Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in Dortmund: Zweiter Todesfall gemeldet +++ Mehr als 400 Infizierte

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Wegen des Coronavirus rät die Stadt Dortmund vom Phoenixsee als Ausflugsziel am Wochenende ab.

Das Coronavirus breitet sich auch in Dortmund weiter aus. Alle News über Sars-CoV-2 und die aktuellen Entwicklungen hat RUHR24 im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus führt auch in Dortmund zu drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
  • Stadt Dortmund: Die Zahl der Sars-CoV-2-Infizierten ist auf 414 gestiegen.
  • Für Ausflüge am sonnigen Wochenende hält die Stadt einige Hinweise und Regeln parat.

21.40 Uhr: Dieser Ticker wird nicht länger aktualisiert. Alle neuen Nachrichten zum Coronavirus in Dortund findet ihr im neuen Live-Ticker.

Coronavirus in Dortmund: Mann (71) stirbt an Covid-19 - 414 mit Coronavirus infiziert

17.45 Uhr: In Dortmund ist eine weitere Person im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das teilte die Stadt am Sonntag mit. Damit ist es der zweite Todesfall durch Covid-19 in der Stadt. Insgesamt ist die Zahl der Toten in Dortmund im Vergleich zu NRW (Coronavirus Live-Ticker) jedoch weiter gering.

Bei dem Toten soll es sich um einen 71-jährigen Mann gehandelt haben. Er soll am 23. März erste Symptome gezeigt haben. Vier Tage später lag das positive Testergebnis auf Sars-CoV-2 vor. Kurz darauf musste er ins Klinikum Nord eingeliefert werden, wo er seit dem 30. März beatmet wurde. Vorerkrankungen sind nicht bekannt.

Insgesamt ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Dortmund auf 414 gestiegen. Das sind 21 mehr als zuvor. 168 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden.

Coronavirus in Dortmund: Philharmoniker spielen jetzt auf Facebook und Instagram

12.25 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium gab nun die Fallzahlen für NRW und Dortmund bekannt. Demnach gibt es seit Freitag keine weiteren Fälle des Coronavirus in der Ruhrgebietsstadt. Die Zahl der Infizierten liegt daher weiter bei 380.

Das widerspricht sich jedoch mit den Fallzahlen der Stadt Dortmund. Sie geben 393 Coronavirus-Infizierte an.

Update, Sonntag (5. April), 8.45 Uhr: Die Philharmoniker Dortmund verlagert einige seiner Aktivitäten ins Internet. "Gerade in Zeiten von sozialer Isolation ist Musik von unschätzbarem Wert und kann nicht nur Trost, sondern auch Kraft spenden", so die Philharmoniker. 

Man hat nun einen Online-Spielplan erstellt. An drei Tagen pro Woche werden auf Facebook, Instagram und Twitter Videobeiträge geteilt. Dienstags um 14 Uhr stellen die Musiker ihr liebstes Instrument vor. Donnerstags zur selben Zeit gibt es Grüße aus dem Homeoffice. Samstags um 14 Uhr gibt es sogenannte "Lunchkonzerte".

18.52 Uhr: Die Pandemie hat auch Auswirkungen auf das Fernsehprogramm: Jetzt hat das Coronavirus auch den Tatort aus Dortmund erwischt. Dort liefen gerade die Dreharbeiten zur Tatort-Jubiläumssendung, die im Herbst laufen sollte. Ob der geplante Sendetermin zu halten ist?

Coronavirus: BVB-Stadion wird zu Behandlungszentrum für Covid-Patienten

17.10 Uhr: Seit heute gibt es das Coronavirus-Behandlungszentrum im Signal-Iduna-Park in Dortmund. Allerdings wurde dieses Angebot nur vereinzelt aufgenommen. Nur wenige Personen seien heute Nachmittag zur Notribüne gekommen, um sich auf das Coronavirus testen zu lassen, berichtet die WAZ. Zudem spart Borussia Dortmund durch einen Gehaltsverzicht aufgrund des Coronavirus eine beachtliche Summe ein. 

17 Uhr: Die Stadt Dortmund bat ab gestern ihre Bürger darum, am Phoenix See nur noch im Uhrzeigersinn zu laufen. Daran haben sich auch alle gehalten. Es hätte keinen Stress gegeben, so Motaz Temeiza vom Ordnungsamt Dortmund.

16.45 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet heute 13 neue positive Testergebnisse. Somit steigt die Zahl der Infizierten auf 393. Am Tag zuvor lag die Zahl noch bei 380. 155 Personen gelten mittlerweile als genesen. Hier gibt es allerdings keinen Anstieg.

Coronavirus in Dortmund: Gedenken an NSU-Opfer Kubaşık trotz Covid-19

15.35 Uhr: Aufgrund des Coronavirus, wegen dem Ärzte und Pfleger zur Arbeit in NRW verpflichtet werden sollen, fand heute nur ein kleines stilles Gedenken an dem Mahnmal von Mehmet Kubaşık in der Mallinckrodtstraße statt. Heute jährt sich der Todestag zum 14. Mal.

Mehmet Kubaşık wurde 2006 von Mitgliedern der rechtsextremistischen Terrorgruppe NSU erschossen. Wegen des geltenden Ansammlungsverbots haben ausschließlich Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Elif Kubaşık, die Ehefrau des Ermordeten, das Mahnmal besucht.

Bürgermeister Ullrich Sierau und Elif Kubaşık am Mahnmal von Mehmet Kubaşık in der Dortmunder Mallinckrodtstraße.

14.28 Uhr: Den Zoos in NRW fehlt es wegen des Coronavirus an Besuchern - und daher auch an Geld. Der Zoo Dortmund liefert auf Facebook daher mit kleinen Videos Einblicke in ihre Tiere. Besonders beliebt ist das Video des Orang Utahs Suma, der gerne die Fenster seines Geheges putzt, so der Zoo Dortmund gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Außerdem bietet der Dortmunder Zoo nun besondere Patenschaften an, um die Einrichtung in Zeiten des Coronavirus finanziell unter die Arme zu greifen.

13.10 Uhr: Laut den aktuellsten Zahlen des NRW-Gesundheitsministeriums, gibt es in Dortmund keine weiteren Fälle des Coronavirus. Damit bleibt die Zahl der Infizierten bei 380 Personen und einem Todesopfer.

Coronavirus in Dortmund: Regeln für Wochenend-Ausflüge bei schönem Wetter

Update, Samstag (4. April), 8.58 Uhr: Am Wochenende lädt das frühlingshafte Wetter in Dortmund zu Spaziergängen an der frischen Luft ein. Grundsätzlich ist das während der Coronavirus-Krise nicht verboten. Die Stadt appelliert jedoch, einige Dinge zu beachten.

Denn auch im Freien kann sich das Coronavirus von Mensch zu Mensch übertragen. Der Abstand zu anderen muss deshalb 1,50 Meter betragen - besser sind sogar zwei Meter. Als Richtmaß: Das sind ungefähr zwei große Schritte.

