Pandemie noch nicht vorbei

Dortmund: Neuer Coronavirus-Fall in Kita - Gruppe muss in Quarantäne +++ Aktuelle Zahlen liegen vor

Wegen des Coronavirus wurden eine weitere Kita-Gruppe in Dortmund geschlossen.
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Wegen des Coronavirus wurden eine weitere Kita-Gruppe in Dortmund geschlossen.

Die Zahl der Corona-Infektionen in Dortmund ist erneut gestiegen. Einen neuen Fall gibt es in einer Kita. Alle News über die Coronavirus-Pandemie gibt es hier.

  • In Dortmund gibt es deutlich mehr Neuinfektionen mit dem Coronavirus, als zuletzt.
  • Zuletzt mussten sechs Schulen und einige Kita-Gruppen wegen neuer Covid-19-Fälle oder des Verdachts auf Corona schließen.
  • Oberbürgermeister Ullrich Sierau warnt die Bürger deshalb vor Leichtsinn in der Covid-19-Pandemie.

Update, Mittwoch (1. Juli), 18.23 Uhr: Dortmund - Heute meldet die Stadt Dortmund zehn positive Coronavirus-Testergebnisse. Seit dem Ausbruch des Erregers in der Stadt wurden insgesamt 982 Menschen positiv auf Corona getestet, 840 unter ihnen gelten offiziell als wieder gesund (sechs mehr als am Tag zuvor).

Coronavirus in Dortmund: Kita-Gruppe muss in Quarantäne

Unter den Infizierten ist auch ein Kind, das im FABIDO-Familienzentrum Münsterstraße betreut wird. Seine Gruppe ist nun geschlossen, alle 20 Kinder und die betreuenden Mitarbeiter befinden sich in Quarantäne.

In einer Kita in Dortmund gibt es einen weiteren Coronavirus-Fall (Symbolbild).

In den Dortmunder Kliniken werden weiterhin 18 Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Die Zahl der Todesfälle liegt unverändert bei neun.

Coronavirus in Dortmund: Fünf neue Corona-Fälle am Dienstag

Update, Dienstag (30. Juni), 19.50 Uhr: Dortmund - Heute sind in Dortmund fünf bestätigte positive Coronavirus-Testergebnisse hinzugekommen. Damit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in der Stadt insgesamt 972 positive Tests vor. 834 Patient haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Derzeit werden nach Angaben der Stadt in den Krankenhäusern 18 Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter eine beatmete Person. In Dortmund starben bislang neun Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

Coronavirus in Dortmund: Kita-Gruppe aus Kirchlinde muss in Quarantäne

Update, Montag (29. Juni), 16.49 Uhr: Dortmund - Am heutigen Montag meldet die Stadt zwei Neuinfektionen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen somit insgesamt 967 positive Tests vor. Davon gelten 822 Patienten bereits wieder als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund 19 Erkrankte stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter eine beatmete Person. In Dortmund starben bislang neun Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

In der Fabido-Kita Osulfweg in Huckarde ist am Montag, 29. Juni, ein Kind positiv getestet worden. Das Gesundheitsamt hat für seine Gruppe Quarantäne angeordnet. Davon sind 20 Kinder betroffen.

Update, Sonntag (28. Juni), 19.32 Uhr: Heute müssen neben zwei positiven Corona-Testergebnissen auch zwei weitere Covid-19-Todesfälle vermeldet werden. Die Stadt Dortmund teilt mit, dass ein 78-jähriger Mann am 26. Juni im St.- Josefs-Hospital und heute ein 64-jähriger Mann im Klinikum verstarb.

Zwei weitere Todesfälle in Dortmund: Männer hatten Vorerkrankungen

Die Todesfälle wurden dem Gesundheitsamt heute gemeldet. Beide Männer litten an Vorerkrankungen und waren während ihres Krankenhausaufenthaltes positiv auf das Coronavirus getestet worden.

Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 in Dortmund auf neun. Seit dem ersten Auftreten der Lungenerkrankung in Dortmund liegen insgesamt 965 positive Tests vor. 821 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden 22 Coronavirus-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter eine beatmete Person.

