Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in Dortmund: Viele Menschen wurden an Ostern gesund +++ 560 bestätigte Infektionen

Das Coronavirus verbreitet sich auch in Dortmund weiter.
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Das Coronavirus verbreitet sich auch in Dortmund weiter.

Das Coronavirus breitet sich in Dortmund weiter aus. Alle News über Sars-CoV-2 und die aktuellen Entwicklungen liefert RUHR24 hier im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus führt auch in Dortmund zu drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
  • Stadt Dortmund: Die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten ist auf 560 gestiegen.
  • Drei Menschen sind bisher an der Covid-19-Erkrankung gestorben, 285 Menschen gelten als geheilt.

Dienstag, (14. April), 9.40 Uhr: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle weitere Nachrichten zum Coronavirus in Dortmund findet ihr in diesem aktuellen Live-Ticker.

Coronavirus in Dortund: BVB-Profis bekommen auch keinen Termin beim Friseur

Montag, (13. April), 22.02 Uhr: Dortmund - Das Klinikum Dortmund bedankt sich via Twitter dafür, dass die Kontaktbeschränkungen über Ostern weitestgehend eingehalten wurden. Und hat eine nette Idee parat, wie man unausgelasteten Kindern während der Coronavirus-Krise weiter eine Beschäftigung bieten kann.

Auf Twitter schreibt das Social-Media-Team des Krankenhauses: "Danke, dass Ihr so diszipliniert zu Hause bleibt. Weil wir wissen, dass das mit Kindern manchmal an einen Lagerkoller grenzt, haben wir nen Arztkoffer zum Selbstbasteln (u.a. mit Stethoskop) entwickelt. Als kleines "Danke schön".

Montag (13. April), 19.22 Uhr: Friseur-Termine sind für die Menschen in Dortmund derzeit nicht möglich. Das gilt im übrigen auch für die Profis Mahmoud Dahoud und Axel Witsel vom BVB, die sich in neuem Coronavirus-Look präsentieren. Während sich Axel Witsel zudem bereits auf den erneuten Start der Bundesliga-Partien vorbereitet soll Mo Dahoud den BVB verlassen wollen.

Unterdessen bietet der BVB auf Youtube eine virtuelle Stadiontour an. Wer den Signal Iduna Park vermisst, kann sich so einige Impressionen nach Hause holen. André Kiehm, Stadionguide von Borussia Dortmund, führt 30 Minuten lang durch den Tempel.

Coronavirus in Dortmund: Wie lange reicht der Vorrat noch? Küchenrollen-Rechner klärt auf

Montag (13. April), 18.25 Uhr: Hygiene-Artikel sind derzeit gefragter denn je. Auch Küchenrollen erfreuen sich bei Hamsterkäufern größter Beliebtheit. Dass es gar nicht nötig ist, aus Furcht vor einem Küchenrollen-Notstand die Supermarkt-Regale leer zu räumen, zeigt ein Wirtschaftsinformatik-Student aus Dortmund mit seinem Schnelltest auf https://wievielekuechenrollen.de/

Montag (13. April), 16.40 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen bekanntgegeben. 13 weitere Personen haben sich mit dem Erreger infiziert, somit steigt die Zahl der positiven Tests auf 560

Coronavirus in Dortmund: 13 Neuinfektionen, 26 Gesundete am Ostermontag

Die gute Nachricht: Inzwischen sind 285 Personen wieder gesund. Seit dem jüngsten Update vom Ostersonntag haben 26 weitere Menschen die Erkrankung überstanden. Die Zahl der Covid-19-Todesfälle liegt weiter bei drei.

Derzeit werden in Dortmund 31 Coronavirus-Patienten stationär behandelt. 14 intensivmedizinisch, darunter 10 beatmete Personen.

Montag (13. April), 12.51 Uhr: Das Gesundheitsministerium NRW beziffert die Zahl der Coronavirus-Infizierten für Dortmund am Montag auf 547 (acht mehr als am Vortag). Davon gelten 259 als geheilt (drei mehr als am Vortag) - drei Personen sind an den Folgen der Krankheit gestorben. Das deckt sich mit den Zahlen der Stadt vom Vorabend.

Update, 17.25 Uhr: Für Dortmund sind heute noch einmal neun weitere positive Testergebnisse zum Coronavirus hinzugekommen. Damit beläuft sich die Zahl der Infizierten laut den Angaben der Stadt auf 547. Zuletzt (Stand 12.40 Uhr) lagen 538 positive Tests vor. 

Neue Coronavirus-Zahlen für Dortmund: 547 positive Tests an Ostersonntag

Des Weiteren haben 259 Patienten die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 29 Covid-19-Patienten stationär behandelt; 15 intensivmedizinisch, darunter 11 beatmete Personen. Es sind bis heute keine weiteren Todesfälle hinzigekommen (drei Verstorbene). 

Update, 15.07 Uhr: Die Stadt Dortmund hat gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ein erstes Zwischenfazit zum langen Osterwochenende gezogen. Der Großteil der Menschen halte sich an das Kontaktverbot, wie ein Sprecher mitteilte.

Coronavirus in Dortmund: Einbahnstraßenregelung am Phoenix See wurde eingehalten

Bei Verstößen würden bereits kurze Ansprachen der Ordnungsdienste reichen. Auch die Einbahnstraßenregelung im Naherholungsgebiet Phoenix See würde eingehalten.

Update, 12.40 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Dortmund steigt weiterhin an. Wie das NRW-Gesundheitsministerium meldet, sind derzeit 538 Menschen an dem Coronavirus erkrankt, wegen dem es zudem eine weitere Gefahr für die Gesundheit gibt, da die Preise für Lebensmittel wie Obst und Gemüse erhöht wurden. Drei sind bisher gestorben. Die Zahl der Toten hat sich zum Vortag nicht erhöht, die Zahl der Infizierten allerdings um 11. 

Doch es gibt auch gute Neuigkeiten: Die Zahl der Genesenen steigt ebenfalls. So haben sich insgesamt gestern 238 Menschen wieder von dem Virus erholt. Heute liegt die Zahl bei 256.

Update, Sonntag (12. April), 9.09 Uhr: Das Coronavirus trifft auch die Wirtschaft in Deutschland und NRW schwer. Das Kölner Traditionsunternehmen Appelrath Cüpper hat Insolvenz angemeldet, wovon auch die Filiale auf dem Westenhellweg in Dortmund betroffen ist.

Coronavirus in Dortmund: Appelrath Cüpper muss Insolvenz anmelden - Filiale auf dem Westenhellweg betroffen

Aufgrund der angemeldeten Insolvenz in Eigenverantwortung kann die Unternehmensleitung von Appelrath Cüpper unter Aufsicht des Gerichts und eines Insolvenzverwalters weiterhin tätig sein. Die Mitarbeiter in Dortmund und anderen Städten wie Köln und Bonn können nun also darauf hoffen, dass das Sanierungskonzept zunächst eine Entschuldung und im nächsten Schritt eine Fortführung des Modehauses ermöglichen wird.

Update, 21.02 Uhr: Trotz der Coronavirus-Krise findet der Wochenmarkt in der Dortmunder Innenstadt statt. Laut den Angaben der Stadt Dortmund haben die vereinbarten Maßnahmen des Ordnungsamtes und der Markthändler, die Publikumsströme auf dem Wochenmarkt in der Innenstadt zu entzerren, gegriffen.

Wochenmarkt in Dortmund findet trotz Coronavirus weiter statt - unter besonderen Bedingungen

Um am heutigen Karsamstag den Hauptwochenmarkt auf dem Hansaplatz auf den vorösterlichen Besucherandrang vorzubereiten, hat das Ordnungsamt morgens bereits um 4 Uhr damit begonnen, dort den Aufbau der Stände durch die Markthändler zu begleiten. Kurzfristig wurde die Baustelle in der Hansastraße in Teilen aufgehoben, so dass auch die Flächen vor den Propstei-Arkaden für das Marktgeschehen genutzt werden konnten. 

