis können Eltern zunächst über einen Dienstausweis, eine Bescheinigung ihres Arbeitsgebers oder eine Verdienstbescheinigung führen. Die Pflanzenschauhäuser im Botanischen Garten Rombergpark und die Tierhäuser im Zoo Dortmund - der wegen des Coronavirus sogar neue Patenschaften anbietet - bleiben geschlossen. Für den Zoo gilt außerdem: An der Kasse wird nur der halbe Eintrittspreis für den bisher noch geöffneten Teil des Zoos verlangt.

Update, Sonntag (15. März), 17.29 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, sind neun weitere Menschen positiv auf das Coronavirus, von dem die Bewohner von Big Brother 2020 erst live im TV erfahren, getestet worden. Damit erhöht sich die Zahl der Corona-Fälle von 24 auf 33. Alle neun Personen sind Rückkehrer aus Ischgl in Österreich. 

Die Kontaktpersonen der neuen Fälle werden derzeit ermittelt. Insgesamt hat das Gesundheitsamt bisher 388 Abstriche gemacht - davon 33 positiv. Zwei Befunde sind noch offen.

Update, Sonntag (15. März), 14.57 Uhr: Mittlerweile nutzen auch erste Betrüger das Coronavirus, , mit dem ein Paar, das RUHR24 zum Interview getroffen hat, infiziert war, um leichtgläubigen Menschen Geld abzunehmen. Laut Polizei geben sie sich mitunter als Behörden-Mitarbeiter aus oder verkaufen überteuerte Schutzmasken.

Update, Sonntag (15. März), 13.30 Uhr: Das Klinikum Dortmund äußert sich in einem Post auf Facebook zu den "Egoisten, die nicht an andere denken würden" geäußert. Davon seien vor allem Menschen gemeint, die eigentlich nicht zur Risikogruppen gehören und sich deshalb nicht im Alltag einschränken würden. Dabei drohen bei Verstößen gegen die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus hohe Strafen.

Update, Sonntag (15. März), 12.34 Uhr: Der Signal Iduna Cup in der Weatfalenhalle ist heute abgebrochen worden. Mit dem Ende der Dressurprüfung für Junioren und Junge Reiter wurde das internationale Turnier in der Westfalenhalle beendet. Zuvor wurden schon die Ränge für Zuschauer gesperrt. Ab Sonntagmorgen gab es bei dem Turnier auch keine Gastromöglichkeit mehr.

Signal Iduna Cup in der Westfalenhalle während der Veranstaltung abgesagt

Um 10.08 Uhr ging jedoch die Verfügung der Stadt Dortmund zum Abbruch ein, um 10.30 Uhr ist die Veranstaltung beendet worden. "Der Aufforderung der Behörden leisten wir selbstverständlich Folge, so wie wir auch die Auflagen der Ämter in den vergangen Tagen umgesetzt haben", so Dr. Kaspar Funke.

Update, Sonntag (15. März), 9.45 Uhr: Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat sich gestern in einer fünfstündigen Sondersitzung getroffen. Unter anderem ging es auch um das Thema, wie die Stadt mit den Schul- und Kitaschließungen umgehen wird.

Auch der städtische Krisenstab wird heute zusammenkommen und darüber tagen. Was bei den Krisengesprächen rauskommt, möchte die Stadt Dortmund am Abend in einer Pressemitteilung bekanntgeben.

Update, Samstag (14. März), 22.15 Uhr: Mittlerweile gibt es in Dortmund 24 bestätigte Coronavirus-Infektionen - das sind fünf Fälle mehr als noch am Vortag.

Update, Samstag (14. März), 21.10 Uhr: Um eine weitere Aubsreitung des Coronavirus, das in NRW sogar zu Ausgangssperren führen könnte, einzudämmen, hat die Stadt Dortmund am Abend drastische Maßnahmen angekündigt. Ab Sonntag (15. März) dürfen keine öffentlichen Veranstaltungen mehr stattfinden.

"Ausgenommen sind nur solche Veranstaltungen, die aus Gründen überwiegenden öffentlichen Interesses notwendig sind, insbesondere solche, die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung oder der Daseinsfürsorge bestimmt sind. 

Dazu gehören zum Beispiel auch Wochenmärkte, auf denen die Menschen im Rahmen der Nahversorgung Lebensmittel kaufen können. Gaststätten, Bars und Restaurants bleiben weiter geöffnet", heißt es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund.

Für Pflegeinrichtungen gilt ab sofort die Regelung, dass nur noch ein Besucher pro Tag pro Tag reingelassen wird. Der Bessuch darf maximal eine Stunde dauern.

Weiter appelliert die Stadt an seine Bürger und Bürgerinnen, ihre sozialen Kontakte weitgehend einzuschränken und falls möglich, nicht an privaten Veranstaltungen teilzunehmen. Private Treffen sollten, wenn überhaupt, nur noch in "kleinem Rahmen" stattfinden.

Coronavirus in Dortmund: Fahrpläne von Bus und Bahn fahren ab sofort nach Ferienplan

Update, Samstag (14. März), 17.45 Uhr: Neuigkeiten gibt es an diesem Samstag auch aus dem Kreis Unna. Wie es heißt seien dort drei neue Infektionen bestätigt worden. 

Die Personen kommen aus Lünen, Fröndenberg/Ruhr und Selm. Damit steigt die Zahl aller Coronavirus-Infektionen im Kreis Unna auf 17 an. Die Infektionswege und Kontaktpersonen werden derzeit noch ermittelt. Klar ist soweit, dass es sich bei den Personen aus Lünen und Selm um Reise-Rückkehrer aus einem Risikogebiet handelt.

Update, Samstag (14. März), 17.35 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, verkehren die Linien der DSW21 ab Montag (16. März) bis Ende der Osterferien nach Ferienplan. Einsatzwagen im Schülerverkehr werden nicht mehr fahren.

