Virus im Ruhrgebiet

Coronavirus in Dortmund: Weitere Personen in Nachbarstadt infiziert - Schule vorerst geschlossen +++ Live-Ticker

In Dortmund bereitet man sich auf das Coronavirus vor.
+
Das Coronavirus hat Dortmund erreicht.

In Dortmund haben sich mittlerweile vier Personen mit dem Coronavirus infiziert. In einer Nachbarstadt gibt es drei neue Fälle. Die Infos im Live-Ticker.

  • Vier Menschen aus Dortmund haben sich mittlerweile mit dem Coronavirus infiziert. 
  • Im Kreis Unna wird wegen neuer Infektionen eine Schule geschlossen.
  • RUHR24 berichtet im Live-Ticker über die aktuellen Entwicklungen.


Update, Montag (9. März), 07.55 Uhr: Dieser Ticker wird nicht mehr aktualisiert. Wir haben am Montag einen neuen Coronavirus-Live-Ticker zu den Entwicklungen in Dortmund gestartet. 

Update, Sonntag (8. März), 16.10 Uhr: Dortmund - Jens Spahn hat empfohlen, Großevents mit mehr als 1000 Besuchern wegen des Coronavirus abzusagen. Betroffen sein könnte davon auch das Derby zwischen dem BVB und Schalke 04 am Wochenende in Dortmund. Ebenso könnten Messen und große Konzerte davon beeinträchtigt werden. Alle Entwicklungen im Live-Ticker zum Coronavirus in NRW.

Update, Sonntag (8. März), 13.35 Uhr: Während in Dortmund keine neuen Fälle gemeldet wurden, haben sich in der Nachbarstadt Bergkamen drei Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Das meldete der Kreis Unna am Wochenende.

Coronavirus in Dortmund: Neue Infektionen in Nachbarstadt Bergkamen

Das Gesundheitsamt im Kreis Unna bekam die Ergebnisse demnach am Samstag. Damit gibt es insgesamt vier mit dem Coronavirus infizierte Personen im Kreis Unna.

Die drei positiv getesteten Personen wohnen alle in Bergkamen. Derzeit werde ermittelt, mit wem sie Kontakt hatten. Eine der Personen geht auf die Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in Bergkamen. Die Förderschule bleibt deshalb am Montag (9. März) und Dienstag (10. März) geschlossen.

Zudem wurde eine Person aus einer Kita in Bergkamen positiv auf das Virus getestet. Die Kita bleibt am Montag ebenfalls geschlossen.

Coronavirus: Infizierte in Dortmund sind in Quarantäne

Update, Samstag (7. März), 20.36 Uhr: Laut Stadt Dortmund befinden sich derzeit alle vier mit dem Coronavirus infizierten Personen in der Ruhrgebietsmetropole in häuslicher Quarantäne. Allen soll es den Umständen entsprechend gut gehen.

Update, Samstag (7. März), 17.06 Uhr: Nachdem am Freitag (6. März) noch einmal 18 Personen auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet wurden, liegen der Stadt Dortmund nun die Ergebnisse vor. Am Samstag teilte sie auf Twitter mit, dass von allen noch ausstehenden Proben zwei Personen positiv auf das Virus getestet wurden.

Coronavirus in Dortmund: Zahl der Infizierten auf vier gestiegen

Damit erhöht sich die Anzahl der infizierten personen in Dortmund auf insgesamt vier. "Eine Person kommt aus dem Umfeld des infizierten ersten Paares und zeigt ebenfalls kaum Symptome", heißt es vonseiten der Stadt.

Update, Samstag (7. März), 13.06 Uhr: Das Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem BVB am Abend soll wie geplant stattfinden. Zuvor gab es Bedenken, weil die vom Coronavirus besonders stark betroffene Stadt Heinsberg nur wenige Kilometer entfernt liegt.

BVB-Spiel in Mönchengladbach findet trotz Coronavirus-Gefahr statt

Warum es besser gewesen wäre, das Spiel Mönchengladbach gegen BVB wegen des Coronavirus abzusagen, lest ihr in einem Kommentar von Florian Forth.

Alle Infos zum Spiel und mit welcher Ansage Gladbach in das Spiel gegen Borussia Dortmund geht, lest ihr im Live-Ticker.