Generell darf man dieser Tage maximal zu zweit unterwegs sein. Ausnahmen bilden Verwandte in gerader Linie. Eltern dürfen zum Beispiel mit ihren Kindern unterwegs sein. Gleiches gilt für in Gemeinschaft lebende Personen.

Stadt Dortmund rät wegen Covid-19 von Ausflügen zu den bekannten "Hotspots" ab

In Zeiten des Coronavirus rät die Stadt Dortmund von Ausflügen zu den bekannten "Hotspots" (Phoenix See, Westpark, Romberg Park) ab. Zu viele Zweiergruppen auf schmalen Wegen können eine Ansammlung geben, die die Ordnungskräfte auflösen müssen.

Da der Zoo und der Westfalenpark weiterhin geschlossen bleiben, empfiehlt die Stadt Dortmund andere Ausflugsziele für das Wochenende. So beispielsweise den Deusenberg in Huckarde, die Anlage "An den Teichen" in Eving, den Volksgarten in Lütgendortmund oder den Landschaftspark "Alte Körne" in Scharnhorst.

Update, 21.53 Uhr: Auch die LWL-Klinik in Dortmund bietet am Donnerstag ein Corona-Krisentelefon an. Anrufer können kurze Gespräche um die 10 bis 15 Minuten mit psyhologisch-psychiatrischem Fachpersonal führen, in denen sie ihnen ihre Sorgen und Nöte erklären können. Dies sorgen bei vielen Menschen bereits zu einer Entlastung. Wenn dies nicht der Fall sein sollte und die Mitarbeiter den Eindruck einer sich entwickelnden psychischen Erkrankung bekommen, können sie einen ambulanten Termin vereinbaren.

Coronavirus-Krise in Dortmund: LWL-Klinik bietet psychologische Telefonhilfe

Die Telefone sind von Montag bis Freitag zwischen 9 und 11 Uhr und von Montag bis Donnerstag zusätzlich zwischen 13 und 15 Uhr besetzt. Das Angebot gilt zunächst bis Juni.

Update, 21.23 Uhr: Heute ist die neue Plattform DORTMUND.WIRSTEHENHINTERDIR.DE online gegangen. Sie soll Unternehmen in Dortmund helfen, durch die Coronavirus-Krise zu kommen. Auf dieser Plattform bekommen Unternehmen die Möglichkeit sich zu präsentieren, Kampagnen zu starten und Gelder zur Unterstützung zu sammeln.

Coronavirus-Krise: Neue Plattform verbindet Unternehmen mit Bürgern

Bürger bekommen dann die Möglichkeit, den lokalen Unternehmen zu helfen. Auch Prominente wie der BVB-Star Marco Reus setzen sich für die Seite ein. Vorbild der Aktion ist "Borussia verbindet", wobei Fans innerhalb kürzester Zeit 100.000 Euro zusammen bekommen haben, um Gastronomen zu helfen. Durch die Plattform sollen Hilfe suchende Unternehmen mit den Bürgern vernetzt werden.

Update 19.45 Uhr: Mit einer kreativen Idee hat das Klinikum Dortmund heute eine wichtige Botschaft auf Twitter geteilt. Sie ruft die Menschen dazu auf, keine Hamsterkäufe zu machen, Fake News oder Panik zu verbreiten. 

Coronavirus: Klinikum Dortmund stellt Rezept gegen Hamsterkäufe aus

Auf Twitter postete das Klinikum Dortmund nun ein Rezept, in dem sie der Bevölkerung Tropfen gegen Hamsterkäufe, Zäpfchen gegen Fake News und etwas gegen Panik verschreibt. Dies solle dann täglich eingenommen werden.

Update 17.00 Uhr: Am Wochenende beginnen in NRW die Osterferien. Außerdem soll das Wetter prächtig werden. Prinzipiell gute Nachrichten, aber in Zeiten des Coronavirus eher weniger. Aus diesem Grund hat die Stadt Dortmund für das Wochenende erste Vorkehrungen getroffen.

Phoenix-See in Dortmund wird wegen Covid-19 zur Einbahnstraße

Eine davon: Der Phoenix-See in Dortmund wird zur Einbahnstraße. Gerade bei schönem Wetter ist der See ein wahrer Publikumsmagnet und es ist damit zu rechnen, dass es dort voll wird am Wochenende. Um zu vermeiden, dass sich die Menschen zu nahe kommen, darf der See nur noch im Uhrzeigersinn umrundet werden, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund.

Bereits am heutigen Freitag (3. April) sollen zahlreiche Schilder aufgehängt werden, die die Laufrichtung anzeigen. Indem alle Menschen in eine Richtung laufen, soll verhindert werden, dass die geltenden Abstandsregeln eingehalten werden können und sich das Coronavirus so im Freien nicht so leicht verbreiten kann. 

Coronavirus in Dortmund: Stadt gibt neue Zahlen bekannt

Update 15.30 Uhr: In Dortmund ist die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter gestiegen. Am heutigen Freitag sind 20 weitere positive Testergebnisse dazu gekommen, somit gibt es nun 380 bestätigte Infektionen in Dortmund. 155 Patienten haben die Erkrankung überstanden und sind wieder gesund. 66 Abstriche bei möglichen Verdachtsfällen wurden heute gemacht, die Ergebnisse bleiben abzuwarten.

Update 15 Uhr: Der Signal Iduna Park wird zum Corona-Behandlungszentrum. Borussia Dortmund stellt das größte Fußballstadion Deutschlands für den Kampf gegen das Coronavirus zur Verfügung. Ab Samstag werden im Bereich der Nordtribüne Coronavirus-Verdachtsfälle und Patienten mit entsprechenden Beschwerden versorgt. Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hat der BVB dafür alles notwendige umgebaut.

Dortmund: Signal Iduna Park wird zum Coronavirus-Behandlungszentrum

Das Behandlungszentrum im Signal Iduna Park ergänzt die hausärztliche Versorgung. Im Stadion werden die Patienten ärztlich eingeschätzt und man entscheide, ob die Patienten in eine Klinik eingewiesen werden müssen oder Zuhause betreut werden können. Auch Rezepte für Medikamente und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen sollen dort verteilt werden. Es sei jedoch zu beachten, dass das Zentrum nur für die Personen gelte, die als Verdachtsfälle gelten.

Der Zugang zum Behandlungszentrum auf der Nordtribüne  erfolgt über den Vorplatz des Stadtion. Parkplätze gibt es an der Strobelallee. Täglich von 12 bis 16 Uhr ist das Zentrum dort geöffnet, man braucht sich nicht vorher anzumelden.

Update 12 Uhr: Vor knapp zwei Wochen hat die DSW21 in Dortmund den Fahrplan der öffentlichen Verkehrsmittel auf "Ferienmodus" umgestellt. Heute (3. April) hat dass Robert-Koch-Institut dazu geraten, genau das in der Coronavirus-Krise nicht zu tun. 

Coronavirus in Dortmund: DSW21 auf "Ferienplan" - RKI rät, genau das nicht zu tun

Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Institut, appellierte an die öffentlichen Verkehrsbetriebe in ganz Deutschland, den Takt der Busse und Bahnen eher zu erhöhen statt zu senken. Das würde dazu führen, dass Menschen sich mehr verteilen können. Es liege aber auch an den Nutzern der öffentlichen Verkehrsmitteln selber, genau das zu tun. 