Coronavirus in Dortmund: Signal Iduna Cup findet mit Einschränkungen statt

Update, Samstag (14. März), 14 Uhr: Das internationale Reitturnier "Signal Iduna Cup" findet vom 11. bis zum 15. März zwar statt, aufgrund der aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus, zu dem viele TV-Sender aktuell live Specials und Sondersendungen zeigen, allerdings nur unter bestimmten Regelungen. So dürfen an der Veranstaltung nur maximal 1000 Besucher teilnehmen, die sich nur im Innenraum der Westfalenhalle aufhalten dürfen.

Damit berücksichtige der Veranstalter, "den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 10. März 2020, der Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt."

Auf den Rängen dürfen sich während der gesamten Veranstaltung keine Besucher aufhalten. „Wir bedauern das zutiefst, denn die Fans des Pferdesports auf den Rängen machen eine Veranstaltung erst rund”, so Dr. Kaspar Funke, Geschäftsführer der ESCON-Marketing GmbH.

Update, Samstag (14. März), 11.24 Uhr: Nun hat auch Polen angekündigt, den Flugverkehr von und nach Deutschland einzustellen. Das teilte der Flughafen Dortmund heute mit. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Gelten soll die Sperre demnach ab Sonntag, 0 Uhr, für alle Direktflüge. Wie lange sie gelten soll, ist noch unklar.

Coronavirus: Flüge zwischen Dortmund und Polen eingestellt

"Wir respektieren die Entscheidung der polnischen Regierung, die wir nicht zu kommentieren haben", sagte Udo Mager, Geschäftsführer des Dortmunder Flughafens. Selbstverständlich unterstütze der Flughafen alle Maßnahmen, die das Coronavirus, weswegen die Stadt Dortmund auf Twitter einen Shitstorm erntet, wirksam eindämmen. 

"Nichts desto trotz trifft uns die Streichung der Flüge ins Mark." Polen gilt neben Rumänien als stärkster Markt des Flughafens Dortmund in Mittel- und Osteuropa. Wie viele Fluggäste man verlieren werde, sei nicht vorhersehbar.

Update, Samstag (14. März), 9.50 Uhr: Langsam zieht die Situation auch in Dortmund an. Mindestens 19 Menschen sind derzeit nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, immer mehr lassen sich testen. Dennoch rät die Stadt, sich nur in absolut dringenden Fällen an das Gesundheitsamt zu wenden. Abstriche werden nur nach vorheriger telefonischer Absprache entnommen:

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Wer bereits einen Abstrich hat machen lassen, werde direkt kontaktiert. Generell plant die Stadt Dortmund, je nach Situation ein bis zweimal am Tag über Ergebnisse zu informieren. Das Corona-Testzentrum (Grafenhof) hat laut Klinikum Dortmund Samstag und Sonntag zwischen 12 und 15 Uhr geöffnet.

Coronavirus in Dortmund: Schulen werden geschlossen - Stadt überrascht

Update, Freitag (13. März), 19.42 Uhr: Dr. Schaaf, Direktor der Pneumologie und Infektiologie im Klinikum Dortmund, meldete sich mit einem Appell an die Dortmunder auf Facebook. In dem Video heißt es: "Patienten in Italien sterben, weil das Gesundheitssystem nicht mehr funktioniert. Wir können etwas dagegen tun. Wir müssen unsere sozialen Kontakte für mindestens vier Wochen einfrieren. Dann können wir erreichen, dass die Infektionsketten unterbrochen werden und die Infektion nur langsam durch die Bevölkerung geht, über Wochen bis Monate", so der Mediziner.

Mittlerweile hat Dr. Bernhard Schaaf vom Klinikum Dortmund die häufigsten Fragen zum Cornavirus beantwortet.

Update, Freitag (13. März), 19.04 Uhr: Die Schulen in Dortmund werden ab Montag geschlossen sein. Wer jedoch Probleme hat, sein Kind bis Mittwoch unter zu bekommen, könnte sich über diese Info der Regierung freuen: Am Montag und am Dienstag wird die Betreuung der Kinder in der Offenen Ganztagsschule gesichert sein.

Update, Freitag (13. März), 19 Uhr: Die Stadt Dortmund möchte nun die Landesentscheidung über die geschlossenen Schulen und Kitas prüfen. Die Stadt Dortmund würde wohl zahlreiche Anfragen erreichen, so die Pressemitteilung. "Diese Entscheidungen der Landesregierung kamen für die Stadt Dortmund völlig überraschend; sie wurden zuvor weder besprochen noch angekündigt. Die Stadt Dortmund prüft die auf diesen Wegen der Öffentlichkeit mitgeteilten Entscheidungen der Landesregierung und wird dazu Stellung beziehen", heißt es.

Stadt Dortmund sucht nach Übergangslösungen

Die Stadt möchte nun nach Übergangslösungen suchen, um Probleme von Arbeitnehmern und Arbeitgebern zu lösen, aber auch die Gefahr des Coronavirus bei Kindern so klein wie möglich zu halten. Sobald darüber Klarheit herrscht, möchte die Stadt Dortmund die Öffentlichkeit über die Ergebnisse informieren.

Update, Freitag (13. März), 18.10 Uhr: Gestern (12. März) haben sich insgesamt 68 Menschen auf das Coronavirus testen lassen. Davon sind 29 negativ - die anderen 39 Abstriche werden noch ausgewertet. Heute fanden im Gesundheitsamt in Dortmund 53 Testungen statt. Die Ergebnisse sind allerdings bisher noch nicht bekannt. Klar ist nur: Von gestern auf heute haben sich fünf weitere Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert.

