Corona-Pandemie

Dortmund veröffentlicht überraschende Corona-Zahl aus den Krankenhäusern

Auch wenn die Inzidenz in NRW aktuell wieder leicht ansteigt, können Dortmunds Krankenhäuser eine positive Nachricht überbringen.

Dortmund – Der Sommeranfang und das warme Wetter hat die Corona-Pandemie weitestgehend in den Hintergrund gerückt. Die Infektionszahlen sind auch in Dortmund derzeit rückläufig. Zudem kann die Krisenstabsleiterin der Stadt, Birgit Zoerner, eine besonders erfreuliche Mitteilung bekannt geben.

StadtDortmund
Einwohner587.010 (Stand: 2019)
EreignisAnzahl der stationären Corona-Patienten auf dem Tiefstand

Dortmund: Anzahl der Corona-Patienten auf der Intensivstation sinkt – eine Zahl fällt auf Null

Die 7-Tage-Inzidenz in Dortmund lag am Donnerstag (2. Juni) laut Robert Koch-Institut (RKI) bei 229,9. Gegenwärtig sind 3.382 Menschen im Stadtgebiet mit Covid-19 infiziert. Die Stadt meldet zum aktuellen Zeitpunkt nur noch zwei Covid-19-Fälle, die sich auf der Intensivstation befinden.

Eine Zahl aus den Krankenhäusern erfreut Krisenstabsleiterin Zoerner jedoch besonders: In Dortmund sei laut RKI aktuell kein Corona-Patient mehr an ein Beatmungsgerät angeschlossen. Auch die Zahl der positiv Getesteten verringere sich weiter. Die höchste Inzidenz bestehe in der Altersgruppe von 20- bis 39-Jährigen. Bei Menschen über 80 Jahren gehe die Inzidenz zurück, meldete Zoerner optimistisch.

Dortmund: Intensivbetten in Krankenhäuser nicht voll belegt – Wüst plant Maßnahmen für Herbst

Knapp zehn Prozent der Intensivbetten in den Dortmunder Krankenhäuser sind derzeit nicht belegt. Trotz der positiven Entwicklungen in den Krankenhäusern warnt NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) bereits vor dem Herbst. Dafür planen Bund und Länder bereits jetzt Maßnahmen, um präventiv auf das Pandemie-Geschehen in der kälteren Jahreszeit reagieren zu können, berichtet die DPA (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

Die Corona-Lage auf den Intensivstationen in Dortmunds Krankenhäusern hat sich etwas beruhigt (Symbolfoto).

Doch die positiven Nachrichten wurden zuletzt durch zunächst durch die besorgniserregende Ausbreitung eines neuen Virus übertönt. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat sich in Bezug auf die Ausbreitung des Affenpockenvirus bereits geäußert, gibt aber weitestgehend Entwarnung.

Rubriklistenbild: © Klinikum Dortmund

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