Update 9.20 Uhr: Am Samstag findet der zweite digitale Spieltag zur Unterstützung der Gastronomie-Betriebe in Dortmund statt. An diesem Samstag (4. April) müssen Fußball-Fans auch nicht auf das runde Leder verzichten. Es gibt nämlich vom BVB einen Live-Stream zur sogenannten Bundesliga Home Challenge. 

Coronavirus: Digitaler Spieltag zur Unterstützung der Dortmunder Kneipen und BVB-Livestream

Achraf Hakimi und YouTuber Erné Embeli treten bei FIFA auf der Playstation gegen das Team von Holstein Kiel an. Das Spiel startet um 18 Uhr. Der Livestream startet schon um 15.30 Uhr. Als Moderator mit dabei ist Stadionsprecher Nobby Dickel. BVB-Fans können sich auf bekannte Gäste freuen - unter anderem Marco Reus (30), Mats Hummels (31) und Neven Subotic (31)

Update, Freitag (3. April), 9 Uhr: Der "Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt" von der Frauenberatungsstelle Dortmund will Betroffene ermutigen, sich Unterstützug zu holen. Gerade in der aktuellen Zeit mit Isolation und Kontaktverbot während der Coronavirus-Krise sei das besonders wichtig. 

Coronavirus Dortmund: Frauenhaus ruft zu solidarischer Nachbarschaft auf

Aus dem Grund ruft die Frauenberatungsstelle zu einer "solidarischen Nachbarschaft" auf. Es sei wichtig, nicht wegzuschauen, sondern Zivilcourage zu zeigen, Menschen Unterstützung anzubieten oder sich selbst über Hilfsangebote (zahlreiche Informationen und Weitervermittlungsmöglchkeiten auf der Homepage des Frauenhaus Dortmund) zu informieren. 

21.47 Uhr: Dortmund - Durch die Ausbreitung des Coronavirus ist auf den Straßen der Stadt viel Platz. Raser nutzen diesen Umstand immer wieder für ihre Zwecke aus.

Coronavirus in Dortmund: Polizei erstattet Strafanzeige wegen eines illegalen Rennens

In der Nacht zu Donnerstag (2. April) haben sich zwei Männer in Dortmund Strafanzeigen eingehandelt. Nach Angaben der Polizei fuhren die beiden polizeibekannten Personen auf dem hohen Wall in Richtung Süden und wurden von Zeugen dabei gesehen, wie sie im Rahmen eines Rennens mehrere Spurwechsel und Überholmanöver vollführten. 

Die Männer im Alter von 22 und 26 Jahren wurden angehalten und sollen sich aggressiv gezeigt haben, einer habe die Situation gefilmt. Die Beamten beschlagnahmten die Fahrzeuge, Führerscheine und auch die Mobiltelefone der Männer, weil sich zudem Hinweise darauf ergeben haben sollen, dass diese das illegale Rennen gefilmt haben.

Coronavirus: Zoo Dortmund schlägt Tier-Patenschaft vor

21.15 Uhr: Der Zoo Dortmund ist wegen der Ausbreitung des Coronavirus seit drei Wochen geschlossen. Die Hilfsbereitschaft der Bürger sei überwältigend, wie die Stadt Dortmund berichtet. 

Die beste Unterstützung für den Zoo sei derzeit, eine Tier-Patenschaft zu übernehmen. Jeder Zoobewohner kann seinen ganz persönlichen Paten bekommen und der Zoo garantiert, dass der gesamte Betrag ausschließlich für Futterkosten verwendet wird. Den Spendern winkt zudem eine Einladung zum Patenschaftstag im Zoo. Tier-Patenschaften dauern ein Jahr und können beliebig verlängert werden.

20.38 Uhr: Das oberste Gebot in Zeiten des Coronavirus lautet: Abstand halten! Besonders Kindern fällt das nicht immer leicht. Auch, weil sie die gebotenen 1,5 bis 2 Meter Distanz zu anderen Menschen nur schwer einschätzen können. 

Deshalb rät die Polizei Dortmund den Eltern via Twitter, ihren Kinder die abstrakten Zahlen bildlich darzustellen. 1,5 bis 2 Meter seien etwa vergleichbar mit dem eigenen Bett oder der Länge des Fahrrades der Eltern.

Coronavirus in Dortmund: 20 Prozent der Infizierten entwickeln schwere Symptome

19.11 Uhr: Wie die Stadt Dortmund am Donnerstag (2. April) mitteilte, leiden 20 Prozent der Coronavirus-Erkrankten in der Stadt unter schweren Symptomen. Dazu zählen hohes Fieber, starker Husten und Atembeschwerden. 80 Prozent der Betroffenen zeigen nur milde bis mittelschwere Symptome.

17.55 Uhr: Zwölf Gemeinden der  DIBID (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) halten derzeit in Dortmund Gebetsrufe ab. Diese sind abends zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr zu hören.

Da wegen der Coronavirus-Ausbreitung keine Gottesdienste erlaubt sind, handele es sich um ein symbolisches Gebet für erkrankte Menschen und eine friedliche gemeinsame Zukunft. Die Rufe sind jeweils auf fünf Minuten beschränkt und sollen wieder eingestellt werden, sobald sich die Lage zum Coronavirus wieder entspannt. Die Stadt Dortmund erklärt, dass sie die Aktion "aufgrund der Aspekte Zusammenhalt, Solidarität und Verständigung"ausdrücklich unterstützt.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Infektionen steigt weiter

17.15 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die neuen Coronavirus-Fallzahlen veröffentlicht. Am Donnerstag (2. April) kamen 27 weitere Positive Testergebnisse hinzu. Die Zahl der Infektionen steigt damit auf 360. 146 Menschen gelten als geheilt, eine 85-Jährige ist an den Folgen einer Covid-19-Infektion gestorben.

Im Vergleich zu den vergangenen Tagen wurden am Donnerstag viele Abstriche durchgeführt. 194 Menschen wurden auf eine Ansteckung mit dem Coronavirus getestet, 14 davon durch das mobile Team im Auftrag des Gesundheitsamtes.

17 Uhr: Auch zahlreiche geflügelte Nashörner in der Stadt tragen in Coronavirus-Zeiten Mundschutz. Manche davon machen jetzt in den BVB-Farben eine gute Figur. Das schwarz-gelbe Exemplar vor dem Konzerthaus Dortmund könnt ihr euch auf Twitter anschauen.

Coronavirus in Dortmund: Polizei warnt vor betrügerischer E-Mail-Masche

16.25 Uhr: Die Polizei Dortmund warnt vor einer betrügerischen E-Mail, die derzeit in Verbindung mit der Coronavirus-Krise im Umlauf ist. Die Täter appellieren in fehlerfreiem Deutsch an Mitgefühl und Solidarität des Empfängers und bitten am Ende des Textes um eine Spende. Das Geld werde an Profi-Helfer im gesamten Land weitergeleitet.