Update, Freitag (13. März), 18.05 Uhr: Die TU Dortmund hat auf Instagram bekannt gegeben, welche Maßnahmen die Universität nun wegen des Coronavirus treffen musste. Demnach wird das Sommersemester erst am 20. April beginnen. Auch die Prüfungen werden verschoben und finden bis zum 19. April nicht statt.

Studierende, die nicht an Prüfungen teilnehmen können oder wollen, können sich jederzeit und ohne prüfungsrechtliche Nachteile abmelden. Die Ausleihe in der Universitätsbibliothek ist weiterhin möglich. Lern- und Arbeitsplätze stehen derzeit nicht zur Verfügung. Der Hochschulsport setzt sein Angebot bis zum 19. April aus. Auf "nicht notwendige" Veranstaltungen wird außerdem verzichtet. Das Studierendenwerk Dortmund hat für den Betrieb der Mensen Maßnahmen ergriffen und schließt einzelne Betriebe, beziehungsweise reduziert das Angebot.

Update, Freitag (13. März), 17.48 Uhr: Mittlerweile meldete sich auch Hans-Joachim Watzke, Vorsitzender der Geschäftsführung vom BVB, zu dem geplatzten Derby zu Wort. "Das Präsidium der DFL hat eine Entscheidung getroffen, die es zu respektieren gilt – unabhängig davon, dass es sicher auch andere Ansätze gegeben hätte. Wir müssen das jetzt alle gemeinsam solidarisch tragen und am Montag die entsprechenden Ableitungen diskutieren", so Watzke in einer Stellungnahme zur Coronavirus-Krise, für die Bundesliga und den BVB weitreichende Folgen haben wird.

"Gleichwohl gilt – auch abhängig von dem, was am Montag beschlossen wird -, dass sich der deutsche Profi-Fußball in der größten Krise seiner Geschichte befindet. Es steht zu hoffen, dass die Bundesliga-Klubs in den vergangenen Jahren so viel Substanz gebildet haben, dass alle diese Krise überstehen. Eine existenzielle Gefährdung von Borussia Dortmund ist nach allem, was wir heute einschätzen können, auszuschließen". Die Fans von BVB und Schalke stellten unterdessen das ausgefallene Derby im Netz nach.

Coronavirus in Dortmund: Fünf neue Infizierte

Update, Freitag (13. März), 17.45 Uhr: Die Zahl der Coronainfizierten in Dortmund hat sich heute um fünf Menschen erhöht. Mittlerweile sind in der Ruhrgebietsstadt 19 Menschen mit dem Virus infitiert. "Die Kontaktpersonen der fünf neuen Fälle werden ermittelt, die Gespräche laufen. zwei der neuen Fälle waren im Österreich-Urlaub", so die Stadt Dortmund.

Update, Freitag (13. März), 17.10 Uhr: Die Industrie- und Handelskammern (IHKs) haben bundesweit sämtliche Prüfungen in der beruflichen Aus- und Weiterbildung nach Berufsbildungsgesetz abgesagt. Davon sind auch viele Dortmunder Auszubildenen betroffen. Ab dem 16. März werden alle kaufmännischen und industriell-technischen Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen nicht mehr stattfinden. Das gilt vorerst bis zum 24. April.

Update, Freitag (13. März), 17.05 Uhr: Die Dortmunder Schausteller werden bis auf Weiteres alle Veranstaltungen absagen. Davon sind die Osterkirmes und sämtliche Veranstaltungen in der nächsten Zeit, wie die Planung der Weihnachtsstadt (Weihnachtsmarkt) betroffen.

Update, Freitag (13. März), 16.55 Uhr: Die Agentur für Arbeit in Dortmund rät alle Kundinnen und Kunden von persönlichen Vorsprachen bei der Behörde abzusehen. Es sollen vorhandene Onlinedienste genutzt werden.

Darüber hinaus steht der telefonische Kontakt zum Service Center von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung.

Update, Freitag (13. März), 16.50 Uhr: Der TSC Eintracht stellt aufgrund des Coronavirus seinen Spielbetrieb vom 14. März bis 19. April ein. "Bei den häufigen und täglichen Kontakten während unserer Vereinsangebote werden Ansteckungen begünstigt. Insbesondere vom Coronavirus infizierte Personen ohne jegliche Symptome können das Virus schnell und unbemerkt an weitere Personen übertragen", so der Dortmunder Verein.

Update, Freitag (13. März), 16.40 Uhr: Dadurch, dass die Schulen ab kommender Woche ausfallen, werden auch die Einsatzwagen ("E-Wagen") von DSW21 nicht mehr fahren. Allerdings soll das sonstige Angebot der Bussen und Bahnen in Dortmund weiter erhalten bleiben.

Update, Freitag (13. März), 16.35 Uhr: Im Klinikum Dortmund wird es an diesem Wochenende keine Abstriche geben. Das teilt das Klinikum Dortmund in einer Pressemitteilung mit. Ein neues Abstrichzentrum ist am Gesundheitsamt in Dortmund eingerichtet worden und wird auch am Wochenende geöffnet haben.

Coronavirus in Dortmund: Derby zwischen BVB und Schalke 04 abgesagt

Update, Freitag (13. März), 16.20 Uhr: Das Derby zwischen dem BVB und Schalke 04 findet am kommenden Samstag (14. März) nicht statt. "Angesichts der Dynamik des heutigen Tages mit neuen Corona-Infektionen und entsprechenden Verdachtsfällen in direktem Zusammenhang mit der Bundesliga und 2. Bundesliga hat das Präsidium der DFL Deutsche Fußball Liga kurzfristig beschlossen, den ursprünglich heute beginnenden 26. Spieltag in beiden Ligen zu verlegen", so der DFL in einer Pressemitteilung.

Update, Freitag (13. März), 15.35 Uhr: Wie die DSW21 auf Twitter mitteilt, wird der Fahrkartenverkauf in Dortmund bei allen Bussen ab Samstag, 14. März, eingeschränkt. Demnach sollen der Vordereinstieg geschlossen werden, beim Fahrpersonal kann kein Ticket gekauft werden. Wer ein Ticket braucht, solle dieses online oder an einem Automaten erwerben. 

