Covid-19 im Live-Ticker

Coronavirus in Dortmund: Nur 3 positive Testergebnisse am Wochenende +++ Stadtbetriebe senden bewegende Botschaft

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Die Entwicklung wegen des Coronavirus in Dortmund hier im Live-Ticker.

Dortmund kämpft gegen das Coronavirus. Über die Ausbreitung von SARS-CoV-19 und alle wichtigen Entwicklungen informiert RUHR24 fortlaufend im Live-Ticker.

  • Das Coronavirus führt auch in Dortmund zu drastischen Einschränkungen des öffentlichen Lebens.
  • Die Zahl der SARS-CoV-2-Infizierten in der Stadt stieg am Sonntag (29. März) auf 259 an. 
  • Polizei kontrolliert in Zeiten des Coronavirus die Straßen rund um die Innenstadt. 

Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert, wir haben zum Start in die neue Woche einen neuen Coronavirus-Ticker für Dortmund veröffentlicht.

21.30 Uhr: Während diegroßen Konzerne wie Adidas und H&M das Coronavirus für ihre Zwecke ausnutzen, leiden kleine Unternehmen tatsächlich enorm an den Auswirkungen der Krise. In Dortmund ist nun eine Liste aufgetaucht, die es den lokalen Kleinunternehmen erleichtern soll, die schwierige Zeit zu überstehen.

Unterstützung wegen Covid-19: Liste mit lokalen Unternehmen in Dortmund aufgetaucht

Ferdinand Grah, ein Berater aus Dortmund, hat eine Liste zusammengestellt, die einen Überblick gibt, welche lokalen Geschäfte derzeit ihre Ware ausliefern. Unter dem Motto "Supportyourlocals" statt bei Amazon zu bestellen sind in der Tabelle Händler für Bücher, Wein und Deko zu finden.

Auf einer weiteren Seite auf Facebook finden sich außerdem alle Dortmunder Restaurants, Cafés und Kneipen, die derzeit wegen des Coronavirus geschlossen haben und nun auf einen Lieferservice umgestiegen sind.

Städtische Mitarbeiter aus Dortmund senden Botschaft in Zeiten der Coronavirus-Krise

19.00 Uhr: Nicht nur Verkäuferinnen im Supermarkt oder Ärzte in den Krankenhäusern halten zu Zeiten der Coronavirus-Krise die Gesellschaft weiterhin am laufen, sondern auch die städtischen Mitarbeiter der Bahn-, der Entsorgungs-, der Strom-, Gas- und Wasserversorgungs- oder der Telekommunikationsgesellschaft.

Und die haben in Dortmund jetzt eine bewegende Botschaft an die Bürger gesendet, in der sie versprechen: "Wir sind weiter für euch da."

Dortmund: 114 Patienten mit Covid-19 gelten als geheilt

16.30 Uhr: Übers Wochenende sind in Dortmund nur drei weitere positive Testergebnisse mit dem Coronavirus dazu gekommen. 

Somit gibt es seit dem ersten Auftreten von Covid-19 in Dortmund insgesamt 259 Fälle. Davon sind bereits 114 Patienten jedoch schon wieder geheilt. Das sind doch mal gute Nachrichten.

Dortmund und Covid-19: 200 Testergebnisse stehen wegen Engpässen noch aus

Die haben allerdings einen Haken: Denn nach Angaben der Stadt Dortmund kam es in den letzten zwei Tagen zu Engpässen in dem von der Diagnostikstelle beauftraten Labor. Sodass von rund 200 Tests noch die Ergebnisse fehlen.

Update, Sonntag (29. März), 13 Uhr: Die Polizei Dortmund hat am Freitag- und Samstagabend jeweils die Straßen rund um die Innenstadt kontrolliert. "Das Ergebnis zeigt, dass der Ernst der Lage noch nicht in allen Köpfen unserer Gesellschaft angekommen ist". 

Coronavirus in Dortmund: Polizei will Straßen nicht der Raserszene überlassen

Trotz des aufgrund des Coronavirus ausgesprochenen Kontaktverbotes seien zahlreiche Autos mit mehr als zwei Personen unterwegs gewesen.

"Wir werden in Zeiten von Corona die leeren Straßen nicht den Angehörigen der Raserszene überlassen. Gleichzeitig verfolgen wir konsequent Verstöße gegen das Ansammlungs- und Kontaktverbot mit aller Deutlichkeit", so die Polizei Dortmund in einer Pressemitteilung am Sonntag.

Coronavirus in Dortmund: 23 Anzeigen wegen Verstöße gegen das Ansammlungsverbot

Insgesamt habe die Polizei 60 Fahrzeuge kontrolliert und in 23 Fällen eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Ansammlungsverbot geschrieben. 

Schon am Freitagabend twitterte die Polizei Dortmund über teils hanebüchene Ausreden, die ihnen bei der Kontrolle gesagt worden sind. 

19.30 Uhr : Die Dortmunder lassen sich die Laune trotz Coronavirus nicht vermiesen und zeigen mit kreativen Ideen, dass man zusammenhält und das Beste aus der Situation macht.

So initiierte am Freitagabend (27. März) ein DJ-Duo eine Balkon-Innenhof-Party im Kreuzviertel und sorgte so für gute Stimmung bei den Anwohnern. Aber auch die Polizei war bei der Aktion im Einsatz. Die Beamten zeigten sich jedoch solidarisch und schalteten das Blaulicht für die Extra-Portion Disko-Feeling ein.

Dortmund: Stadt gibt neue Zahlen rund um das Coronavirus bekannt

15.45 Uhr: Die Stadt Dortmund hat die neuen Zahlen rund um das Coronavirus veröffentlicht. Heute sind 18 positive Testergebnisse hinzugekommen - insgesamt hat die Stadt Dortmund nun 256 positive Tests

Coronavirus-Update: Positive-Testergebnisse in Dortmund - aber auch gute Nachrichten 

Die gute Nachricht aber: 81 Patienten sind schon wieder geheilt

Zudem warnt die Stadt vor Menschen, die sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ausgeben. Wichtig: Mitarbeiter des Gesundheitsamtes können sich immer mit einem Dienstausweis ausweisen. 

13.49 Uhr: Die Polizei Dortmund hat sich sich über das respektlose Verhalten von Menschen beschwert, die kontrolliert worden sind.

Coronavirus in Dortmund: Polizei beschwert sich über Uneinsichtige 

Um Mitternacht twitterte die Polizei Dortmund, dass beispielsweise ein Auto mit vier Personen angehalten worden sei. Die Ausrede: "Wir kommen aus Recklinghausen und hatten Hunger!" 

Leider, so die Polizei Dortmund, in einem weiteren Tweet, habe man feststellen müssen, dass einige mit Unverständnis und Respektlosigkeit den Einsatzkräften gegenübertreten würden. "Tatsächlich musste enigene noch einmal deutlich gemacht werden, dass wir zur Zeit eine Pandemie erleben."

12.30 Uhr: BVB-Kapitän Marco Reus (30) ruft die Initiative #helpyourhometown in Zeiten des Coronavirus in Leben. Mit dieser Initiative will er besonders mittleren und kleineren Betrieben helfen, die von der Coronavirus-Krise besonders hart getroffen sind. 

Coronavirus in Dortmund: BVB-Kapitän Marco Reusruft Initiative ins Leben

Mit einer emotionalen Botschaft wendet sich der Kapitän von Borussia Dortmund zudem an die Öffentlichket. Zusammen mit Ehefrau Scarlett Gartmann (26) hat Marco Reus 500.000 Euro für Unternehmen in der Stadt gespendet

Update, Samstag (28. März), 10.45 Uhr: Dr. Bernharad Schaaf, Direktor der Klinik für Infektologie und Pneumologie im Lungenzentrum des Klinikums Dortmund, klärt über Unsicherheiten bei den Themen Mundschutz, Risikogruppen und Medikamente rund um das Coronavirus auf.