Auf dem Wochenmarkt in Dortmund gelten wegen des Coronavirus besondere Regeln.

Die insgesamt etwa 60 Stände wurden so platziert, dass breitere Durchgänge auf dem gesamten Markt entstanden. Dazu wurde in den Stoßzeiten der Zutritt zum Markt phasenweise durch den Sicherdienst nur dosiert zugelassen.

Update, 17.10 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, sind am Samstag (11. April) elf weitere auf das Coronavirus positiv getestete Personen hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 538 positive Tests vor. Am Freitag (1. April) lag die Zahl noch bei 527. 256 Menschen aus Dortmund haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zahl der Coronavirus-Infizierten in Dortmund steigt auf 538

Zurzeit werden in der Stadt 28 Coronavirus-Patienten stationär behandelt; 15 intensivmedizinisch, darunter 11 beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, 15 Uhr: Nach Informationen der dpa war der sogenannte "Car-Freitag" im Ruhrgebiet aufgrund des Coronavirus eher ruhig. In Dortmund beschlagnahmte die Polizei zwei technisch veränderte Autos. 

Update, Samstag (11. April), 15 Uhr: In diesem Jahr finden die Ostermärsche an Rhein und Ruhr virtuell statt. Traditionell demonstrieren zahlreiche Menschen an Ostern. Unter dem Motto "Atomwaffen verbieten - Klima schützen statt aufrüsten -  Nein zur EU-Armee" haben Veranstalter im Ruhrgebiet in diesem Jahr dazu aufzurufen, von zu Hause zu demonstrieren. Zudem soll es im Internet Videos mit Ansprachen und Musikstücken geben. 

21.45 Uhr: Wegen der Coronavirus-Krise stehen in Dortmund Clubs wie das JunkYard und Oma Doris vor dem finanziellen Aus. Ihnen fehlen zehnausende Euro, um ihre laufenen Kosten zu decken.

Crowdfunding soll ihnen nun helfen. Ob das klappen kann? Bislang sind schon einige Spenden zusammen gekommen. 

Coronavirus in Dortmund: Infektionen gestiegen - doch es gibt auch gute Nachrichten

19.30 Uhr: Weil zwei Shisha-Bars in Hörde und in der Nordstadt trotz Coronavirus-Verbote geöffnet haben, hat das Ordnungsamt sie kurzerhand dicht gemacht. Den Besitzern drohen Bußgeldverfahren.

17.23 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neuen Fallzahlen der Coronavirus-Fälle mitgeteilt. Demnach gibt es 20 weitere positive Testergebnisse.

Coronavirus in Dortmund: Insgesamt 527 Fälle - 238 Patienten haben die Erkrankung schon überstanden

Damit liegen nun insgesamt 527 positive Tests in Dortmund vor. 238 Patienten haben die Erkrankung allerdings schon wieder überstanden und gelten als genesen.

Derzeit werden in Dortmund 28 Coronavirus-Patienten stationär behandelt, 13 intensivmedizinisch, davon müssen neun Menschen beatmet werden. Bislang gibt es drei Todesfälle in der Stadt zu verzeichnen.

Stadt Dortmund teilt die Anzahl der durchgeführten Tests nicht mehr mit

Seit gestern (Donnerstag, 9. April) berichtet die Stadt Dortmund nicht mehr über die Anzahl der durchgeführten Tests. Wie die Stadt mitteilt, lassen die Zahlen der Diagnosestellen Klinikum-Nord und Stadion keine belastbaren Aussagen mehr zu.

Denn inzwischen testen viele verschiedene Stellen wie Arztpraxen oder Krankenhäuser auf das Coronavirus. Deren Summe ist um ein Beträchtliches höher als die Anzahl der Testungen an den Diagnostikstellen Klinikum-Nord und Stadion und lässt sich nicht ermitteln.

11.30 Uhr: Professor Gudrun M. König von der TU Dortmund ist sich sicher. Das Coronavirus hat dass Spazierengehen bei der Jugend beliebt gemacht. Die Verabredungsform "Lass uns mal spazieren gehen" sei aufgrund der Covid-19-Pandemie beliebter geworden. Vor allen Dingen bei der jüngeren Generation, die bisher nicht viel damit anfangen konnte. 

Coronavirus in Dortmund: Kulturwissenschaftlerin - "Spazierengehen ist bei der Jugend plötzlich beliebt" 

Auch die Tageszeiten, an denen die Menschen spazieren gehen, haben sich verändert. Aktuell sei es möglich, über den ganzen Tag verteilt zu laufen. Vorher war das Spazierengehen er eine Tätigkeit für das Wochenende oder den Feierabend. Gudrun M. König ist Kulturwissenschaftlerin an der Technischen Universität Dortmund und hat ihre Doktorarbeit über die "Kulturgeschichte des Spaziergangs" geschrieben. 

Update, Freitag (10. April), 9 Uhr: Die Polizei in Dortmund testet Drohnen. Die sollen die Beamten laut WDR in der aktuellen Zeit unterstützen, um Ansammlungen an beliebten Versammlungspunkten aufzuspüren und um das Kontaktverbot durchzusetzen. Neben Dortmund gibt es noch weitere Polizeibehörden, die aktuell Drohnen einsetzen - unter anderem Düsseldorf

Coronavirus in Dortmund: Polizei testet Drohnen - allerdings schon länger

Allerdings ist der Einsatz von Drohnen nicht im direkten Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus zu sehen. Schon seit Januar testet die Polizei in NRW den Einsatz der fliegenden Hilfsmittel bei vermissten Personen, unübersichtlichen Verkehrsunfällen oder Demonstrationen. 

21.14 Uhr: Dortmund - Wenn in Dortmund wichtige Ansagen gemacht werden müssen, meldet sich mitunter der U-Turm höchstpersönlich zu Wort. Diesmal lautet seine Message: "Auch ich, der Turm, bleibe Ostern Zuhause". Damit trägt auch er dazu bei, dass die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt wird.

Coronavirus in Dortmund: Flughafen führt Kurzarbeit ein

19.37 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus legt den Flugverkehr in Dortmund nahezu vollständig lahm. Als Reaktion darauf führt der Airport Dortmund nun Kurzarbeit ein.

Die Kurzarbeit sei eine Reaktion auf die massiven Verkehrsrückgänge und Erlöseinbußen infolge der Coronavirus-Pandemie, heißt es in einer Pressemitteilung. Sie diene als Instrument, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.

Zum regulären Kurzarbeitergeld sollen differenziert Zuschüsse gezahlt werden, sodass die Höhe des Kurzarbeitergeldes zwischen 60 und 90 Prozent liege. Der Umfang der Kurzarbeit sei abhängig vom Volumen des wegfallenden Arbeitsaufkommens und könne bis zu 100 Prozent betragen.

Der Flughafen Dortmund hat wegen der Coronakrise Kurzarbeit angemeldet.

Die Festlegung des Umfangs erfolge individuell nach den jeweiligen Aufgabenstellungen und monatsweise. Insgesamt sind im April etwa 70 Prozent der Beschäftigten am Dortmund Airport in unterschiedlichem Ausmaß von der Kurzarbeit betroffen.