Coronavirus in Dortmund: 22 Neuinfektionen

Update, Samstag (27. Juni), 18.43 Uhr: Die Stadt Dortmund teilt die neu hinzugekommenen Testergebnisse für die Stadt mit. Demnach gibt es heute 22 Neuinfektionen in Dortmund. So viele neu gemeldeten Fälle hat es schon lange nicht mehr gegeben. Höher waren die Neuinfektionen an einem Tag zuletzt am 7. April. Damals hatte die Stadt 58 neue Fälle gemeldet. Am 26 April (20 Fälle) und am 20. Juni (20 Fälle) gab es auch nennenswerte Anstiege.

Coronavirus in Dortmund: Bisher 963 positive Ergebnisse

Nun liegen seit dem Aufkommen des Coronavirus 963 positive Tests vor. 816 Patienten haben die Lungenkrankheit bereits überstanden. 

"Zurzeit werden in Dortmund 19 Corona-Patient*innen stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen", teilt die Stadt mit. Außerdem sind bislang sieben Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben.

Coronavirus-Verdacht bei drei Kindern in Dortmund bestätigt

Update, Freitag (26. Juni), 16.20 Uhr:  Bei drei Kindern in Dortmunder Kitas hat sich der Coronavirus-Verdacht bestätigt (siehe hierzu das Ticker-Update von Donnerstag (25. Juni), 17.35 Uhr). Ihre Gruppen müssen jetzt in Quarantäne.

Zwei Kinder der FABIDO-Kita Leopoldstraße und ein Kind der Kita Fliewatüt in Lütgendortmund sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Deshalb wurde für die Kinder der jeweiligen Gruppen nun eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Die Verdachtsfälle aus den anderen Gruppen bestätigten sich hingegen nicht - hier können die Gruppen ab Montag (29. Juni) wieder öffnen.

Coronavirus in Dortmund: Drei Kita-Gruppen in Quarantäne +++ 13 Neuinfektionen in der Stadt

Außerdem gab die Stadt die aktuellen Fallzahlen bekannt. 13 Menschen haben sich in den vergangenen 24 Stunden nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, sechs Personen wurden als neu genesen registriert. 

Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 941 Menschen mit Corona angesteckt, 808 unter ihnen gelten als gesundet. Noch immer werden in den Krankenhäusern 19 Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Die Zahl der Todesfälle von Covid-19-Patienten liegt unverändert bei sieben.

Coronavirus in Dortmund: "Black Lives Matter"-Demo ohne Auswirkungen auf das Ausbruchsgeschehen?

Update, Donnerstag (25. Juni), 21.54 Uhr: Am Samstag (6. Juni) protestierten über 5.000 Menschen bei einer "Black Lives Matter"-Demo gegen Polizeigewalt und Diskriminierung gegenüber dunkelhäutigen Menschen. In den Sozialen Medien gab es Kritik für die ungewöhnlich große Menschenansammlung in Pandemie-Zeiten.

Zu einem vermehrten Ausbruchsgeschehen des Coronavirus hat die Versammlung aber laut Birgit Zoerner, Chefin des Corona-Krisenstabes in Dortmund, nicht beigetragen. Es gebe keine Infektion, die nachweislich im Zusammenhang mit der Demo stehe, sagte sie den Ruhr Nachrichten. Obwohl es keine Anzeichen für ein vermehrtes Infektionsgeschehen wegen der Veranstaltung gebe, könne man dies aber auch nicht ganz ausschließen.

Coronavirus in Dortmund - 15 Neuinfektionen am Donnerstag

Update, Donnerstag (25. Juni), 17.35 Uhr: Auch heute vermeldet Dortmund wieder einige Neuinfektionen mit dem Coronavirus. 15 Menschen haben sich nachweislich neu mit dem Erreger angesteckt. Es handelt sich nach Angaben der Stadt wieder um Einzelfälle, die in keinem Zusammenhang mit bekannten Infektionsgeschehen stehen.

Insgesamt wurden seit Pandemie-Beginn 928 Menschen positiv getestet, wovon 802 als wieder genesen gelten (neun mehr als am Vortag) In den Kliniken werden derzeit 19 Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Sieben Menschen starben im Zusammenhang mit Covid-19.