Auf diese E-Mail soll keinesfalls reagiert werden. Walter Kemper, Chef der Kriminalpolizei Dortmund: "Ob am Telefon, an der Haustür oder per E-Mail: Betrüger setzen geschickt Sprache ein, um ihre Opfer zu manipulieren und Druck aufzubauen. Vielfach nutzen sie auch die Angst der Betroffenen vor einem Unheil aus. Deshalb unsere dringende Bitte: Zeigen Sie Misstrauen, wenn eine unbekannte Person eine Gefahr inszeniert und dazu auffordert, Geld auszuhändigen."

Die Polizei gibt folgende Tipps, um sich vor Online-Verbrechern zu schützen:

  • Informiert die Familie, Freunde und Nachbarn darüber, dass Betrüger auf vielfältige Art und Weise versuchen, mit der Pandemie Geschäfte zu machen.
  •  Ihr seid nicht verpflichtet, an eine Organisation Geld zu spenden. Lasst euch nicht unter Druck setzen.
  • Insbesondere bei ausländischen IBAN-Konten und anderen nicht erkennbaren oder unbekannten Konten und Organisationen ist Vorsicht geboten.
  • Tretet bei Kontakt zu einer unbekannten Person am Telefon oder an der Haustür selbstbewusst auf. Beantwortet keine Fragen.
  • Beendet ein verdächtiges Telefongespräch rigoros. Es ist nicht unhöflich, sich vor einer Straftat zu schützen.
  • Antwortet auf die verdächtige E-Mail eines unbekannten Absenders nicht. Öffnet keine Anhänge.
  • An Haus- und Wohnungstüren gilt: Lasst Unbekannte nicht in die Wohnung. Bei einem Verdacht wählt sofort den Polizei-Notruf 110. 
  •   Zeigt Betrugsversuche und -fälle an, damit die Polizei die Tatverdächtigen identifizieren und weitere Straftaten verhindern kann.

Coronavirus: Dortmund meldet erstes Covid-19-Opfer der Stadt

14.55 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, ist die erste Person an der Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Die 85-jährige Senioren wurde am 26. März im Katholischen Krankenhaus Dortmund-West aufgenommen. Sie litt unter den für das Virus typischen Symptomen und wurde stationär behandelt, der Abstrich ergab am Tag darauf ein positives Testergebnis.

Coronavirus in Dortmund: Frau stirbt an Covid-19

Das Gesundheitsamt Dortmund hat bereits am 27. März alle Kontaktpersonen der Betroffenen ausfindig gemacht und informiert. Alle vier Personen befinden sich seitdem in häuslicher Quarantäne, wobei bislang noch niemand positiv auf das Coronavirus getestet wurde.

14 Uhr: Das Coronavirus stellt nun auch zahlreiche Friedhöfe in Dortmund vor Probleme. Wie die Stadt am Donnerstag (2. April) mitgeteilt hat, wird ab sofort der Rahmen für die Beerdigungen von sogenannte Sternenkindern angepasst. 

Coronavirus: Friedhöfe in Dortmund können Beisetzungen für Sternenkinder nicht mehr wie gewohnt durchführen

Sternenkinder“ oder “Engelskinder“ werden Babys genannt, die mit einem Gewicht von weniger als 500 Gramm tot zur Welt  kommen. Seit vielen Jahren engagieren sich Dortmunder Friedhöfe für würdevolle Bestattungen dieser Babys.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie können diese Beerdigungen nun nicht mehr in gewohnter Form durchgeführt werden. Die Beisetzung der "Sternenkinder" wird auf "stille" Art und Weise erfolgen, also ohne Angehörige. 

Coronavirus: Eltern dürfen sich trotzdem am Grab von Sternenkindern verabschieden

Eltern und Angehörige sollen jedoch noch am gleichen Tag die Gelegenheit bekommen, an der Grabstelle Abschied zu nehmen - nur eben nicht gleichzeitig, sondern nacheinander. 

12.00 Uhr: Derzeit ist der Autoverkehr in der Dortmunder Innenstadt auf ein Minimum heruntergefahren. Auf dem Wallring wurden mehrere Spuren gesperrt, um der Raserszene Einhalt zu gebieten. Dies entfachte in der Politik eine laute Diskussion. Die Grünen forderten eine dauerhafte Entfernung der Spuren, um sie zu Fahrradspuren umzuwandeln. Die CDU reagierte empört. 

Coronavirus in Dortmund: CDU kontert Vorschlag zur Verkehrsentwicklung der Grünen 

"In diesen Tagen kann man den Eindruck gewinnen, wie es in Dortmund aussieht, wenn das urbane Leben in der gesamten Stadt nahezu zum Erliegen kommt. Völlig egal, wer welches Verkehrsmittel nutzt. Das es derzeit weniger Autoverkehr in der Innenstadt gibt, ist ja nicht der freie Wille der Menschen, sondern Folge der größten gesundheitlichen Bedrohungen nach dem Zweiten Weltkrieg. 

Wir alle hoffen sehr, dass die damit einhergehenden Einschränkungen so bald wie möglich aufgehoben und das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben in Dortmund wieder aufgenommen werden können", heißt es von Uwe Waßmann, dem planungspolitischen Sprecher der CDU.

10.00 Uhr: In Dortmund gibt es trotz des Coronavirus noch immer Läden die gut funktionieren. Dazu gehört auch der Unverpackt-Laden "Frau Lose" in der Rheinischen Straße. Dort können Kunden Lebensmittel ganz ohne Verpackungsmüll kaufen. Angeboten werden Obst und Gemüse, Getreidesorten und Nüsse, aber auch Haushaltsartikel wie Taschentücher und Aufbewahrungsboxen.

Coronavirus: Unverpackt-Laden in Dortmund bietet Alternative zu überfüllten Supermärkten

"Wir bekommen einige neue Besucher, die gehört haben, dass es bei uns noch Mehl und Toilettenpapier gibt, was sie anderswo vergebens gesucht haben, sagt Geschäftsführerin Swenja Rell im Gespräch mit T-Online.  Mit Engpässen kämpft Frau Lose nämlich – anders als Supermärkte und Drogerien – nicht. Man bekomme allerdings trotzdem mit, dass viele Lieferanten überlastet sind, ergänzt sie.  

8.10 Uhr: Die Coronavirus-Krise sorgt dafür, dass Hilfetelefone in NRW nicht still stehen. Nach Informationen der dpa verzeichnen die Anbieter von Hilfetelefonen aktuell Rekordzahlen. Pausen gebe es nur wenige für die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Telefonseelsorger. Das Coronavirus, aber auch die daraus folgenden Themen wie Isolation, Einsamkeit oder Gesundheit seien aktuell Gesprächsthemen. 

Update, Donnerstag (2. April), 7.50 Uhr: Das Coronavirus sorgt am Flughafen Dortmund für einen Passagierrückgang im ersten Quartal. Nach Informationen des Airports Dortmund sind die Fluggastzahlen im Januar, Februar und März 2020 um 11.6 Prozent gesunken. 