Coronavirus in Dortmund: Experte klärt über Mundschutz, Risikogruppe und Medikamente auf

Zum Thema Mundschutz: "Wenn Menschen ihn zum Eigenschutz tragen möchten, sollten sie dennoch nicht nachlässiger mit den anderen Hygienestandards, wie zwei Meter Abstand halten oder Hände waschen, umgehen." Der Schutz sei in Zeiten des Coronavirus durch einen Mundschutz nicht zu 100 Prozent gegeben, sagt Dr. Schaaf.

"Vor allem ist der Mundschutz auf offener Straße weitgehend nutzlos. Er macht höchstes im Nahbereich, also bei Kontakt unter zwei Meter Sinn", so Dr. Bernhard Schaaf. 

Coronavirus in Dortmund: "Gehöre ich zur Risikogruppe?" 

Zum Thema Risikogruppen: Bekannt sei, dass besonders ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen ein erhöhtes Risiko haben, dass bei ihnen das Coronavirus einen schweren Verlauf nehmen könnte. Zugleich sei aber auch nicht jedem bewusst, dass man zu einer Risikogruppe gehöre. 

"Es gibt nach Schätzungen zum Beispiel etwa zwei Millionen Menschen in Deutschland, die einen nicht erkannten Diabetes haben. Nach Definition der Risikogruppen für Corona wären sie aber dabei", sagt der Experte des Klinikums Dortmund

Coronavirus in Dortmund: Medikamente bei Erkrankung richtig einsetzen

Im Idealfall sollten Patienten mit Vorerkrankungen, die Medikamente nehmen und gerade unsicher sind, Rücksprache mit dem Hausarzt halten. "Wer seine Medikamente selbstständig absetzt oder in anderer Weise nimmt, kann nachhaltig Schaden anrichten", so Dr. Bernhard Schaaf. 

Bei Symptomen, die auf eine Coronavirus-Erkrankung hinweisen, oder bei Kontakt mit einer infizierten Person, können Menschen ins Coronavirus-Diagosezentrum auf dem Parkplatz vor dem Klinikum Nord in Dortmund kommen. Dort werden sie informiert und bei Bedarf getestet. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. 

21.52 Uhr: Schulen und Kitas sind zu, viele Spielplätze sind abgesperrt. Während der Coronavirus-Krise kommt Bewegung bei Kindern oft zu kurz. Auch die Stiftung Kinderglück kann aufgrund der Coronavirus-Pandemie nicht mit ihrem Bewegungsförderungsprojekt KiTaletics in Kindertagesstätten tätig sein.

Mehr Bewegung für Kinder und die ganze Familie während der Coronavirus-Krise

Damit die Bewegung zuhause in den Familien trotzdem nicht zu kurz kommt, hat KiTaletics-Trainerin Sarah Reese gemeinsam mit der Stiftung Kinderglück Kurzvideos mit leicht verständlichen Übungen erstellt, die ohne Geräte durchführbar sind. Das Motto lautet „KiTaletics Mitmachvideos – Wir turnen zuhause“.

Nicht nur Kinder, sondern die ganze Familie soll so zu mehr Bewegung animiert werden. Besonders für die psychische wie physische Entwicklung ist die Auslebung und Förderung des Bewegungsdranges von Kindern essentiell, teilt die Stiftung Kinderglück mit.

Bewegungs-Videos für Kinder: "Kinder wollen sich bewegen"

„Kinder wollen sich bewegen. Sie haben so viel Energie in sich, die einfach raus muss. Sport eignet sich da besonders, um sich auszutoben. Manchmal fehlen einfach die Ideen und genau da setzen unsere Videos an. Es sind einfache Übungen, die man alleine oder mit der gesamten Familie durchführen kann“, erklärt KiTaletics-Trainerin Sarah Reese. Kitaletics ist ein zusätzliches Angebot im Kita-Alltag und richtet sich an Kinder im Alter von 3-6 Jahren. 

Mit Trainerin Sarah Reese ist Bewegung zuhause spielend leicht.

20.25 Uhr: Wer die Inszenierungen des Schauspiels in Dortmund während der Coronavirus-Krise vermisst, kann sich entspannt aufs Sofa setzen und viele Stücke online ansehen. Während der Schließung bietet das Schauspiel einen Online-Spielplan an.

In der Coronavirus-Zeit gibt es Theater nur zuhause

Täglich kommt eine lang nicht mehr gesehene oder aktuelle Inszenierung hinzu. Alle Stücke sind ab 18 Uhr zu sehen. Zusätzlich zeigt das Kinder- und Jugendtheater jeden Freitag um 12 Uhr Märchen.

Bisher wurden "Green Frankenstein", "Die Show", "Nach Manila" und "Hamlet" online aufgeführt. Die Stücke können 24 Stunden lang angesehen werden. Ist die Nachfrage hoch, bleiben manche Stücke auch länger online. Den Online-Spielplan und die Stücke sind auf der Homepage des Schauspiels Dortmund zu finden.

20.00 Uhr: Dortmund - Die Coronavirus-Krise trifft besonders Obdachlose hart. Die Straßen sind leer und die Chancen auf eine hilfsbereite Geste der Mitmenschen sind gering. Obdachloseneinrichtungen haben mit den neuen Bestimmungen zu kämpfen - Suppenküchen dürfen nur noch Essen to go anbieten.

Gabenzäune sollen Obdachlosen in der Coronavirus-Krise unter die Arme greifen

Gerade in Krisenzeiten stehen die Menschen eng zusammen und beweisen Solidarität. Bochum hat es im Ruhrgebiet vorgemacht: Der Gabenzaun soll Obdachlosen unter die Arme greifen.

Nahrungsmittel, Jacken, Hygieneartikel oder einfach mal was Süßes - all diese Dinge hängen in Tüten an Metallzäunen. Obdachlose dürfen sich daran bedienen.

Auch Dortmund hat jetzt Gabenzäune - jeder darf etwas aufhängen 

Daran hat sich nun auch Dortmund ein Beispiel genommen. Laut der Hafeninitiative soll es in Dortmund bereits mehrere Gabenzäune geben. Darunter einer an der Kesselstraße direkt neben dem Brücktreff.

Jeder ist dazu aufgerufen Lebensmitteltüten (beispielsweise Obst, Müsliriegel), Sachspenden (Kleidung, Hygieneartikel) oder Hundefuttertüten an den Zaun zu hängen.

18.53 Uhr: In der Coronavirus-Krise sind Wohnungslose besonders gefährdet, da sie häufig körperlich geschwächt oder krank sind. Gleichzeitig fallen viele ehrenamtliche Hilfsangebote und private Spenden weg. Das Diakonische Werk leistet darum jetzt umfangreiche Nothilfe:

Coronavirus in Dortmund: Diakonie unterstützt Wohnungslose

  • Krankenschwestern der Diakonie stellen in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt die medizinische Versorgung der Wohnungslosen sicher. In der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS) können Duschen und Schließfächer genutzt werden, Schlafsäcke und wärmende Unterwäsche werden ausgegeben und die postalische Erreichbarkeit gesichert. 
  • Rund um die Uhr geöffnet ist die Frauenübernachtungsstelle der Diakonie, die wohnungslose Frauen – häufig auch mit Kindern – jederzeit aufnimmt und versorgt. Aktuell sind hier 46 Frauen und Kinder untergebracht.
  • In einer Kooperation von Diakonie, Gast-Haus e.V. und dem Team Wärmebus (Malteser, kath. Stadtkirche, kath. St. Johannesgesellschaft) wird die Essensversorgung von wohnungslosen Menschen in Dortmund sichergestellt.
  • Am Wichernhaus der Diakonie, Stollenstr. 36, 44145 Dortmund, und am Gast-Haus werden ab Montag, 30. März 2020, sieben Tage pro Woche jeden Morgen Kaffee und Lunchpakete zum Mitnehmen ausgegeben. Gespendet werden die Lunchpakete von der Gastro-Initiative Dortmund.
  • Der Wärmebus versorgt die Menschen jeden Abend auf dem Nordmarkt und am Parkplatz am U mit einer heißen Suppe, gespendet von der kath. St. Johannesgesellschaft.