Update, Freitag (6. März), 18.15 Uhr: Samstag (7. März) sollte eine große Sause in den Westfalenhallen Dortmund, wo auch Santiano vor der Konzert-Absage ihre Tour 2020 live spielen sollten, steigen: Die Suberg´s Ü30-Party. Rund 4500 Gäste aus ganz NRW wurden erwartet. Doch nun wird die Party wegen des Coronavirus abgesagt.

Coronavirus in Dortmund: Mega-Party in Westfalenhalle abgesagt

Die Veranstalter und die Westfalenhalle hatten alle Risiken abgewägt und waren schließlich zu dem Entschluss gekommen, die Ü30-Party abzusagen. Sie folgten damit der Empfehlung des Robert Koch-Institus und den örtlichen Behörden. Schnellstmöglich soll nun ein Nachholtermin gefunden werden. 

Dortmund: 18 Personen auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet

Update, Freitag (6. März), 14.18 Uhr: Am Freitag (6. März) wurden bis zum frühen Nachmittag 18 Personen in Dortmund auf eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus getestet. Das teilte die Stadt mit. Die Ergebnisse der Tests sollen am Samstag (7. März) vorliegen. Insgesamt wurden im Gesundheitsamt Dortmund bisher 90 Test durchgeführt.

Update, Freitag (6. März), 11.09 Uhr: Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, rät das Klinikum Dortmund Mitarbeitern, Patienten und Besuchern, auf bestimmte Formen der Bergrüßung zu verzichten. "Hände schütteln/umarmen geht nicht mehr", schreibt das Klinikum auf Twitter.

Update, Freitag (6. März), 9.57 Uhr: Nach wie vor gibt es in Dortmund zwei bestätigte Fälle,  in denen sich Personen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben. Beide leben in der Innenstadt und stehen dort unter häuslicher Quarantäne. Laut Stadt Dortmund zeigen sie leichte Krankheitssymptome.

Coronavirus in Dortmund: Eltern sind verunsichert

Derweil zeigen sich laut Ruhr Nachrichten viele Eltern besorgt, dass sich ihre Kinder in der Schule mit dem Erreger infizieren könnten. Teilweise würden Schüler sogar krankgemeldet, um nicht mit auf Klassenfahrt fahren zu müssen. Mehr dazu lest ihr bei den Kollegen der Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel).

Update, Donnerstag (5. März), 16.32 Uhr: Obwohl sich das Coronavirus in NRW weiter ausbreitet, sollen die Schulen geöffnet bleiben - auch in Dortmund. Das sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) dem WDR: "Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir eine Situation kriegen, wo wir alle Schulen schließen müssen."

Coronavirus in Dortmund: Schulen bleiben geöffnet

Hintergrund waren Schulschließungen in Italien. Es stelle sich jedoch die Frage, wer dann die Kinder der Ärzte und Krankenschwestern betreue, so der CDU-Politiker. Sollten Verdachtsfälle des Coronavirus, das mittlerweile sogar von Betrügern missbraucht wird, in Schulen auftreten, würden betroffene Schüler und Lehrer in Quarantäne kommen. Geschlossen werden sollen Schulen jedoch nur dann, wenn sich der Kontakt nicht genau abgrenzen ließe.

Update, Donnerstag (5. März), 15.14 Uhr: Während Großveranstaltungen wie Fußballspiele und Messen trotz des Coronavirus in Dortmund weiter stattfinden können, gibt es in Krankenhäusern Einschränkungen.

Coronavirus in Dortmund: Besuche in Krankenhäusern eingeschränkt

Weil den Krankenhäusern in Dortmund und der Region die Schutzausrüstung ausgeht, gibt es keine unbegrenzten Besuche mehr. Das sagte Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts Dortmund, in der Pressekonferenz zum Coronavirus am Nachmittag. Der Verbrauch an Schutzmasken und Desinfektionsmittel sei ungewöhnlich hoch, teilweise werde auch gestohlen.

Renken: "Die Einschränkung ist notwendig, weil diese Ausrüstung auch für Mitarbeiter benötigt wird." Somit betrifft die Einschränkung besonders solche Bereiche, in denen etwa Mundschutz und Handschuhe benötigt werden.

Coronavirus in Dortmund: Ansteckungsgefahr weiterhin gering

Update, Donnerstag (5. März), 14.52 Uhr: Die Situation in Dortmund bleibt damit zunächst unverändert. Es dürfe weiter davon ausgegangen werden, dass man sich in der Stadt frei bewegen kann, ohne sich mit dem Coronavirus anzustecken, sagt der Leiter des Gesundheitsamts, Frank Renken.