Coronavirus in Dortmund: Diese Maßnahmen trifft die Stadt an Ostern

18.25 Uhr: Dortmund - In Dortmund werden am Osterwochenende zahlreiche Maßnahmen getroffen, um die Einhaltung des Kontaktverbotes zur Eindämmung des Coronavirus zu sichern. Dazu gehören: 

  • Ordnungsamt, Grünflächenamt, Polizei und Sicherheitsdienste am Phoenix See, im Westpark und ab sofort auch im Fredenbaumpark werden am gesamten Wochenende im Stadtgebiet präsent sein und Kontrollen durchführen.
  • Am Phoenix See wurden auffälligere Schilder angebracht, die Radfahrer und Fußgänger auf die "Einbahnstraßenregelung" aufmerksam machen.
  • Im zuletzt ebenfalls gut besuchten Fredenbaumpark werden die Zufahrten zu den Parkplätzen innerhalb des Parks gesperrt. So soll verhindert werden, dass dort unerlaubt gegrillt wird.
  • Ordnungsamt und Händler haben sich auf Maßnahmen zur Entzerrung der Publikumsströme für den samstäglichen Wochenmarkt am Hansaplatz verständigt.
  • Westfalenpark und Zoo bleiben gemäß der Coronavirus-Schutzverordnung des Landes NRW weiterhin mindestens bis 19. April geschlossen.
Wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat die Stadt Dortmund eine "Einbahnstraßenregelung" am Phoenix See eingeführt.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Neuinfektionen steigt langsamer

17.35 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Donnerstagnachmittag 507 bestätigte Coronavirus-Fälle. Zehn Personen haben sich seit dem Vortag neu infiziert. Damit ist in den vergangenen Tagen ein deutlicher Rückgang der bestätigten  Neuinfektionen zu beobachten.

231 Personen gelten inzwischen als wieder gesund, was einem Zuwachs von elf Geheilten bedeutet. 

Derzeit werden in Dortmund 29 Corona-Patienten stationär behandelt; 13 intensivmedizinisch, darunter acht beatmete Personen. Es gibt in der Stadt weiterhin drei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19

Coronavirus in Dortmund: Stadt gibt Anzahl der Testungen nicht mehr bekannt

Die Stadt gibt zudem bekannt, in Zukunft keine Zahlen mehr über die Menge der vorgenommenen Coronavirus-Testungen zu veröffentlichen. Grund hierfür sei, dass diese Zahlen keine belastbaren Aussagen mehr zulassen.

Inzwischen würden nämlich von sehr vielen verschiedenen Stellen (etwa Arztpraxen, betriebsmedizinischen Diensten oder Krankenhäusern) Testungen vorgenommen. Deren Summe sei wesentlich höher als die Anzahl der Tests an den Behandlungszentren Klinikum-Nord und Signal Iduna Park und ließe sich nicht ermitteln. Einzig die positiven Tests würden dem Gesundheitsamt gemeldet.

15.43 Uhr: Das deutsche Fußballmuseum bietet am kommenden Sonntag (12. April) eine digitale Führung an. Wie die Ruhr Nachrichten berichten, führt Museumskurator Malte von Pidoll ab 18 Uhr auf der Facebook-Seite des Museums digital und kostenlos durch die Fußballgeschichte.

Das Fußballmuseum in Dortmund ist wegen des Coronavirus geschlossen

14.45 Uhr: Die Osterfeiertage stehen vor der Tür und das Wetter verspricht Sonne ohne Ende. Normalerweise wird Ostern gerne genutzt, um Zeit mit der Familie, Angehörigen oder Freunden zu verbringen - nicht so in diesem Jahr, denn es gilt immer noch das Kontaktverbot aufgrund des Coronavirus.

Coronavirus: Polizei Dortmund richtet Appell der Vernunft an die Bürger

Die Polizei Dortmund appelliert deshalb auch an die Bürger: "Ich bin mir bewusst, dass die Vorschriften im Kontext der Corona-Pandemie zu starken Einschränkungen führen. Ein traditionelles Familienfest kann deshalb nur im kleinsten Kreis stattfinden und selbst das stellt uns in diesem Jahr vor besondere Herausforderungen", sagte Gregor LangePolizeipräsident in Dortmund

Er setzt daher weiter auf verantwortungsbewusste und vorbildliche Verhalten, dass die Dortmunder bereits in den letzten Tagen gezeigt hätten. Dennoch will die Polizei verstärkt Kontrollen durchführen. Wer sich also nicht an die Maßnahmen hält und dennoch beispielsweise ein Picknick im Park veranstaltet, ein Grillfest am See oder ein Fußballspiel im Park, den kann das teuer zu stehen kommen. Bis zu 250 Euro Bußgeld kann ein Verstoß kosten. 

11 Uhr: Die FDP Dortmund hat in einer heutigen Meldung einen Plan vorgelegt, wie die Maßnahmen aufgrund der Coronavirus-Krise nach und nach gelockert werden sollen. Laut der Partei gehe es nicht länger um den Zeitpunkt der Lockerungen, sondern um die Reihenfolge und Ausgestaltung. 

Coronavirus: FDP Dortmund legt Plan für Lockerungen der Corona-Maßnahmen vor

Die Dortmunder FDP unterstütze zwar die bestehenden Kontakteinschränkungen zur Eindämmung der Pandemie. "Wir müssen aber angesichts der gravierenden wirtschaftlichen, sozialen und auch gesundheitlichen Folgen eine gesellschaftliche Debatte führen, welche Prioritäten wir bei der Lockerung der Grundrechtseingriffe sehen", sagte Michael Kauch, Kreisvorsitzender und OB-Kandidat der FDP.

Deshalb sieht die Partei Folgendes vor:

  • Als erstes sollten kleine Läden bis zu einer noch festzulegenden Verkaufsfläche geöffnet werden.
  • In einem zweiten Schritt sollten Restaurants mit Abstandsregeln zwischen den Tischen wieder öffnen können.
  • Bei Sportstudios sollte über Einzeltrainings nachgedacht werden. Mannschaftssport oder  Fitnesskurse müssen weiterhin ausfallen.
  • Öffnung der Schulen für die höheren Klassen
  •  Regelungen sollen geschaffen werden, um eine fristgerechte Kommunalwahl durchzuführen. 
  • Abstandsregelungen sind weiterhin einzuhalten.

10 Uhr: Und schon wieder eine neue Plattform. Seit der Coronavirus-Krise werden gefühlt jeden Tag neue Online-Dienste ins Leben gerufen. Auch in Dortmund gibt es seit heute ein neues Portal.

Coronavirus und Dortmund bringt's: Virtuelle Einkaufsmeile auch nach der Krise 

Dortmund bringt's heißt das Angebot und soll Kunden und Unternehmen während der Coronavirus-Krise der Stadt zusammenbringen. Auf der Plattform sind Einzelhändler, Handwerker, Gastronomen und Dienstleister regestriert, die trotz der Coronavirus-Pandemie für ihre Kunden erreichbar sind. Die Idee ist nicht neu. 

Einige Städte wie zum Beispiel Münster haben es bereits vorgemacht - nun hat Dortmund nachgezogen.

Dortmund: Neues Online-Portal soll Kunden und Unternehmen während der Coronavirus-Krise zusammenbringen

Das Tool soll auch nach der Coronavirus-Krise weiterhin bestehen und eine optimale Möglichkeit bieten, wie die lokale Geschäftswelt unterstützt werden kann. "Wir können gemeinsam eine virtuelle Dortmunder Einkaufsmeile schaffen, von der alle profitieren und die uns auch noch über die Corona-Krise hinaus bereichern wird“, ermuntert Dirk Rutenhofer, Cityring-Vorsitzender.

09.45 Uhr: Zu Beginn des Monats wird häufig die Miete fällig. Wegen Einbußen aufgrund von Kurzarbeit wegen des Coronavirus geraten deshalb nun viele Mieter in Zahlungsnot. Der Mieterverein Dortmund bekommt deshalb derzeit gehäuft Anfragen von Mietern. 

Coronavirus: Mietverein Dortmund klärt über Rechtsgrundlage auf

Der Mieterverein Dortmund hat nun Tipps und Empfehlungen für Betroffene zusammengestellt und erklärt, welche neue Rechtsgrundlage nun bei der Miete wegen des Coronavirus vorliegt. "Viele Mieter sind stark verunsichert, wissen auch nicht, ob man einfach weniger zahlen darf oder wie man sich richtig verhält", so Rainer Stücker vom Mieterverein Dortmund.