Spenden an die Nothilfe für Wohnungslose können auf folgendes Konto überwiesen werden: 

Sparkasse Dortmund
IBAN: DE90440501990001777777 Stichwort: Nothilfe Wohnungslose

Die Diakonie freut sich auch über Schlafsäcke, die Sie in der Zentralen Beratungsstelle für wohnungslose Menschen (ZBS), Rolandstr. 10, abgeben können.

16.47 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infizierten in NRW nimmt immer weiter zu. Am Nachmittag meldete das Gesundheitsministerium 12.017 Ansteckungen. Trotz der raschen Ausbreitung des Erregers gehen noch immer nicht alle Personen sorgsam mit ihren Mitmenschen um.

Coronavirus in Dortmund: Zwei Personen benehmen sich am Hauptbahnhof daneben

Nach Angaben der Bundespolizei hat ein 35-Jähriger Lüdenscheider am Hauptbahnhof Dortmund mehrere Personen verbal belästigt, in deren Nähe lautstark gehustet und mehrmals auf den Boden gespuckt. Er erhielt in der Folge ein Hausverbot. Immerhin: Der Mann war nicht mit dem Coronavirus infiziert. Er erhielt Hausverbot am Hauptbahnhof.

Am Hauptbahnhof Dortmund leisteten sich zwei Personen Entgleisungen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestraft wurden.

Ähnlich rücksichtslos verhielt sich laut Bundespolizei eine 31-jährige Dortmunderin. In Folge eines Streits mit einem Bahnmitarbeiter beleidigte die Frau den 23-Jährigen zunächst und spuckte ihm dann auf die Schuhe. Verfahren wegen Beleidigung und Körperverletzung wurden eingeleitet. Dazu kommt ein weiteres wegen Hausfriedensbruches, da sie im Hauptbahnhof bereits Hausverbot gehabt hätte. Auch hier die gute Nachricht: Die Frau war ebenfalls nicht mit dem Coronavirus infiziert.

14.55 Uhr: Die Stadt hat am frühen Nachmittag neue Fallzahlen für Dortmund herausgegeben. Demnach seien seit dem Vortag 15 neue bestätigte Infektionen dazu gekommen. Insgesamt gibt es 238 Infizierte

64 Patienten hätten die Infektionskrankheit bereits überstanden und gelten als genesen. In der Diagnostik-Stelle im Klinikum-Nord wurden heute 229 Abstriche gemacht. (Stand 14 Uhr)

13.10 Uhr: Die Diagnostikstelle des Gesundheitsamtes hat seit Donnerstag (26. März) geschlossen. Alle Corona-Tests werden deshalb ab heute im Klinikum Nord durchgeführt. 

Mitarbeiter, die bis Donnerstag in der Diagnostikstelle des Gesundheitsamtes tätig waren, sind nun im Rahmen eines neuen Services im Einsatz. Sie entnehmen ab sofort zu Hause Proben von möglichen Erkrankten, die es sonst nicht schaffen würden, zu den öffentlichen Diagnostikstellen zu kommen.

Wie die Stadt Dortmund mitteilt, sollen durch diesen neuen Service vor allem die älteren Menschen entlastet werden, die ohnehin als Risikogruppe des Coronavirus zählen.

12.40 Uhr: Der Hausärzteverband Westfalen-Lippe bittet Unternehmen, die aktuell wegen der Coronavirus-Pandemie nicht geöffnet haben, ihre vorhandenen Schutzmasken zu spenden. Das können Nagelstudios, Tattoo-Studios, Lackierer oder Schreiner sein. 

"Wenn Sie Schutzmasken vorrätig haben, die Sie erübrigen können, stellen Sie uns diese bitte zur Verfügung. Der Hausärzteverband verteilt sie dann an die Hausarztpraxen und regionalen Behandlungszentren vor Ort weiter", teilte der Verband heute in Unna mit.

Coronavirus in Dortmund: Universität Witten-Herdecke bietet Unterstützung

12.05 Uhr: Unter der Initiative "Coronaid" unterstützt die Universität Witten-Herdecke (an der Grenze zum Dortmunder Süden) ab sofort Gesundheitseinrichtungen in der Region. 

Die Studierenden sind an verschiedenen Kliniken sowie für das Gesundheitsamt des EN-Kreises und den Arbeiter-Samariter-Bund im Einsatz, um bei der Bewältigung der Coronavirus-Pandemie zu unterstützen.

11.51 Uhr: Trotz Coronavirus-Krise bietet das Jugendamt in Dortmund noch Hilfe in Sachen Familienangelegenheiten an - allerdings per Telefon. 

Die Beratungsstellen in den Stadtbezirken sind telefonisch direkt erreichbar. Zusätzlich sind die Erziehungsberatungsstellen des Jugendamts und freier Träger zu allen familiären Fragen unter der zentralen Telefonnummer (0231) 50-23269 erreichbar.

Für die Gespräche stehen Fachkräfte der Erziehungsberatungsstellen zu folgenden Zeiten zur Verfügung: montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr sowie von 12.30 bis 16 Uhr (donnerstags bis 17.30 Uhr) und freitags von 8 bis 12.30 Uhr. Die Gespräche sind vertraulich. Melden können sich Kinder, Jugendliche und Eltern.

Coronavirus in Dortmund: IHK verschiebt Prüfungen in den Sommer

11.33 Uhr: Die Industrie- und Handelskammern (IHK) zu Dortmund verschiebt wie alle anderen IHKs die für April und Mai geplanten schriftlichen Azubi-Abschlussprüfungen in den Sommer 2020

Hiervon sind bundesweit rund 210.000 Auszubildende betroffen, bei der IHK zu Dortmund sind es 4.500. Bis einschließlich Mai finden auch keine IHK-Weiterbildungsprüfungen statt. Diese werden zwischen Juni und August nachgeholt. Darauf haben sich die zuständigen IHK-Gremien verständigt.

Die schriftlichen IHK-Ausbildungsprüfungen werden nach jetzigem Stand in der Zeit vom 16. bis zum 19. Juni 2020 nachgeholt. Die industriell-technischen Prüfungen sollen demnach am 16. und 17. Juni 2020 und die kaufmännischen am 18. und 19. Juni 2020 stattfinden.

Der Grund für die Verschiebung der Prüfungen sei eine "Verlangsamung der Coronavirus-Ausbreitung".

Coronavirus in NRW: Schulen könnten schon bald wieder öffnen

11.25 Uhr: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) geht davon aus, dass die Schulen nach den Osterferien am 20. April wieder öffnen können. 

Dann könnten die angehenden Abiturienten wieder mit dem Stoff zur Vorbereitung auf die Prüfungen konfrontiert werden, sagte sie am Freitag in Düsseldorf. Wegen der Coronavirus-Krise hat die Landesregierung alle Schulen in NRW bis zum 19. April geschlossen.

10.22 Uhr: Die Abiturprüfungen in Nordrhein-Westfalen werden verschoben. Die Hauptprüfungen sollen erst am 12. Mai beginnen, teilte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am Freitag in Düsseldorf mit.

Coronavirus in Dortmund: Professor der TU warnt vor Folgen der Isolation

10.18 Uhr: Um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern, befinden sich die Menschen derzeit in einer Art Dauer-Isolation. 

Ein Professor aus Dortmund sieht das kritisch und warnt wegen der Coronavirus-Pandemie vor schlimmen Folgen.

9.35 Uhr: Gleiches Spiel wie gestern. Auch heute cancelt der Flughafen Dortmund  bis auf eine Ausnahme seine kompletten Flüge. Der einzige Flieger, der am Morgen gestartet ist, hob um 8.55 Uhr nach Budapest (Ungarn) ab. 

Coronavirus in Dortmund: Philharmoniker wollen für Einwohner spielen

Update, Freitag (27. März), 7.30 Uhr: Tolle Nachrichten von den Philharmonikern aus Dortmund. Heute um 11.30 Uhr wollen die Musiker der Philharmoniker von Balkonen und Fenstern das Steigerlied für die Einwohner in Dortmund spielen, um in der aktuellen Coronavirus-Krise für etwas Aufheiterung zu sorgen. "Fühlt euch ermuntert, mitzusinden oder mitzuspielen! Oder haltet Ausschau, ob ihr ein Orchestermitglied entdeckt", heißt es in einer Kurzmitteilung beim Nachrichtendienst Twitter. 