Fünf Kita-Gruppen in Dortmund mussten wegen Coronavirus-Verdacht geschlossen werden. (Symbolbild)

Coronavirus in Dortmund: Stadt schließt Kita-Gruppen

Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, wurden heute in drei Kitas vorsichtshalber Gruppen geschlossen, da einige Kinder sich möglicherweise mit dem Coronavirus infiziert haben.

Alle sechs Kinder, bei denen der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht, seien heute getestet worden. Über weitere Maßnahmen würde entschieden, wenn die Ergebnisse vorliegen. Diese Kitas sind betroffen:

  • FABIDO-Kita Leopoldstraße 60 (drei von fünf Gruppen geschlossen)
  • Fliewatüt in Lütgendortmund (eine Gruppe)
  • Kita St. Joseph in Berghofen (eine Gruppe)

Coronavirus in Dortmund: 16 Neuinfektionen am Mittwoch

Update, Mittwoch (24. Juni), 17.45 Uhr:  Heute meldet die Stadt Dortmund 16 Coronavirus-Neuinfektionen. Es handele sich dabei um neue Einzelfälle, die in keinem Zusammenhang mit bekannten Infektionsgeschehen stehen. 

Insgesamt wurden seit Pandemie-Beginn 913 Menschen positiv getestet und 793 unter ihnen gelten als genesen.

Coronavirus in Dortmund: Covid-19-Tests aus Pflegeheim verloren - Zahl der Neuinfektionen gestiegen

Aktuell werden in den Krankenhäusern 20 Corona-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Es gibt in Dortmund weiterhin sieben Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, Dienstag (23. Juni), 20.49 Uhr: Dortmund - Dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund ist laut Informationen der Ruhr Nachrichten eine peinliche Panne unterlaufen: Nachdem alle Bewohner im von einem Coronavirus-Ausbruch betroffenen Seniorenheim Kronenburg auf das Virus getestet wurden, gingen sämtliche Proben verloren.

Das bestätigte dem Bericht zufolge Birgit Zoerner, Leiterin des Corona-Krisenstabs der Stadt. Jetzt sollen alle Bewohner neu getestet werden, weshalb auch weiterhin Besuche von Angehörigen nicht gestattet sind. Ansonsten habe die Panne keine bedenklichen Auswirkungen.

In Dortmund sind Coronavirus-Tests aus einem Altersheim verloren gegangen.

Coronavirus in Dortmund: Stadt macht Tönnies-Mitarbeiter ausfindig

Update, Dienstag (23. Juni), 19.26 Uhr: Nach dem Coronavirus-Ausbruch mit über 1.500 Neuinfektionen bei dem Schlachthof in Rheda-Wiedenbrück hat auch dieStadt Dortmund Mitarbeiter von Tönnies registriert. Wie die Ruhr Nachrichten unter Berufung auf Birgit Zoerner vom Corona-Krisenstab berichten, wohnen oder wohnten in der Stadt 14 Mitarbeiter von Tönnies oder von Subunternehmen des Fleisch-Giganten. 

Die entsprechenden Personen wurden demnach bereits getestet, bei sieben unter ihnen liege ein negatives Coronavirus-Testergebnis vor. Bei zwei Personen steht ein Ergebnis noch aus und die übrigen Tönnies-Mitarbeiter sind entweder bereits wieder aus der Stadt weggezogen oder haben zum Zeitpunkt des Ausbruchs nicht im Betrieb gearbeitet. Demnach habe die Angelegenheit laut OB Ullrich Sierau auch nur "überschaubares Bedrohungspotential".

Coronavirus in Dortmund: Drei Corona-Neuinfektionen am Dienstag

Update, Dienstag (23. Juni), 16.39 Uhr: Dortmund - Heute sind in Dortmund drei weitere positive Coronavirus-Testergebnisse hinzugekommen. Die drei Neuinfektionen lassen sich nach Angaben der Stadt auf einen Fall im Seniorenheim Kronenburg und auf zwei Fälle einer bereits als erkrankt bekannten Familie zurückverfolgen.

