NRW

Diese neuen Ampeln in Dortmund sollen an eine alte Tradition erinnern

Bergmann-Ampel. Foto: Christophe Gateau/dpa
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Bergmann-Ampel. Foto: Christophe Gateau/dpa

Dortmund/NRW - In einigen Städten im Ruhrgebiet gibt es sie bereits - die Bergmann-Ampeln. Nun kommen die besonderen Ampelmännchen auch in den Dortmunder Stadtteil Eving.

In einigen Städten im Ruhrgebiet gibt es sie bereits - die Bergmann-Ampeln. Nun kommen die besonderen Ampelmännchen auch in den Dortmunder Stadtteil Eving.

Im positiven Sinne geht es demnächst gleich vier Ampeln in Dortmund-Eving an den Kragen. An mehreren Straßen sollen die Standardmännchen durch Bergmann-Ampeln ersetzt werden. Das hat jetzt Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau (63) entschieden.

Bergmann-Ampeln erinnern an Geschichte Evings

An einem Ort, an dem die Tradition des Bergbaus noch gegenwärtig ist, werden uns die Bergmann-Ampeln im Alltag an die Geschichte Evings erinnern“, so Sierau.

Dass die vier Anlagen in Eving im Bereich Minister Stein mit dem Ampel-Bergmann ausgestattet werden, hatte die Tiefbauverwaltung zunächst abgelehnt. Um an die Bergbautradition zu erinnern, setzte sich der Oberbürgermeister jedoch für den Vorschlag der SPD-Fraktion aus der Bezirksvertretung Eving ein - und nun darf umgerüstet werden.

In Duisburg führte man die erste Bergmann-Ampel schon im Oktober 2018 ein. Seitdem zogen unter anderem Städte wie Gelsenkirchen und Bergkamen im Kreis Unna nach.

Diese Straßen bekommen Bergmann-Ampeln:

In verschiedenen Etappen wird die Fußgängersymbolik des Standardmännchens durch ein Ampelbergmännchen mit Grubenleuchte ersetzt. Da an der Ampel an der Deutschen Straße/Amtstraße aktuell noch eine Baustelle ist, soll der Umbau an dieser Stelle nach den Sommerferien starten, so Sierau.

Evings Beziksbürgermeister freut sich unterdessen über die neuen Bergmann-Ampeln. "Mein Dank und der Dank der Gewerkschaft IG BCE in Eving geht an OB Ullrich Sierau für seine Unterstützung“, so Stens.

Eine besondere Ampel gibt es in Dortmund bereits. Im Kreuzviertel zeigt sie den Auto- und Radfahrern eine Liebesbotschaft an. In Köln gab es im Rahmen des Christopher Street Days ebenfalls eine spannende Alternative zu den klassischen Ampelmännchen.