18.04 Uhr: Dortmund - Ab sofort wird die Coronavirus-Diagnostikstelle im Gesundheitsamt keine Tests mehr durchführen. Damit steht ab morgen ausschließlich die zentrale Diagnostikstelle Klinikum Nord für alle Coronavirus-Tests zur Verfügung.

Eine vorherige telefonische Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer sich testen lassen möchte, sollte Krankenversicherten-Karte und Personalausweis mitbringen.

Neue Öffnungszeiten:

  • Unter der Woche: 8.30 - 19 Uhr
  • Am Wochenende: 10 - 15 Uhr

Coronavirus in Dortmund: 223 Infizierte, 52 Menschen wieder gesund

17.35 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet am Donnerstag (26. März) 223 bestätigte Coronavirus-Infektionen. Das sind 18 mehr als am Vortag. 52 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

In den zentralen Diagnostikstellen wurden 220 Abstriche durchgeführt: 78 im Gesundheitsamt, 142 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord.

16.20 Uhr: Eine Physio-Praxis aus Dortmund, Unna und Lünen schlägt jetzt Alarm, weil sich die Coronavirus-Krise auf ihre Arbeit auswirken könnte. Die Heilmittelbringer haben Angst, dass sie ihre Jobs verlieren könnten.

Der Grund: Viele ihrer Patienten gehören zur Risikogruppe und kommen deshalb nicht mehr in die Praxis. Dadurch bleiben Patienten aus.

15.59 Uhr: Wegen der Coronavirus-Pandemie musste die Dortmunder Tafel ihr Angebot in den vergangenen Wochen deutlich einschränken. Der Grund: Ein Großteil der Ehrenamtlichen gehört aufgrund von Alter und Vorerkrankungen zur Risikogruppe. 

Glücklicherweise konnte die Tafel-Arbeit anderweitig wieder aufgenommen werden, so dass die Bedürftigen durch die Krise keine Nachteile erwarten muss. So konnten durch den Schaustellerverband und den Verein „Bewusst wie“ erste Kunden mit Waren beliefert werden.

Coronavirus in Dortmund: Tafel in Scharnhorst startet wieder Verkauf

In der Filiale Scharnhorst sind die räumlichen Voraussetzungen gegeben, den Verkauf auch unter den besonderen Vorschriften durchzuführen. 

Es haben sich ausreichend Ehrenamtliche gemeldet, so dass ab dem 2. April der Verkauf für die Donnerstagskunden in Scharnhorst zu den üblichen Zeiten (13.55 – 15.55 Uhr) wieder starten kann. Die Tafel ist zuversichtlich, in Kürze auch am Montag in Scharnhorst wieder zu eröffnen.

12.38 Uhr: Wie gefährlich ist das Coronavirus eigentlich für Kinder? Diese Frage becshäftigt derzeit viele Eltern. Befeuert werden die Ängste durch Fake-News und Panikmache im Internet, die oft aber unbegründet ist.

Ein Kinderarzt des Dortmunder Klinikums räumt jetzt mit diesen Mythen auf und gibt Tipps im Umgang mit dem Coronavirus und Kindern.

11.18 Uhr: Home-Office ist in der Baubranche nicht möglich, deswegen arbeiten die rund 4.900 Bau-Beschäftigten in Dortmund weiter. Allerdings nur unter Auflage von bestimmten Hygienevorschriften:

So seien "große Frühstücksrunden im Baucontainer aktuell ebenso tabu wie die Fahrt im vollbesetzten Bulli zur Baustelle", teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mit. 

Allgemeine Vorschriften gäbe es momentan allerdings nicht, die Baufirmen seien angewiesen, eigene "Pandemie-Pläne" zu machen. 

Coronvirus in Dortmund: Hygienevorschriften auf dem Bau

„Gesundheit steht an oberster Stelle. Der Mindestabstand von 1,5 Metern muss unbedingt eingehalten werden – besser ist eine ganze Zollstocklänge: also 2 Meter. Das gilt für alle Bürger – und das muss auch auf dem Bau gelten.

Sollte das bei speziellen Arbeiten nicht gehen, muss der Chef spätestens dann auch Masken und Schutzhandschuhe bereitstellen.

All das heißt, dass sich Gewohnheiten ändern müssen. Es darf nicht alles 08/15 weiterlaufen", sagt Gabriele Henter von der IG BAU Bochum-Dortmund.

Coronavirus in Dortmund: Flughafen streicht alle Flüge - bis auf eine Ausnahme

10.30 Uhr: Das NRW-Gesundheitsministerium hat neue Zahlen veröffentlicht. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten steigt in Nordrhein-Westfalen weiter an. 

Aktuell gibt es 10.467 Personen, die sich nachweislich mit dem Erreger SARS-CoV-2 angesteckt haben. Am Vortag zur gleichen Zeit waren es noch 9421 Infizierte. 75 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 gestorben. (Stand 10 Uhr)

Update, 9.05 Uhr: Wie bereits am Mittwoch annulliert der Flughafen Dortmund auch heute wieder seine Flüge. Diesmal sogar noch drastischer: Während gestern immerhin vier Flieger starteten, ist es heute nur noch einer. 

Die Maschine hob um 9 Uhr in Richtung Sofia (Bulgarien) ab.

Update, Mittwoch (25. März), 19.58 Uhr: Dortmund Ab Freitag (27. März) können Kleinunternehmer, Solo-Selbstständige und Freiberufler in Dortmund wegen des Coronavirus eine Soforthilfe des Landes in Anspruch nehmen.

Coronavirus in Dortmund: Soforthilfe für Kleinunternehmer und Selbstständige

Carsten Harder, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, begrüßt diese Regelung: „Wir sichern den rund 20.000 Mitgliedsbetrieben im Kammerbezirk unsere volle Unterstützung zu und helfen unter der Corona-Krise leidenden Unternehmen dabei, schnellstmöglich an die Soforthilfen zu kommen“, so Harder.

Kleinunternehmer, Freiberufler und Solo-Selbstständige, die nachweislich durch den Ausbruch der Coronavirus-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, erhalten in den kommenden drei Monaten zur Vermeidung von finanziellen Engpässen:

  • 9.000 Euro: bis zu fünf Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 15.000 Euro: bis zu zehn Beschäftigte (Bundesmittel)
  • 25.000 Euro: bis zu fünfzig Beschäftigte (Landesmittel)

19.05 Uhr: Trotz der Ausbreitung des Coronavirus sollen Eltern nicht darauf verzichten, bei ihren Kindern wichtige Impfungen gegen andere Krankheiten vorzunehmen. Dazu mahnen die Kinder- und Jugendärzte in Dortmund an. 

Coronavirus in Dortmund: Wichtige Impfungen dennoch nicht vernachlässigen

Impfungen und Früherkennungsuntersuchungen sollen demnach weiter möglichst zeitgerecht durchgeführt werden, damit die Kinder vor gefährlichen Infektionskrankheiten geschützt werden können. Nur im Falle einer akuten Erkrankung sollten diese Termine verschoben werden. 

Das gelte ebenfalls, wenn die Begleitperson des Kindes Fieber oder Symptome einer akuten Atemwegs- oder Magen-Darminfektion habe.

Coronavirus: Dortmund schließt Teststelle

18.15 Uhr: Wie die Stadt Dortmund mitteilt, wird die Coronavirus-Diagnostikstelle des Gesundheitsamts geschlossen. Ab Donnerstag werden Tests auf eine Infektion mit dem neuartigen Erreger SARS-CoV-2 ausschließlich an der zentralen Diagnostikstelle Klinikum Nord vorgenommen.

Öffnungszeiten:

  • An Wochentagen: 8 - 20 Uhr
  • Am Wochenende: 10 - 16 Uhr

Eine telefonische Anmeldung ist nicht erforderlich. Außerdem werden inzwischen auch Personen getestet, die nicht mit Infizierten in Kontakt standen oder kürzlich in einem Risikogebiet unterwegs waren. 

