Bild: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Die „Kampstraße„, die meistfrequentierte Stadtbahnhaltestelle Dortmunds, ist seit dem 14. Februar (Donnerstag) für mehrere Tage teilweise geschlossen. Doch ihr könnt die Sperrung auch umfahren.

Update, Donnerstag (14. Februar), 9.44 Uhr: Die Sperrung der Kampstraße hat begonnen. Die Situation am Donnerstagmorgen wirkt entspannt. Hier sind die ersten Eindrücke von der gesperrten Stadtbahn-Haltestelle.

Die DSW21 hat die Haltestelle weitflächig mit Plakaten und Aufklebern ausgestattet und informiert auch mit Mitarbeitern, die an der Kampstraße stehen. Unterdessen ist auch der Schienenersatzverkehr angelaufen.

Erstmeldung, Freitag (8. Februar): Wegen Gleisbauarbeiten wird die Ebene -1 in der Station „Kampstraße“ stillgelegt. Los geht es damit am 14. Februar (Donnerstag), voraussichtliches Ende der Arbeiten soll dann der 19. Februar (Dienstag) sein.

Betroffen von der Schließung der Haltestelle sind die Linien U41 (Clarenberg – Lünen Brambauer), U45 (Fredenbaum – Westfalenhallen), U47 (Westerfilde – Aplerbeck) und U49 (Hafen – Hacheney).

DSW21 richtet Ersatzverkehr ein

Die Bahnen der betroffenen Linien enden während der Bauzeit im Süden am Stadtgarten, im Norden am Hauptbahnhof. Dazwischen pendeln Busse vom Stadthaus über den Stadtgarten entlang des Walls zum Hauptbahnhof und schließlich zur Reinoldikirche.

Die Busse pendeln zwischen Stadthaus und Reinoldikirche. Sie halten zwischendurch am Stadtgarten, dem Fußballmuseum und dem Südeingang des Hauptbahnhofs. Grafik: DSW21

Geplant ist eine Abfahrt im Fünf-Minuten-Takt, der sich laut DSW21-Sprecherin Britta Heydenbluth aber in staureichen Zeiten auf dem Wall verzögern könnte.

Zwei Linien nicht von Sperrung betroffen

Die Linien der U43 (Dorstfeld – Wickede) und U44 (Marten – Westfalenhütte) sind nicht betroffen und werden an der Kampstraße ganz normal bedient.

Die Einschränkung soll sich für die betroffenen Fahrgäste jedoch lohnen. Laut Diethard Wippermann, Leiter des Bereiches Verkehrsinfrastruktur und Fahrweg bei der DSW21, soll sich die Barrierefreiheit an der Kampstraße spürbar verbessern: „Wir werden die Gleise nicht nur erneuern, sondern sie näher an die Bahnsteigkante und tiefer legen, sodass der Einstieg insgesamt bequemer wird“, verspricht er.

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Wer darauf keine Lust hat und gut zu Fuß ist, der kann auch laufen. Vom Halt Reinoldikirche kommt man noch mit der Bahn zur Kampstraße. Von dort sind es nur rund 400 Meter zum Hauptbahnhof.

Der Fußmarsch zwischen der Haltestelle „Stadtgarten“ und dem Hauptbahnhof ist etwa einen Kilometer lang.