Coronavirus: Flughafen Dortmund mit Einbruch bei den Fluggastzahlen

Im Januar und Februar verzeichnete der Flughafen Dortmund noch eine Wachstumsrate. Aufgrund der Verbreitung des Coronavirus sei diese doch im März komplett eingebrochen. "Wir gehen davon aus, dass das Passagieraufkommen auch für den Rest des Jahres deutlich hinter den Vorjahreswerten zurückbleibt", sagt Geschäftsführer Udo Mager

21.55 Uhr: Die Wirtschaftsförderung Dortmund ruft eine virtuelle Plattform ins Leben, die Kleinunternehmen, Selbstständigen und Freiberufler unterstützen soll. 

So funktioniert #wirstehenhinterdir:

  • Unternehmen können sich im Netz registrieren und ihre Online-Shops, Angebote und Öffnungszeiten bewerben.
  • Außerdem können sie auf der neuen Plattform eine Kampagne zum Sammeln von Unterstützungsgeldern starten.
  • Als Ausgleich können Gutscheine oder andere Gegenleistungen angeboten werden.
  • Jedes registrierte Unternehmen wird so auf einer virtuellen Karte für die Kunden sichtbar, die Unterstützung leisten wollen.

Die Registrierung für die Map startet am Freitag (3. April) um 15 Uhr auf dortmund.wirstehenhinterdir.de/.

Coronavirus: Verleihung des Literaturpreis Ruhr in Dortmund wird verschoben

21.25 Uhr: Die Verleihung des Literaturpreis Ruhr wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus auf den 5. September verschoben. Das teilte der Regionalverband Ruhr am Mittwoch (1. April) mit. Die Veranstaltung findet im Dortmunder U statt und war ursprünglich für den 5. Juni geplant.

21 Uhr: Die Beschäftigten im Einzelhandel sorgen in Zeiten der Coronavirus-Krise dafür, dass die Versorgung der Bevölkerung sichergestellt bleibt. Sie selbst arbeiten dabei aber oft am Limit. 

Elementare Dinge wie Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit und ausreichender Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus müssen deshalb für die Beschäftigten im Einzelhandel von Dortmund gerantiert werden. Das teilte Torsten Gebehart von der NGG (Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten) in einer Pressemitteilung mit.

Coronavirus in Dortmund: Tolle Geste der Feuerwehr, BVB überträgt Kniffel-Turnier live

20.35 Uhr: Die Feuerwehr Dortmund hat sich mit einem bewegenden Twitter-Video für die Unterstützung seitens Bevölkerung im Kampf gegen den Ausbruch des Coronavirus bedankt. 

Hoch über den Dächern der Stadt spielt Lisa Koschwald vom Musikzug der Feuerwehr Dortmund auf der Hebebühne eines Löschfahrzeuges die Europahymne "Ode an die Freude". Eine Helikopterkamera filmt das Trompetensolo in schwindelnder Höhe, das ihr bei der Feuerwehr Dortmund auf Twitter sehen könnt.

20 Uhr: Wer in Coronavirus-Zeiten das Fernsehprogramm schon auswendig kennt, dem bieten die Profis des BVB eine willkommene Abwechselung. Ab 20.15 Uhr zeigt Borussia Dortmund via Instagram live den Stubenzocker-Kniffel-Cup.

Dabei handelt es sich um ein Kniffel-Turnier, an dem die Spieler Marco Reus, Julian Brandt, Marcel Schmelzer, Lukasz Piszczek, Tobias Raschl, Mats Hummels, Manuel Akanji und Eric Oelschlägel teilnehmen. Im ersten Viertelfinale treffen Marco Reus und Julian Brandt aufeinander. Der Neuzugang aus Leverkusen kündigte auf Twitter bereits gut gelaunt an, seinen Kumpel "abziehen" zu wollen.

Coronavirus in Dortmund: Zweitgrößte Zahl an Neuerkrankungen binnen 24 Stunden

19.30 Uhr: 29 neue neue Fälle binnen 24 Stunden. Eine solch große Zahl an Neuerkrankungen gab es in Dortmund seit der Beginn der Coronavirus-Krise erst ein einziges weiteres Mal, wie eine Grafik der Ruhr Nachrichten zeigt. Zwischen 19. und 20. März waren sogar 45 neue Ansteckungen gemeldet worden.

19.10 Uhr: Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Da wegen der Coronavirus-Pandemie derzeit keine Theatervorstellungen vor Publikum möglich sind, bringt das Schauspiel Dortmund gemeinsam mit dem Berliner Ensemble ein Bühnenstück nach Hause. Die Inszenierung "Die Parallelwelt" ist am Freitag (3. April) um 18 Uhr kostenlos im Online-Stream zu sehen.

Coronavirus in Dortmund: IHK bietet Service-Telefon zu Kurzarbeitergeld an

18.39 Uhr: Nach einer ersten Hochrechnung haben 96.000 Betriebe in NRW wegen der Coronavirus-Krise Kurzarbeit angezeigt. "In diesen schweren Zeiten stehen wir den Unternehmen in unserer IHK-Region natürlich mehr denn je zur Seite und helfen, wo immer wir können", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber.

Unter der Hotline 0231 5417-100 können deshalb IHK-Mitgliedsunternehmen in Dortmund nun Informationen über das Kurzarbeitergeld einholen. Das 20-köpfige Service-Team ist während den regulären IHK-Öffnungszeiten erreichbar. Fragen können zudem per E-Mail an kurzarbeit@dortmund.ihk.de gestellt werden.

Coronavirus in Dortmund: Fallzahlen steigen deutlich an

17.32 Uhr: Die Stadt Dortmund hat soeben die neuesten Coronavirus-Fallzahlen bekanntgegeben. Demnach erhöht sich die Zahl der Infizierten auf 333, was einem Zuwachs von 29 Erkrankungen entspricht. 

Die gute Nachricht: Schon 137 Infizierte gelten inzwischen als geheilt und Coronavirus-Todesfälle blieben bislang in Dortmund aus. In der Diagnostikstelle Klinikum-Nord wurden heute insgesamt 154 Abstriche durchgeführt.

15.01 Uhr: Die Corona-Krise stellt viele Unternehmen vor eine große Herausforderung und Bewährungsprobe. Auch Handwerksbetriebe sind davon betroffen. Die Stadt Dortmund sieht sich als einer der größten regionalen Auftraggeber des Handwerks nun in der Pflicht ihnen zur Seite zu stehen.

Coronavirus in Dortmund: Stadt unterstützt Handwerksbetriebe

"Viele Handwerksunternehmen haben jetzt existenzielle Sorgen, weil Kunden teilweise kurzfristig Aufträge stornieren, Umsätze einbrechen bzw. unvorhergesehen Lieferengpässe entstehen. Gerade in dieser Zeit sind unbürokratische Unterstützung und innovative Ideen gefragt", berichtet Joachim Susewind, Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Dortmund und Lünen.

