Neuer Impfstoff

Corona in Dortmund: Neue Termine für Erstimpfungen verfügbar – aber nicht für alle

Dortmund U Corona Impfstoff Impfung
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In Dortmund können wieder Termine für eine Corona-Erstimpfung vereinbart werden.

Das Impfzentrum in Dortmund kann ab Mittwoch wieder Corona-Impfstoff für Erstimpfungen anbieten. Die vorhandenen Dosen sind jedoch weiterhin begrenzt.

Dortmund – Anfang Juni gab es den Paukenschlag: Bei einer Pressekonferenz erklärte Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD), dass der Corona-Impfstoff in Dortmund vorerst aufgebraucht sei. Seitdem waren die zur Erstimpfung genutzten Vakzine von Biontech und Moderna im Impfzentrum nicht mehr verfügbar. Jetzt gibt es endlich gute Nachrichten.

StadtDortmund
Corona-Impfungen (insgesamt)486.838 (21. Juni)
Vollständig Geimpfte192.689 (21. Juni)

Erstimpfungen gegen Corona in Dortmund: Land verteilt neuen Impfstoff

Am Freitag (18. Juni) teilte das NRW-Gesundheitsministerium mit, dass die 53 Impfzentren im Land ab Mittwoch (23. Juni) mit den Erstimpfungen gegen das Coronavirus weitermachen können. Hierfür erwarte das Ministerium bis zum 4. Juli insgesamt 230.000 Impfdosen des Herstellers Biontech.

Diese wurden nun, den Einwohnerzahlen entsprechend, auf die Impfzentren in Nordrhein-Westfalen verteilt. Auch für die Stadt Dortmund bedeutet das: „Dank des Impferlasses, der uns am Freitag erreicht hat, können wir wieder mit den Erstimpfungen starten“, sagte Dortmunds Krisenstabsleiterin Birgit Zoerner bei einer Pressekonferenz am Dienstag (22. Juni).

Wieder freie Termine im Impfzentrum Dortmund: Stadt will mit Corona-Impfungen vorankommen

Termine für Erstimpfungen könnten ab Mittwochmorgen (8 Uhr) wieder wie gewohnt online oder telefonisch über die KVWL gebucht werden (0800/116 117 02). Bereits ab 9 Uhr wolle man im Dortmunder Impfzentrum mit den Corona-Impfungen loslegen (mehr Corona-News aus Dortmund bei RUHR24 lesen).

Es sei wichtig, dass Dortmund weiterhin Fortschritte bei den Impfungen macht. Zwar bestimme die Alpha-Mutation weiterhin das Infektionsgeschehen in der Stadt, doch auch die Delta-Variante müsse man im Auge behalten. Bislang gebe es allerdings weiterhin erst einen nachgewiesenen Fall mit dieser Corona-Mutation in Dortmund (Stand 22. Juni).

Im Impfzentrum in Dortmund geht es mit den Erstimpfungen gegen Corona weiter.

Ansturm auf Termine für Corona-Erstimpfungen in Dortmund: Personengruppe hat Vorrang

Der Ansturm auf die Termine für die nächsten Erstimpfungen dürfte groß sein. Die Stadt weist jedoch – wie zuvor das Land NRW – ebenfalls daraufhin, dass der neu gelieferte Impfstoff zunächst für bestimmte Personengruppen vorgesehen sei. „Es geht hierbei um die Personen, die noch zu der Prio 3 gehörten, aber noch kein Impfangebot bekommen haben“, erklärte Birgit Zoerner. Dazu zählen:

  • Personen ab 60 Jahren,
  • Personen mit Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Krankheitsverläufe nach einer Corona-Infektion haben,
  • Beschäftigte in Krankenhäusern,
  • Beschäftigte in (teil-)stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe und in Werkstätten für Menschen mit Behinderung.

Corona-Impfstoff in Dortmund weiterhin begrenzt – 7.400 Erstimpfungen bis 4. Juli

Außerdem, so machte die Krisenstabsleiterin deutlich, sei der Corona-Impfstoff in Dortmund weiterhin begrenzt. Ziel sei es aber, bis zum 4. Juli (Sonntag) 7.400 Erstimpfungen zu verabreichen. Ab Mittwoch bis zum 27. Juni (Sonntag) könnten demnach pro Tag 550 Personen ihre erste Corona-Impfung erhalten. In der Woche ab dem 28. Juni (Montag) bis 4. Juli könnten es täglich 665 sein.

Danach erwarte die Stadt vom Land NRW die nächsten Informationen für weitere Schritte. Bis dahin können Impfwillige zudem das Angebot der Corona-Impfbrücke in Dortmund nutzen. Über die Homepage können sie sich schnell und unkompliziert über übriggebliebene Impfdosen informieren.

Video: Booster: Wer muss wann die Corona-Impfung auffrischen?

In Dortmund wurden bislang 192.689 Menschen vollständig gegen Corona geimpft. Insgesamt wurden 486.838 Impfdosen verabreicht (Stand 21. Juni). Dazu zählen laut den Angaben der Stadt Erst- und Zweitimpfungen in den Dortmunder Krankenhäusern, in Arztpraxen, in Impfzentren und durch mobile Teams. Nicht enthalten sind die Impfungen durch Betriebs- sowie Privatärzte, da diese unmittelbar ans RKI gemeldet werden.

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