Update, Freitag (13. März), 15.25 Uhr: Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf den Zoo Dortmund. Das Regenwaldhaus bleibt laut einer Pressemitteilung des Zoos bis auf weiteres geschlossen. Dort leben Orang-Utans.

"Bislang ist noch nicht bekannt, ob eine Übertragung des Virus auf die Menschenaffen möglich ist. Da die Zoobesucherinnen- und besucher relativ nah an die Tiere kommen, dient die Schließung der dort lebenden Tiere", so der Zoo. Auch die öffentlichen Tierpfleger-Sprechstunden und Tierfütterungen im Zoo sind aus Vorsichtsmaßnahmen abgesagt.

Vertreter der Stadt Dortmund äußerten sich zur aktuellen Corona-Lage.

Update, Freitag (13. März), 13.35 Uhr: "Bisher sind die Hochschulen in Dortmund und in ganz NRW noch geöffnet. Inwiefern sich in den kommenden Tagen und Wochen ändert, wird noch heute entschieden. Von Seiten der TU Dortmund heißt es am Mittag: "Die TU Dort­mund berät derzeit, welche Konsequenzen sich für die Uni­ver­si­tät aus den aktuellen Entwicklungen zum Umgang mit dem Coronavirus ergeben.

Um 14.30 Uhr wird der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen über die Strategien des Landes informieren, mit denen der Ausbreitung des Coronavirus entgegengewirkt werden soll. Im Anschluss wird auch die TU Dort­mund wei­tere Maßnahmen bekanntgeben. Bitte beachten Sie daher, dass sich die Regelungen zu den unten aufgeführten Themen im Laufe des Tages ändern können. Aktuelle Informationen werden hier veröffentlicht."

Update, Freitag (13. März), 13.08 Uhr: Gregor Lange: "Wir haben Erkenntnisse aus vorherigen Spielen. Es hat Auseinandersetzungen in der Vergangenheit gegeben. Wir haben aktuell widersprüchliche Erkenntnisse und Informationen. Ich hoffe, dass dass der Appell gefruchtet hat, dass Fangruppierungen fern bleiben. Wir stellen uns aber auch auf alle Szenarien ein. Wie schützt die Polizei ihre Einsatzkräfte? Gregor Lange: Wir haben uns mit dem Thema beschäftigt. Wir schützen unsere eigenen Kräfte und haben Maßnahmen ergriffen. Im öffentlichen Raum müssen wir jedoch als Polizei das tun, was unsere Aufgabe ist!"

Coronavirus in Dortmund: So sieht die Regelung im Signal Iduna Park aus

Update, Freitag (13. März), 13 Uhr: "Normalerweise arbeiten im Signal Iduna Park 3000 Menschen. Jetzt mussten wir abwägen. Was ist wichtig, wer muss morgen nicht kommen. Das war durchaus kompliziert. Zudem rufen unheimlich viele Menschen an, ob sie vielleicht doch Morgen ins Stadion kommen dürfen", sagt Dr. Christian Hockenjobs, Organisator des BVB.

Update, Freitag (13. März), 12.53 Uhr: Um zu verhindern, dass sich das Virus in der Dortmunder Bevölkerung weiter ausbreitet, gilt an diesem Wochenende eine besondere Maßnahme. Gregor Lange: "Ab dem 13. März bis 14. März wollen wir auf dem Stadtgebiet Dortmund verstärkt kontrollieren. Wir wollen verhindern, dass größere größere Personengruppen aufeinandertreffen!"

Coronavirus in Dortmund: Derby soll aktuellem Stand normal stattfinden

Update, Freitag (13. März), 12.45 Uhr: Neuigkeiten zum Derby. Dr. Christian Hockenjos von der Organisation desBVB: "Wir wissen heute noch nicht, was am nächsten Tag passiert! Stand jetzt findet das spiel statt. Ohne Zuschauer, aber mit diversen Personen aus zahlreichen Berufsgruppen. Ein Lob an das Fanbündnis Südtribüne, die am gestrigen Donnerstag an die Fans appelliert haben, nicht zur Strobelallee zu kommen. Wir kennen die Bilder aus Paris oder Gladbach. Das sollte morgen nicht passieren."

Auch Gregor Lange, Dortmunder Polizeipräsident, äußerte sich zu dem Spiel: "Wir bereiten uns intensiv auf das Derby vor. Es ist eine sonderliche Situation. Wir haben alle ein gemeinsames Projekt: Wie schaffen wir es, durch unsere Verhaltensweise, die Virusverbreitung zu verlangsamen!"

"Ich bin dankbar, dass das Fanbündnis Südtribüne Dortmund dazu beitragen will, dass wir mehr Sicherheit bekommen. Vielen Dank. Jeder einzelne ist gefragt. Gregor Lange: Wir werden uns angemessen aufstellen und haben uns mit den Vereinen, Bundespolizei und Polizei Gelsenkirchen abgestimmt!"

Coronavirus in Dortmund: Notbetreuung für Schulen und Kitas?

Update, Freitag (13. März), 12.41 Uhr: Im Laufe der Pressekonferenz kam die Frage auf, wie es mit einer Notbetreuung für Schulen und Kitas aussieht. Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau dazu: "Die Landesregierung wird bei solchen Szenarien bestimmt eine Überlegung mitgeben. Davon gehen wir erst einmal aus. In Österreich ist es so, dass es ein Betreuungssytem gibt. Das wäre ja was. Ansonsten, wenn das Land keine Überlegung mitgibt, werden wir schauen.