Damit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung insgesamt 897 positive Tests in der Stadt vor. 784 Erkrankte gelten als genesen. Derzeit werden in Dortmund 21 Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Es gibt weiterhin sieben Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

Update, Dienstag (23. Juni), 14.39 Uhr: In zwei Seniorenheimen, dem Minna-Sattler-Heim und den Cordian Hausgemeinschaften, in Dortmund ist es zu Coronavirus-Ausbrüchen gekommen, wie der Leiter des städtischen Coronavirus-Krisenstabs in einer Pressekonferenz mitteilte.

Dortmund: Über 500 Menschen soll auf das Coronavirus getestet werden

Demnach haben sich in einer Einrichtung zwei Bewohner und ein Mitglied des Personals infiziert, in der anderen Einrichtung ebenfalls zwei Bewohner.

Weil die Kontakte in den fünf Fällen nicht einwandfrei nachverfolgt werden können, hat die Stadt Dortmund für Mittwoch den 24. Juni, flächendeckende Tests von allen Bewohnern und Mitarbeitern angeordnet. Wie die Ruhr Nachrichten berichtet, sind das im Minna-Sattler-Heim 260 Personen und in den Cordian Hasugemeinschaften 160 Personen.

Dortmund: Freibäder haben trotz Coronavirus wieder geöffnet

Update, Montag (22. Juni), 15.20 Uhr: In Dortmund haben trotz weiterer Neuinfektionen die Freibäderseit Samstag (20. Juni) wieder geöffnet - zum ersten Mal in dieser Saison. Allerdings gibt es wie überall im Jahr 2020 auch beim Freibad-Besuch einige Corona-Regeln zu beachten. Generell gelten die allgemeinen Abstands- und Hygienemaßnahmen der Corona-Schutzverordnung NRW.

Update, Sonntag (21. Juni), 20.05 Uhr: Dortmund - Nachdem bereits zwei Grundschulen schließen mussten, erwischt es nun auch die weiterführenden Schulen in Dortmund: Wegen neuer Infektionen mit dem Coronavirus müssen vier weitere Schulen schließen.

Coronavirus in Dortmund: Vier weitere Schulen müssen wegen Covid-19 schließen

Nach Anordnung des Gesundheitsamts in Dortmund bleiben demnach folgende Schulen morgen (22. Juni) geschlossen:

  • Fritz-Henßler-Berufskolleg 
  • Robert-Bosch-Berufskolleg 
  • Robert-Schumann-Berufskolleg 
  • Hauptschule Am Externberg

Insgesamt bleiben damit am Montag sechs Schulen in Dortmund geschlossen. 

Grundlage für die Schließung ist nach Angaben der Stadt Dortmund, dass Kontaktpersonen der Infizierten nicht sicher eingegrenzt werden können. Es handele sich um neue Covid-19-Fälle, die nicht im Zusammenhang mit dem bisherigen Indektionsgeschehen stünden.

Damit ist nur eine Woche vor den Sommerferien in NRW klar: Die Coronavirus-Pandemie nimmt auch in Dortmund erneut fahrt auf.

In Dortmund müssen wegen Coronavirus-Infektionen mehrere Schulen schließen.

Coronavirus in Dortmund: Vier neue Covid-19-Infektionen - weitere Schule schließt

Update, Sonntag (21. Juni), 16.40 Uhr: Auch am Sonntag meldet die Stadt Dortmund weitere Infektionen mit dem Coronavirus. Demnach haben sich vier wietere Personen angesteckt.

Damit steigt die Infektionszahl in Dortmund auf insgesamt 893. Unter den neuen Covid-19-Patienten ist auch ein Kind der Graf-Konrad-Grundschule in Dortmund-Eving.

"Im Rahmen der Umgebungsuntersuchungen konnten die Kontaktpersonen nicht eingegrenzt werden", teilt die Stadt am Sonntag mit. Das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund schließe in Abstimmung mit der Schulleitung die Graf-Konrad-Grundschule bis zu den Sommerferien 2020.

Geschlossen sind damit vorzeitig:

  • Libellen-Grundschule, Innenstadt-Nord
  • Graf-Konrad-Grundschule, Eving

Update, Samstag (20. Juni), 19.05 Uhr: Wie die Stadt am frühen Samstagabend mitteilt, seien binnen eines Tages 20 neue Infektionen dazu gekommen.Damit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 889 positive Tests vor.