Jeder Mensch mit Covid-19-Symptomen kann einen Abstrich machen lassen. Wer zum Test erscheint, sollte seine Krankenversichterten-Karte und etwas Zeit mitbringen, denn dort werden Wartemarken verteilt.

Coronavirus in Dortmund: Über 200 Fälle bestätigt

17.35 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Dortmund ist am Mittwoch (25. März) auf 205 angestiegen. Das sind 22 Fälle mehr als am Vortag.

Das Coronavirus breitet sich in Dortmund weiter aus.

Insgesamt wurden heute 148 Abstriche durchgeführt: 89 im Gesundheitsamt, 59 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord. 34 Personen haben die Coronavirus-Infektion überstanden und sind inzwischen wieder gesund.

16.35 Uhr: Am Dienstag (24. März) zählte die Polizei Dortmund ganze 81 Einsätze im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie. In den meisten Fällen handelte es sich um Ansammlungen von bis zu zehn Personen, die schnell aufgelöst werden konnten. Das gelang nach Angaben der Polizei allerdings nicht immer.

Coronavirus in Dortmund: Zahlreiche Polizei-Einsätze, Shisha-Bar geschlossen

Bis zu 50 Personen hielten sich demnach am Nordmarkt auf. Nicht alle dieser Personen sollen sich nach Ansprache einsichtig gezeigt haben. Ein polizeibekanntes Mitglied der rechten Szene wurde in Gewahrsam genommen. Ihm droht ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung, nachdem er laut Polizei durch renitentes Verhalten auffiel und fremdenfeindliche sowie volksverhetzende Aussagen tätigte.

Zudem wurde eine Shisha-Bar an der Münsterstraße versiegelt und dauerhaft geschlossen, nachdem der Besitzer seinen Laden nach Polizei-Angaben bereits zum fünften Mal unerlaubt geöffnet hatte beziehungsweise mehrere Personen sich dort aufhielten. Die Polizei erstattete eine Strafanzeige.

14.40 Uhr: Die Coronavirus-Krise hat auch das Ruhrgebietfest im Griff. Vor allem Bedürftige sind in diesen Zeiten unsicher, wo sie Hilfe bekommen können. 

In Dortmund, Bochum, Essen und Duisburg gibt entsprechende Angebote für Bedürftige und Freiwillige, die sie während der Covid-19-Pandemie nutzen können.

13.31 Uhr: An dieser Stelle stand ursprünglich, dass die Lehrstühle für Virologie und Mikrobiologie, Immunologie und Physiologie sowie Pathophysiologie & Toxikologie der Universität Witten-Herdecke Geräte zur Verfügung stellen, damit mehr Tests auf das Coronavirus durchgeführt werden können. Diese Information wurde jedoch vonseiten der Universität Witten-Herdecke zurückgezogen und dementsprechend nachträglich korrigiert.

Coronavirus in Dortmund: Grüne-Ratsfraktion fordert Rettungsschirm für Kommunen

11.34 Uhr: Die Grünen-Ratsfraktion aus Dortmund fordert einen finanziellen Corona-Rettunsschirm auch für die Kommunen.  Aktuell gibt es dazu weder auf Bundes- noch auf Landesebene entsprechende Programme.

„Auch die Städte und Gemeinden brauchen einen Schutzschirm, um die kommunale Handlungsfähigkeit und Daseinsvorsorge weiter garantieren zu können“, bewerten die F raktionssprecher der Grünen, Ulrich Langhorst und Ingrid Reuter, die Situation. 

„Denn schon jetzt ist klar, dass alle Städte, auch Dortmund, in Folge der Coronavirus-Krise hohe Einnahmeausfälle haben werden. Das wird insbesondere die Gewerbesteuer betreffen, da viele Selbstständige, Betriebe und Unternehmen ums Überleben kämpfen [...] 

Gleichzeitig werden perspektivisch durch einen Anstieg der Arbeitslosigkeit die Kosten der Unterkunft für Bezieher von Arbeitslosengeld II steigen, für die die Städte zuständig sind. Und auch die richtige Übernahme der Elternbeiträge für die Kinderbetreuung darf nicht bei den Städten hängenbleiben.“

9.20 Uhr: Wie dem aktuellen Abflug-Plan des Dortmunder Flughafens zu entnehmen ist, wurden für heute beinahe alle Flüge bis zum Abend annulliert. Lediglich vier Flieger sollen heute abheben - zwei davon sind bereits gestartet und zwar nach Budapest und Targu Mures. 

Für den Nachmittag seien noch zwei Flüge nach Cluj und Bukarest geplant. Nach aktuellem Stand sollen sie wie geplant starten.

Coronavirus in Dortmund: Handwerkskammer Dortmund begrüßt Rettungsschirm

Update, Dienstag (25. März), 8.45 Uhr: Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund, begrüßt den Rettungsschirm, der am Dienstag vom NRW-Landtag in einem Nachtragshauhalt genehmigt wurde. Konkret geht es um 25 Milliarden Euro, die in der Coronavirus-Krise wirtschaftlich Benachteiligten helfen sollen.

„Die beschlossenen Maßnahmen sind ein wichtiger Schritt zur Unterstützung unserer Betriebe und deren Mitarbeiter*innen. Die Krise hat das Handwerk mit voller Wucht erfasst und viele eigentlich gesunde Unternehmen erleben einen historischen Einbruch.

 Deshalb muss alles getan werden, um so viele Existenzen und Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir besonders die ebenfalls beschlossenen Soforthilfen in Ergänzung zu den Bundesprogrammen.

Dass die Landesregierung diese Hilfen jetzt schnell auf den Weg gebracht hat, setzt ein wichtiges Zeichen der Entschlossenheit und der Solidarität. Wir müssen jetzt dafür sorgen, dass die Hilfen schnell abrufbar sind und möglichst unbürokratisch in den Unternehmen ankommen.“

20.48 Uhr: Dortmund - Borussia Dortmund wird wegen der Coronavirus-Pandemie vermutlich noch länger kein Bundesliga-Spiel bestreiten. Das teilte die DFL mit. 

Coronavirus: BVB erwartet wohl Pause bis mindestens 30. April

Ursprünglich war geplant, bis zum 2. April mit der Bundesliga auszusetzen. Am Dienstag (24. März) beschloss das Präsidium der DFL, bei der Mitgliederversammlung am 31. März eine weitere Aussetzung der Spiele der 1. und 2. Bundesliga bis zum 30. April vorzuschlagen.

19.59 Uhr: Die neue Coronavirus-Test-Strategie der Stadt geht über die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts hinaus. Das erklärt Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes in Dortmund: "Wir wollen wissen, ob es, neben den Patient*innen, die wir gezielt gesucht haben, Menschen gibt, die sich unerkannt angesteckt haben":

19.12 Uhr: Dortmund - Die Stadt trägt der konsequenten Ausbreitung des Coronavirus Rechnung und ändert ihre Test-Strategie. Ab sofort soll jede Person getestet werden, die Symptome aufweist, welche zu einer Covid-19-Infektion passen.

Coronavirus: Dortmund testet ab sofort alle Personen mit Covid-19-Symptomen

Damit werden nicht mehr nur Rückkehrer aus Risikogebieten oder Personen getestet, die Kontakt zu einer bereits infizierten Person hatten. Personen ohne Symptome werden allerdings nicht getestet. Die Tests werden im Gesundheitsamt und der Diagnostikstelle Klinikum Nord durchgeführt.

18.28 Uhr: Die Stadt Dortmund hat einen besonderen Dank an die Sportvereine gerichtet, die aktuell wegen desCoronavirus gravierende Einschränkungen ihres Spiel- und Trainingsbetriebes hinnehmen müssen.

Coronavirus: Stadt Dortmund dankt Vereinen und stellt Unterstützung in Aussicht

Viele Sportler und Sportlerinnen seien stattdessen nun zur Unterstützung ihrer Mitmenschen im Einsatz. Sie seien zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird, etwa beim Einkaufen oder bei der Gartenpflege.