09.00 Uhr: Die Stadt Dortmund hat in der letzten Verwaltungssitzung beschlossen, dass für den Monat April keine Elternbeiträge für die Kinderbetreuung erhoben werden. Das gilt für Kindertageseinrichtungen, die Kindertagespflege und die Offenen Ganztagsschulen, die in der Hand des städtischen Trägers Fabido sind. 

Stadt Dortmund verzichtet auf Elternbeiträge wegen des Coronavirus

Auch Eltern deren Kinder derzeit in einer sogenannten Notgruppe betreut werden, sind von der Zahlung der Elternbeiträge im April befreit. Ob jedoch bei anderen Trägern ein Beitrag für die Verpflegung anfällt, muss zwischen den Eltern und dem jeweiligen Träger der Einrichtung geregelt werden.

Update, Donnerstag (9. April), 07.45 Uhr: Die Dortmunder Hafen AG hat gemeinsam mit dem Verein der Dortmunder Hafenanlieger ein Informationsportal aufgebaut. Hier können sich die rund 160 Unternehmen, die am Hafen in Dortmund ansässig sind, Informationen und Hilfe wegen der Coronavirus-Krise holen. 

Dortmund: Neues Infoportal soll Hafenbetriebe in der Coronavirus-Krise unterstützen

Fragen wie "Welche nationalen und internationalen Regelungen gelten derzeit im Güterverkehr? Wie gestalten sich die aktuellen Wartezeiten an Grenzübergängen? Wo bekomme ich welche Hilfen für mein Unternehmen?" sollen auf dem Portal www.hafenhilfe.de geklärt werden. 

"Die Logistikbranche ist das Rückgrat der Wirtschaft. Die Betriebe des Dortmunder Hafens mit ihren 5.000 Beschäftigten darin zu unterstützen, bestmöglich durch die Krise zu kommen, liegt uns sehr am Herzen", unterstreicht Uwe Büscher, Vorstand der Dortmunder Hafen AG.

21.37 Uhr: Dortmund - In den vergangenen Jahren verabredete sich die Raser- und Tuning-Szene regelmäßig vor Ostern zum so genannten "Car-Freitag" in Dortmund, um mit teils illegalen Autos Rennen zu fahren.

Coronavirus in Dortmund: Polizei will gegen Karfreitag-Raser durchgreifen

Daher kündigt die Polizei Dortmund an, am kommenden Karfreitag (10.4.) und in der Nacht zuSamstag (11.4.) wiederholt im Einsatz gegen Raser und Tuner sein, die den Straßenverkehr gefährden und die öffentliche Ordnung stören. Die Dortmunder Polizei rechnet nämlich trotz der anhaltenden Coronavirus-Pandemie erneut mit Anreisen aus ganz NRW.

Ein Ausflug nach Dortmund könne aber teuer werden. Bei Tempo-Verstößen oder illegalen Fahrwerks-Veränderungen will die Polizei Dortmund nicht nur Geldbußen verhängen. Wer so auffällt, muss obendrein mit Gutachterkosten, Abschleppgebühren und im schlechtesten Fall auch mit Anwalts- und Gerichtskosten rechnen. 

Lorenz Schnadt, stellvertretender Leiter der Direktion Verkehr im Polizeipräsidium Dortmund und Chef der Autobahnpolizei: "Unterm Strich kommt dann schnell ein vierstelliger Eurobetrag zusammen. Das Geld kann man sicher auch anders ausgeben."

Coronavirus in Dortmund: So können ehemalige Covid-19-Patienten Leben retten

20.42 Uhr: Das Klinikum Dortmund bittet ehemalige Covid-19-Patienten im Kampf gegen das Coronavirus um Mithilfe. Wer die Erkrankung überstanden hat und seit vier Wochen wieder gesund ist, kann ab sofort denen helfen, die mit schwerwiegenden Krankheitsverläufen auf der Intensivstation liegen.

Das Klinikum Dortmund ruft im Kampf gegen das Coronavirus ehemalige Covid-19-Patienten zu Plasma-Spenden auf.

Mit nur einer Plasma-Spende könne nämlich schon eine komplette Antikörper-Therapie ermöglicht werden. Daher bittet das Klinikum Dortmund darum, dass sich alle, die ihre Coronavirus-Infektion schon seit einem Monat überstanden haben, in der hauseigenen Blutspende (Alexanderstraße 6 bis 10) melden. Schon nach Ostern sollen die ersten Antikörper-Therapien bei schwererkrankten Covid-19-Patienten starten.

Für eine Spende infrage kommen laut Klinikum Dortmund Menschen zwischen 18 und 60 Jahren (männliche Dauerspender bis zu 68 Jahre) ohne relevante Vorerkrankungen. Frauen, die bereits schwanger waren (hierunter zählen auch Fehlgeburten) sind aus immunologischen Gründen derzeit von der Plasma-Spende ausgeschlossen.

Sie wollen helfen und kommen für eine Plasma-Spende infrage? Melden Sie sich gerne: Tel. 0231/953 19620 oder per E-Mail an blutspende@klinikumdo.de. Ebenso werden auch Blutspenden weiterhin gebraucht. Auch hier sollen sich Freiwillige gerne melden. Über das Blut ist das Coronavirus nicht übertragbar, weshalb Blutspenden beispielsweise weiterhin kein Problem sind. 

Ein Direktor des Klinikums Dortmund mahnt in der Coronavrus-Pandemie derweil zur Geduld.

Coronavirus in Dortmund: Handwerkskammer bietet Hilfe-Hotline an

19.40 Uhr: Dortmund - Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund bietet seit Mitte März spezielle Coronavirus-Hotlines an. Unter den bisher 2.000 Anrufern waren vorwiegend Unternehmer, die sich über die Möglichkeiten informierten, stabil durch die Krise zu kommen.

Ganz klar im Fokus stehe das Thema Soforthilfe gefolgt von Fragen zusteuerlichen Hilfen und zum Kurzarbeitergeld. Die HWK Dortmund unterstütze aktiv bei der Auswahl passender Förder-und Ausgleichsinstrumente und beim Beantragungsprozess. Die Hotline für Unternehmer ist von Montag-Freitag von 08 bis 17 Uhr zu erreichen.

18.13 Uhr: Frisches Obst und Gemüse ist in Dortmund auch zu Krisenzeiten gefragt. Da viele Saisonarbeiter aus Osteuropa derzeit wegen des Coronavirus nicht einreisen dürfen, fehlt es den landwirtschaftlichen Betrieben nun aber an Erntehelfern.

Coronavirus in Dortmund: Landwirte suchen Erntehelfer

Gabriele Henter von der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IGBAU) Bochum-Dortmund bittet deshalb die Bürger um Hilfe: "Jetzt geht es darum, ein neues Wort zu entdecken: "Ernte-Solidarität". Wer aus Dortmund zupacken kann, sollte das jetzt tun. Es ist die Chance, Geld nebenbei zu verdienen und die Zeit sinnvoll zu investieren. Spargel, Spinat, Porree ... –das April-Gemüse wartet nicht".

Wer sich für das Ernsten und Säen der Feldfrüchte zur Verfügung stelle, soll laut Gabriele Henter von den Landwirten "mit einem Lohn nicht unter 11 Euro pro Stunde" vom Feld gelassen werden. Neben der Bezahlung sei aber auch die Hygiene bei der Arbeit auf den Feldern entscheidend. Es komme darauf an, auch draußen das regelmäßige Händewaschen und Desinfizieren sicherzustellen.

17.35 Uhr: Viele Menschen, die an einer Covid-19-Erkrankung sterben, sind über 80 Jahre alt und haben multiple Vorerkrankungen. Dr. Matthias Thöns, Facharzt für Anästhesiologie Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin aus Witten, stellt daher Strategie der Coronavirus-Behandlung in NRW* infrage.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Neuinfektionen nimmt deutlich ab

16.53 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Dortmund ist am Mittwoch nur milde angestiegen. Die Stadt meldet lediglich 14 neue positive Testergebnisse. Insgesamt sind damit 497 Menschen in Dortmund mit dem Erreger infiziert. 220 Menschen sind schon wieder gesund, die Zahl der Covid-19-Todesopfer bleibt weiterhin bei drei.