773 Personen hätten Covid-19 bereits überstanden und gelten als genesen. 17 Patienten werden nach wie vor stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter eine beatmete Person.

Sieben Menschen sind in Dortmund bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben.

Coronavirus in Dortmund: Grundschule schließt bis zu den Sommerferien wegen Covid-19

Update, Freitag (19. Juni), 18 Uhr Uhr: Dortmund - Das Gesundheitsamt in Dortmund hat gemeinsam mit der Schulleitung entschieden, die Libellen-Grundschule an der Burgholzstraße bis zu den Sommerferien zu schließen. Wie bereits gestern bekannt wurde, sind an der Schule eine Lehrerin sowie eine Mitarbeiterin der OGS am Coronavirus erkrankt. Inzwischen gibt es dort eine weitere Erkrankung sowie weitere klärungsbedürftige Fälle.

Das Gesundheitsamt veranlasst die nun notwendigen Tests. Eine Reihentestung sei aus infektiologischer Sicht nicht notwendig, da es sich in der Schule nicht um ein zusammenhängendes Infektionsgeschehen handelt. Alle festgestellten Infektionen hätten unabhängige Ursachen, die außerhalb der Schule liegen. Mit der Schließung der Schule will das Gesundheitsamt die Weiterverbreitung des Infektionsgeschehens nun konsequent unterbinden.

Coronavirus in Dortmund: 14 Coronavirus-Neuinfektionen am Freitag

Update, Freitag (19. Juni), 17.30 Uhr: In Dortmund steigen die Coronavirus-Fallzahlen deutlich an. Heute meldete die Stadt 14 Neuinfektionen. Es handelt sich dabei den Angaben zufolge unter anderem um eine Familie mit insgesamt fünf Fällen, zwei Personen arbeiten außerdem an einer Schule, eine stammt aus dem Krankenhaus- und eine aus dem Seniorenbereich.

Damit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung insgesamt 869 positive Tests in Dortmund vor, 764 Patienten gelten als genesen. In den Krankenhäusern der Stadt werden 17 Corona-Patienten stationär behandelt, sieben von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

Coronavirus in Dortmund: Acht weitere Corona-Neuinfektionen

Update, Donnerstag (18. Juni), 19.41 Uhr: Dortmund - Heute sind in Dortmund nach Angaben der Stadt acht weitere positive Coronavirus-Testergebnisse hinzugekommen. Von diesen positiv Getesteten stehen drei im Zusammenhang mit einer Familie. Insgesamt liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in der Stadt 855 positive Tests vor.

752 Patienten haben die Erkrankung offiziell überstanden und gelten als genesen (fünf mehr als am Vortag). Aktuell werden in den Krankenhäusern 17 Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus bleibt bei sieben.

Coronavirus in Dortmund: Sieben neue Infektionen gemeldet - drei gehören zu einer Familie

Update, Mittwoch (17. Juni), 17.20 Uhr: Dortmund - Am Mittwoch hat die Stadt Dortmund sieben weitere Infektionen mit dem Coronavirus bekannt gegeben. Eine 73-Jährige starb am Montag an den Folgen der Covid-19-Erkrankung.

Die Seniorin war am 27. Mai im Klinikum Dortmund aufgenommen und hatte nach Angaben der Stadt Dortmund eine chronische Krankheit. Kurz darauf sei sie positiv getestet worden: "Nachdem sich ihr Zustand zunehmend verschlechterte, verstarb sie am Montag, 15. Juni", berichtet die Stadt.

Zudem gibt es sieben Neuinfizierte. Sie sollen zu einer Familie gehören, gab die Stadt am Mittwoch bekannt. Damit steigt die Zahl der an Covid-19 Erkrankten auf insgesamt 847. Bislang haben 747 Patienten die Erkrankung bereits überstanden und gelten laut Stadt als genesen.

Die Zahl der Patienten im Krankenhaus ist um zwei auf 18 gestiegen. Einer konnte die Intensivstation mittlerweile wieder verlassen. Zwei Erkrankte müssen weiter beatmet werden.

Coronavirus: Zwölf neue Infektionen in Dortmund - 16 Patienten im Krankenhaus

Update, Dienstag (16. Juni), 20.38 Uhr: In Dortmund sind am Dienstag (16. Juni) zwölf neue Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt worden. Wie die Stadt am Nachmittag mitteilte, sind sechs davon dem Ausbruch im Seniorenstift "Auf der Kronenburg" zuzuordnen.