Anke Widow, Sprecherin der Stadt Dortmund, und Frank Renken vom Gesundheitsamt informierten im Rathaus zum Coronavirus.

Jetzt gelte es, die Kontaktpersonen des infizierten Paares abzuarbeiten. "Wenn dort Verdachtsfälle bestehen, würden wir schauen, ob wir da etwas nachweisen können." Es soll sich um rund 40 Personen handeln, die Kontakt zu dem Paar hatten, schätzt Renken.

Coronavirus in Dortmund: Paar steckte sich offenbar im Iran an

Update, Donnerstag (5. März), 14.39 Uhr: Die Pressekonferenz hat begonnen. "Die coronafreien Zeiten in Dortmund sind vorbei", sagt Anke Widow, Sprecherin der Stadt Dortmund. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts Dortmund, gibt Auskunft zu den Infizierten. Dabei handelt es sich um einen Mann und eine Frau, die in häuslicher Gemeinschaft leben und aus der Innenstadt Dortmund kommen. 

Die Ansteckungsquelle sei nachvollziehbar. "Das ist positiv", sagt Renken. Demnach waren die 61 und 64 Jahre alten Dortmunder zuvor im Iran, wo es derzeit noch mehr als 2600 Infektionen gibt. Beide befinden sich in häuslicher Quarantäne und sollen die Wohnung nicht verlassen. "Den beiden geht es aus klinischer Sicht gut", sagt Renken.

Coronavirus in Dortmund: Erste Fälle in Dortmund nachgewiesen

Update, Donnerstag (5. März), 14.27 Uhr: Die Pressekonferenz zum Coronavirus in Dortmund beginnt in Kürze. Wir berichten live.

Update, Donnerstag (5. März), 11.47 Uhr: Um wen es sich bei den beiden mit dem Coronavirus Infizierten aus Dortmund handelt, ist bislang unklar. Nach Angaben der Stadt Dortmund tagt derzeit der Krisenstab, um auf die neue Situation zu reagieren. Details zu den nachgewiesenen Covid-19-Fällen in Dortmund soll es bei einer Pressekonferenz um 14.30 Uhr geben.

Welche Auswirkungen das Coronavirus auf NRW hat, lest ihr in diesem Live-Ticker.

Coronavirus: Dortmund testet weiter - Verdachtsfälle negativ

Update, Donnerstag (5. März), 10.13 Uhr: Zwei Menschen aus Dortmund haben sich mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte die Stadt Dortmund am Morgen mit. Beide würden jedoch nur geringe Symptome zeigen. Alle erforderlichen Maßnahmen seien eingeleitet worden.

Update, Donnerstag (5. März), 9.23 Uhr: In Dortmund ist weiterhin kein Fall des Coronavirus nachgewiesen worden. Die Tests der beiden in Dortmund lebenden Kontaktpersonen einer Infizierten aus Unna waren negativ. Das teilen das Gesundheitsamt und der Kreis Unna mit. Die 61-Jährige aus Unna wurde am Montag im Klinikum Dortmund behandelt.

Seit Montag werden auch im Gesundheitsamt Personen mit Verdacht auf das Virus getestet. Die Teststelle ist gut nachgefragt:

  • Montag: 25 Personen getestet
  • Dienstag: 20 Personen getestet
  • Mittwoch: 17 Personen getestet

Die Tests vom Montag waren ebenfalls negativ. Für Fragen und Informationen zum Coronavirus in Dortmund hat die Stadt eine "Corona-Hotline" geschaltet: 0231/50 13 15 0 (montags bis freitags, 7 bis 18 Uhr).

Coronavirus: Kreis Unna richtet Teststellen ein

Auch der Kreis Unna reagiert weiter auf das Coronavirus und richtet ab heute zwei Teststellen für die Entnahme von Proben ein. Sie sollen im Gesundheitsamt Unna und im Kreishaus in Lünen sein, teilt der Kreis auf Twitter mit:

Update, Donnerstag (5. März), 7.54 Uhr: Das Coronavirus, das sich aktuell in NRW ausbreitet, hat auch weitreichende Folgen für eine Schule in Dortmund. Dort ist aufgrund des Virus nun ein Schaden von über 40.000 Euro entstanden. Vor allem Schüler und Eltern sollen nun auf den Kosten sitzen bleiben. Die Hintergründe und weitere Infos gibt es online bei den Ruhr Nachrichten (Bezahlartikel).