Am Dienstag (7. April) hatte die Stadt Dortmund noch den Rekordwert von 58 Neuinfektionen gemeldet, was auf Verzögerungen bei der Auswertung von Testergebnissen zurückzuführen war. Es wird aktuell sehr intensiv auf Coronavirus-Infektionen getestet: Insgesamt wurden heute 236 Abstriche durchgeführt.

Zurzeit werden in Dortmund 29 Covid-19-Patienten stationär behandelt; 13 intensivmedizinisch, darunter sind acht beatmete Personen.

16.29 Uhr: Eine herzliche Begrüßung kann in Zeiten des Coronavirus und des Kontaktverbots schwierig werden. Die Mitarbeiter des Klinikum Dortmund haben deshalb einige kreativen Ideen ausgearbeitet, die sie auf Twitter vorstellen.

VRR hat Sonderregelungen in der Coronavirus-Krise beschlossen

15.09 Uhr: Die Coronavirus-Krise hat Auswirkungen auf den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Wie Uwe Waßmann, Mitglied des VRR-Verwaltungsrates mitteilt, wird der Ticketverkauf durch Fahrpersonal vorläufig gänzlich ausgesetzt.

Das wurde zum Schutz der Fahrgäste und des Betriebspersonals vor Ansteckung mit dem Virus beschlossen. Bis zum 30. April gilt für Busse und Bahnen: Beim einsteige muss der Fahrgast einen gültigen Fahrausweis haben.

Der VRR weiß, dass viele Kunden derzeit komplett auf Bus und Bahn verzichten, aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Daher hat der VRR-Verwaltungsrat folgende Sonderregelung verabschiedet: Abonennten können ab April eine vorübergehende Abo-Pause einlegen - mit Erstattungsanspruch für die Zeit der Nichtnutzung.

VRR-Fahrkarten können nicht mehr beim Fahrpersonal gekauft werden.

Wer in der Coronavirus-Krise nicht mit der Bahn fahren will: VRR gewährt Abo-Pausen

Außerdem steht Abonenten im Vertragsjahr ein Sonderkündigungsrecht zu. Das gilt für das Ticket 1000, das Ticket 2000, das BärenTicket, das Firmenticket und für das SchokoTicket im Falle von Sebstzahlern.

Und auch für Studierende gibt es Neuigkeiten: Das SemesterTicket NRW für das Wintersemester 2019/2020 wird über den eigentlichen Geltungszeitraum hinaus bis zum 30. April 2020 anerkannt. Gleiches gilt für das regionale Semesterticket.

Für Erstsemester, die im jetzt beginnenden Sommersemster ihr Studium beginnen, gilt bis auf Weiteres die Immatrikulationsbescheinigung in Verbindung mit einem gültigen Lichtbildausweis als Fahrausweis.

Coronavirus-Krise in Dortmund: Mobilität gesichert

13.07 Uhr: Bus und Bahnfahrer der DSW21 in Dortmund dürfen sich freuen - für sie gibt es einen "Coronavirus-Bonus". Der Vorstand der Dortmunder Stadtwerke hat nach Gesprächen mit dem Betriebsrat eine Bonuszahlung von bis zu 500 Euro beschlossen.

„Unsere Mannschaft zeigt hohen Einsatz, vorbildliches Engagement und eine außerordentliche Flexibilität. Die Prämie ist ein kleines Dankeschön“, sagt DSW21-Arbeitsdirektor Harald Kraus. Die Mitarbeiter in Bussen und Bahnen würden die Mobilität der Dortmunder sicherstellen.

Zwar gilt seit dem 16. März, seitdem die Schulen und Kitas geschlossen sind, der sogenannte Ferienfahrplan, das bedeutet aber kaum weniger Arbeit. Mit Ausnahme der zusätzlichen Einsatzwagen zum Abfedern der Spitzen im Schülerverkehr und der NachtExpress-Busse samstags wird der ganz normale Fahrplan bedient.

Mehr Fahrzeuge und Fahrten zu den Kliniken in Dortmund

Zusätzlich bietet DSW21 zu den Kliniken in der Stadtmitte und im Norden sowie zu den großen Logistikzentren in Ellinghausen und auf der Westfalenhütte mehr Fahrzeuge und Fahrten an, damit sich die Fahrgäste zu Schichtwechselzeiten besser verteilen und Abstand halten können.

Um die Leistung der Mitarbeiter zu honorieren, haben sich Vorstand und Arbeitnehmervertreter auf einen Bouns in Höhe von 20 Euro pro gefahrenem Dienst und maximal 500 Euro geeinigt. Diese Regelung bezieht sich auf den Zeitraum 16. März bis Ende April.

11 Uhr: Statt Gardinen, Kleider und Polster nähen 10 Unternehmen aus dem Bereich Maßschneiderei und Raumausstattung nun Behelfs-Mund-Nase-Masken. Die Raumausstatter-Innung Dortmund und Lünen und die Innung modeschaffendes Handwerk mittleres Ruhrgebiet der Kreishandwerkerschaft Dortmund-Lünen wollen helfen, denn Masken sind derzeit knapp.

20.000 Munschutz-Masken aus Dortmund gegen das Coronavirus

„Mindestens 20.000 Masken liefern wir in den ersten vier Wochen“, erklärt Ludgerus Niklas, der als Geschäftsführer der Innungen und stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft das Projekt gemeinsam mit der Stadt Dortmund initiiert und seine Koordination übernommen hat.

„Wir haben hier die nötige Kompetenz, um das umzusetzen und somit einen Beitrag dafür zu leisten, dass sich das Virus nicht ungehemmt weiterverbreitet", sagt Jan Lübke, Geschäftsführer der Lübke GmbH & Co. KG. 

Coronavirus-Krise: Wenn globale Lieferketten nicht funktionieren

Die hergestellten Masken werden Menschen zur Verfügung gestellt, die in systemrelevanten Berufen arbeiten. Die Mundschutz-Masken können insbesondere im Fall einer unentdeckten Infektion ein Weiterverbreiten verhindern.

In der weltweiten Coronavirus-Krise kam es immer wieder zu Problemen in den Lieferketten - Mundschutz-Masken sind nicht angekommen oder konnten erst gar nicht bestellt werden. „Wenn globale Lieferketten nicht mehr zuverlässig funktionieren, müssen wir lokale Lieferketten aufbauen. (...) So leistet das Handwerk einen wichtigen Beitrag dafür, die lokale Wirtschaft und allen voran die systemrelevanten Bereiche auch während der Coronavirus-Pandemie am Laufen zu halten“, so Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Das Handwer stellt jetzt Schutzmasken her - in vier Wochen sollen es 20.000 sein!

Update, Mittwoch (8. April), 10.00 Uhr: In der Coronavirus-Krise, in der viele Menschen zuhause sind, kommen vermehrt Haushalts-Abfälle zustande. Die EDG  Entsorgung  Dortmund appelliert an alle Dortmunder, den Müll richitg zu trennen und eine Entsorgung beim Recyclinghof nur in dringenden Fällen in Erwägung zu ziehen.

Coronavirus-Patienten müssen auf korrekte Mülltrennung achten 

Besonders Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert und zuhause in Quarantäne sind, müssen darauf achten, Müll und Hygieneabfälle richtig zu trennen. Abfälle wie Taschentücher gehören nicht in den Papiermüll, sondern in den Restmüll. Benutzte Taschentücher am besten in einer verschlossenen Plastiktüte entsorgen.

Dienstag (7. April), 21.43 Uhr: Der für Mittwoch (8. April) geplante Poetry-Slam im FZW musste wegen der Coronavirus-Pandemie abgesagt werden. Dennoch müssen Fans des kunstvollen Wortes nicht darauf verzichten. Ab 20 Uhr könnt ihr den Poetry-Slam ganz entspannt von zu Hause aus im Live-Stream anschauen.