Jeweils ein Fall hängt mit dem Klinikum Dortmund und dem St. Josefs-Hospital zusammen. Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 840 positive Tests vor. 742 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden.

Zurzeit werden in Dortmund 16 Corona-Patienten stationär behandelt, sieben von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Es gab bislang sechs Tote.

Update, Montag (15. Juni), 16.45 Uhr: Wie die Stadt mitteilt, gibt es in Dortmund ein neues positives Testergebnis. Demnach gebe es seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 828 positive Tests. 733 Personen gelten als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund 16 Corona-Patienten stationär behandelt, davon sieben auf der Intensivstation. Zwei werden beatmet.

Update, Freitag (12. Juni), 14.24 Uhr: In Dortmund ist es nach einem Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus, der am Mittwoch bekannt geworden war, zu zehn weiteren Infektionen gekommen.

Dortmund: Zehn weitere Fälle mit dem Coronavirus bestätigt

Die Fälle sind im St.-Josefs-Hospital sowie dem Seniorenheim "Auf der Kronenburg" aufgetreten. Das teilte Dr. Frank Renken, der Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund bei einer Pressekonferenz mit.

Ein 89-Jähriger, der an einer Coronavirus-Erkrankung im St.-Josefs-Hospital verstorben ist, war auch Bewohner in dem Seniorenheim. Daher seien in beiden Einrichtungen Umfelduntersuchungen durchgeführt worden. Bisher zehn neue Fälle sind dabei entdeckt worden.

Update, Freitag (12. Juni), 10.30 Uhr: Dortmund - Vom 1. Juni bis zum 10. Juni hat es in Dortmund 66 neue Infektionen des Coronavirus gegeben. Es seien nach Informationen von Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamtes in Dortmund, zwei größere Infektionsgeschehen. Zum einen der Ausbruch im Klinikum Dortmund mit 15 Infektionen und zum anderen ein Familienfest, bei dem sich zwölf Menschen infiziert hätten, gegeben. 

Coronavirus in Dortmund: Zwei Infektionsherde konnten festgestellt werden

Die Teilnehmer des Familienfestes hätten Quarantäne-Anordnungen bekommen. Seitdem habe es nach Informationen des Gesundheitsamtes Dortmund keine weiteren Infektionen mehr gegeben. Im Zusammenhang mit den Infektionen im Klinikum mussten insgesamt 49 Personen unter Quarantäne

Erstmeldung, Dienstag (9. Juni): In Dortmund haben sich in den vergangenen Tagen wieder mehr Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das gab die Stadt bei einer Pressekonferenz am Dienstagmittag (9. Juni) bekannt. Auch wenn von einer zweiten Infektionswelle noch keine Rede sein könne, mahnte die Stadtspitze zur Vorsicht, berichtet RUHR24.de*.

Stadt:

Dortmund

Einwohner:

602.566 (2018)

Oberbürgermeister:

Ullrich Sierau (SPD)

Regierungsbezirk:

Arnsberg

Dortmund: Wieder mehr Infektionen mit dem Coronavirus - Covid-19-Pandemie noch nicht vorüber

"Sieben Tage, 50 Neumeldungen", war die knappe Bilanz, die Dr. Frank Renken, Leiter des Gesundheitsamts in Dortmund zog. Das sei "nicht erfreulich, aber nicht unerwartet", sagte er mit Blick auf die Covid-19-Pandemie in der Stadt.

Das Gesundheitsamt konnte zwei unabhängige Ausbrüche feststellen, die offenbar Folge der Lockerungen zu Pfingsten sind. "Beide sind gut untersucht, wir gehen davon aus, dass wir die Infektionsketten unter Kontrolle haben", sagte Frank Renken, der bereits selbst mit dem Coronavirus infiziert* war. Dass es sich dabei um eine zweite Infektionswelle handeln soll, konnte er jedoch nicht bestätigen.

"Bis zur zweiten Welle ist noch viel Luft", sagte auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Die Grenze hierfür liege bei 50 Neuinfektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner. Das sei mit derzeit rund sieben noch lange nicht erreicht. Aktuell gebe es daher keine Überlegungen zu neuen Einschränkungen in Dortmund.