Update, Freitag (13. März), 12.03 Uhr: Dr. Frank Renken (Gesundheitsamt): "Wir haben eine zentrale Abstrichstelle im Gesundheitsamt. Wir haben jetzt eine Verstärkung bekommen und veränderte Öffungszeiten: 

Update, Freitag 813. März), 12 Uhr: Dr. Frank Renken (Gesundheitsamt). "Wir haben ein Appell an alle - überlegen Sie sich bitte gut, ob sie zu einer Veranstaltung gehen, ob sie zu einer Feier einladen oder sonst soziale Kontakte pflegen - muss das aktuell sein?"

Coronavirus in Dortmund: Wie ist der aktuelle Stand beim Derby?

Update, Freitag (13. März), 11.48 Uhr: Birgit Zoerner: "Ein wesentlicher Punkt: Je mehr Verantwortung jeder einzelne unternimmt, desto mehr sind Gruppen geschützt, die geschützt werden müssen. (...) Bis Mitte April haben wir alle Veranstaltungen abgesagt, zudem gibt es auch Regeln für unsere Mitarbeiter."

Update, Freitag (13. März), 11.46 Uhr: Birgit Zoerner (Dezernentin Dezernentin für Gesundheit/Sport/Freizeit/Leitern Krisenstab): "Uns geht es darum, Infektionsketten zu unterbrechen. Wir wollen das Coronavirus verlangsamen. Es soll nicht viel gleichzeitig passieren, damit wird alles handeln können. Wir wissen bei den Fällen in Dortmund, und das ist gut, woher die Infektionen kommen."

Coronavirus in Dortmund: Pressekonferenz im Rathaus

Update, Freitag (13. März), 11.45 Uhr: Sierau: "Wir wollen die Infektionsketten unterbrechen, damit möglichst wenige Menschen das Coronavirus bekommen". 

Update, Freitag (13. März), 11.45 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau spricht über die Lage in der Stadt Dortmund. Aktuell gibt es 14 bestätigte Fälle. "Das Wachstum ist nicht exorbitant, aber es ist da", so Sierau

Update, Freitag (13. März), 11.30 Uhr: Am heutigen Freitag hat die Stadt Dortmund zu einer Pressekonferenz geladen. Das beherrschende Thema ist das Coronavirus in der Stadt. Aber auch das Derby zwischen dem BVB und Schalke 04 soll Thema sein. 

Anwesend sind Oberbürgermeister Ullrich Sierau, Polizeipräsident Gregor Lange, Birgit Zoerner (Dezernentin Sport), Dr. Frank Renken (Gesundheitsamt). Später soll noch Dr. Christian Hockenjos (Direktor Organisation BVB) hinzukommen. 

Update, Freitag (13. März), 9.46 Uhr: Dass die Ausbreitung des Coronavirus auch Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft hat, ist bereits klar. In Dortmund müssen ebenfalls Abstriche gemacht werden. So wird laut einem Bericht der Ruhr Nachrichten auch der verkaufsoffene Sonntag am ersten Aprilwochenende ausfallen. Ein möglicher Ersatztermin könnte eventuell der 28. Juni sein.

Coronavirus in Dortmund: Klinikum beklagt zu wenig Blutspenden

Die Stadt Dortmund informiert außerdem darüber, dass die Bürgerdienste an allen Standorten in Dortmund ab Montag (16. März) ausschließlich Bürger nach vorheriger Terminvereinbarung bedienen. Diese Maßnahme erfolge zum Schutz der Kunden und Mitarbeiter vor dem neuartigem Coronavirus.

Update, Donnerstag (12. März), 19.35 Uhr: Das Theater Fletch Bizzel in Dortmund sagt alle seine Veranstaltungen bis Mitte April ab. Das hat das Theater in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Bis einschließlich 15. April soll es demnach keine öffentlichen Vorstellungen mehr geben. Betroffen davon sind mehrere Gastspiele, das Kindertheater und Ensemblestücke.

Update, Donnerstag (12. März), 18 Uhr: Das Klinikum Dortmund beklagt sich über zu wenig Blutspenden. Wegen des Coronavirus sei die Anzahl der Blutspender dramatisch zurückgegangen. 

"Wenn wir jetzt auch gesunde Blutspender verlieren, trifft Corona die Krankenhauswelt doppelt. Wir brauchen das Blut ja nicht nur für Operationen, sondern unter anderem auch für Verbrennungspatienten oder die Krebstherapie von Kindern und Erwachsenen", so Dr. Uwe Cassens, Leiter des Instituts für Transfusionsmedizin am Klinikum Dortmund.

Update, Donnerstag (12. März), 17.15 Uhr: Die Zahl der positiv getesteten Personen auf das Coronavirus ist in Dortmund am Donnerstag auf 14 gestiegen. Die Betroffenen waren in Österreich im Urlaub und weisen laut Angaben der Stadt Dortmund nur leichte Symptome auf. Das Gesundheitsamt ordnete den beiden infizierten Personen für die nächsten 14 Tage häusliche Quarantäne an. Die Kontaktpersonen werden derzeit noch ermittelt.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Infizierten auf 14 gestiegen

Insgesamt hat das Gesundheitsamt in Dortmund am Mittwoch (11. März) 46 Personen auf das neuartige Coronavirus durchgeführt. 44 Testergebnisse waren negativ, zwei stehen noch aus. Am Donnerstag wurden außerdem 68 weitere Corona-Testzungen durchgeführt, die Testergebnisse hierzu erwartet die Stadt Freitagnachmittag (13. März).

Update, Donnerstag (12. März), 14.15 Uhr: Nachdem eine Lehrerin aus Dortmund positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurde, ist nun die erste Schule in der Stadt geschlossen worden. Das berichten derzeit die Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel).

Demnach handelt es sich bei der Schließung um die Kirchhörder Grundschule. Die Pressestelle der Stadt Dortmund habe bestätigt, dass die Schule in den kommenden zwei Wochen geschlossen bleibt. Die infizierte Lehrerin, sowie Kollegen und Schüler befänden sich nun in häuslicher Quarantäne.