Coronavirus: Klinikum Dortmund gibt Informationen für Schwangere heraus

Update, Mittwoch (4. März), 15.39 Uhr: Das Klinikum Dortmund hat für Schwangere neue Informationen zum Coronavirus herausgegeben. Dabei kommt es vor allem auf die Schwangerschaftsdauer an.

Zunächst mahnt Professor Thomas Schwenzer, Direktor der Frauenklinik, zur Besonnenheit. Denn Schwangere seien von einer möglichen Infektion mit dem Coronavirus nicht schwerer betroffen, als Nicht-Schwangere. Zudem gelte es als unwahrscheinlich, dass das Virus über den Mutterkuchen auf das Ungeborene übertragen werden kann. Das Klinikum Dortmund rät:

  • Bei nur leichten Beschwerden (Husten und Schnupfen ohne Fieber über 38 Grad) nicht ins Krankenhaus kommen. Das Ansteckungsrisiko sei dort im Zweifel höher als draußen.
  • Wer bis zur 22. Woche schwanger und selbst erkrankt ist, muss sich an den Hausarzt wenden. Ausnahmen sind Blutungen oder abgehendes Fruchtwasser. Dann sollten Betroffene unter 0231/953 21488 oder 0231/953 21343 beim Klinikum anrufen.
  • Schwangere ab der 22. Woche, die schwer erkrankt sind, rufen im Kreißsaal an (0231/953 20410) und befolgen die Anweisungen.

Coronavirus: 20 Menschen aus Dortmund am Dienstag getestet 

Update, Mittwoch, 12.34 Uhr: In Dortmund gibt es weiterhin keine nachgewiesene Infektion durch das Coronavirus. Das teilte das Gesundheitsamt Dortmund am Mittag mit. Mittlerweile wurden weitere Vorkehrungen getroffen.

Noch am Montag waren zahlreiche Menschen unangemeldet für einen Abstrich zum Gesundheitsamt Dortmund gekommen. Die Stadt rechnet nun damit, dass künftig immer mehr Tests auf das Coronavirus nötig seien werden. Deshalb werden ab heute Abstriche auch im Klinikum Dortmund gemacht - jedoch nur bei wirklichen Verdachtsfällen und nach vorheriger Anmeldung.

"Die Lage in Dortmund hat sich zum Glück etwas beruhigt", sagte Anke Widow, Sprecherin der Stadt, gegenüber RUHR24. Am Dienstag wurden noch 20 Abstriche im Gesundheitsamt genommen. Ergebnisse liegen noch nicht vor. "Wir gehen aber davon aus, dass die allermeisten oder sogar alle Tests negativ ausfallen", sagt Widow.

Coronavirus setzt Wirtschaft in der Region Dortmund unter Druck

Update, Mittwoch, 10.40 Uhr: Die Wirtschaft in Dortmund und Umgebung gerät durch das Coronavirus zunehmend unter Druck. "Mehr als die Hälfte der regionalen Wirtschaft ist bereits jetzt von den Auswirkungen des Coronavirus direkt betroffen", teilt die Industrie- und Handelskammer Dortmund (IHK) mit.

Gut zwei Drittel der Unternehmen in Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna rechnen in naher Zukunft mit Auswirkungen durch die Epidemie. Das ergab eine Umfrage der IHK. "Wir haben also allen Grund zur Vor-Sorge. Von einer Panik kann aber keine Rede sein", sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Stefan Schreiber.

Ein Viertel der Unternehmen hat eine Niederlassung in China, einige produzieren in Italien. Bei einem Großteil der Unternehmen seien bereits Lieferengpässe spürbar. Viele Firmen befürchten nun Umsatzeinbußen durch das Coronavirus.

Coronavirus: Borussia Dortmund drohte Spielabsage am Wochenende

Update, Mittwoch, 9.32 Uhr: Borussia Dortmund hat weiter mit den Folgen der Ausbreitung des Coronavirus in NRW zu kämpfen. Geht es nach NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU), soll das Spiel BVB gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (7. März) abgesagt oder ohne Zuschauer ausgetragen werden. Entscheiden muss das jedoch das Gesundheitsamt.

Hier geht es zum bisherigen Ticker zum Coronavirus in Dortmund.

Mehr zum Thema