Coronavirus: Leichtsinn der Menschen sei Grund für Neuinfektionen in Dortmund 

Sierau äußerte auch gleich einen Verdacht, wie die höheren Infektionszahlen zu erklären sind: "Die haben sicherlich mit Lockerungen zu tun, aber auch damit, dass nach der Corona-Depression ein gewisser Verdruss eintritt, der zu Leichtsinn führt."

Die Menschen seien die Einschränkungen verständlicherweise langsam Leid. Angemessen sei das aber nicht: "Wir sind hier nicht in Neuseeland, wo das Coronavirus als besiegt gilt. Hier ist es noch aktiv."

Coronavirus in Dortmund: "Erfreulich wenige Todesfälle"

Lockerungen sollten jedoch nicht zu dem Fehlschluss führen, dass man wieder alles tun könne, wie zuvor, sagte Sierau am Mittag im Rathaus von Dortmund. Desinfektionsmittel und Mund-Nasen-Schutz sollte jeder weiterhin dabei haben - auch aus Verantwortung für andere.

Dortmund hat vergleichsweise "erfreulich wenige Infektionen und Todesfälle"*, auch wenn jeder davon tragisch ist, sagte Sierau. Die Menschen dürften dennoch nicht über die Stränge schlagen.

Gleichzeitig kämpfe die Stadt aber auch für eine Normalisierung im öffentlichen Leben - was die Innenstadt, Freizeitgestaltung und Veranstaltungen angeht.

Dortmund: Kein "Lockerungswettbewerb" beim Coronavirus

Einem "Lockerungswettbewerb" erteilte Birgit Zoerner, Leiterin des Krisenstabs in Dortmund, dennoch eine klare Absage: "Schnelligkeit ist kein Ziel", sagt sie. Das Tempo dürfe nicht zulasten des Infektionsschutzes gegen Covid-19 forciert werden.

"Wir sind weiterhin in einer laufenden Pandemie. Es gibt weiterhin keinen Impfschutz und keine Medikamente", gab sie zu bedenken.

Gerade mit zunehmenden Lockerungen komme es auf das verantwortungsvolle Verhalten eines jeden an. Ältere Menschen und solche mit Vorerkrankungen seien darauf angewiesen, dass sich alle anderen vernünftig verhalten.

Video: Thüringen schafft Kontaktbeschränkung ab

Freibäder in Dortmund könnten trotz Covid-19 bald öffnen

Derweil hoffen viele Dortmunder darauf, dass das öffentliche Leben wieder an Fahrt aufnimmt. Doch auch bei den Freibädern tritt die Stadt weiter auf die Bremse. Denn die Kosten seien noch nicht gedeckt.

Rund eine Million Euro Zuschuss für Freibäder in Dortmund sind dafür derzeit im Gespräch. Der Stadtrat soll noch im Juni darüber entscheiden. Die gute Nachricht: "Dann könnten die Freibäder sehr schnell an den Start gehen", kündigte Zoerner an.

Wann die Freibäder in Dortmund wieder öffnen, ist derzeit noch unklar.

Dortmund: Oberbürgermeister Ullrich Sierau kritisiert Landesregierung NRW scharf

Ullrich Sieraus Kritik am Land NRW wird derweil immer heftiger. Der Dortmunder Oberbürgermeister fühlt sich vom Bund während der Corona-Krise im Stich gelassen. Es müsse einen kommunalen Rettungsschirm aufspannen und sich mit den Städten über die Altschulden der Kommunen verständigen.

"Man muss feststellen, dass diese Landesregierung uns in dieser Lage komplett im Regen stehen lässt. Das ist nicht hinnehmbar." Wenn das so weitergehe, werde das eine parteiübergreifende Protestwelle nach sich ziehen, kündigt Sierau an. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) oder Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) sollten klarstellen, wie es nun weitergehe.

Denn die verhältnismäßig gute Lage Dortmund sei laut Sierau trotz allem eine "extreme Notlage". Sierau hofft spätestens bis zur Kommunalwahl 2020 im Herbst auf neue Vorschläge.

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