Update, Donnerstag (12. März), 9.58 Uhr: Für alle, die sich auf das Viva-Kulturfestival im Dietrich-Keuning-Haus in der Dortmunder Nordstadt gefreut haben, hat die Stadt Dortmund leider schlechte Nachrichten. Das Fest sollte eigentlich vom 19. bis zum 21. März stattfinden, wurde nun aber ebenfalls wegen des Coronavirus abgesagt. Einen neuen Termin für das Lateinamerika-Fest gibt es bisher nicht.

Trotz Ausbreitung des Coronavirus: Reitturnier Signal Iduna Cup in Dortmund findet statt

Unterdessen hat auch die DASA Arbeitswelt Ausstellung bekannt gegeben, dass die für den 28. und 29. März geplante "Maker Faire Ruhr" absagt werden muss. Die Veranstalter rechnen nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit deutlich über 1000 Gästen pro Tag, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Verantwortliuchen prüfen derzeit, ob ein Ersatztermin in diesem Jahr möglich ist.

Update, Mittwoch (11. März), 19.45 Uhr: Das geplante Reitturnier Signal Iduna Cup soll dennoch stattfinden. Das erklärten die Veranstalter in einer Pressemitteilung. "Darüber hinaus werden 1.000 Besucher die beliebte Sportveranstaltung in der Westfalenhalle verfolgen. Damit berücksichtigt der SIGNAL IDUNA CUP den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vom 10. März 2020, der Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern untersagt", heißt es auf der Internetseite. 

Update, Mittwoch (11. März), 19 Uhr: Das öffentliche Leben wird in Dortmund bis auf weiteres deutlich eingeschränkt werden. Die Stadt hat alle öffentlichen Kulturveranstaltungen mit mehr als 1000 Zuschauern in Dortmund bis Mitte April abgesagt. Das gab die Stadtspitze am Mittwochabend bei einer Pressekonferenz bekannt. Insgesamt gibt es derzeit zwölf Infektionen in der Stadt.

Coronavirus in Dortmund: Kulturveranstaltungen bis Mitte April abgesagt

Damit reagiert die Stadt Dortmund auf einen Erlass des Gesundheitsministeriums NRW vom Dienstag (10. März). Gelten soll die Regelung bis etwa zum 15. April (Mittwoch). "Wir gehen davon aus, dass dann der Alltag wieder Einzug hält", sagte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Ziel sei es nun jedoch, die Infektionskette zu unterbrechen und damit die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Die Stadt hofft, damit auch ein Zeichen für andere Veranstalter zu setzen. Doch auch bei Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern sollten die Organisatoren darüber nachdenken, ob es eine gute Idee sei, am Wochenende etwa zum BVB-Rudelgucken oder einem Skatturnier einzuladen. "Zurzeit setzen wir auf Freiwilligkeit", sagte Sierau, das Verständnis sei auch meist vorhanden. Zur Not komme jedoch ein nicht näher erläutertes Regelwerk zum Tragen.

Coronavirus: Hier werden Veranstaltungen in Dortmund bis Mitte April abgesagt

Betroffen von der Absage sind städtische Veranstaltungen in diesen Örtlichkeiten in Dortmund:

  • Konzerthaus Dortmund
  • Theater Dortmund (inklusive Oper, Ballett und Schauspiel)
  • Städtische Museen (Vernissagen, Führungen)
  • Dortmunder U
  • Dietrich-Keuning-Haus (Kinder- und Jugendbereich geöffnet)
  • Bibliotheken
  • Musikschule (Unterricht findet statt)
  • Volkshochschule (nur Vorträge und Lesungen fallen aus)
  • Stadtarchiv
  • Steinwache
  • Institut für Vokalmusik
  • Kulturbüro
  • Kunst im öffentlichen Raum

Die Häuser selbst bleiben jedoch geöffnet.

Update, Mittwoch (11. März), 15.47 Uhr: Wie der Kreis Unna am Nachmittag mitteilt, ist die Zahl der Infektionen im Kreis auf mittlerweile neun Personen gestiegen. Zwei der neu gemeldeten Fälle stünden im Zusammenhang mit den bereits gemeldeten Fällen aus Bergkamen. Der dritte neue Fall ist in Schwerte aufgetreten. Wo sich die Person angesteckt hat, wird derzeit ermittelt. 

Aktuell ermittelt und berät das Gesundheitsamt kreisweit in rund 500 Fällen, in denen ein Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person im Raum steht.

Coronavirus in Dortmund: Konzert in den Westfalenhallen abgesagt

Update, Mittwoch (11. März), 14.32 Uhr: Wie die DSW21 am Mittwochmittag mitteilt, verfällt mit der Stornierung sämtlicher Tickets für das Revierderby auch die Berechtigung aller Ticketinhaber, den ÖPNV an diesem Spieltag kostenfrei zu nutzen. Die sonst an einem Spieltag üblichen Sonderfahrten im Stadtbahn- und Busbereich für die An- und Abreise zum Stadion in Dortmund entfallen.

Update, Mittwoch (11. März), 9.45 Uhr: Aufgrund des Coronavirus in Dortmund wurden in den Westfalenhallen nicht nur Messen verschoben. Auch das Konzert von Andrea Berg wurde nun abgesagt. Das teilte die Schlagersängerin auf ihrer Instagram-Seite mit.  

Die Show war für Sonntag (22. März) in der Westfalenhalle Dortmund geplant. Wann der Termin nachgeholt wird, steht bislang noch nicht fest. Laut Andrea Berg und ihrem Management soll dies aber schnellstmöglich geschehen.