Die anhaltende Coronavirus-Pandemie stelle die Vereine vor große wirtschaftliche Probleme. Daher prüfe die Stadt nun, über welche Wege Unterstützung geleistet werden kann.

Coronavirus: 183 Infizierte in Dortmund

17.28 Uhr: In Dortmund sind 13 weitere Personen positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden. Die Zahl der Infizierten steigt damit von 170 auf 183 an (Stand: 16.30 Uhr). Am Montag (23. März) waren neun neue Ansteckungen gemeldet worden.

Heute wurden insgesamt 150 Abstriche durchgeführt: Davon 56 im Gesundheitsamt und 94 in der Diagnostikstelle Klinikum-Nord.

Coronavirus in Dortmund: Stadt ruft zur Nachbarschaftshilfe auf

16.30 Uhr: Die Stadt Dortmund und die Verbände der freien Wohlfahrtspflege rufen alle Dortmunder Bürger zur aktiven Nachbarschaftshilfe auf. Mit der Übernahme kleiner Aufgaben könne jeder der vom Coronavirus besonders gefährdeten Gruppe der Senioren unterstützen.

Die Stadt Dortmund ruft wegen des Coronavirus zur Unterstützung hilfsbedürftiger Personen auf.

Wer helfen möchte, kann sich telefonisch, per Email oder per Post an die FreiwilligenAgentur, die Seniorenbüros in den zwölf Stadtbezirken, die lokal willkommen-Büros und an die städtischen Seniorenbegegnungsstätten und das Eugen-Krautscheid-Haus der AWO wenden. Die einzelnen Telefonnummern hat das städtische Servicecenter unter der Nummer 500. Infos gibt es auch sich online unter www.freiwilligenagenturdortmund.de und unter www.sozialamt.dortmund.de.

Coronavirus in Dortmund: Alle Aussagen der Pressekonferenz zur SARS-CoV-19-Pandemie

13.50 Uhr: Die Pressekonferenz der Stadt Dortmund zum Thema Coronavirus ist beendet. 

13.45 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Der steile Anstieg scheint ausgebremst. Das ist ein gutes Zeichen. Deshalb ist genügend Infrastruktur da. Das führt aber dazu, dass wir den Zeitstrahl und den Zeitraum ausdehnen. Wir müssen uns wohl etwas neu orientieren - Pfingsten ist das neue Ostern. Wir werden wohl bis Pfingsten die städtischen Veranstaltungen bis dahin aussetzten. Wir haben davon Abstand genommen, den Juni vorzuplanen. Es gibt da mehrere Punkte, die beachtet werden müssen. Das wird wohlmöglich so sein."

13.15 Uhr: Christian Uhr (Personal- und Organisationsamt, Betriebliches Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement)  zum Thema "Coronavirus in der Stadtverwaltung": "Wir sind darauf vorbereitet und haben verschiedene Maßnahmen getroffen. Beispielsweise mobile Arbeit und ein Schichtsystem. Wir haben Bereiche, wo Personal frei wird. Wir schauen, wo wir das Personal sinnvoll einsetzen können. Wir haben circa 90 erfasste Ausfälle aufgrund des Coronavirus - keine positiven Tests, sondern in Quarantäne. 

13.10 Uhr: Arnulf Rybicki (Tiefbauamt, Städtische Immobilienwirtschaft, etc.): "Wir sind aktuell im Plan. Bislang. Wir rechnen damit, dass die Coronavirus-Krise mittelfristig einen Einfluss hat. Zum einen im Personalwesen, zum anderen in der Lieferkette des Materialnachschubs. Bezüglich des Ostwalls - es handelt sich um eine Zusammenarbeit mit der Polizei. Leider verhalten sich nicht alle Menschen verantwortungsvoll. Die Raserszene nutzt die leeren Straßen aktuell. Aus diesem Grund: Wenn sie dort etwas sehen - es handelt sich nicht um eine Baustelle, sondern um eine Maßnahme gegen Raser." 

Coronavirus in Dortmund: "Wir haben kein Versorgungsproblem"

13 Uhr: Thomas Westphal (Wirtschaftsförderung Dortmund) zum Thema Wirtschaft: "Das Coronavirus trifft alle. Kurzarbeit, schwierige Lieferketten, Schließungen. Die Lebensmittelindustrie hat ein Problem mit umgekehrten Vorzeichen. Es gibt kein Versorgungsproblem. Das Versorgungsproblem entsteht durch Hamsterkäufe. Wir haben eine Engpass im Bereich der Lieferkette - im Lager und bei den Lkw-Fahrern. Eine gute Nachricht: Andere Wirtschaftszweige, die aktuell nicht so viel zu tun haben, haben ihre Lkw-Fahrer bereitgetellt. Die arbeiten jetzt zum Teil in den Lieferketten der Supermärkte.

Das Rathaus in Dortmund - Pressekonferenz zum Coronavirus

12.55 Uhr: Daniela Schneckenburger (Schulverwaltungsamt, Jugendamt): "Es gab in dieser Woche kaum Veränderungen im Bereich Schule. Alle Regelungen gelten fort. Wir hatten 800 Kinder in der Kindertagesbetreuung - es gab einen leichten Anstieg. 360 Kinder werden in Grundschulen betreut. Keine zahlenmäßig höhere Inanspruchnahme."

12.50 Uhr: Norbert Dahmen: "Am Samstag hat es eine Ansammlung im Bereich des Nordmarktes gegeben. Es gab auch Fälle im Bereich des Hauptbahnhofs. Die Menschen haben sich aber weitestgehend dran gehalten. 

12.45 Uhr: Norbert Dahmen: "Der Bußgeldkatalog in NRW ist heute veröffentlicht worden. Unter 200 Euro dürfen wir keine Bußgelder verteilen. Eine landesweite Verbindlichkeit ist endlich geschaffen worden."

Coronavirus in Dortmund: Ullrich Sierau lobt Bußgeldkatalog "Der ist endlich mal gut gelungen"

12.41 Uhr: Norbert Dahmen: "Uns hat gefreut, dass wir die Rechtsverordnung am Sonntag (22. März) sehr schnell gekommen ist. Wir freuen uns darüber. Denn jeder hat jetzt eine verbindliche Ordnung. Es gibt keine Unterschiede. Die bisherigen Verbote gelten weiterhin. Neu ist allerdings, dass Floristen wieder öffnen dürfen. Friseure und Kosmetiker dürfen nicht mehr arbeiten. Neu ist auch die Sonntagsöffnung. Wochenmärkte dürfen weiterhin stattfinden - aber nur mit den zugelassenen Sortimenten. Exoten müssen demnächst zu Hause bleiben. 

Gastronomie darf nicht betrieben werden. Abweichend darf ein Abholservice betrieben werden. Wichtig ist, dass es einen 50-Meter-Abstand gilt - Menschen müssen sich danach vom Abholservice entfernen. In Supermärkte und Drogerien darf nur eine Person pro zehn Quadratmeter hinein. 

12.40 Uhr: Norbert Dahmen (Rechtsamt, Ordnungsamt): "Unsere Erlasse haben einiges schon vorweggenommen, was auch im Bund jetzt entschieden wurde. Am vergangenen Wochenende kann man eine positive Bilanz im öffentlichen Raum ziehen."

12.30 Uhr: Die Stadt prüft Orte, wo eventuell Hilfs-Krankenhäuser eingerichtet werden können. Das könnte die Westfalenhalle sein, aber kleinere Sporthallen oder Schulen. Dr. Frank Renken: "Die Fragen sind aber noch nicht geklärt."

Coronavirus in Dortmund: "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht"

12.27 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Ich hoffe, dass sich auch andere Städte und Regionen gut aufgestellt haben. Sie haben auch eine Aufgabe. Wir hoffen nicht, dass es bald zu Situationen kommt, in denen wir entscheiden müssen, wer in die Betten kommt. Auch wenn wir ein großes Zentrum sind und unsere Hausaufgaben machen, hoffe ich sehr, dass unsere Nachbarn das auch tun. 