Er hat sich mit dem Fachbereichsleiter der Städtischen Immobilienwirtschaft, Andreas Grosse-Holz, zusammengesetzt und intensiv ausgetauscht. Dabei herausgekommen sind einige Maßnahmen zur Unterstützung, die umgehend umgesetzt werden sollen. Dazu zählt auch, dass die Stadt Dortmund einige geplante Bauarbeiten vorzieht.

13.23 Uhr: Die Polizei Dortmund musste am Dienstag vier Männer in Gewahrsam nehmen, da sie gegen Platzverweise der Polizei verstießen. In den vergangenen Tagen stellte die Polizei immer wieder kleine und große Menschenansammlungen im Dortmunder Stadtgebiet fest, die wegen der aktuellen Corona-Situation nicht erlaubt sind. Immer wieder treffen sie dabei auch auf Personen, die sich nicht einsichtig zeigen. Daher appelliert die Polizei noch einmal eindringlich an die Bevölkerung, Zuhause zu bleiben.

Coronavirus in Dortmund: Buslinien zum Flughafen fahren seltener

12.35 Uhr: Wegen der Reduzierung des Flugbetriebs am Dortmunder Flughafen wird das Buslinien-Angebot angepasst. Die Linie 490 und der Flufhafen-Shuttle werden am Samstag (4. April) in einem anderen, geringeren Takt fahren. Auf beiden Linien komme es dann zu einem 30-Minuten-Takt, der sonst nud am Wochenende und abends gilt. Der vom Flughafen selbst betriebene Airport-Express zwischen Flughafen und Hauptbahnhof fährt nicht mehr.

11.09 Uhr: Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten weist darauf hin, dass Mitarbeiter der Lebensmittelindustrie und des Einzelhandels wegen des Coronavirus aktuell auf Hochtouren und am Limit arbeiten. In Dortmund zählen dazu rund 2.000 Personen. Überstunden und Extraschichten würden seit einigen Wochen auf der Tagesordnung stehen. Die Gewerkschaft warnt jedoch vor Eingriffen in das Arbeitsgesetz. Die Höchstgrenzen bei der Arbeitszeit dürften nicht ausgesetzt werden.

In Verträgen und Betriebsvereinbarungen gebe es bereits genug Flexibilität, um den hohen Arbeitsaufkommen nachzukommen. Die Gewerkschaft ruft auch dazu auf, den Schutz der Mitarbeiter ernst zu nehmen. Dafür müsse genügend Schutzkleidung gestellt und auf die Achtung der Abstandsregeln geachtet werden. Beschäftigte, die Missstände beobachten, sollen sich an die Gewerkschaft oder Betriebsräte wenden.

Bitte des Gesundheitsministeriums: Keine Corona-April-Scherze

9.57 Uhr: Das Bundesgesundheitsministerium bittet darum heute auf April-Scherze zum Coronavirus zu verzichten. Diese führen zu Verunsicherungen und Falschmeldungen, die in der aktuellen Lage gefährlich sein können.

9.11 Uhr: Neven Subotic, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund, sorgt sich in der Coronavirus-Krise um Fußballer aus den unteren Ligen. Der Ex-BVB-Profi fordert zudem mehr Solidarität von den Vereinen.

9.02 Uhr: Obdachlose leiden aktuell schwer unter der Coronavirus-Krise, da sowohl Suppenküchen als auch Gasthäuser ihre Angebot in Dortmund einschränken müssen. Ein Notfallplan soll helfen.

Auch der Wärmebus in Dortmund reagiert auf die Corona-Krise. Um den Obdachlosen gerade in dieser Zeit zu helfen, hat er seine Einsätze ausgeweitet. Fünf Tage in der Woche können Wohnungslose nun warmes Essen und Getränke bekommen. Diese werden am Dortmunder U und am Nordmarkt verteilt.

Obdachlose in Dortmund leiden unter Coronavirus-Krise: Wärmebus hilft

Um die Verbreitung von Infektionen dabei jedoch zu verhindern gibt es verschiedene Maßnahmen. Zum einen sind die Helfer des Dortmunder Wärmebusses mit Handschuhen und Schutzmasken ausgestattet und zum anderen werden die Lebensmittel nicht wie sonst direkt übergeben, sondern stehen auf Tischen bereit.

Update, Mittwoch (1. April), 7.50 Uhr: Insgesamt 40.000 Atemschutzmasken hat der Anlagebauaer Thyssenkrupp (TK) an medizinische Einrichtungen in Dortmund aufgrund des Coronavirus gespendet (siehe auch Update vom 27. März). 38.000 Masken gingen an das Gesundheitsamt der Stadt. 2000 Masken gingen an das Palliativnetz Witte. 

Coronavirus in Dortmund: Thyssenkrupp (TK) spendet Atemschutzmasken 

Wie die Ruhr Nachrichten berichten, werden die Masken in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, unter Rettungskräften und bei Enrichtungen der Eingliederungshilfe verteilt. "Diese Spende ist ebenso wie alle Materiallieferungen, die die Stadt Dortmund erreichen, hoch willkommen. Zurzeit übersteigt auch in Dortmund auf Sicht der Bedarf das Angebot", so Stadt-Sprecherin Anke Widow. 

Die Atemschutzmasken sind nach Angaben des Konzerns während der SARS-Epidemie 2002/2003 angeschafft worden. 

20.30 Uhr: Dortmund - Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hat sich Mitte März in Dortmund ein Solidaritätsnetzwerk zur Nachbarschaftshilfe gegründet. Folgende Hilfen sind geplant:

  • Organisieren von Einkaufshilfen
  • Kinderbetreuung 
  • Unterstüzung in anderen Notsituationen
  • Oder einfach "nur" ein entlastendes Gespräch

Das Hilfetelefon ist täglich von 11 bis 20 Uhr unter der Nummer 0157/3120 8909 zu erreichen. Wer selbst helfen möchte, kann sich mit der Coronahilfe Dortmund über den Messenger Telegram austauschen.

Coronavirus in Dortmund: Mehr als 300 Fälle - Notfallplan für Obdachlose

18.48 Uhr: Die Stadtverwaltung befasste sich am Dienstag (31. März) mit der Notfallplanung zur Sicherung der lebenswichtigen Hilfen für wohnungslose Menschen in Dortmund. Eine Übersicht über die Orte, an denen Essen ausgegeben wird und über die Möglichkeiten der ärztlichen Versorgung gibt es hier.

17.03 Uhr: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Ansteckungen ist bis zum Nachmittag um 19 Fälle auf 304 gestiegen. Die gute Nachricht: 129 Patienten gelten wieder als geheilt und Todesfälle gibt es in Dortmund derzeit noch nicht zu beklagen. In der Diagnostikstelle Klinikum Nord wurden am Dienstag insgesamt 121 Abstriche durchgeführt.

Wie die Stadt Dortmund berichtet, ist seit Dienstag ist ein mobiles Team vom Deutschen Roten Kreuz im Auftrag des Gesundheitsamtes im Einsatz, das in besonderen Ausnahmefällen Abstriche vor Ort durchführt. Dieser Service ist nur für die Fälle vorgesehen, die durch das System der niedergelassenen Ärzteschaft nicht abgedeckt werden können.