Auch im Freizeitzentrum West ( FZW) Dortmund und der Warsteiner Music Hall müssen aufgrund des Coronavirus mehrere Konzerte ausfallen. Welche das sind, lest ihr auf der Homepage des FZW.

Coronavirus in Dortmund: German Comic Con soll normal stattfinden

Update, Mittwoch (11. März), 7.09 Uhr: Wie die German Comic Con Dortmund via Facebook mitteilt, sei derzeit keine Absage des Events geplant. Die Fan-Convention rund um Serien, Filme und Popkultur soll planmäßig vom 2. bis 3. Mai in den Westfalenhallen in Dortmund stattfinden. 

Allerdings betonen die Veranstalter auch, dass in rund zwei Monaten einiges passieren könne und bitten bis dahin darum, Spekulationen zu unterlassen.

Update, Dienstag (10. März), 20.35 Uhr: Schlechte Nachrichten für Besucher der Messen in Dortmund. Insgesamt fünf Messen, die für diesen März angesetzt waren, sind nun verschoben worden. Die Messe Dortmund hat daher nun Ausweichtermine bekannt gegeben.

Update, 17.20 Uhr: Es gibt weitere gemeldete Coronavirus-Infizierte in Dortmund. Laut einer Pressemitteilung der Stadt Dortmund sind heute drei weitere Testergebnisse zu den vier bisher bekannten Erkrankungen hinzugekommen.

Alle drei neu Betroffenen waren in Italien im Urlaub und weisen bisher nur leichte Symptome auf. Es handelt sich bei den Betroffenen um eine Dortmunderin, die in Schwerte arbeitet und um ein Paar aus Dortmund. Allen drei wurde eine häusliche Quarantäne von zwei Wochen angeordnet.

Allein am Dienstag: 41 neue Tests auf das Coronavirus in Dortmund

Insgesamt beklagt die Stadt Dortmund nun sieben positive Tests auf das Coronavirus. Alle anderen 77 Testergebnisse waren negativ. Heute wurden im Gesundheitsamt Dortmund 41 neue Tests durchgeführt - die Ergebnisse sollen morgen Vormittag vorliegen. 

Update, 15.25 Uhr: Rund 700 Menschen waren für die Jobmesse des Jobcenters Dortmund eingeladen. Auch wenn diese nicht vom generellen Veranstaltungsverbot betroffen sind, sagte das Jobcenter die Messe aufgrund des Coronavirus ab.

"Die Gesundheit unserer Kundinnen und Kunden und unserer Mitarbeitenden hat höchste Priorität. Auch wenn nahezu alle Teilnehmenden aus Dortmund kommen und uns namentlich bekannt sind, haben wir uns entschlossen, kein unnötiges Risiko einzugehen", erklärt Jobcenter-Geschäftsführerin Dr. Regine Schmalhorst.

Geisterspiel zwischen BVB und Schalke 04: Ticketpreise werden erstattet

Update, 13.17 Uhr: Inzwischen hat sich auch der BVB zu den Folgen des "Geister-Derbys" geäußert. Wichtig für alle Fans: Der Ticketpreis wird erstattet. Auch Dauerkarteninhaber kriegen ihr Geld zurück. 

Tickets, die im BVB-Callcenter, Onlineshop oder Direktverkauf gekauft wurden, werden auf das Kundenkonto erstattet. Wer über BVB-Vorverkaufsstellen Tickets erworben hat, bekommt dort den Kartenpreis zurück. Tickets, die beim Gast erworben wurden, werden über den FC Schalke 04 erstattet. Das BVB-Ticketing wird kurzfristig per E-Mail auf alle Kartenkäufer zugehen.

Dauerkartenanteile werden rückerstattet, sobald dem BVB gesicherte Informationen über die weiteren Spieltage vorliegen.

Update, 13.10 Uhr: Nicht nur das Spiel des BVB gegen den FC Schalke 04 fällt in Dortmund in die Zeit, in der keine Veranstaltungen mit über 1000 Besuchern stattfinden sollen, sondern auch das Heimspiel gegen den FC Bayern am 4. April um 18.30 Uhr. Stand jetzt, so Dortmund OB Sierau, werde auch dieses Spiel ohne Zuschauer stattfinden. "Wir werden jetzt eins nach dem Anderen entscheiden und in den nächsten drei Wochen schauen, wie sich die Lage entwickelt."

Derby wegen Corona ohne Zuschauer - Sierau appelliert an Vernunft der Menschen

Update, 13.04 Uhr: Während das Derby in Dortmund am Samstag ohne Zuschauer stattfindet, könnte es in der Stadt volle Kneipen geben oder sogar Fan-Märsche zum Stadion. Die Entscheidung darüber könne OB Sierau nur jedem einzelnen selbst überlassen. Er appellierte aber: "Diejenigen, die sich mit 10.000 oder 20.000 vor das Stadion stellen wollen, die sollen erkennen, dass wir das nicht aus Spaß machen. Die sollen das nächste Derby ja noch erleben." Er forderte die Menschen dazu auf, sich verantwortlich zu verhalten. "So viel Selbsterhaltungstrieb muss es doch geben", sagte Sierau.

Vertreter der Stadt Dortmund äußerten sich zur aktuellen Corona-Lage.

Update, 12.58 Uhr: Wenn Veranstaltungen mit über 1000 Menschen in Dortmund nicht mehr stattfinden dürfen, wie sieht es dann mit dem Betrieb von Schulen mit über 1000 Schülern aus? Dazu Ullrich Sierau: "In Absprache mit dem Landesminister haben wir ganz klar gesagt, dass es vorerst keine Schulschließungen geben wird."

Update, 12.55 Uhr: Was private Veranstaltungen in den Westfalenhallen, anderen Konzerthallen und Veranstaltungsorten der Stadt betrifft, betonte Sierau, in den Dialog mit den jeweiligen Veranstaltern treten zu wollen. Veranstaltungen mit über 1000 Besuchern wolle die Stadt aber nicht mehr zulassen, so Sierau. Was Events mit unter 1000 Menschen betreffe, wolle die Stadt diese nur unter bestimmten Bedingungen zulassen.