Coronavirus in Dortmund - EDG bittet: Behaltet euren Müll zu Hause

20.21 Uhr: In Zeiten des Kontaktverbotes bleiben viele Menschen zu Hause. Klar, dass dann auch mehr Müll anfällt. Die EDG (Entsorgung Dortmund GmbH) ruft nun allerdings dazu auf, teile des Abfalls vorerst zu Hause zu sammeln.

Grund dafür sei, dass die Zahl der Besucher an den Recyclinghöfen in Dortmund in den vergangenen Tagen zugenommen hätten. Daher sollen die Bürger die Entsorgung von hygienisch unbedenklichem Abfall wie Sperrmüll oder Grünschnitt auf einen späteren Zeitpunkt verlegen. Kürzere Wartezeiten und ein verkürzter Aufenthalt auf den Recyclinghöfen dienten dem Schutz der Kunden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus.

19.03 Uhr: Der Zoo Dortmund benötigt wegen des Ausbreitung des Coronavirus dringend Unterstützung. Wegen der aktuellen Ausgangsbeschränkungen dürfen seit Wochen keine Besucher mehr in den Tierpark. Der Betrieb wurde eingestellt - in den Gehegen warten aber tausende Tiere darauf, täglich versorgt zu werden.

Coronavirus in Dortmund: Stadt meldet deutlichen Anstieg der Fallzahlen

18.05 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, haben sich die Coronavirus-Fallzahlen deutlich erhöht. Am Dienstag (7. April) kamen 58 Neuinfektionen hinzu, die Zahl der Infizierten steigt damit auf 483 an. Grund für die hohe Zahl der neuen Fälle ist laut Angaben der Stadt, dass nicht ausgewertete Tests vom Wochenende nun vorliegen und mit in die Statistik einfließen konnten. 212 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Insgesamt wurde heute eine große Anzahl von 190 Abstrichen durchgeführt, 140 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord und 50 in der Diagnostikstelle im Signal Iduna Park.

Aktuell werden in Dortmund 28 Covid-19-Patienten stationär behandelt. Drei Menschen sind bislang an den Folgen der Erkrankung gestorben.

Coronavirus in Dortmund: Stadt trifft Maßnahmen beim Wochenmarkt

17.33 Uhr: Nach dem teilweise starken Besucheraufkommen auf dem Wochenmarkt auf dem Hansaplatz greift das Ordnungsamt zu weiteren Maßnahmen um das Publikum zu entzerren. Demnach werden einige Stände in die Hansastraße verlagert und sollen absofort mit Hinweisschildern versehen werden. Außerdem wird der kommunale Ordnungsdienst zusätzliche Kontrollen durchführen.

14.45 Uhr: LAG Kunst und Medien NRW e.V. sowie die Kinder- und Jugendförderung des Jugendamtes haben sich etwas einfallen lassen, um Kindern und Jugendlichen während der Coronavirus-Krise weiterhin Kultur anzubieten. 

Dortmund: Kulturangebot für Kinder geht während der Coronavirus-Krise weiter

In Zusammenarbeit mit verschiedenen Künstlern und Jugendeinrichtungen hat man sogenannte "Kultur-Care-Pakete" entwickelt. In Dortmund können diese kontakt- und kostenlos in Hörde, Clarenberg 35-37, abgeholt werden - alerdings erst ab dem 14. April

12.40 Uhr: Die Dortmunder Stadtwerke DSW21 haben dem Klinikum Dortmund 7.000 Schutzmasken zur Verfügung gestellt, wie das Unternehmen heute mitteilte. Mit der Spende wolle man dazu beitragen, Engpässe bei Schutzausrüstungen abzumildern. 

Coronavirus in Dortmund: DSW21 spendet Klinikum Schutzmasken

Die DSW21 hatte schon frühzeitig einen größeren Bedarf an Maksen angelegt - für den eigenen Bedarf. Man habe nun genug auf Vorrat, sodass man diese nun auch anderen zur Verfügung stellen kann. Zum Beispiel der Städtischen Klinik in Dortmund. 

Die Dortmunder Stadtwerke – DSW21 haben dem Klinikum Dortmund 7.000 Schutzmasken zur Verfügung gestellt.

„Wir helfen dem Klinikum in der aktuell schwierigen Situation gerne. Das Personal dort leistet herausragende Arbeit. Diese Solidarität unter städtischen Unternehmen ist für uns eine Selbstverständlichkeit“, sagt Guntram Pehlke, Vorstandsvorsitzender von DSW21.

12.20 Uhr: Die Seniorenbüros der Stadt Dortmund und das Integrationsnetzwerk „Lokal willkommen“ organisieren nun eine Nachbarschaftshilfe in Zeiten der Coronavirus-Krise für ältere Menschen

Coronavirus: Seniorenbüros bieten Hilfe für ältere Menschen aus Dortmund

Sie vermitteln unter anderem kleine Dienste, telefonische Gesprächspartner oder andere Unterstützungsangebote. Senioren oder Angehörige können sich telefonisch unter der 0231/50-0, per E-Mail oder Post an die Seniorenbüros wenden und dort nach entsprechenden Angeboten fragen. 

11.30 Uhr: Noch vor wenigen Tagen war Flughafenchef Udo Mager wesentlich optimisitischer gestimmt. Da hieß es noch, er wolle die Kurzarbeit am Dortmunder Flughafen um jeden Preis vermeiden.

Kurzarbeit am Flughafen Dortmund wegen Covid-19

Nun, schon kurze Zeit später, die Meldung: Der Airport in Dortmund will Kurzarbeit anmelden. Die Maßnahmen sollen schon in diesem Monat, spätestens aber im Mai umgesetzt werden. 

Die Coronavirus-Krise trifft den Flughafen in Dortmund hart. Deshalb hat sich jetzt auch OB Ullrich Sierau gemeinsam mit weiteren OB und Landräten in einem Brandbrief an das Land NRW gewendet. Sie fordern finanzielle Unterstützung für die Flughäfen in Dortmund, Paderborn, Münster und Weeze. 

11.00 Uhr: In Dortmund gibt es bereits einen Gabenzaun für Obdachlose und bedrüftige Menschen. In Tüten verpackt hängen Lebensmittel, Kleidung oder Tierfutter an den Zäunen.

Coronavirus: Gabenzaun für Kinder vom Kinderschutzbund Dortmund

Nun haben Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes zu einer ähnlichen Aktion aufgerufen: Sie wollen einen Gabenzaun mit Bastelmaterial in der Nordstadt einrichten. Zielgruppe sollen Familien mit Kindern sein, die sich das Bastelmaterial nicht leisten können. 

Mit den Spenden an dem Gabenzaun können die Kinder während der Coronavirus-Krise dann auch zuhause sinnvoll beschäftigt werden. Allerdings werden die Tüten nur von den Mitarbeiterinnen des Kinderschutzbundes gepackt. Wer einen Beitrag leisten will, kann der Initiative eine Spende von 5 Euro zukommen lassen, so Martina Furlan vom Kinderschutzbund Dortmund gegenüber Radio 91.2. 

Wegen des Coronavirus: Events im Westpark in Dortmund abgesagt

08.15 Uhr: In Dortmund müssen weitere beliebte Veranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt werden. Diesmal geht es um die Events, die im Westpark stattfinden sollten. 

Von den Auswirkungen betroffen sind laut einer Mitteilung der Aktions-und Interessengemeinschaft "Westend" e.V. derzeit folgende Termine: Zum aktuellen Zeitpunkt, werden diese voraussichtlich nicht stattfinden.

  • Kronen Bollerwagentour zum Vatertag am 21. Mai.
  • Ska im Westend, ebenfalls am 21. Mai. Um eine Fortsetzung der Musikfeier zu garantieren, haben die Veranstalter nun ein Crowfunding-Kampagne ins Leben gerufen. 
  • 10-Jähriges Jubiläum des Westparkfests (21-24. Mai) "DortmundMachtLauter".