12.24 Uhr: Dr. Frank Renken: "Wir haben zudem die Feuerwehr beauftragt weitere Hilfs-Krankenhäuser zu planen. Diese Planungsschritte sind angelaufen. Wir haben eine sehr gute Planungsgrundlage. Wir sind bisher gut aufgestellt. 

Coronavirus: "Wir sind in der Stadt Dortmund gut aufgestellt

12.22 Uhr: Dr. Frank Renken: "In den drei Krankenhäusern stehen aktuel 760 Betten zur Verfügung und 100 Beatmungsplätze. Es sind aber noch weitere Geräte beantragt. Das ist passiert. Wann eine Belieferung stattfindet, weiß man natürlich nicht. Wir hätten dann eine Möglichkeit von 200 Beatmungsplätzen."

12.20 Uhr: Dr. Frank Renken: "Wir haben 170 positive Coronavirus-Tests. Um 16 Uhr gibt es die nächste Aktualisierung. Wir hatten am Freitag eine Sitzung mit den Krankenhäusern. Wir haben im Klinikum Nord eine Diagnostikstelle eingerichtet, für den ambulanten Bereich. Es ist aber auch gedacht als Behandlungseinheit. Es ist aber auch ein Ort der Behandlung. Es soll bald eine Sichtungsstelle werden - eine Sichtungsstelle benötigen wir dann, wenn es mehr schwere Erkrankungen gibt."

12.16 Uhr: Birgit Zörner: "Heute Nachmittag sitzen wir noch einmal zusammen, um die Situation der Obdachlosen zu analysieren. Es ist natürlich schwierig. Die Standardsysteme bleiben erhalten. Es gibt aber noch viele Details zu klären. 

12.12 Uhr: Birgit Zörner: "Wir haben weiterhin das Ziel, Infektionsketten zu unterbrechen. Dabei sind die Schutzbedürftigen Menschen gerade zu Hause und müssen versorgt werden. Dabei haben sich Initiativen gebildet, den Menschen zu helfen. Wir wollen aber auch ein offizielles Angebot ins Leben rufen - wir haben ein Netzwerk für aktive Nachbarschaftshilfe gestartet." 

12.11 Uhr: Birgit Zörner (Krisenstab) und Dr. Frank Renken (Gesundheitsamt) haben das Wort. 

Coronavirus Dortmund: 170 positive Tests - Ullrich Sierau kritisiert uneiniges Vorgehen 

12.08 Uhr: Aber nun zu Dortmund. Wir haben aktuell 170 positive Tests beim Coronavirus. 

12.06 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau: "Wir haben bei der Stadt Dortmund Zweifel, ob die Zusammenarbeit zwischen Bund und Land NRW alles so gut ist, für Beruhigung zu sorgen. Auch bei der Sitzung am Sonntag mit den Ministerpräsidenten fragt man sich, warum man nicht einheitlich vorgeht. Ich muss mich auch wundern, dass Markus Söder aus Bayern so hart kritisiert wird. Bayern ist immerhin Grenzland zu Österreich. 

12.05 Uhr: Die Stadtverwaltung ist soeben aus einer dreistündigen Verwaltungsvorstandssitzung gekommen. 

12.05 Uhr: Die Pressekonferenz ist gestartet. 

Update, Dienstag (24. März), 12 Uhr: Die Stadt Dortmund hat heute zu einer Pressekonferenz geladen. Bei Twitter kündigte die Stadt an, dass es um 12 Uhr los geht. 

Update, Dienstag (24. März), 10.30 Uhr: Das Klinikum Dortmund hat gestern (23. März) ein Live-Video bei Instagram online gestellt, in dem sich Pressesprecher Marc Raschke mit Doktor Bernhard Schaaf, Leiter der Klinik für Pneumologie, Infektologie und internistische Intensivmedizin, ausgetauscht haben. Der Experte hat dabei Fragen rund um das Coronavirus beantwortet, die von Interessierten an das Klinikum gestellt worden sind. 

Coronavirus Dortmund: Experte klärt auf - so geht es den an CoVid-19 erkrankten Patienten 

Im Klinikum Dortmund sind zuletzt die ersten Patienten aufgenommen worden, bei denen es zu einem schweren Verlauf des Coronavirus gekommen ist. "Ein Patient wurde aus einem anderen Krankenhaus transferiert. Die drei anderen kamen zunächst zu Fuß zu uns. Der gesundheitliche Zustand wurde bei allen nach zwei bis fünf Tagen schlechter. Das ist anspruchsvoller als bisher", sagt Doktor Bernhard Schaaf. Die Patienten sind zwischen 53 und 68 Jahre alt und werden aktuell auf der Intensivstation beatmet. Das Erschreckende: Laut Doktor Bernhard Schaaf hatten die Patienten eigentlich keine Vorerkrankungen gehabt. 

In Italien gibt es viele Erkrankungen bei älteren Menschen. In Deutschland ist aktuell vor allem die Gruppe zwischen 50 und 70 Jahren betroffen. Eine Möglichkeit der Infektion könnten Skiurlaube gewesen sein. "Vor allen Dingen eine Gondel ist natürlich eine perfekter Ort für Viren", so Doktor Bernhard Schaaf. Die gute Nachricht. In Deutschland und NRW gibt es bislang weniger Ansteckungen bei der älteren Generation als in Italien. 

Coronavirus in Dortmund: Was ist mit Diabetes, Asthma und Schwangerschaft? 

Gehören Schwangere, Diabetiker oder Asthmatiker zur Risikogruppe? Bei einer Schwangerschaft bestehe eigentlich kein zusätzliches Risiko beim Coronavirus. Bei den Erkrankungen Asthma und Diabetes komme es laut Experte Doktor Bernhard Schaaf auf die richtige Einstellung an: "Bei Diabetes kommt es auf den Grat der Erkrankung und die Einstellung ein." Asthma sei bei einer korrekten Einstellung ebenfalls eigentlich kein Problem. Allerdings, betont der Experte, gibt es auch noch so viele Erfahrungswerte. 

Husten, Fieber und Probleme mit den Bronchien seien bisher die festgestellten Symptome beim Coronavirus. "Schnupfen, das geht aus aktuellen Erfahrungsberchten, gehört nicht unbedingt dazu", sagt der Experte. Vorsicht sei aber beim Fieber geboten. Denn es gebe nach den ersten Erfahrungen eine geringe Anzahl von Patienten, die kein Fieber hatten und dennoch am Coronavirus erkrankt warene. "Das sind um de 20 Prozent." 

Klinikum Dortmund klärt in Sachen CoVid-19 auf: Raucher gehören zur absoluten Risikogruppe

Zur Risikogruppe gehören in jedem Fall Raucher. Zumindest geht das aus Berichten aus China hervor. "Warum jüngere Patienten einen schweren Verlauf beim Coronavirus haben, weiß man noch nicht. Aus China gibt es jedoch einen erkennbaren Zusammenhang zwischen schweren Erkrankungen und Rauchern. Aktuell ist es vielleicht eine gute Idee, mit dem Rauchen aufzuhören", so Doktor Bernhard Schaaf. Ob die vier Patienten auf der Intensivstation im Klinikum Dortmund Raucher sind, ging aus dem Gespräch im Instagram-Live-Video nicht hervor. 

Update, Montag (23. März), 20.34 Uhr: Bargeld ist aktuell gefragt in der Stadt. Dennoch sind keine Engpässe zu befürchten. Die Sparkasse und Volksbank Dortmund berichten laut Radio 91.2 übereinstimmend darüber, dass derzeit mehr Bargeld als üblich abgehoben wird. Dennoch sei die Versorgung sichergestellt.

Coronavirus in Dortmund: Bargeld gefragt - BVB-Spieler verzichten

In den vergangenen Tagen sei die Nachfrage zudem nicht mehr so stark gewesen wie zuletzt. Viele Menschen steigen aus Hygienegründen wegen des Coronavirus auf Kartenzahlung um.