Coronavirus in Dortmund: Strom, Wasser und Wärme sind gesichert

16.44 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus bereitet vielen Menschen Sorgen. Wie die Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH (DEW21) berichtet, gibt es zumindest in diesen Bereichen keine Engpässe.

"Die Dortmunderinnen und Dortmunder können sich darauf verlassen, dass wir sie auch weiterhin sicher mit Strom, Gas, Wärme und Wasser versorgen. Dafür sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rund um die Uhr im Einsatz", erklärt Heike Heim, Vorsitzende der DEW21-Geschäftsführung.

Auch wer Zahlungsschwierigkeiten hat, muss nicht befürchten, bald auf dem Trockenen zu sitzen. Die DEW21 versorgt im Rahmen eines sogenannten Sperrfriedens auch säumige Kunden weiter mit Energie. Bei finanziellen Problemen sollte man sich jedoch rechtzeitig melden, damit gemeinsam eine Lösung gefunden werden kann.

15 Uhr: Die Kurzarbeit in Dortmund nimmt in Folge des Coronavirus rasant zu. Wie die Agentur für Arbeit berichtet sind im März (stand 27. März) 1700 Anzeigen von Kurzarbeit eingegangen. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2019 hatten in Dortmund lediglich 40 Unternehmen und Betriebe Kurzarbeit angezeigt.

Massiver Anstieg bei Kurzarbeit-Anzeigen in Dortmund

Heike Bettermann, Chefin der Arbeitsagentur in Dortmund, erklärte: "Aktuell sind Unternehmen und Menschen verunsichert, viele stehen vor schweren finanziellen, teils existenziellen Herausforderungen."

12.50 Uhr: Das Land NRW hat in seiner heutigen Rechtsverordnung den Betrieb für den Profisport gelockert. Unter anderem dürfen daher der BVB und der Deutschlandachter im Rudern das Training unter Auflagen wieder aufnehmen. 

Dortmund: BVB und Deutschlandachter dürfen unter Auflagen trainieren

Diese Lockerung bezieht sich explizit auf den Profisport und nicht auf den Amateurbereich, betonte der Oberbürgermeister. Alle weiteren Fußball-Infos von DFL und Bundesliga zum Thema Coronavirus findet ihr übrigens in unserem Live-Ticker für Sport

12.40 Uhr: Auch die Obdachlosenhilfe soll weiter gestärkt werden. Zuletzt hatten sich Grüne und Linke über die Zustände für Wohnungslose in Dortmund beklagt. Man sei dabei weitere Möglichkeiten zu schaffen, um die Obdachlosen in diesen schweren Zeiten zu unterstützen.

Krisenstab fordert Behelfskrankenhaus für Dortmund

12.30 Uhr: Die Zahlen der betreuten Kinder in Schulen und Kitas sind laut Stadträtin Daniela Schneckenburger seit Wochen stabil. Ca. 500 Kinder, deren Eltern zur Erhaltung der kritischen Infrastruktur beitragen, werden momentan betreut. 

12.20 Uhr: Der Krisenstab fordert weiterhin mit Nachdruck den Aufbau eines Behelfskrankenhauses in Dortmund. Die Planungen sollen intensiviert werden und in konkrete Maßnahmen überführt werden, so der Wunsch des Krisenstabs.

Coronavirus in Dortmund: Städtische Veranstaltungen bis Pfingsten abgesagt

12.05 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau hat erklärt, dass Städtische Veranstaltungen zunächst bis Pfingsten (31.Mai) abgesagt werden. 

11.50 Uhr: In wenigen Minuten informiert die Stadt im Rahmen einer Pressekonferenz über die neusten Entwicklungen rund um das Coronavirus in Dortmund. Die wichtigsten Aussagen sammeln wir hier in unserem live-Ticker.

Dortmund: Krankenhaus eröffnet Live-Chat für Schwangere bei Facebook

8.52 Uhr: Aufgrund des Coronavirus sind derzeit keine Kreißsaalführungen im St.-Johannes-Hospital möglich. Wie das Krankenhaus mitteilt, können werdende Mütter ihre dringenden Fragen in einem Live-Chat bei Facebook loswerden.

Am Mittwoch, den 1. April, von 16-17 Uhr beantworten Sabine Peters, leitende Oberärztin in der Klinik für Geburtshilfe und Beate Meissner, leitende Hebamme im Kreißsaal, alle Fragen rund um die Themen Schwangerschaft und Geburt. Die Fragen können bei Facebook gestellt werden.

Update, Dienstag (31. März), 7.56 Uhr: Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise den Flughafen Dortmund mit voller Wucht erreicht. Der Flugverkehr ist fast komplett eingestellt. Es fliegen nur noch zwei Maschinen am Tag.

Kurzarbeit am Flughafen Dortmund alternativlos

Aber auch die werden ihren Betrieb einstellen, sagt Guntram Pehlke, Vorstandschef der Dortmunder Stadtwerke gegenüber Radio 91.2. Dann fliegt am Ruhrgebiets-Flughafen kein einziges Flugzeug mehr. Pehlke hält Kurzarbeit am Dortmund Flughafen auf lange Sicht gesehen alternativlos, wie er gegenüber Radio 91.2 mitteilte.

Am Flughafen Dortmund ist es wegen des Coronavirus leer - Kurzarbeit droht.

20.23 Uhr: Dortmund - Am Sonntagabend (29. März) ist es nach Polizeiangaben in einem Schnellrestaurant am Hauptbahnhof zu einem handfesten Streit gekommen. Grund soll einer Unterschreitung des Sicherheitsabstands wegen des Coronavirus gewesen sein.

Coronavirus in Dortmund: Handgemenge wegen mangelndem Sicherheitsabstand

Nach Zeugenaussagen habe ein 57-Jähriger einen Kaffee in dem Restaurant bestellt. In den Bestellvorgang soll sich ein 44-jähriger Mann eingemischt und den Sicherheitsabstand zu dem 57-Jährigen erheblich unterschritten haben.

Dieser habe ihn daraufhin mit der Faust in das Gesicht geschlagen und weggestoßen. Anschließend kam es zum Handgemenge zwischen den Kontrahenten. Der mit 1,6 Promille alkoholisierte Dortmunder wurde durch den Vorfall leicht im Gesicht verletzt.

Die Bundespolizei leitete ein Strafverfahren wegen Körperverletzung ein. Die Angaben zur Abfolge unterscheiden sich, daher wird die Videoaufzeichnung gesichtet.

19.21 Uhr: Die Innenstädte in Dortmund, Essen und weiteren Metropolen in NRW sind wegen der geschlossenen Geschäfte fast vollständig leer. Das hat zur Folge, dass viele Tauben keine Nahrung mehr finden und ihnen nun der Tod droht.

Die Tierrechtsorganisation Peta hat daher an die Verantwortlichen von 78 Stadtverwaltungen appelliert, das Taubenfütterungsverbot auszusetzen und stattdessen kommunale Fütterungsaktionen zu organisieren.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Neuinfektionen steigt deutlich

17.50 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Dortmund ist am Montag (30. März) auf 285 gestiegen. Das sind 26 mehr als am Vortag. 