Ob der beliebte Trödelmarkt im Westpark in Dortmund an den ursprünglichen Terminen stattfinden kann oder ob diese unter gewissen Auflagen verschoben werden, ist noch unklar. 

Update, Dienstag (7. April), 07.50 Uhr: Das Klinikum Dortmund hat in Zeiten der Coronavirus-Krise einen Überblick über die wichtigsten Telefonnummern für Menschen in Not zusammengestellt. 

Coronavirus: Appell der Polizei Dortmund an die Bürger

22.43 Uhr: Dortmund - Seit dem 3. April herrscht für Spaziergänger am Phoenix See eine Einbahnstraßen-Regelung. Die Stadt bittet Besucher darum, nur im Uhrzeigersinn um den See zu flanieren. In den Sozialen Medien wird erbittert darüber diskutiert. Unser Redakteur Daniele Giustolisi hat zur Uhrzeigersinn-Regelung am Phoenix See eine klare Meinung - die er in einem Kommentar darlegt.

21.46 Uhr: Die Polizei Dortmund appelliert einmal mehr an die Bürger: "Halten Sie sich an die Regelungen zum Unterbrechen der Infektionskette!" Grund dafür ist ein äußerst ungewöhnlicher Vorfall, der sich in der Nacht zum Sonntag (5. April) in Unna abgespielt hat.

Coronavirus: Polizei Dortmund meldet kuriosen Verstoß gegen das Kontaktverbot in Unna

Dabei wurden zwei Männer (19 und 34) in einem Auto im Rahmen einer Kontrolle angehalten. Die Beamten fanden im Wagen nicht nur Betäubungsmittel, sondern auch einen Teleskopschlagstock, einen Schlagring und ein Messer

Doch damit nicht genug: Zur vollständigen Überraschung der Polizisten befanden sich im Kofferraum außerdem zwei junge Männer (17 und 19). Diese hatten offenbar versucht, sich zu verstecken, weil sie gegen das Kontaktverbot zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie verstoßen hatten. 

Entsprechende Strafverfahren zu verschiedenen Vergehen (Besitz von Betäubungsmitteln, Verstöße gegen das Waffengesetz und Verstoß gegen das Kontaktverbot) laufen bereits. Gegen den Fahrer läuft außerdem ein Verfahren wegen Fahrens unter Einfluss von Betäubungsmitteln.

20.54 Uhr: Dortmund - Am heutigen Montag (6. April) startete die LWL-Klinik Dortmund ein Krisentelefon für Menschen, die sich in Zeiten des Coronavirus und des Kontaktverbots einsam fühlen.

Coronavirus in Dortmund: Krisentelefon hilft bei psychischen Problemen

In kurzen Gesprächen von 10 bis 15 Minuten soll Menschen geholfen werden, die aktuell von Sorgen und Ängsten geplagt sind. Zunächst wolle man per Telefon Hilfe bereitstellen. Sollten beim Gegenüber psychische Probleme festgestellt werden, seien auch ambulante Termine denkbar. 

Die Telefone sind von Montag bis Freitag zwischen 9 und 11 Uhr, sowie zusätzlich von Montag bis Donnerstag von 13-15 Uhr besetzt. Unter folgenden Nummern ist das Krisentelefon erreichbar:

  • In Dortmund: 0231 /4503 - 5456
  • In Unna: 02303 / 95244-0
  • In Lünen: 02306 / 75021-10
  • Für Suchtkranke ist unter der Nummer 0231 / 4503-2785 eine Hotline eingerichtet.
  • Eine spezielle Nummer gibt es zudem für Menschen ab 60 Jahren: 0231 / 399580-0

20.07 Uhr: Immer mehr Menschen in Dortmund arbeiten wegen des Coronavirus in Kurzarbeit. Während die Arbeitnehmer eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes fordern, schlagen Unternehmensverbände Alarm.

Die Verhinderung betriebsbedingter Kündigungen könne durch die Forderung nach Aufstockung des Kurzarbeitergeldes gefährdet sein, heißt es in einer Pressemitteilung. Ernst-Peter Brasse, Geschäftsführer der Unternehmensverbände für Dortmund und Umgebung, bezeichnet solche Forderungen sogar als "fahrlässig und kontraproduktiv" und "Sarkasmus".

19.15 Uhr: Bis zum 19. April sind sämtliche Bildungseinrichtungen in Dortmund geschlossen. Deshalb findet auch das Osterferien-Programm des Kulturrucksack Dortmund im Internet statt. 10-14-jährige Kinder, die lernen möchten, wie man besonders schöne Fotos schießt oder interessante Songs schreibt, finden hier Online-Workshops zu verschiedenen Kultur-Themen.

Coronavirus in Dortmund: Klage gegen Geschäftsschließung abgewiesen

18.34 Uhr: Derzeit sind wegen des Coronavirus die meisten Läden in Dortmund geschlossen. Der Betreiber eines Ladens für Geschenkartikel und Haushaltswaren war damit nicht einverstanden und hat Klage eingereicht. 

Wie die Ruhr Nachrichten berichten, wollte er damit erreichen, sein Geschäft sofort wieder öffnen zu dürfen. Das Oberverwaltungsgericht Münster wies den Eilantrag allerdings zurück. Damit gilt die Verordnung zur Schließung von Geschäften weiterhin.

Coronavirus in Dortmund: Klinikum testet mit verschiedenen Systemen

17.52 Uhr: Über 700 Coronavirus-Tests werden im Klinikum Dortmund täglich von Medizinisch-Technischen Laborassistenten kontrolliert, wie das Klinikum mitteilt. 

Auch von externen Krankenhäusern und Gesundheitsämtern gingen täglich zahlreiche Abstriche ein. Damit es hierbei nicht zu Problemen kommt, stehen dem Klinikum vier verschiedene Test-Systeme zur Verfügung.

Die Medizinisch-Technischen Laborassistenten des Klinkikums Dortmund prüfen täglich hunderte Abstriche auf eine Coronavirus-Infektion.

So könne eine Verzögerung oder im schlimmsten Fall das Ausbleiben eines Ergebnisses abgefangen werden. Sollte ein Gerät ausfallen oder es zu Lieferengpässen kommen, könne einfach auf eines der drei weiteren Systeme umgestiegen werden.

16.57 Uhr: Dortmund - In Dortmund ist ein weiterer Covid-19-Patient verstorben. Es handelt sich hierbei um einen 86-jährigen Mann, der unter mehreren chronischen Vorerkrankungen gelitten hatte und bereits am gestrigen Sonntag (5. April) verstarb. Die Zahl der Todesopfer in der Stadt erhöht sich damit auf drei.

Cornavirus in Dortmund: Zahl der Covid-19-Todesfälle steigt auf drei

Außerdem gab die Stadt Dortmund die aktuellen Fallzahlen bekannt. Demnach haben sich elf weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Die Gesamtzahl der Infizierten liegt damit bei 425. 185 Menschen sind bereits wieder gesund.

Aktuell werden in Dortmund 28 Coronavirus-Patienten stationär behandelt, davon 13 intensivmedizinisch. Acht Personen müssen beatmet werden.

16.09 Uhr: Wegen der Ausbreitung des Coronavirus findet das Festi Ramazan 2020 in den Westfalenhallen in Dortmund dieses Jahr nicht statt. Das teilte die Stadt Dortmund auf Twitter mit. Gerüchte über eine planmäßige Durchführung des Fests entsprächen nicht der Wahrheit. Der Veranstalter habe es bereits "vor geraumer Zeit" abgesagt.

14.00 Uhr: Am Sonntag (5. April) fand der bundesweite Aktionstag "Wir hinterlassen Spuren" der Bewegung Seebrücke statt. Dabei geht es darum, die deutsche Bundesregierung aufzufordern, geflüchtete Menschen zum Schutz vor dem Coronavirus aus den griechischen Camps zu evakuieren. Auch in Dortmund beteiligten sich zahlreiche Bürger an der Aktion.

