Bauboom nimmt kein Ende: Diese Hotels kommen bald nach Dortmund

Wo einst das Bauordnungsamt war, entsteht künftig ein Hotel der InterCity-Gruppe. Foto:  BL Gruppe
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Wo einst das Bauordnungsamt war, entsteht künftig ein Hotel der InterCity-Gruppe. Foto: BL Gruppe

Dortmund/NRW - Der Bauboom von Hotels in Dortmund hält an. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu laufenden Projekten und warum sie für die Stadt so wichtig sind.

Der Bauboom von Hotels in Dortmund hält an. Mittlerweile gibt es rund 7500 Betten für Besucher. Und ein Ende ist nicht in Sicht, wie die Verwaltungsspitze nun ankündigt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu laufenden und kommenden Projekten.

Das B&B am Burgwall mit 114 Zimmern, das Boutique 102 an der Kampstraße mit 55 Zimmern: in Dortmund schießen weiter die Hotels aus dem Boden. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Neun weitere geplante Projekte wurden bereits bestätigt. Noch in diesem Halbjahr will die Verwaltungsspitze aber weitere Projekte vorstellen, sobald diese in trockenen Tüchern sind, sagte Oberbürgermeister Ullrich Sierau am Montag.

Wie viele Betten gibt es derzeit in Dortmund?

Derzeit können Touristen und Geschäftsreisende in insgesamt rund 7500 Betten sämtlicher Preiskategorien übernachten. Mehr als 65 Unterkünfte gibt es in Dortmund – vom Campingplatz über Jugendherbergen, Pensionen bis zu den Hotels.

Lohnt sich das überhaupt noch?

Ja, das tut es. "In Dortmund steigt die Nachfrage an Übernachtungen schneller als die Anzahl der Zimmer", sagt Wirtschaftsförderer Thomas Westphal. In den vergangenen Jahren sei sogar eher zu wenig Schwung im Markt gewesen. Das ist jetzt anders. "Der Markt gibt im Moment richtig Gas", sagt Oberbürgermeister Ullrich Sierau. Das große Interesse der Investoren überrasche ihn.

Welche Hotels kommen noch dazu?

Neun geplante Projekte sind bereits bestätigt. Weitere sollen aber noch in diesem Jahr dazukommen, hat die Verwaltungsspitze verlauten lassen. Das Hampton und das Coffee Fellows in der Innenstadt sollen noch 2018 fertig werden. 2019 sollen weitere 600 Zimmer dazukommen. Das sind alle derzeit offiziell geplanten Projekte:

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Wer übernachtet eigentlich in Dortmund?

Hauptsächlich Geschäftsleute. Zwei von drei Besuchern sind beruflich in der Stadt. Den Rest machen Touristen und – ihr ahnt es – Fußballfans aus. Rund ein Viertel der Besucher kommt übrigens aus dem Ausland.

Wofür das alles?

Damit es in Dortmund auch weiterhin große Messen, Tagungen und Konzerte geben kann. Besonders dann, wenn der BVB zu Hause antritt, wird es auf dem Hotelmarkt häufig eng. Und deshalb auch teurer. Laut Westphal ist deshalb auf dem Markt noch Platz nach oben. Es handele sich aber nicht um eine "Überhitzung", sondern um eine gesunde, vom Markt gesteuerte Entwicklung.

Was fehlt noch?

Nach Angaben des Wirtschaftsförderers ist das Segment der Hotels mit zwei und drei Sternen etwas unterentwickelt: "Neue Hotelkapazitäten sind deshalb notwendig, um marktgerecht zu wachsen und wettbewerbsfähig zu bleiben", sagt Westphal.