Die Stadt erklärt diesen deutlichen Anstieg damit, dass es am Wochenende im beauftragten Test-Labor zu Verzögerungen kam. Die ausstehenden Tests seien jetzt erst in die Statistik eingeflossen.

In der Diagnostikstelle Klinikum Nord wurden am Samstag 88, am Sonntag 90 und am Montag insgesamt 157 Abstriche durchgeführt.

17.25 Uhr: DSW21 bietet seit dem Wochenende im Bereich der Kliniken sowie der Logistikzentren Westfalenhütte und Ellinghausen zusätzliche Fahrten und Fahrzeuge an. Das teilt die Stadt Dortmund mit. 

Durch diese Maßnahmen soll die Ausbreitung des Coronavirus eingedämmt werden, da sich die Fahrgäste in Bussen und Bahnen größeren Abstand zueinander wahren können. Eine Übersicht über die zusätzlichen Fahrten ist auf der DSW21-Homepage zu finden.

15.45 Uhr: An der Möllerstraße in Dortmund wurden zwei Passanten mit einer unbekannten Flüssigkeit angesprüht. Die beiden Opfer waren am Freitag (27. März) um 22 Uhr an der Möllerbrücke, als ein Unbekannter auf einem Fahrrad die beiden auf das Infektionsschutzgesetz hinwies. 

Unmittelbar danach sprühte der Täter mit einer Sprühflasche einer der Frauen ins Gesicht. Die 41-Jährige litt anschließend unter starkem Brennen und Tränenfluss im Gesicht.

15.10 Uhr: Durch Homeoffice und die Einschränkungen der Regierungen, ist es ruhig auf den Straßen in Dortmund geworden. Perfekte Voraussetzung für die Raserszene, die sich gerne auf dem Ostwall trifft. Dagegen möchte die Polizei allerdings nun vorgehen, teilten sie in einer Pressemitteilung mit. 

Ab heute wird der Ostwall durch Betonelemente von zwei Spuren auf eine Spur verengt. Durch diese Maßnahme sollen die Raser von den anderen Verkehrsteilnehmern ausgebremst werden.

Leere Straßen wegen des Coronavirus - Betonelemte blockieren eine Spur am Ostwall in Dortmund.

Mitarbeiter des Flughafens Dortmund diskutieren über Kurzarbeitergeld

14.30 Uhr: Auch der Flughafen Dortmund steht so gut wie still. Nur zwei Landungen und Starts stehen heute auf dem Plan. Wie ein Sprecher gegenüber WAZ erklärte, ist die Chance groß, dass Dienstag (31. März) von Dortmund aus gar kein Flugzeug mehr startet. 

400 Mitarbeiter beschäftigt der Flughafen. Wegen der finanziellen Einbußen wird nun über Kurzarbeit diskutiert.

13.30 Uhr: Das Klinikum Dortmund stellt nun auf eigene Faust Mundschutz und Desinfektionsmittel her, wie Radio 91.2 berichtet. Der Grund: Derzeit sei alles ausverkauft.

Daher sucht man nun innerhalb des Hauses nach Unterstützung. Das soll aus einem Schreiben der Geschäftsführung an die Mitarbeiter hervorgehen, welches dem Dortmunder Radiosender vorliegt. Es werden Helfer gesucht, die verschiedene spezielle Materialien zurechtschneiden und mit einer Nähmaschine zusammen nähen. Hilfe von außen sei aus hygienischen Gründen nicht möglich.

12.45 Uhr: Das St.-Johannes-Hospital in Dortmund hat eine kreative Idee gefunden, die Patienten vermutlich begeistern wird. In Zeiten des Besuchsverbotes ist es schwierig, dass Angehörige persönliche Dinge wie Bücher und Zeitschriften, aber auch frische Kleidung mitbringen.

Eine Mitarbeiterin hatte die Idee, eine Art Schleuse am Krankenhaus zu errichten. Diese Idee wurde nun umgesetzt. Am Südeingang des Krankenhauses in der Johannesstraße können nun die persönlichen Gegenstände für Patienten abgegeben werden. So findet kein direkter Kontakt statt.

St.-Johannes-Hospital in Dortmund bietet Schleusen für persönliche Gegenstände an

Dabei gibt es jedoch auch etwas zu beachten. Die Schleuse wird ab Mittwoch (1. April) jeden Werktag von 13 bis 15 Uhr besetzt sein. Auf den Paketen muss gut leserlich der Name des Patienten stehen, sowie die Station.

An diesem Eingang des St.-Johannes-Hospital in Dortmund können die persönlichen Gegenstände für Patienten abgegeben werden.

10.20 Uhr: Am 27. März hat der Dortmunder Standort von Thyssenkrupp 38.000 OP-Masken an das Gesundheitsamt in Dortmund gespendet. Das Gesundheitsamt wird die Masken weiter in die Krankenhäuser und Arztpraxen verteilen.

Update, Montag (30. März), 7.06 Uhr: Dortmund - Damit sich das Coronavirus nicht ungebremst ausbreitet, ist es wichtig zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte weitestgehend einzuschränken. Aus diesem Grund hat die Polizei Dortmund am Wochenende vermehrt Kontrollen durchgeführt.

Polizei Dortmund: Ernst der Coronavirus-Lage nicht bei allen angekommen

Im Bereich der Innenstadt haben die Beamten konsequent Fahrzeuge kontrolliert und Bußgelder wegen Ansammlungsverstößen verhängt - in vielen Fahrzeugen befanden sich mehr als zwei Personen. Wie die Polizei Dortmund mitteilt, ist der "Ernst der Lage noch nicht in allen Köpfen unserer Gesellschaft angekommen".

Insgesamt kontrollierten die Beamten 60 Fahrzeuge - in 23 Fällen schrieben die Polizisten Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Ansammlungsverbot.

Coronavirus: Geschäfte und Restaurants in Dortmund brauchen Unterstützung

Sonntag (29. März), 21.30 Uhr: Während große Konzerne wie Adidas und H&M das Coronavirus für ihre Zwecke ausnutzen, leiden kleine Unternehmen tatsächlich enorm an den Auswirkungen der Krise. In Dortmund ist nun eine Liste aufgetaucht, die es den lokalen Kleinunternehmen erleichtern soll, die schwierige Zeit zu überstehen.

Unterstützung wegen Covid-19: Liste mit lokalen Unternehmen in Dortmund aufgetaucht 

Ferdinand Grah, ein Berater aus Dortmund, hat eine Liste zusammengestellt, die einen Überblick gibt, welche lokalen Geschäfte derzeit ihre Ware ausliefern. Unter dem Motto "Supportyourlocals" statt bei Amazon zu bestellen sind in der Tabelle Händler für Bücher, Wein und Deko zu finden.

Auf einer weiteren Seite auf Facebook finden sich außerdem alle Dortmunder Restaurants, Cafés und Kneipen, die derzeit wegen des Coronavirus geschlossen haben und nun auf einen Lieferservice umgestiegen sind.

Was vor dem 30. März passiert ist, lest ihr in diesem Coronavirus-Ticker für Dortmund.