Die Gewinner der diesjährigen Dortmunder Umweltpreise stehen fest. Insgesamt lagen der Jury 22 Bewerbungen vor, 19 für den Kinder- und Jugendumweltpreis und drei für den Bürgerumweltpreis. Motto in diesem Jahr für die jungen Umweltschützer: „Aus alt mach neu!“ 

Dortmund – Ingesamt 7.500 Euro verlieh die Jury an die Teilnehmer. „Die Jury hat zugesehen, dass niemand leer ausgeht“, erklärte Bürgermeisterin Birgit Jörder bei der Preisverleihung im Dortmunder Rathaus.

Tierschützer räumen bei Umweltpreisen ab

Mit 2.400 Euro, dem höchsten Satz, wurde der Film „Dem Kiebitz eine Zukunft geben“ von den beiden Tierschützern Dagmar Uttich und Klaus Dietmar Lemp ausgezeichnet.

Jeweils 300 Euro gingen an den Aplerbecker Geschichtsverein, der sich für den Schutz heimischer Fledermäuse einsetzt, sowie Volker Heimel und sein Projekt zu ökologischen Entwicklungsmöglichkeiten der Sinteranlage an der Westfalenhütte.

Alle Ideen mit mindestens 150 Euro ausgezeichnet

Mit 465 Euro ging das höchste Preisgeld in der Kategorie für die Nachwuchs-Umweltschützer an die Stoffträume der Wilhelm-Rein-Schule. In der Schülerwerkstatt werden verschiedene textile Produkte wie Laptop-Taschen, Körbe, Kissen oder Kinderhosen hergestellt, die auf dem Martinsbasar oder als Auftragsarbeiten verkauften werden. Doch auch die anderen 18 Bewerber für den Kinder- und Jugendumweltpreis gingen nicht leer aus. Jede Idee wurde mit mindestens 150 Euro ausgezeichnet.

Seit über 30 Jahren wird der Preis mittlerweile verliehen. Das Ziel sei immer unverändert geblieben, sagte Birgit Jörder: „Wir wollen Engagement belohnen. Menschen, die sich in herausragender Weise im Umweltschutz zu engagieren.“

Motto für das kommende Jahr steht bereits

Inbesondere das Interesse an dem Kinder- und Jugendumweltpreis sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Im kommenden Jahr soll das Motto „Hier tobt das Leben: Pflanzen und Tiere erobern die Stadt“ lauten.