Coronavirus: Aktion in Dortmund soll an Geflüchtete in Griechenland erinnern

Obwohl der Protest von der Polizei offiziell untersagt wurde, hinterließen viele Beteiligte Spuren auf dem Friedensplatz in Dortmund. Die Aktion fand im Rahmen der #LeaveNoOneBehind-Kampagne statt, die darauf aufmerksam machen soll, dass die geflüchteten Menschen in den Camps in Griechenland aufgrund der Coronavirus-Krise nicht vergessen werden soll. 

#LeaveNoOneBehind-Aktion in Dortmund soll an geflüchtete Menschen in Griechenland erinnern

12.20 Uhr: Die Polizei Dortmund hat nach dem Wochenende ein Fazit gezogen - und das fiel äußerst positiv aus. "Ich möchte Ihnen, den Dortmunder und Lüner Bürgerinnen und Bürgern, meine Dankbarkeit aussprechen. Mit ihrem besonnenen Verhalten an diesem Wochenende haben Sie aktiv dazu beigetragen, die Infektionsketten zu unterbrechen", sagte Gregor Lange, Polizeipräsident in Dortmund

Coronavirus und Kontaktverbot: Polizei Dortmund zieht positives Fazit 

Doch gleichzeitig warnte er auch davor, die Entwicklungen hinsichtlich der Verbreitung des Coronavirus nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und sich durch das schöne Wetter nicht in Sicherheit zu wiegen. 

"Nach Aussage der Experten haben wir den Höhepunkt der Pandemie noch nicht erreicht. Deshalb lassen Sie uns gemeinsam, auch im Hinblick auf die kommenden Osterfeiertage, weiter mit gutem Beispiel vorangehen, um uns selber und unsere Mitmenschen zu schützen", so Gregor Lange in einer Pressemitteilung

Deshalb wird die Polizei Dortmund auch weiterhin vermehrt unterwegs sein und die Kontaktverbote konsequent kontrollieren sowie gegebenenfalls Bußgelder verhängen. 

Dortmund: BVB steigert trotz Coronavirus langsam wieder die Trainingsumfänge

12.00 Uhr: Ab heute steigert der BVB weiter seine Trainingsumfänge. Bereits seit dem 30. März haben die Profis ihre Trainingseinheiten wieder aufgenommen - allerdings nur vereinzelt in Zweiergruppen. 

Diese Woche soll der Umfang bei Borussia Dortmund gesteigert werden und gleich mehrere Kleingruppen auf dem Trainingsgelände in Brackel trainieren. Mehr Infos zum Coronavirus im Fußball findet ihr in unserem Fußball-Live-Ticker.

11.00 Uhr: OB Ullrich Sierau (63) richtet gemeinsam mit den Mitarbeitern der Stadt Dortmund auf Facebook Worte an die Dortmunder. Sie sagen Danke. Der Dank gilt vor allem denjenigen, die in der Coronavirus-Krise alles geben, heißt es in der Mitteilung in den sozialen Medien.

OB Ullrich Sierau sagt Danke an alle, die in Dortmund in der Coronavirus-Krise im Einsatz sind

Dazu zählen laut dem Oberbürgermeister unter anderem die Mitarbeiter des Klinikum Dortmund, die Feuerwehr und die Polizei. Sein Dank gilt aber auch den Erzieherinnen und den Leuten, die im Lebensmittelhandel arbeiten. Kurz: Allen, die gegen Covid-19 im Einsatz sind. 

09.45 Uhr: Die Thier-Galerie in Dortmund rechnet mit ausbleibenden Ladenmieten wegen des Coronavirus. Dafür habe man jedoch Verständnis, heißt es vonseiten des Shopping-Centers gegenüber dem WDR

Derzeit haben in der Thier-Galerie nur noch zwei Geschäfte geöffnet - Dm und Hussel. Außerdem schließt die innerstädtische Shopping-Mall wegen des Coronavirus derzeit immer schon um 18 Uhr. 

Dortmund: Drive-In für Coronavirus-Tests in Hagen

Während in Dortmund der Signal-Iduna-Park des BVB zu einem Behandlungszentrum während der Coronavirus-Krise umfunktioniert wurde, gibt es ab heute in Hagen ein Testzentrum der besonderen Art. Am Büdchen auf dem Friedensplatz in Altenhagen können Menschen mit ihrem Auto vorfahren - der Test wird dann durch das Fenster vorgenommen. Aber auch hier gilt: Ein Test findet im Drive-In nur nach vorheriger Terminabsprache mit dem Gesundheitsamt statt. 

08.15 Uhr: Die Grünen in Dortmund bieten wegen des Coronavirus heute (6. April) eine offene Bürgersprechstunde via Video an. Die digitale Sprechstunde beginnt um 19 Uhr - Interessierte können sich auf der Webseite der Partei anmelden.

OB-Kandidatin  Daniela Schneckenburger und Sigrid Beer, schulpolitische Sprecherin der Landtagsfraktion der Grünen, wollen Fragen beantworten, wie es in diesem Jahr wegen der Ausbreitung von Covid-19 um die Lehre in Dortmund steht. 

Coronavirus in Dortmund - Menschen halten sich in der Regel an die Ausgangssperre

Update, Montag (6. April), 07.00 Uhr: Auch in Dortmund zeigten sich die Menschen trotz des guten Wetters weitgehend einsichtig und hielten sich an die Auflagen durch das Coronavirus. Auch am Phoenix-See wurde die "Einbahnstraße" größtenteils eingehalten, heißt es vonseiten der Stadt Dortmund. 

Update, Sonntag (5. April), 17.45 Uhr: Dortmund - In Dortmund ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte die Stadt am Sonntag mit. Damit ist es der zweite Todesfall durch Covid-19 in der Stadt. Insgesamt ist die Zahl der Toten in Dortmund im Vergleich zu NRW (Coronavirus Live-Ticker) jedoch weiter gering.

Coronavirus in Dortmund: Mann (71) stirbt an Covid-19 - 414 mit Coronavirus infiziert

Bei dem Toten soll es sich um einen 71-jährigen Mann gehandelt haben. Er soll am 23. März erste Symptome gezeigt haben. Vier Tage später lag das positive Testergebnis auf Sars-CoV-2 vor. Kurz darauf musste er ins Klinikum Nord eingeliefert werden, wo er seit dem 30. März beatmet wurde. Vorerkrankungen sind nicht bekannt.

Insgesamt ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Dortmund auf 414 gestiegen. Das sind 21 mehr als zuvor. 168 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden.

Coronavirus in Dortmund: Philharmoniker spielen jetzt auf Facebook und Instagram

12.25 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium gab nun die Fallzahlen für NRW und Dortmund bekannt. Demnach gibt es seit Freitag keine weiteren Fälle des Coronavirus in der Ruhrgebietsstadt. Die Zahl der Infizierten liegt daher weiter bei 380.

Das widerspricht sich jedoch mit den Fallzahlen der Stadt Dortmund. Sie geben 393 Coronavirus-Infizierte an.

8.45 Uhr: Die Philharmoniker Dortmund verlagert einige seiner Aktivitäten ins Internet. "Gerade in Zeiten von sozialer Isolation ist Musik von unschätzbarem Wert und kann nicht nur Trost, sondern auch Kraft spenden", so die Philharmoniker.

Man hat nun einen Online-Spielplan erstellt. An drei Tagen pro Woche werden auf Facebook, Instagram und Twitter Videobeiträge geteilt. Dienstags um 14 Uhr stellen die Musiker ihr liebstes Instrument vor. Donnerstags zur selben Zeit gibt es Grüße aus dem Homeoffice. Samstags um 14 Uhr gibt es sogenannte "Lunchkonzerte".

Weitere Meldungen aus der vergangenen Woche zum Coronavirus in Dortmund findet ihr in unserem alten Live-Ticker.