Bombe gefunden

Blindgänger in Dortmund wurde entschärft – hunderte Anwohner waren betroffen

Eine entschärfte Fliegerbombe.
+
Ein Blindgänger aus dem Weltkrieg.

In der Dortmunder Nordstadt wurde ein Blindgänger gefunden. Die Entschärfung hat begonnen. Hunderte Bewohner mussten evakuiert werden.

Update, Mittwoch (9. November), 19 Uhr: Dortmund – Die Stadt Dortmund teilt via Twitter mit, dass der Blindgänger in der Nordstadt nun entschärft ist.

Update, Mittwoch (9. November), 18 Uhr: Wie die Polizei Dortmund gegenüber RUHR24 bestätigte, ist die Evakuierung mittlerweile so gut wie abgeschlossen. Die Entschärfung des Blindgängers beginnt gegen 18 Uhr.

Nach Bombenfund – Evakuierung in Dortmunder Nordstadt so gut wie abgeschlossen

Die Stadt Dortmund erklärte zudem auf Twitter, dass „das Gebiet rund um das Seniorenheim an der Schützenstraße“ auch noch zwei Stunden nach der Entschärfung gesperrt bleiben wird. So könne „ein reibungsloser Rücktransport ermöglicht werden“.

Auf Nachfrage bestätigte die Polizei Dortmund die Sperrung und kündigte an, dass die Rückführung der Bewohnerinnen und Bewohner voraussichtlich zwei Stunden in Anspruch nehmen wird.

Schützenstraße bleibt auch nach Bombenentschärfung für rund zwei Stunden gesperrt

Update, Mittwoch (9. November), 14.11 Uhr: Dortmund – Wie die Stadt Dortmund auf Twitter mitgeteilt hat, hat die Evakuierung der betroffenen Gebiete begonnen. Als Reaktion auf einen User-Kommentar gab die Stadt zudem an, dass Personen, die sich in Quarantäne befinden, mit einem Krankentransport evakuiert werden.

Bombe in der Dortmunder Nordstadt gefunden – wird noch heute entschärft

Erstmeldung, Mittwoch (9. November), 13.12 Uhr: Bei Bauarbeiten an der Bülowstraße wurde am Mittwoch (9. November) eine 250-Kilo-schwere Bombe gefunden. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg muss noch heute vom Kampfmittelräumdienst entschärft werden. Anwohner werden in einem 250-Meter-Radius evakuiert (mehr News aus Dortmund bei RUHR24).

In der Dortmunder Nordstadt wird eine Bombe entschärft.

Betroffen sind laut einer Mitteilung der Stadt Dortmund mehr als 1.600 Menschen – auch einige Geschäfte und Einrichtungen müssen kurzzeitig schließen, darunter:

  • Kundenservicecenter der Deutschen Telekom
  • FABIDO Kindertagesstätten
  • AtmoVitale GmbH-Intensivpflege-Heimbeatmung
  • Seniorenwohnsitz Nord
  • Hauptschule Lützowstraße

Auch der Auto- und Bahnverkehr ist von der Entschärfung betroffen. Die Stadtbahnlinie U47 endet an der Haltestelle „Hafen“ (aus Richtung Norden) und „Schützenstraße“ (aus Richtung Süden). Die Buslinie 412 fährt eine Umleitung, die Haltestellen „Schützenstraße“ und „Goethestraße“ können nicht angefahren werden. Die Haltestelle „Immermannstr./Klinikzentrum U“ befindet sich ersatzweise auf der Münsterstraße/Eberstraße (Haltestelle NE1). So informiert die Stadt Dortmund in der Mitteilung.

Mehr zum Thema