Update, Montag (23. März), 19.44 Uhr: Borussia Dortmund hat durch die Spielausfälle in der Bundesliga kräftige Umsatzeinbußen zu verkraften. Die Spieler des BVB erklärten sich daher wegen des Coronavirus zum Gehaltsverzicht bereit.

Update, Montag (23. März), 19.09 Uhr: Bei Borussia Dortmund ruht wegen des Coronavirus derzeit der Ball. Deshalb bleibt auch die Küche im BVB-Stadion kalt, was der Verein zu einer tollen Hilfsaktion nutzte.

Coronavirus: BVB hilft Wohnungslosen in Dortmund

Mindestens bis zum 2. April wird im Signal Iduna Park kein Fußballspiel mehr stattfinden. Wie der Verein via Twitter mitteilte, wurden daher alle überschüssigen Lebensmittel dem Gast-Haus Dortmund e.V. übergeben. Von dort aus gehen die Waren direkt an wohnungslose Personen in Dortmund.

Update, Montag (23. März), 18.06 Uhr: Oberbürgermeister Ullrich Sierau mahnt die Einwohner von Dortmund in der Coronavirus-Krise zur Solidarität an. Die Stadt Dortmund zitiert in einer Pressemitteilung: "Ich appelliere noch einmal dringend an alle Dortmunderinnen und Dortmunder, sich an das Regelwerk zu halten."

Derzeit gelte es, im Sinne des Allgemeinwohls Verzicht zu üben: "Die Stadt ist nicht abgeriegelt, aber das öffentliche Leben muss nahezu vollständig heruntergefahren werden, um sich selbst aber auch unsere Mitmenschen zu schützen. Gemeinsam und solidarisch werden wir das schaffen. Bleiben Sie gesund!"

Update, Montag (23. März), 17.15 Uhr: Am Montag sind weitere neun Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden (Stand: 16:45 Uhr). Das teilte die Stadt Dortmund mit.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Infizierten steigt auf 170

Die Zahl der Infizierten steigt damit auf 170 an. Es wurden 130 Abstriche durchgeführt: 49 im Gesundheitsamt und 81 in der Diagnostikstelle Klinikum Nord.

Update, Montag (23. März), 16.55 Uhr: Seit Sonntag (22. März) gilt in Dortmund ein Kontaktverbot. Die Stadt Dortmund teilt in einer Pressemitteilung mit, dass Verstöße konsequent geahndet werden. 

Dort heißt es: "Die Dortmunder Polizei ist gemeinsam mit den Kräften des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund fest entschlossen, diese Regelungen zu überwachen und durchzusetzen." 

Coronavirus: Das sind die Regelungen zum Kontaktverbot in Dortmund

Die neuen Regelungen im Rahmen des Kontaktverbotes lauten wie folgt:

  • Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen sind untersagt (davon ausgenommen sind Verwandte in gerader Linie und in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen).
  • Im Rahmen von Begegnungen ist ein Mindestabstand von 1,50 Meter einzuhalten.
  • Picknicken und Grillen im öffentlichen Raum ist untersagt.
  • Sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen sind untersagt.
  • Der Außenverkauf für die Mitnahme von Mahlzeiten bleibt erlaubt. Allerdings sind Mindestabstände einzuhalten. Der Verzehr innerhalb eines Radius von 50 Metern zur Verkaufsstelle ist untersagt. 

Bei Zuwiderhandlung drohen laut Infektionsschutzgesetz empfindliche Strafen. Denkbar sind eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldbuße in Höhe von bis zu 25.000 Euro. Wer durch Regelverstoß das Coronavirus verbreitet, muss sogar mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren rechnen.

Coronavirus in Dortmund: Störung am Telefonnetz ist behoben

Update, Montag (23. März), 16.21 Uhr: Die Störung am Telefonnetz in Dortmund ist inzwischen behoben. Das teilte die Feuerwehr Dortmund über die Warn-App "Nina" mit.

Update, Montag (23. März), 15.04 Uhr: Bei der BVB-Aktion "Digitaler Spieltag für die Dortmunder Gastronomie" hat der Dortmunder Verein am vergangenen Wochenende insgesamt 73.611 Euro für 86 Kneipen gesammelt. Ob es einen zweiten digitalen Spieltag in Zukunft geben wird, ist im Gespräch. 

Dortmund: Störung am Telefonnetz

Update, Montag (23. März), 13.20 Uhr: In Dortmund gibt es derzeit eine Störung am Telefonnetz. Davor warnt die App "Nina". In Folge der Störung am Dortmunder Telefonnetz können die Krankentransportnummer 19222, die Amtsleitung der Feuerwehr Dortmund (0231 - 8450) und ihre Nebenstellen derzeit nicht erreicht werden. Der Notruf 112 ist jedoch über Telefon und das "Notfall"-Fax erreichbar und kann für die Dauer der Störung alternativ genutzt werden.

Update, Montag (23. März), 12.12 Uhr: Wie die Ruhr Nachrichten berichten, hat der Dortmunder Großmarkt nun Regeln für den Betrieb während der Corona-Pandemie erlassen. Am Freitagmorgen soll den Verkäufern ein Infozettel gegeben worden sein, welcher das Verhalten in den nächsten Wochen empfiehlt.

Dortmund: Großmarkt-Bestellungen per Whatsapp sollen Hygiene waren

So sollen die Kunden pro Verkaufsstand so gering wie möglich gehalten werden. Auch die Verkäufer sollen die Zahl ihrer Mitarbeiter an den Ständen minimieren. Zudem soll ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden.

Als weitere Maßnahme wurde genannt, dass Kunden ihren Großhändlern ihre Bestellung vorher per Whatsapp-Nachricht schicken sollen. So können Käufer in ihren Autos warten, bis sie bedient werden. Laut dem Großmarkt seien diese Angaben freiwillig umzusetzen.

Update, Montag (23. März), 10.16 Uhr: Die Dortmunder Polizei hat nun auch erste Vorsichtsmaßnahmen gegen das Coronavirus eingeleitet: Mittlerweile sind den Polizeiwachen Schutzwände aus Acrylglas aufgebaut worden.

Dortmunder Polizei schützt sich mit Acrylglas vor dem Coronavirus

So sollen die Dortmunder Polizisten vor einer Ansteckung des Coronavirus geschützt werden. Außerdem bittet die Polizei, nur zur Wache zu kommen, wenn es absolut notwendig ist.

Update, Montag (23. März), 9.47 Uhr: Die Parteien die Linke und die Piraten sprechen sich während der Zeit des Coronavirus für eine bessere Bezahlung des Personals der städtischen Kliniken aus. So fordert Fraktionssprecher Utz Kowalewski eine Sonderprämie für die Mitarbeiter in diesen Zeiten.

Coronavirus: Parteien fordern Sonderprämie für Krankenhausangestellte

„Das Personal in den Krankenhäusern ist in Zeiten der Corona-Pandemie ganz besonderen Belastungen und Gefahren ausgesetzt. Dies muss auch finanziell honoriert werden, zumal weite Berufsgruppen völlig unterbezahlt sind“, meint Kowalewski.

Die Stadt Dortmund kann dies nur für die städtischen Kliniken umsetzen. Kowalewski fordert aber auch die Träger anderer Krankenhäuser in Dortmund dazu auf, eine Sonderprämie zu zahlen. Neben dem Pflegepersonal und den Assistenzärzten sollen auch die Servicekräfte eine Prämie bekommen.

Dortmund: BVB will Kneipen während des Coronavirus helfen

Update, Montag (23. März), 9.17 Uhr: Am Wochenende wäre eigentlich Spieltag in Dortmund gewesen. Aber da wegen des Coronavirus erstmal alle Bundesliga-Spiele vorerst ausfallen, hat sich der BVB eine besondere Aktion für die Dortmunder Kneipen ausgedacht.

Dortmunder können an Spieltagen an ihre Lieblingskneipe spenden. So sollen die Kneipen die finanziellen Einbußen besser verkraften können. Am ersten Spieltag wurde bei der Aktion rund 28.000 Euro für rund 66 Kneipen gesammelt.

Info: Alle Nachrichten zum Coronavirus in Dortmund aus der vergangenen Woche lest ihr hier.