Update, 12.42 Uhr: Nicht nur das Derby zwischen dem BVB und Schalke spürt die Folgen des Coronavirus in Form des kommenden Geisterspiels, sondern auch weitere Veranstaltungen. So sagte Sierau auf der Pressekonferenz der Stadt am Dienstag, dass die Stadt Veranstaltungen in ihrer Verantwortung bis mindestens Mitte April absagen werde.

Derby in Dortmund ohne Zuschauer: BVB gegen Schalke vor leeren Rängen

Update, 12.29 Uhr: Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat gerade bestätigt, dass das Derby zwischen dem BVB und dem FC Schalke 04 ohne Zuschauer stattfinden wird. Vor Ort im Stadion werden nur Menschen zugelassen sein, die für das Spiel zwingend gebraucht werden. Die Stadt wolle sich in den kommenden Tagen eine entsprechende Liste der Vereine zusenden lassen. 

Sierau: "Wir haben keinen Spielraum, was diese Entscheidung betrifft." Es sei kein Spaß mehr, betonte Sierau: "Hier geht es um Leben oder Tod." Die Einschätzung sei keine Panikmache, aber eine "nüchterne" Erkenntnis mit Blick auf die Ereignisse in China und Italien. Die gute Nachricht: Fans können das Spiel BVB-S04 live im Free-TV verfolgen.

Update, Dienstag (10. März), 12 Uhr: Die Stadt Dortmund hat zu den neusten Entwicklungen zur Coronavirus-Krise, die Angeblich von Landwirten für den Kampf gegen die Düngemittelverordnung instrumentalisiert wird, in Dortmund zur Pressekonferenz geladen. Hier geht es zum Live-Stream:

Update, Montag (9. März), 21.40 Uhr: Wie die Stadt Dortmund auf Twitter mitteilt, gibt es unverändert vier Fälle des Coronavirus in Dortmund. Allerdings sei heute die Corona-Teststelle ausgelastet gewesen. Insgesamt 78 Tests wurden heute durchgeführt.

Die Ergebnisse werden vermutlich am Dienstagnachmittag vorliegen. Bisher ist noch keine einheitliche Regelung für das Absagen von Veranstaltungen in Dortmund getroffen worden, so die Stadt. Allerdings würde daran bereits gearbeitet und das Ergebnis zeitnah bekannt gegeben werden.

Update, Montag (9. März), 20.30 Uhr: Das Klinikum Dortmund verschärft aufgrund des Coronavirus jetzt die Bedingungen für Besucher. Das gab das Krankenhaus auf Twitter mit. Demnach sind Besucher von Patienten nur noch für drei Stunden pro Tag zugelassen und auch jeweils immer nur ein Besucher.

Update, Montag (9. März), 16.47 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, wurden am Montag (9. März) 78 weitere Personen auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet. Die Ergebnisse sollen am Dienstag vorliegen. Derzeit gibt es nach Angaben der Behörden in Dortmund nach wie vor vier Personen, die nachweislich infiziert sind.

Coronavirus in Dortmund: Lange Schlangen vor Aldi-Filialen

Update, Montag (9. März), 16.29 Uhr: Am Montag (9. März) mussten viele Aldi-Kunden schlange stehen - auch in Dortmund. Denn der Discounter hatte - passend zu Ausbreitung des Coronavirus -  Desinfektionsmittel im Angebot. Schon nach wenigen Stunden waren viele Märkte leer gekauft.

Update, Montag (9. März), 12.20 Uhr: Ob das Derby zwischen dem BVB und Schalke wie geplant stattfinden kann, ist noch offen. Bei der Partie zwischen dem BVB und PSG (das Champions-League-Rückspiel im Live-Ticker) ist eine Entscheidung gefallen. 

Das Spiel wird wegen des Coronavirus unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Mehr Infos findet ihr in unserem Artikel zu der Entscheidung der Pariser Polizei.

Coronavirus in Dortmund: Steht das Derby auf der Kippe?

Update, Montag (9. März), 07.50 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn hat am Sonntag die Empfehlung ausgesprochen, Großevents mit mehr als 1000 Besuchern wegen des Coronavirus abzusagen. Betroffen sein könnte davon auch das Derby zwischen dem BVB und Schalke 04 am Wochenende in Dortmund. Ebenso könnten Messen und große Konzerte davon beeinträchtigt werden. Alle Entwicklungen im Live-Ticker zum Coronavirus in NRW.

Erstmeldung, Montag (9. März), 07.40 Uhr:In Dortmund wurden am Sonntag keine weiteren Fälle gemeldet. Damit sind nach offiziellen Angaben nach wie vor vier Personen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. In Dortmunds Nachbarstadt Bergkamen haben sich allerdings drei Personen mit dem Erreger angesteckt. Das meldete der Kreis Unna am Wochenende.

Coronavirus in Dortmund: Neue Infektionen in Nachbarstadt Bergkamen

Das Gesundheitsamt im Kreis Unna bekam die Ergebnisse demnach am Samstag. Damit gibt es insgesamt vier mit dem Coronavirus infizierte Personen im Kreis Unna.

Die drei positiv getesteten Personen wohnen alle in Bergkamen. Derzeit werde ermittelt, mit wem sie Kontakt hatten. Eine der Personen geht auf die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen. Die Förderschule bleibt deshalb am Montag (9. März) und Dienstag (10. März) geschlossen.

Zudem wurde eine Person aus einer Kita in Bergkamen positiv auf das Virus getestet. Die Kita bleibt am Montag ebenfalls geschlossen.

Info: Hier findet ihr alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche im Ticker zum Nachlesen

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