Botschafter für "Terre des Hommes": BVB-Torwart Roman Bürki besucht soziale Projekte in Rumänien

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Roman Bürki im Trikot von Borussia Dortmund. Foto: dpa

Dortmund/NRW - Roman Bürki hatte großen Anteil an der erfolgreichen BVB-Saison. In dieser Woche weilte er in Rumänien, wo er verschiedene soziale Projekte besucht.

Mit konstant guten Leistungen hatte Roman Bürki einen großen Anteil an der erfolgreichen Saison des BVB. In dieser Woche weilte er in Rumänien, wo er als Botschafter für das Kinderhilfswerk „Terre des Hommes“ verschiedene soziale Projekte besuchte.

Viele BVB-Profis genießen bereits wenige Tage nach dem letzten Pflichtspiel der Saison ihren Sommerurlaub. In den sozialen Medien lassen die Spieler ihre Fans daran teilhaben. Häufig bekommen die Follower dort Standbilder zu sehen.

Bürki: "Fußball muss für alle Kinder sicher und unterhaltsam sein"

Auf dem Instagram-Profil von BVB-Torwart Roman Bürki finden sich derzeit keine Fotos aus den Urlaubsparadiesen dieser Welt. Im aktuellsten Post sieht man ihn beim Fußball spielen mit Kindern. Als Botschafter für das Kinderhilfswerk „Terre des Hommes“ besuchte Bürki in dieser Woche soziale und integrative Projekte in Rumänien.

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„Diese Tage mit Terre des Homme in Rumänien haben mich sehr inspiriert. Zu sehen, wie die Kinder durch Fußball verbunden werden, freut mich. Fußball muss für alle Kinder sicher und unterhaltsam sein, unabhängig von ihrem Engagement und ihren Fähigkeiten“, schreibt Roman Bürki auf Instagram.

Bürki: "Glaubt an euch, das ist das Wichtigste"

Bürki reiste unter anderem nach Piatra-Olt. In der Stadt leben rund 6.000 Menschen. Der Kreis Olt gehört zu den ärmsten Regionen Rumäniens. Zusammen mit anderen Partnern startete das Kinderhilfswerk hier ein Projekt, um die soziale Inklusion sowie den Zugang zu Bildung und Arbeit zu verbessern. Das Programm beinhaltet auch außerschulische Aktivitäten wie Fußball.

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„Habt Spaß mit den Spielern, mit denen ihr spielt, mit euren Teamkollegen. Wenn ihr Spaß habt, arbeitet ihr gerne an euch selbst. Glaubt an euch, das ist das Wichtigste“, sagte Roman Bürki zu den Kindern.

Fußball dient als Integrationshilfe

Piatra-Olt gehört zu den insgesamt zwölf Gemeinschaften, in denen das Projekt umgesetzt wird. Die Leben von 20.000 Menschen, so das Hilfswerk, sollen dadurch schon verbessert worden sein.

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Zudem besuchte Bürki eine Schule in der Hauptstadt Bukarest. Dort lernen sowohl einheimische als auch geflüchtete Kinder unter einem Dach. Durch gemeinsame Aktivitäten, wie z.B. Fußball, soll die Integration erleichtert werden.

Aktuelle BVB-Themen:

Als letzter Termin stand gestern eine Diskussion zum Thema „Schutz von Kindern im Sport“ auf der Agenda. Auch hier bezog Roman Bürki klar Stellung: „Wir müssen auf Kinder aufpassen und ihnen einen Raum oder Platz geben, wo sie, wenn sie Probleme haben, über sie sprechen können. Es ist unsere Pflicht, auf Kinder aufzupassen, denn als Vorbilder ist unsere Stimme vielleicht lauter als ihre.“